Posts by Henry Jones

    Hallo Zusammen,

    ich recherchiere derzeit zum Kommandeur der Luftwaffe (Koluft) beim AOK 9, Generalmajor Albert Müller-Kahle, der sich am 17.10.1941 auf dem Fliegerhorst Brieg erschossen hat. Könnte mir jemand freundlicherweise sagen ob es über den Suizid bzw. über ihn Informationen in den KTB/Unterlagen des AOK 9 gibt (falls vorhanden)?

    Aus seiner Personalakte im Bundesarchiv Freiburg hab ich ein paar Informationen entnommen.Aber vielleicht finden sich noch Details in den Unterlagen seiner Einheit.

    Gruß Alex

    Also sprich die Gemeinde an und nicht die Kirche.

    Hallo Diana,

    ich habe die Erfahrung gemacht, dass in den Kirchenbüchern oftmals weitergehende Informationen zu vorort gefallen Soldaten enthalten sind, als in den Unterlagen der Gemeinde. So z.B. Auffindesituation, Nachlass, Erkennungsmarke!, Nachlass usw.

    Ist also einen Versuch wert, aber eine Idee wie man rankommt habe ich auch nicht wirklich. Schutzfristen sind ja abgelaufen. Vielleicht mal den Pfarrer höflich fragen?

    Gruß Alex

    Hallo Waltraud,


    ich denke das Bundesarchiv Freiburg wird die Fotos sehr gerne aufnehmen, wenn sie aus einem Nachlass eines Ritterkreuzträgers kommen. Sollte man zumindest erwähnen, da die nach meinem Kenntnisstand auch häufig anfragen ablehnen müssen auf Grund der Menge. Bei einem RK-Träger dürfte die Relevanz im Zweifel eine andere sein.

    Viele Grüße
    Alex

    Hallo,

    bitte besorge die eine Kopie der Geburtsurkunde deines Urgroßvaters. Darauf müsste ein Vermerk zu einer Sterbefallbeurkundung oder Todeserklärung angebracht sein, ansonsten hätte die Ehefrau keine Witwenrente bekommen.

    Gibt das Standesamt I in Berlin telefonische Auskunft aus dem Buch für Todeserklärungen? Kann ich mir kaum vorstellen.

    Von welchem Bundesamt sprichst du?

    Das Archiv für seinen letzten Wohnort ist auch nicht das zuständige Archiv für die Todeserklärungsakte, sondern das Staatsarchiv für das für den Wohnort zuständige Amtsgericht.

    Gruß Alex

    Hallo Reiner,

    die Unterlagen im Bundesarchiv Berlin-Lichterfelde lassen sich relativ einfach online einsehen. Sende einfach eine E-Mail an Berlin@bundesarchiv.de und bitte um die Digitalisierung von der Akte R 9361-III/554435 mitsenden musst du lediglich den ausgefüllten Benutzungsantrag.

    https://www.bundesarchiv.de/DE/Navigation/…ungsantrag.html

    Dann sollte die Akte zeitnah digitalisiert vorliegen.

    Beim Bundesarchiv Bayreuth rate ich dir schnellstmöglich Kontakt aufzunehmen. Die haben Bearbeitungszeiten bis zu 2 Jahren, und bei einem Vororttermin muss man vermutlich zeitnah einen Platz im Lesesaal reservieren! Einsichtnahme kann auch problematisch sein, z. B. wenn noch andere Betroffene in der Akte auftauchen, insbesondere falls diese noch Leben sollten. Dann braucht man ggf. noch Einverständniserklärungen. Die Akten zu meinen Urgroßeltern konnte ich bspw. nicht einsehen, weil ich nicht alle Vollmachten der Kinder beibringen kann. Also durchaus nicht einfach. Am besten telefonisch abklären.

    Viele Grüße

    Alex

    Hallo Stuart,

    ich empfehle dir eine Anfrage beim Politischen Archiv des Auswärtigen Amts. Dort werden u. a. auch die Passakten und Beurkundungsregister der Auslandsvertretungen/Konsulate archiviert.

    https://archiv.diplo.de/arc-de

    Vielleicht hast du Glück und es finden sich entsprechende Einträge. Zu meinen Urgroßeltern, die ebenfalls als deutsche Staatsangehörige in Buenos Aires lebten, gab es Eintragungen in den Passakten der Botschaft über die Verlängerung/Neuaustellung ihrer Reisepässe.

