Posts by pilger

    Hallo niki,
    ich sehe gerade, daß ich noch nicht geantwortet habe.Ich kämpfe noch
    mit all dem Neuen hier.
    Ich sehe zweifeln nicht als negativ an.Höchstens verzweifeln.(Und das will ich nicht mit meinem Komputer). Zweifeln und berechtigte Kritik
    verbessert nur;auch bei mir.Bezüglich Angolia/Schlicht denke ich daß
    Alle nicht Alles wissen können und alle Erkentnisse von Vielen zusammengetragen werden müssen. Respekt denen die sich die Mühe machen alle Erkenntnisse zu sammeln, zu veröffentlichen und
    gegebenenfalls auch zu berichtigen.
    Zu den beiden ,oder auch nur einem Vögelchen am Rockärmel habe ich
    mit der Schieblehre die Breite des Eichenlaubes an den
    alten Sportabzeichen die ich noch habe gemessen (nie über 8 mm breit) . Frage:Litze? Streifen? Balken? Plattschnur oder andere Bezeichnung ??
    Natürlich ist ein vergleichen der Breiten auf den Fotos sehr verwegen.
    Aber vieleicht hat jemand, Sammler oder Museum, so ein Stück um
    Klarheit zu schaffen.
    Foto sende ich an Deine Adresse ; mit Auflösung und dpi kann ich noch nichts anfangen.Aber ich probiere es. MfG pilger

    Hallo Sven,
    ich sehe das ebenso.Es geht hier nicht darum ob mein Vater diese
    Schießauszeichnung erhalten hat, sondern darum zu klären welche
    Einheit oder Einheiten konnten 2 Scharfschützenauszeichnungen
    an ihre im entsprechenden Dienstposten eingesetzte Soldaten
    vergeben.Mein Vater hat ausreichend andere Auszeichnungen in seinem Leben erhalten; da waren Schießauszeichnungen meiner Meinung nach das Nebensächlichste.Als Schießlehrer Bundeswehr wachte ich darüber, daß der Soldat mit seiner StAN Waffe die Bedingungen erfüllte und als zweite Waffe eine im Zug befindliche Waffe wählen mußte.
    Bei uns MG oder lePzFaust. Das war am Anfang so.
    Da durfte in einem Schießjahr auch nur einmal die Erwerbsbedingung geschossen werden. Dies hatte der Schütze dem Schreiber vor seinem Bedingungs-Schießen mitzuteilen und dieser mußte dies in die Schießkladde eintragen.
    Diese war ein Dokument.Heute scheint alles anders zu sein, die
    Lamettasucht treibt Blüten und die Kontrollen wachen und wuchern
    nur darüber daß niemand Vorhergegangenes und Bewährtes gutheißt.
    MfG pilger

