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    Titel: Massaker der Waffen-SS im besetzten Frankreich 1944. Widerstandsbekämpfung im Kontext der alliierten Landung


    Autor: Glatzmayer, Oliver


    Ort / Jahr: Wien, 2018


    Thematik: Kriegsverbrechen der Waffen-SS im besetzten Frankreich.


    Inhaltsangabe/Abstract:

    Im Jahr 1944 radikalisierte sich die Befehlslage im Rahmen der Widerstandsbekämpfung im besetzten Frankreich und sorgte für ein härteres und rücksichtloseres Vorgehen der deutschen Soldaten. Immer öfter trafen die Repressionsmaßnahmen nun auch die Zivilbevölkerung. Auch Frauen und Kinder wurden nicht verschont. Neben der Wehrmacht übten vor allem Divisionen der Waffen-SS die meisten Massaker im Zuge der „Bandenbekämpfung“ aus. So ist die Waffen-SS auch für die vier zahlenmäßig größten Massaker in den Orten Ascq, Tulle, Oradour-sur-Glane und Maillé verantwortlich. Diese Diplomarbeit liefert eine Darstellung dieser vier Massaker und setzt sie in den zeitlichen Kontext vor, während und nach der Landung der Alliierten in der Normandie im Juni 1944, die auf die Maßnahmen in der Bekämpfung des Widerstands entscheidenden Einfluss hatte. Zunächst werden die Entwicklungen der Besatzungszeit bis 1944 und die Formierung der Widerstandsgruppen sowie der Prozess der Waffen-SS von ihren Anfängen bis hin zum Krieg beleuchtet. Im Hauptteil stehen die vier Massaker im Vordergrund. Dabei wird unter anderem den Fragen nachgegangen, was die Soldaten der SS-Divisionen veranlasste die jeweiligen Massaker durchzuführen und wie diese im Nachhinein gerechtfertigt wurden. Des Weiteren werden die unmittelbaren Reaktionen auf die Massaker von deutscher wie auch französischer Seite und das Verhalten der Soldaten näher analysiert. Ein Überblick über den Umgang mit den Massakern in Frankreich in der Nachkriegszeit und über die strafgerichtliche Verfolgung der Haupttäter schließt die Arbeit ab.


    1. Einleitung

    1.1. Methodik und verwendete Literatur

    1.2. Begriffsdefinition: Massaker

    2. Frankreich unter deutscher Besatzung: Entwicklungen bis zum Frühjahr 1944

    2.1. Beginn und Struktur der Besatzungsherrschaft

    2.2. Die Anfänge der Résistance

    2.3. Erste Repressionsmaßnahmen in Frankreich

    2.4. Die Gründung des STO und die Entstehung des Maquis

    3. Die Waffen-SS: ein Überblick

    3.1. Eckdaten zu den Anfängen der Waffen-SS

    3.2. Die Soldaten der Waffen-SS: vom Eliteanspruch zur Massenarmee

    3.3. Die Divisionen der Waffen-SS in Frankreich 1944

    4. Massaker der Waffen-SS im Jahr 1944

    4.1. Legitimierung und Ahndung der Widerstandsbekämpfung

    4.2. Morden im Vorfeld der Auseinandersetzungen an der Front

    4.2.1. Das Massaker von Ascq

    4.3. Die Antwort auf den Widerstand während der alliierten Landung

    4.3.1. Das Massaker von Tulle

    4.3.2. Das Massaker von Oradour-sur-Glane

    4.4. Verbrechen auf dem Rückzug

    4.4.1. Das Massaker von Maillé

    4.5. Verhalten und Brutalität in der Widerstandsbekämpfung

    5. Der Umgang mit den Massakern nach der Befreiung

    5.1. Entwicklungen zwischen Erinnern und Vergessen

    5.2. Die Strafverfolgung nach dem Krieg: eine Übersicht

    6. Schlussbetrachtung

    Abkürzungsverzeichnis

    Literatur- und Quellenverzeichnis

    Danksagung

    Abstract


    Quelle

    http://othes.univie.ac.at/53687/

    http://othes.univie.ac.at/53687/1/56191.pdf (Downloadlink zur Diplomarbeit)

    Danke Alex,

    Bad Münder/Springe war der erste Wohnort. Ich hätte das Bundesarchiv kontaktiert, da sie mir auch die Anfrage an brit. Verteidigungsministerium empfohlen haben.

    Ich nehme aber Dein Angebot dankend an!

