Posts by Henry Jones

    Hallo,


    zu Anton Walter gab es nach dem Krieg eine Anfrage von der "Zentralstelle im Lande Nordrhein-Westfalen für die Bearbeitung von Nationalsozialistischen Massenverbrechen" in Dortmund. Möglicherweise Ermittlungen wegen Kriegsverbrechen. Vielleicht gibt es dort noch weitere Informationen und dem Aktenzeichen 45 JS 22/90


    Kontakt unter

    https://www.sta-dortmund.nrw.de/aufgaben/index.php


    Ansonsten noch in Hinweis aus der Verleihungsliste für das Kriegsverdienstkretkre 2. Klasse mit Schwertern.


    Möglicherweise findet sich zu beiden Personen noch etwas im Bundesarchiv Berlin-Lichterfelde.


    Gruß Alex

    Hallo,


    da das Soldbuch bereits 2015 verkauft wurde, solltest du nachfragen wer es damals gekauft hat. Aber interessant was man alles so im Netz findet.


    Immerhin sind es sehr gute Fotos vom Soldbuch. Da wäre jeder froh drum, auch wenn er das Soldbuch nicht mehr besitzt. So kann man die ganze Laufbahn gut recherchieren.


    Weitere Anlaufstelle sind natürlich das Bundesarchiv in Freiburg und in Berlin-Reinickendorf.


    Viel Erfolg

    Gruß Alex

    Hallo Rene,


    es spielt keine Rolle dass sich deine Großeltern erst nach dem Krieg kennen gelernt haben. Dein Opa hat ja aus der Kriegszeit/Gefangenschaft rentenrechtlich anrechenbare Zeiten erworben, die deine Oma ja später mit der Witwenrente dann auch in bestimmter Weise bekommen hat. Und meist wurde ja die Rentenunterlagen gemeinsam zu Hause aufbewahrt. Vielleicht hast du ja Erfolg und es findet sich noch Schriftverkehr oder etwas zu den anrechenbaren Zeiten.


    Ohne Kenntnis des Wohnortes/Bundeslandes wird es in der Tat schwer. Aber vielleicht gibt es noch Hinweise im Nachlass deiner Oma.


    Bzgl. einer etwaigen Kgf Akte bei den Russen, musst du dich an den DRK Suchdienst wenden.


    Gruß Alex

    Hallo Rene,


    vielleicht gibt es noch eine Entnazifizierungsakte zu deinem Großvater. Da müsste dann auch die Gefangenschaft erfasst sein.


    Die Unterlagen finden sich meist im für den Wohnort zuständigen Staatsarchiv/Landesarchiv.


    Ansonsten noch die Empfehlung in den Rentenunterlagen deiner Oma nachzuschauen. Da gibt es möglicherweise noch Informationen zu deinem Opa und auch zu seinen Wehrdienst/Gefangenschaftszeiten.


    Gruß Alex

    Hallo und Willkommen im Forum,


    hast du denn den Tipp der WASt aufgenommen und beim DRK Suchdienst nach einer Kriegsgefangenenakte nachgefragt?


    Du könntest bei der WASt (jetzt Bundesarchiv PA) auch noch nach einer Kopie des Schreibens aus dem Lazarett nachfragen. Evtl. auch zusätzlich noch eine Anfrage beim Bundesarchiv Lichterfelde wegen der Zugehörigkeit zur Waffen-SS.


    Gruß Alex

    Hallo Klaus,


    beim Bundesarchiv erhält man nun auch entsprechende Auskunft, wenn die Schutzfristen abgelaufen sind. Bei Anfragen zu wissenschaftlichen Forschungsthemen schon seit jeher. Und für etwaige Änderungen sollte das Gräberreferat immer eingebunden werden. Sie müssen dann ggf. auch die Änderung der Gräberliste veranlassen. Denke ein Versuch ist es daher wert. Und die Gemeinde wird sich in der Thematik einfach nicht auskennen, sonst hätte der andere Soldat ja auch schon längst einen adäquaten Grabstein. An Angst vor "Tourismus" kann ich nicht glauben. Dafür dürfte Weber doch zu unbekannt sein.


    Aber spannend was man alles so in einem Dorfarchiv finden kann.


    Beste Grüße

    Alex

    Hallo Klaus,


    herzlichen Dank für deine weiteren Forschung, die sicherlich so plausibel sind. Wurde für Weber keine Sterbeurkunde in Mainhardt ausgestellt? Dann könnte nur noch etwas an seinem letzten Wohnort vorhanden sein, in München. Ist bekannt ob er verheiratet war und Kinder hatte?


    Ich hoffe dein Einsatz für den "unbekannten" wird belohnt und die Gemeinde setzt einen richtigen Grabstein auch für Weber.


    Beim Bundesarchiv, ehem. WASt müssten sicherlich auch Unterlagen vorhanden sein, da die Kriegsgräberlisten ja dort bearbeitet werden.


    Gruß Alex

    Hallo Carl,


    wende dich doch einmal an das Bundesarchiv in Ludwigsburg. Möglicherweise gibt es dort zu den genannten Personen Aufzeichnungen. Gerade i.V. mit Beteiligung an Kriegsverbrechen, Lager Personal o.ä. könnte dort etwas vorhanden.


    Gruß Alex

    Hallo Marcus,


    über die Toten lässt sich über die Gräberkartei folgendes in Erfahrung bringen:


    Balesic, Paul (in den vorh. Karten - Karl -) Hilfszollassistent beim Zollgrenzschutz Krainburg.