    Hallo Niki,

    zuerst wollte ich nur für meine zahlreichen Enkelkinder,die jetzt ins Alter des Fragens kommen Klarheit über die vielen Dokumente Urkunden und Fotos ihrer Vorfahren schaffen und dies mit Vergleichen von Anderen belegen. Ich selber zweifle nicht an Vaters oder an seiner Kameraden Worten.Hierzu gehört auch mein Onkel der viele Jahre Spieß im RR 11 bei den braunen Husaren in Leobschütz OS war. Ich glaube, daß alle bisher hier gezeigten Bilder mit der Scharfschützenauszeichnung diese für 2 Waffen zeigen. Zuerst sind es Dienstgrade die wohl schon im Hunderttausendmann Heer gedient hatten und schwadronieren oder falsche Auszeichnungen tragen nicht nötig hatten.Die Unterschiede in der Ausführung kommen wohl daher,daß diese Auszeichnungen nur kurze Zeit genehmigt waren, eine serienmäßig Lieferung von einer Manufaktur noch nicht oder nicht mehr angelaufen war und deshalb die Kammerbullen oder Schneider in den verschiedenen Einheiten oder Standorten der Kradschützen, mit den ihnen vorhandenen Kenntnissen und Materialien diese Auszeichnungen aufbrachten.In Deiner Übersicht (oder Angolia) wird z.B. von einer Breite 8 mm geschrieben.Wenn ich den Kranz des Sportabzeichen mit der Breite der geschweiften Litze vergleiche ( einschließlich der dunkleren Trennlinie) , komme ich immer auf zwei übereinander liegende Vögelchen. Auf dem Bild mit dem Löwenkopfsäbel ,hat meiner Meinung nach der Kammerbulle seinem Schneider gesagt "Machen sie das mit demselben Zeug mit dem sie die Balken darüber auf nähen. Die breiten Dinger sind auch besser zu erkennen".Ich gehe immer davon aus, daß Meterware für Balken vorhanden war aber fertige Vögelchen noch nicht eingetroffen waren. Ich habe ähnliche Improvisationen bei der Bundeswehr erlebt. Heute sehe und lese ich im Internet die kuriosesten Sachen von Dienstgraden die sich Sachkenntnisse anmaßen.Ich selber wurde am 1. August 1956 Soldat bei der Gebirgs-Fla. in Amberg und Murnau . Nach 7 Monaten als die Luftlande-Fla. in Böblingen aufgestellt wurde war ich dort für 11 Monate in Böblingen und in Altenstadt. In Altenstadt meldete ich mich zur Fernspähkompanie 200 ( damals noch Lehrgruppe R =Lehrgruppe Rittmeyer). Hier machte ich meine 12 Dienstjahre voll als Fernspähfeldwebel und das letzte dreiviertel Jahr dort als Kompanietruppführer in Weingarten.Alle dort erlebten Truppenversuche und Improvisationen in den Aufstellungszeiten der neuen Bundeswehr können bei der Reichswehr oder Wehrmacht ähnlich aufgetreten sein.Hiervon habe ich noch einige Belegstücke, Dokumente und Fotografien. Zurück zu den 2 Vögelchen : Ich hoffe daß noch mehr Fotos zum Vergleich ein trudeln, da ich schon mehr als vorgesehen war geschrieben habe. Aber vielleicht haben Andere auch einen Nutzen davon

    Bis zum nächsten mal . MfG Pilger

    Und Foto mit Schützenschnur mit 3 Bommeln (ich glaube Stufe 8)sende ich noch.

    Hallo Niki
    ich denke Angolia kann auch noch dazulernen.Ich habe keinen Grund an den Worten meines Vaters und seiner damals noch lebenden Kameraden beim Treffen der 11 er Reiter zu zweifeln.Angeben wurde bei denen "schwadronieren " genannt.Wenn es funktioniert stelle ich mal ein Bild mit Schützenschnur mit drei Bommeln ein.
    Foto entstand im Frankreichfeldzug anläßlich seinem EK II.Er soll beim
    RR 11 der beste Schütze und Schwimmer gewesen sein.Aus dieser Zeit existiert noch ein Foto mit DLRG -Emblem auf der Badehose inmitten seiner Kameraden.Zusatzfrage, ab wann hatte die DLRG Leistungs-und Lehrscheininhaber bei der Reichswehr ?
    Seine Hochzeitsjacke (Wehrmacht) hatte er von der Kammer in Eberswalde; die müssen gewußt haben was sie ihm aufzunähen hatten. Ich glaube nicht, daß er im Kreise seiner Kameraden mit Namen wie "von Seydlitz oder von Bosse" schwadronieren konnte.Selbsteinkleider wurde Vater erst als er Offizier wurde.
    MfG P.L.

    Hallo,
    ich will mal versuchen das Hochzeitsfoto anzuhängen.Habe hier leider niemanden der mir hilft, muß mit dem Komputer alles selber ausprobieren und als 73 jähriger so meine Erfahrungen sammeln.
    Diese Hochzeitsfotos in Postkartengröße entstanden gem.Heiratsschein
    am 9. Mai 1936. Eintrag hier "Unteroffizier 4. Kompanie Schützenregiment 3 aus Altengrabow Jerichow I.Eheschließung in Berlin Tempelhof".
    Vorher war mein Vater aus Neustadt OS mit dem Reiterregiment 11 nach Eberswalde gegangen.
    1939 erfolgte seine Versetzung zum Kavalerieschützenregiment 11, motorisiert, Wien
    (frühere österreichische leichte Division) Polen-Frankreich-Rußland.
    MfG p.Lilge
    Da fällt mir noch ein: Mein Vater sagte wenn man die beiden Scharfschützenwinkel hatte, wurden darüber nicht mehr die geraden Balken für die vorhergehenden Schießleistungen getragen.Dies hätte sich ja logischerweise ergeben.

