Posts by Herman

    Hi,
    nachdem ich auf diesen (sehr betagten) Thread las, kam mir folgender Sachverhalt in den Sinn:
    Im Buch des Kriegsteilnehmers Ernst von Jungenfeld "So kämpften Panzer" ist von einem Sanitätspanzer die Rede, mit welchem ein Truppenarzt in erster Linie zum Einsatz kam. Dieses Buch, erschienen 1941 oder 42 ist zwar größtenteils übelste Propaganda, aber behandelt militärisch recht akkurat den Westfeldzug.
    Und genau hier erscheint plausibel, dass der im Eingang abgebildete P I gemeint ist. Ich werde in den nächsten Tagen das Buch mal studieren und die entsprechende Passage mit genauem Quellennachweis einstellen.


    Wenns euch denn recht ist.


    VG Herman

    Hi Bernd S., andere Teilnehmer sind mir zuvorgekommen. Ich meinte net Crasemann, also den Herrn mit dem RK. Meine Frage bezog sich auf den anderen, relativ jungen Offizier mit EK1 auf dem Foto rechts neben Erwin Rommel. Jener ist sehr häufig auf Abbildungen aus Nordarfrika zu sehen, daher mein Interesse. Ma schauen, vielleicht bekommen wir das noch raus. Thx an alle, welche bisher gepostet haben!


    VG
    Herman

    Hi Ronald, Du solltest die Improvisationen im WWII berücksichtigen. Konstruktive Mängel eines Sherman-Panzers sind doch kaum von der Hand zu weisen. Und eben das sollte mit der wassergelagerten Munition abgemildert werde. Und wenn es moralische Wirkung hat... VG Herman

    Mmh, gegen Munitionsbrand/Explosion gibts kaum ein Mittel... Um einen Sherman mit der hohen Kastenform der Wanne sinnvoll mit Munition zu bestücken, ließ man sich einiges einfallen... Meine Meinung: Ich hätte zu gewissen Zeitpunkten nicht sehr gerne in diesem "Stahlgrab" (weil durch Panther- und Tiger-KwK frontal angreifbar) gehockt. VG Herman

    In einem anderen Thread wurde mir sehr schnell geholfen, daher hoffe ich, auch hier Auskunft geben zu können:


    Für die sog. "Schräge Musik" gab es keinen Munizähler, deren Trommeln wurden in der Me 110 durch den Beobachter/Funker zunächst einfach ersetzt. Diese Ersatzmagazine führte man im Flugzeug mit. Da diese Schrägwaffen ursprünglich auf einer Improvisation beruhten, gab es keine Möglichkeit, es dem Flugzeugführer anzuzeigen, er verließ sich dort auf auf die Fähigkeiten seiner Besatzungsmitglieder, die reale Munitionierung einzuschätzen. Und der Einsatz von Schrägwaffen erfolgte nicht so oft, wie man es anhand der Literatur annehmen mag.


    Diese Auskunft ist ohne Gewähr, sie stammt (aus meiner Erinnerung/ich hatte ihn mal zu Munitionierung befragt) von meinem Großvater, der im Nj-G 1 im als Funker/Beobachter auf Me 110 im Einsatz war. VG Herman

    Hi, thx für eure Beiträge, hätte nicht gedacht, dass soviele Nutzer sich zu Wort melden. Was ich als Tenor eurer Beiträge entnehme ist, dass 1941 bei der Abwehr von Kampfpanzern wirklich gezielt auf die Kommandantenkuppeln geschossen wurde und dort Wirkungstreffer erzielt wurden. Ein universeller Einsatz von Panzerbüchsen ist dabei natürlich nicht ausgeschlossen, man nahm halt, was man hatte. Ganz vielen Dank, Herman

    Thx für diese Links, aber was mein Kerninteresse betrifft, wie wurden diese "überschweren Handfeuerwaffen" effizient eingesetzt, wobei man nicht davon ausgehen kann, dass präzise die Sehschlitze getroffen wurden? Wo lagen die Schwachpunkte? Diese Waffen werden sehr häufig in sowjet-russischen Spielfilmen und zeitgenösssischer Propaganda gezeigt, was schon vor langer Zeit mein Interesse weckte. VG Herman

    Dank euch für die Auskünfte, für die Schwachstellen eines Tigers existiert diese Site im Netz: [[http://www.lonesentry.com/arti…rvulnerability/index.html]]. Sorry, ich bin noch net so versiert in der Syntax dieses Forums, es selbst zu verlinken. Aber dazu steht im Hinblick auf die Sehschlitze etc.: "All Guns", was ich "mit allen Waffen" übersetze. Mir selbst geht es aber um das Einsatzspektrum der Panzerbüchsen. Wie sah damit gerade im Sommer 1941 gegen PIII und PIV aus? Vielleicht weiss jemand Näheres darüber? VG Herman

    Hi, bin relativ neu hier, habe eine Frage zur Wirkungsweise der russischen Panzerbüchsen. Waren diese Waffen, so beispielsweise die PTRS 41, wirklich so wirksam gegen gegnerische Panzer? Oder lag ihre Stärke im gezielten Beschießen von Schwachstellen in der Panzerung? Wenn ja, wo lagen diese? Vielleicht gibts irgendwo auch Erfahrungsberichte zu dieser Thematik? VG Herman

    Nur ein kleiner Hinweis: Es wurde nicht prinzipiell die Höhe bestimmt, sondern in erster Linie die Entfernung/Geschwindigkeit des Ziels im Verhältnis zu der Batterie/Geschütz. Deweiteren wurden in der Spätzeit des Krieges sog. Doppelzünder verwendet, welche auch beim Kontakt mit dem Ziel in der Luft die Granate detonieren ließ. Diese sinnvolle Einrichtung hat die Effizienz der Flak erheblich gesteigert, kam aber bissl spät zum Einsatz. VG Herman