Posts by Henry Jones

    Hallo Andreas,


    das Bundesarchiv empfiehlt zum Thema Ersatzheer folgende, weiterführende Literatur:


    Kroener, Bernhard R.: Friedrich Fromm. Der "starke Mann im Heimatkriegsgebiet". In: Die Militärelite des Dritten Reiches. Hrsg. v. Ronald Smelser u. Enrico Syring Berlin 1995, S. 171-186


    Ders.: Die personellen Ressourcen des Dritten Reiches im Spannungsfeld zwischen Wehrmacht, Bürokratie und Kriegswirtschaft 1939-1942. In: Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg. Bd. 5/1. Stuttgart 1988, S. 693-1002


    Ders.: "Menschenbewirtschaftung", Bevölkerungsverteilung und personelle Rüstung in der zweiten Kriegshälfte (1942-1944). In : Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg. Bd. 5/2. Stuttgart 1999, S. 777-1001


    Vielleicht was passendes dabei?


    Ansonsten vielleicht mal beim Zentrum für Militärgeschichte nachfragen, zwecks Literaturtipps?

    Gruß Alex

    Hallo,


    dann sieht es in der Tat schlecht aus. Es könnten sich dann aber ggf. in den Unterlagen der LSSAH noch Einträge finden lassen, wie bereits oben erwähnt. Wenn ich deine alten Themen so anschauen, war dein Großvater Berufssoldat und Offizier. Dann könnte man sicherlich den ein oder anderen Treffer laden, vielleicht auch eine Veränderungsmeldung/Versetzung/Abordnung wo die Erkennungsmarke genannt wird.


    Denke es könnte Sinn machen, mal die Unterlagen hier einzustellen und den Inhalt mal zusammengefasst und chronologisch hier wiederzugeben.


    Zur LSSAH liegen auch einige Unterlagen im Bundesarchiv Freiburg.


    Gruß Alex

    Hallo,


    das klingt nach Unterlagen des Bundesarchivs BE (z.B. Unterlagen der Allgemeinen SS). Hast du auch vom Bundesarchiv PA (ehem.WASt) eine Auskunft erhalten? Dort befinden sich die Unterlagen der ehem. Waffen-SS Auskunftsstelle Bamberg.


    Gruß Alex

    Hallo Viktor,


    ZAG ging es glaube ich um Angaben auf Familiengräbern zu Vermissten und Gefallenen, und wohl eher nicht um die offiziellen Kriegsgräber. Aber ja, leider ein K(r)ampf manchmal wenn es um Berichtigungen usw. geht. Vielleicht mag das jetzt in Zuständigkeit des Bundes jetzt besser sein, habe da aber selber noch keine aktuellen Erfahrungen.


    Viele Grüße

    Alex

    Hallo Thilo,


    der VB orientiert sich bei der Definition "Kriegsgrab" am Gräbergesetz, womit wahrscheinlich nahezu alle heimatüberführten Kriegstoten dort nicht verzeichnet sind.


    Zu deiner Frage ZAG, beim VB sind viele Vermisste nicht verzeichnet oder nur rudimentär mit Name und Geburtsdatum. Außerdem sind auch noch nicht alle Kriegstoten verzeichnet. Das geschieht auf Meldung des Bundesarchivs PA (ehem. WASt).


    Hast du den die fehlenden Personen zB mit der Gräberkartei bei Ancestry gecheckt? Leider sind die Angaben der Angehörigen nicht immer ein Garant für die Richtigkeit.


    Viele Grüße

    Alex

    Hallo Viktor,


    ja gut möglich, dass sich nach der Wiedervereinigung da keiner mehr drum gekümmert hat oder nachgefragt hat ob es noch Unterlagen gibt. Schade!
    Aber sowas kommt ja leider immer wieder vor. Siehe die Vernichtung der Kranken-Einzelunterlagen aus dem Ersten Weltkrieg durch das Bundesarchiv. Heute ein Fehler, wurde ja auch eingestanden. Oder die Vernichtung der Totenscheine von den NS Opfern in Hamburg vor ein paar Jahren.


    Manchmal braucht es da wohl Zufälle um so etwas ggf. aufzuhalten. Ich gehe davon aus, dass du in deine, Fall da auch nichts mehr machen konntest.


    Aber vielleicht hat der Themenersteller ja Glück im Bundesarchiv und die Akten sind erhalten geblieben. Der Schwiegervater dürfte auch schon länger als 10 Jahre tot sein, da gibt es im Zweifel auch keine Akten mehr im Versorgungsamt. Die Vernichten ja nach 10 Jahren. Auch eine tolle Quelle. Hat mir einiges über meinen Großvater gebracht, auch seine Urkunde zum Verw. Abz.