    Scharfschützenzeichen bei der Reichswehr.
    Hallo möchte hier mal ein wohl vernachlässigtes Thema aufgreifen,da ich ein schönes Hochzeitsbild von 1936 meiner Eltern habe.Hier hat mein Vater 2 Winkel am linken Ärmelaufschlag seiner Uniform.Er war zu dieser
    Zeit Kradschütze vorher Reiterregiment 11.
    Zwei Scharfschützenabzeichen 1 mal Gewehr,einmal MG soll nur bei dieser Truppengattung möglich gewesen sein?
    da der Fahrer sein Gewehr hatte und der Schütze im Beiwagen das MG
    bediente (im Wechsel natürlich!)
    Ist hierzu nähers bekannt oder sind noch weitere Fotos vorhanden?
    Gruß an alle. MfG P.Lilge

    Hallo
    danke für Deine Nachricht.
    Zur Zugehörigkeit Schule Metz kann ich nur Soldbucheinträge mitteilen.
    Seite 19: Stellengruppe 9, gültig ab 1.1.45
    Seite 19:Stellengruppe 8, gültig ab 1.4.45
    Bescheinigungen:Unterschrift, Stempel,Stabsintendant und
    Unterschrift, Stempel,Zahlmeister.

    Dienstgrad Seite 1 ab 1.4.1945 Leutnant ??R.
    ab 14.4.1945 Heeres-Oberlehrer a.p.
    Beförderungen Seite 3:lfd Nr 6: 1.4.45 (Truppenteil)
    Schule VI f. Fhj.d.Inf.Metz

    lfd Nr 7: Ernennung 14.4.45 (Truppenteil) OKH, Unterschrift,Heeresoberlehrer
    Datumsmäßig letzte Eintragungen.
    Eintragungen davor ab 20.Viii.1939

    MfG P.L

    Hallo,
    wurde das Freikorpsabzeichen Schlesischer Adler 1 ter und 2 ter
    Stufe auch an Dienstuniformen der Reichsbahn getragen?
    Auf einem Foto von Großvater zusammen mit Familienangehörigen
    ist dieses wie eine breite Spange aussehende Abzeichen über der linken
    Brusttasche nicht genau erkennbar.Er hatte diese beiden Abzeichen.
    Orden erster WK und Parteiabzeichen sind auf anderen Fotos einwandfrei erkennbar.
    Bin dankbar für Hinweise.
    Pilger

    Hallo alle Interessierten,
    habe mich nach langem Zögern doch angemeldet, da über das Ärmelband Metz Unklarheiten bestehen.Ich bin Jahrgang 1938.
    Mein Vater wurde nach schwerer Verwundung in Russland im
    Feb.1942 nach einer Begabtenprüfung Lehroffizier, da er
    auf Grund 12 jähriger Verpflichtung( Eintritt 1929) durch den
    Krieg schon seine Verpflichtungszeit übererfüllt hatte, Lehroffizier.
    Heereslehreranwärter-Brünn/Marienberg-Studium.
    Fotos von ihm und Kameraden noch vorhanden.
    Heereslehrer /-oberlehrer und Lehroffizier an der Fahnenjunkerschule
    Nimburg/Prag.Zwischendurch Abkommandierung zur
    Fahnenjunkerschule Metz;dort Beförderung zum Leutnant.
    Hier wurde das Ärmelband rechts angelegt. Vater legte auf das Wort
    "angelegt" Wert. Er studierte nach dem Krieg noch
    Germanistik in München und war dann immer in Augsburg Lehrer.
    Mit ihm haben noch fünf mir namentlich bekannte Lehroffiziere
    das Ärmelband Metz rechts angelegt. Dabei auch ein Kamerad
    mit Namen Lt. Metz, so wie das Ärmelband.
    Hoffe ein wenig zur Klärung beigetragen zu haben.
    P.L.