Posts by Gerd Wolf

    Hallo Zusammen


    Wir versuchen den Weg des Bevollmächtigten Transportoffiziers beim Militärattaché der Deutschen Gesandtschaft Stockholm , Oberstleutnant Maenss zu rekonstruieren.

    Wir wissen, dass er 1940 seinen Dienst dort antrat und bis zu seiner Internierung in Schleswig-Holstein 1945, blieb.

    In diesem Zusammenhang interessiert uns, wie Oberstleutnant Maenss 1940 nach Schweden kam. ( eine Vermutung, dass er an Bord von "Blücher" war, bestätigte sich bisher nicht).


    Weiterhin wäre für uns von Interesse, wie Angehörige des Auswärtigen Amtes damals generell reisten.


    Vielleicht hat Jemand eine Vermutung oder Hinweise?

    Hallo, Zusammen,


    Dieter F. ist nach seiner Hüft-Op. leider gesundheitlich angeschlagen.

    Aus diesem Grund verlaufen unsere Recherchen zu den Permittenzügen etwas langsamer als geplant.


    Wir versuchen den Weg des Bevollmächtigten Transportoffiziers beim Militärattaché der Deutschen Gesandtschaft Stockholm , Oberstleutnant Maenss zu rekonstruieren.

    Wir wissen, dass er 1940 seinen Dienst dort antrat und bis zu seiner Internierung in Schleswig-Holstein 1945, blieb.

    In diesem Zusammenhang interessiert uns, wie Oberstleutnant Maenss 1940 nach Schweden kam. ( eine Vermutung, dass er an Bord von "Blücher" war, bestätigte sich bisher nicht)


    Vielleicht hat Jemand eine Vermutung oder Hinweise?

    Hallo Matthias,


    einiges von dem, was Du geschrieben hast, kann ich so nicht stehen lassen.


    Quote

    Das für Propagandazwecken einiges geschönt wurde ist nicht ganz auszuschließen, aber von Einheiten die an dem Umspuren beteiligt waren muss man dies aber ausschließen. Die Propaganda hierzu lag nicht bei den Einheiten!


    Warum?

    Gerade diese Einheiten hatten Grund, Angaben zu "schönen". Vielleicht, um "gut dazustehen" oder um sich zu profilieren.


    Ich halte einen kritischen Blick auf Angaben, die von den Wehrmachtstruppen verfasst wurden, durchaus für richtig.

    In der Literatur ist es leider so, dass ein Autor vom anderen Autor abschreibt und so fehlerhafte Angaben entstehen.


    Hierfür ein Beispiel (etwas OT):


    In der Literatur über die Luftangriffe auf Bielefeld, ist von über 50 Angriffen die Rede.

    Nach Auswertung der Chroniken von 8.USAAF und RAF sowie vom Liegenschafts- und Katasteramt der Stadt Bielefeld, blieben nachweislich 39 registrierte Luftangriffe auf Bielefeld übrig.

    Diese Zahl wurde Anfang der 50iger Jahre in einer Veröffentlichung der Stadt Bielefeld bestätigt.

    Hallo,


    das Eisenbahnnetz in der damaligen UdSSR betrug ca. 145000 km.


    Siehe hierzu auch Punkt 4 in: "Der Krieg gegen die Sowjetunion 1941-1945 - aus Sicht der Eisenbahn".


    Bei den Zahlen der umgespurten Strecken, bin ich skeptisch: es besteht der Verdacht, dass die Zahlen aus Propagandazwecken "geschönt" worden sind.

    Hallo,


    der Bahnhof Herdecke wurde bei einem Luftangriff am 23. März 1945 vollkommen zerstört.

    Grund war, im Bahnhofsbereich stand eine Batterie Eisenbahn-Flak; der angreifende amerikanische Verband wurde von dieser Batterie beschossen.

    Fotos von der Explosion und der Verwüstung, finden sich im www.


    Hier noch weitere Informationen zum Luftangriff.

    Hallo Zusammen,


    mein Vater, ebenfalls Jahrgang 1924, hat sich auch freiwillig zur Wehrmacht gemeldet.

    Am 01.09.1941 begann er seine Grundausbildung bei der 2./Schützen Ersatz-Bataillon 13 in Neisse/OS.

    Danach kam er zur 1./Schützen Regiment (später Panzergrenadier-Regiment) 14.


    In Gesprächen mit meinem Vater, erzählte er, nicht zur SS eingezogen zu werden.

    Hallo Matthias,


    zu I) die beiden Routen sind Überlegungen von mir.

    Wie schon erwähnt, gab es Transportstraßen auf denen auch Lazarett - und SF-Züge verkehrten.

    Passende Transportstraßen müßte ich heraussuchen; dies nimmt Zeit in Anspruch.


    zu II) Ob im September/Oktober 1941 schon SF-Züge fuhren, glaub ich nicht, da zu diesem Zeitpunkt die Offensive gegen Moskau anlief. (Vor Angriffen, bzw. Offensiven, war Urlaubssperre angesagt).

    Lazarettzüge werden gefahren sein. Hierzu habe ich aber leider keine Unterlagen.

    Hallo Matthias,


    zu 1) SF und -Lazarettzüge fuhren auf festgelegten Transportstraßen.

    zu 2) die Geschwindigkeit hing u.a. vom Zustand der Strecke ab, in der Regel ca. 50km/h.

    zu 3) auf umgespurten Strecken sowohl als auch, aber ebenso mit Beutewaggons aus anderen besetzten Ländern.

    zu 4) die Lazarettzüge hatten Waggons für Offiziere und Mannschaften; später gab es auch Güterwagen die zu Krankenwagen umfunktioniert worden sind.

    zu 5) die Züge fuhren nach Fahrplan; der konnte auf Grund von Feindlage, etc., nicht immer

    eingehalten werden.

    zu 6) SF -und Lazarettzüge hielten an bestimmten Bahnhöfen zur Verpflegung.

    M.M. nach, war für Besichtigungen, etc. keine Zeit.


    @ Matthias Köhler: falls es noch Ergänzungen Deinerseits gibt

    Hallo Matthias,


    zu 2) leider habe ich kein Datum

    zu 5) auf der Karte der SF-Züge, habe ich zwei Möglichkeiten eingezeichnet.

    1. Route: Konotop-Bachmatsch-Kiew-Fastow-Shitomir-Zdolbunow-Przemysl-Tarnow-Krakau

    2. Route: Konotop-Bachmatsch-Kiew-Fastow-Shmerinka-Przemysl-Tarnow-Krakau


    von Krakau möglicherweise weiter durch Schlesien, Sachsen, Richtung Bayern