    Gruß Alex

    Die Lazarett-Unterlagen wurden von den Nachfolgeeinrichtungen übernommen und verwahrt. Weitere Schicksal davon hing in der Regel vom jeweiligen Verwaltungschef. In meinem Kreiskrankenhaus wurden 3 Großcontainer mit je 7,5 m3 Volumen Unterlagen des Lazarettes nach dem Ablauf von 30 Jahren vernichtet. Ich kenne aber auch Einrichtungen, dessen Unterlagen in das Landesarchiv gekommen sind. Eine Anfrage beim zuständigen Landesarchiv würde nicht schaden.

    Hallo Viktor,


    dass ist nicht ganz korrekt. Nach dem Krieg gab es an verschiedenen Standorten Krankenbuchlager und Krankenblatt-Sammelstellen, die 1952 zusammengefasst wurden (Kassel, München, Berlin). Die Sammelstellen waren in Süddeutschland in Freiburg, Rottweil und Stuttgart. Hauptanteil daran waren die Krankenunterlagen der ortsfesten Reservelazaretten. Die Aufgabe der Stellen war es, in den verschiedenen Sanitätseinrichtungen die Krankenunterlagen ausfindig zu machen und zu konzentrieren.


    Natürlich werden viele Unterlagen aus den Lazaretten und Krankenhäusern auch andere Wege gefunden haben und auch vernichtet worden sein. Aber der größte Teil aus den westdeutschen Lazaretten und auch den ehem. Lazaretten im Ausland, die im Wahrnehmungsbereich der Westalliierten lagen, wurden an die 2 Krankenbuchlager (Kassel, München) abgegeben. Ausnahmen habe ich natürlich auch schon gesehen. Gab hier kürzlich auch einen Fund aus Bayern.


    Aber der erste Weg sollte das Bundesarchiv PA sein, wo auch die Unterlagen aus den Krankenbuchlagern archiviert sind.


    Viele Grüße

    Alex

    Hallo KHO,


    du könntest im Niedersächsischen Landesarchiv einmal nach Entnazifizierungsakten fragen, vielleicht gibt es da Unterlagen.


    Die Anfrage beim Bundesarchiv PA sollte auch als Schwiegersohn problemlos möglich sein. Ich würde dort auch direkt im Benutzungsantrag auch nach Krankenbuchunterlagen fragen. Vielleicht existieren ja noch Aufzeichnungen aus Lindau.


    Gruß Alex

    Hallo,


    kannst du die Dokumente mal hier einstellen (gerne geschwärzt)? Ich suche soetwas noch für meinen Dokumentenfundus. Bzgl. der Trauung hatte ich irgendwo noch ein Merkblatt. Muss ich schauen ob ich es noch finde.


    Viele Grüße

    Alex

    Hallo Peter,


    deine Frage kann ich dir leider nicht beantworten. Würde mich aber über den zeitlichen Verlauf des Wehrdienstes deines Onkels interessieren.


    Wie ging es bei ihm weiter?

    Mein Großonkel wurde im Herbst 1944 zum Heer versetzt und anschließend im Grenadier-Regiment 957 (363. VGD) eingesetzt, Raum Arnheim dann deutsche Westgrenze. Dort ist er dann am 05.12. im Raum Jülich gefallen.


    Gruß Alex

    Hallo Reinhard,


    den Thread hab ich gesehen, trägt aber nicht wirklich zur Lösung meiner Fragestellungen bei. Zumindest weiß ich dass in den Marine-Dienstvorschriften hierzu Regelungen vorhanden sind, ob es KStN wie beim Heer gab ist für mich immer noch unklar.


    Weiß jemand wo ich diese Dv 405 herbekomme?


    Werde mal im BA-MA anfragen.


    Viele Grüße

    Alex

    Hallo,


    interessant wäre doch auch, was genau zu dem Bruch zu Beginn der 60er führte: aus einen Bundesministerium in die Privatwirtschaft ...


    Grüße Frank

    Hallo Frank,


    im Bundesarchiv Koblenz gibt es eine Strafprozessakte. Ich gehe stark davon aus, dass er auf Grund einer späteren Verurteilung (NS-Verbrechen?) aus dem Beamtenverhältnis und dem Staatsdienst entlassen wurde.


    Gruß Alex