    Grablage auf dem Friedhof Krainburg.


    Cyajka, Peter - Gefreiter bei der 1. Kp. / Landes-Bau-Bataillon 10. Gefallen 27./28.6.1942 in Podgrad/Pdadgora

    Beerdigt am 30.06.1942 in Sairach.


    Nawroth, Erhard - Bausoldat bei der 1. Kp. / Landes-Bau-Bataillon 10. Gefallen am 19.06.1942 in Sairach.

    Beerdigt am 29.06.1942 in Breslau.


    Zu den anderen konnte ich auf die schnelle keine passenden Treffer finden.

    Gruß Alex

    Hallo Wolle,


    ich habe in meinen Anfragen immer mehrere Soldaten angefragt. Dass hat immer gut funktioniert.

    Sollte also auch hier klappen. Bei Morzuck würde ich ebenfalls so verfahren, auch wenn keine weiteren Informationen vorhanden sind. Es macht aber nur Sinn, wenn er auch in US-Gefangenschaft gestorben ist. Wenn er den Krieg überlebt hat, dann sollte eine Anfrage beim Bundesarchiv weiterhelfen.


    Du kannst natürlich noch weitere Dokumente erbitten, war ja nur ein Beispiel von meinen Anfragen auf deutsche Soldaten übertragen. Aber es handelt sich halt hier um die Verlustakten und keine Gefangenen-/Personalakte o.Ä.


    Die IDPF der US-Soldaten sind sehr umfangreich, meist 50-100 Seiten stark mit unterschiedlichsten Dokumenten, was da evtl. zu deutschen Soldaten vorhanden ist weiß ich nicht. Spielt aber auch keine Rolle da man die IDPF komplett übermittelt bekommt. Vielleicht hast du ja Glück und es finden sich weitere interessante Unterlagen, nicht nur zum Tod und dem Begräbnis. Ich denke ein Versuch ist es immer wert, auch wenn vielleicht nichts dabei rauskommen sollte.


    Ihr habt ja auch schon quellenmäßig einiges abgegrast.

    Und die Verhörprotokolle usw. dürften ja sicherlich irgendwo im NARA schlummern.


    Gruß Alex

    Hallo Wolfgang,


    es stimmt im National Archive sind durch einen Brand in den 70er Jahre viele Unterlagen, darunter auch fast alle Personalakten der US-Soldaten verbrannt. Nicht betroffen davon sind aber die Verlustunterlagen da diese nicht im NARA gelagert werden, bzw. immer noch von der US Army verwaltet werden.


    Daher immer noch mein Ratschlag eine Anfrage nach dem FOIA bei obiger E-Mail-Adresse. Eine Bestandssignatur oder ähnliches benötigt man nicht. Bei den US-Soldaten ist die Identifikationsnummer immer auch wichtig, die gibt es in diesen Fällen aber nicht. Es ist zwar gut möglich, dass die Akten komplett an die WASt übergeben wurden - dann dürfte aber mehr wie dieser Report of Burial vorhanden sein - evtl. liegt aber noch die Originalakte oder eine Kopie davon in den USA. Und mehr wie eine abschlägige Antwort können sie dir ja nicht geben. Kostenlos ist es dazu meist auch noch..


    Es reicht eine Anfrage wie folgt an die obige E-Mail-Adresse


    Betreff: Individual Deceased Personnel Files – Freedom of Information Act (FOIA)


    Dear Sir or Madam:


    Pursuant to the Freedom of Information Act, I hereby make a request for the Individual Deceased Personnel Files (IDPFs) of following german soldiers/prisoner of war from World War 2:

    • PERNASS, Manfred Franz Joachim (born 1921/08/03 in Gollnow, died 1944/12/23 in Henri-Chapelle/Belgium)

    usw. dann auch für die anderen Greif-Soldaten


    All above named german soldiers died in-action or were executed while serving in the military during World War II.

    Please send me all information about the death of the above mentioned soldiers and their burials.


    I will cover all costs in cohesion with my request for the IDPF. You can send me the IDPF via E-Mail (SAFE) to XXX [E_amil]


    Thank you very much for your help.


    Ich bin damit immer sehr gut gefahren.

    Kann nur etwas Zeit in Anspruch nehmen.


    Viel Erfolg.


    Gruß Alex

    Hallo Wolfgang,


    liegt dir nur diese eine Seite des "Report of Burial" vor? Der Quellenangabe zufolge hast du diesen von der WASt erhalten. Daher meine Empfehlung, die komplette Akte (IDPF) noch einmal in den USA anfordern. Evtl. gibt es da noch weitere Unterlagen.


    Man kann die Akten mit Hinweis auf den Freedom of Information ACT (FOIA) bei der US Armee anfordern.


    Requests for Individual Deceased Personnel files (IDPFs):

    This Command is the records custodian for IDPF’s from WWII through current conflicts. Please submit requests to: usarmy.knox.hrc.mbx.foia@mail.mil or

    Department of the Army

    US Army Human Resources Command

    ATTN: AHRC-FOIA

    1600 Spearhead Division Avenue, Department 107

    Fort Knox KY 40122-5743


    Gruß Alex

    Hallo Thomas,


    die Bestände des Krankenbuchlagers sind jetzt beim Bundesarchiv PA (ehem. WASt). Ich gehe doch stark davon aus, dass man bei einem Suchantrag bei dem speziell eine Suche in diesen Unterlagen beantragt wird, diese auch durchsucht werden. Etwas anderes ist mir zumindest nicht bekannt. Weißt du hierzu näheres?


    Gruß Alex