    Gruß Ernst

    Hallo Ernst,


    dann würde ich mich an das Hauptstaatsarchiv in Hannover wenden und dort anfragen ob es eine Entnazifizierungsakte gibt. Das Bundesarchiv kann hier m.W. nach nicht weiterhelfen.


    Gruß Alex

    Hallo,


    zu welchem Truppenteil dein Vater letztlich gehörte lässt sich vermutlich nur über das Bundesarchiv-PA (ehem. WASt) klären, wenn sich die Unterlagen erhalten haben. Anhand der Erkennungsmarke und dem Dienstgrad lässt sich erst einmal keine Zugehörigkeit zur Waffen-SS nachweisen.


    Außerdem könnte eine Anfrage beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hilfreich sein. Insbesondere eine Anfrage nach dem Umbettungsprotokoll konnte nähere Informationen enthalten. Möglicherweise ist auch ein Nachlass erhalten geblieben der nun beim Bundesarchiv/WASt aufbewahrt wird?


    Welche Informationen gehen denn aus der Sterbeurkunde deines Vaters hervor? Gibt es in den Kirchenbüchern Einträge zur Beisetzung 1947?


    Beste Grüße

    Alex

    Hallo Ernst,


    normalerweise sind die Akten im für den Wohnort zuständigen Staatsarchiv zu finden. Wenn du uns den Ort nennst können wir es herausfinden, ansonsten musst du selber im Internet suchen.


    Gruß Alex

    Hallo,


    eine Empfehlung bzgl. der Kriegsgefangenschaft wäre das Archiv des Internationalen Roten Kreuzes in Genf. Evtl. sind dort noch Unterlagen zur Gefangenschaft vorhanden.


    Am 23.9 öffnet sich der nächste Anfrage Zeitraum. Da sollte man schnell sein. https://www.icrc.org/en/docume…r-spanish-civil-war-quota


    Ansonsten kannst du noch versuchen über die Entnazifizierungsakte mehr zur Militärzeit, RAD , Gefangenschaft usw. herauszubekommen. Dafür müsste man aber den Wohnort direkt nach der Gefangenschaft kennen.


    Gruß Alex

    Hallo,


    Wann ist dein Großvater den verstorben?

    Ansonsten würde ich noch versuchen seine Entnazifizierungsakte aufzuspüren, dazu müsste man den Wohnort nach dem Krieg kennen.


    Ansonsten noch beim ICRC in Genf versuchen ob dort mehr zur Gefangenschaft bekannt ist. Wird aber immer nur von Zeit zu Zeit angeboten. Ab dem 23.9 ist es wieder möglich. Man muss aber schnell sein.


    Siehe https://www.icrc.org/en/docume…r-spanish-civil-war-quota


    Gruß Alex

    Hallo Manuel,


    es sei nochmal auf meinen Tipp hingewiesen. Zusätzlich wäre der Weg über die Entnazifizierungsunterlagen noch ein Weg.


    Gruß Alex

    Hallo,


    falls noch nicht geschehen, solltest du den Personalfragebogen zur Gefangenschaft beim Bundesarchiv PA als Kopie anfordern.

    Ich würde auch noch einmal explizit nachfragen ob eine Gefangenenakte vorhanden ist.


    Ein Versuch könnte auch noch eine Anfrage beim DRK Suchdienst wert sein. Von dort habe ich damals auch einen Erfassungsbogen vom Verband der Heimkehrer von meinem Urgroßvater erhalten, der in US Gefangenschaft war.


    Gruß Alex

    Hallo,


    wie kommst du darauf dass es in diesem Fall eine Todeserklärung gab? Wenn der Sterbefall 1955 vom Standesamt beurkundet wurde, war ja kein Todeserklärungsverfahren notwendig. In der Sterbeurkunde müssten ja die weiteren Details vermerkt sein. Gut möglich dass aber beim Suchdienst Unterlagen vorliegen. Ansonsten der Weg über das Bundesarchiv/WASt. Möglicherweise liegt dort eine Heimkehrererklärung vor?.


    Gruß Alex

    Hallo Viktor,


    lebte dein Schwiegervater nach Rückkehr in der DDR? Gibt es vielleicht beim DRK noch weitere Unterlagen? Sprich Heimkehrermeldebogen, Kgf.Entschädigung?


    Möglicherweise hat auch noch eine Entnazifizierung stattgefunden. Dann müsste man aber den Wohnort nach Heimkehr kennen. Falls die Familie aus den ehemaligen dt. Ostgebieten vertrieben wurde gibt es vielleicht auch noch Unterlagen im Lastenausgleichsarchiv.


    Gruß Alex