    Alternativ die Anfrage beim Standesamt I in Berlin ob eine Sterbefallbeurkundung dort vorliegt, als zuständiges Auslandsstandesamt.

    Gruß Alex

    Einige Punkte hast Du schon zutreffend aufgezeigt. Ein "Oberfeldwebel" ist eben kein "Oberst" und auch kein Kr.O. [Kriegsoffizier], wie z. B die BILD vollmundig berichtet. Und von der grotesken Verkennung des Charakters des "Kriegsverdienstkreuzes" schweigen wir lieb

    Hallo,

    der Bild lag nach meinem Verständnis die Offizierpersonalakte aus dem BA-MA Freiburg (PERS 6/226922) vor. Darin wird er zumindest als Oberleutnant geführt. Und aus der Akte haben sie auch zitiert hinsichtlich seiner Nationalsozialistischen Weltanschauung.

    Möglicherweise haben sie noch weitere Informationen vom Bundesarchiv PA dazu.

    Aber klar, die Bild macht da halt eine riesige reißerische Story draus, die vermutlich gar keine ist.

    Gruß Alex

    Hallo,

    wie schon geschrieben ist eine Auskunft mittlerweile einfacher möglich auch bei weitläufiger Verwandtschaft oder sogar Fremden, wenn die Fristen (Geburt 100 Jahre oder 10 Jahre verstorben) eingehalten sind. Und selbst dann gibt es noch Möglichkeiten, mit entsprechenden Verpflichtungserklärungen.

    Einfach den Personenfragebogen ausfüllen und mit Benutzungsantrag einsenden. Dann solltest du bis in 3 Monaten eine Auskunft haben.

    Gruß Alex

    Hallo Martin,

    überraschend neue Funde wird es wahrscheinlich nicht geben, aber wie Nico bereits schrieb bekommt man die damals angelegte Z-Karteikarte, wo sich vielleicht noch zusätzliche Informationen für dich finden lassen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit eine Suche in den Unterlagen des Krankenbuchlagers durchführen zu lassen. Dass war vor 10 Jahren glaube ich nicht mehr möglich, nägel mich aber nicht fest.

    Heute zutage hat man auch eher die Möglichkeit das Listenmaterial einzusehen, z. B. die Verlustmeldungen. Also Versuch macht klug.

    Gruß Alex

    Hallo Zusammen,

    ich verstehe die ganze Diskussion hier nicht wirklich. Mit dem Thema zu den freiverfügbaren Dissertation haben wir doch eine ähnliche Thematik. Das würde ich hier einfach adaptiv anwenden. Verlinkungen auf Digitalisate von öffentlichen Bibliotheken und fein. Wenn die Links dann nicht mehr gültig sind, kann man natürlich einfach googlen. Denke in dem Dissertationsbeitrag prüft auch keiner von uns ständig, ob diese noch abrufen sind.

    Daher meine Empfehlung. Einfach mal machen.

    Gruß Alex

    Hallo,

    dafür gibt es auch keinen leichten Weg.

    Du müsstest hier vermutlich den Weg über das Standesamt der Geburt wählen und nachfragen, ob auf der Geburtsurkunde ein Hinweis auf den Tod enthalten ist. Das könnte ggf. schon am Datenschutz scheitern oder aber auch an den Kosten. Kein Standesbeamter oder Archivar wird das zum Nulltarif erledigen.

    Du kannst ja mal Stuart lazybather fragen, welchen Aufwand es alleine bei seinen SS-Richtern darstellt, hier entsprechende Daten zu ermitteln.

    Sollte die Person nämlich außerhalb des heutigen Deutschlands geboren sein oder um Ausland verstorben sein wird es ziemlich schwierig. Und wir sprechen hier ja bestimmt von mehreren tausend Soldaten, oder?

    Gruß Alex

    Hallo,

    auch ich kann bisher nur Positives berichten, allerdings aus dem Bundesarchiv Berlin. Bei personenbezogenen Akten ist der Aufwand mit Formularen und Nachweisen zwar etwas umständlicher, hat aber auch ohne Probleme über die BArch-Box funktioniert.

    Also diese Neuerung ist echt super und sehr empfehlenswert.

    Gruß Alex