Posts by Gerd Wolf

    Hallo Peter,


    leider ist meine Mutter 2014 im Alter von 90 Jahren gestorben.


    Mal gut, dass ich die Fotos damals gescannt habe; mein ältester Bruder hat bei der Wohnungsauflösung alle Fotos, etc. "entsorgt"

    Hallo Thilo,


    in der Anfangszeit der Deportationen, wurden noch Personenwagen, meist 3.Klasse benutzt.

    Als 1941 die große Deportationswelle begann, wurden Güterwagen benutzt, die Personenwagen blieben den Bewachungsmannschaften vorbehalten.

    Der bevorzugte Güterwagen war der "G10" (gedeckter [geschlossener] Güterwagen 10 Tonnen Zuladung).

    Pro Deportationszug wurden anfangs 1000, später 2000 Personen in den Tod geschickt.

    Hallo Thilo,


    für "Da" gibt es mehrere Deutungen, u.a.: "Da" = "David", für jüdische Mitbürger oder "Durchgangszug Umsiedler".


    Aus Frankfurt/M fuhren 14 Transporte - darunter drei Einzeltransporte, ins KZ Theresienstadt.

    Der "Da 503" fuhr am Dienstag, den 18.08. 1942. Der "Da 503" war bereits der siebte Zug, der Frankfurt/M verließ.

    Im Zug waren vor allem ältere und kranke Menschen aus jüdischen Altenheimen und Krankenhäusern.

    Sammelplatz war das Altenheim in der Rechneigrabenstraße und eine Haftstätte am Hermesweg.


    Im September/Oktober 1942 wurden 286 Personen aus diesem Transport nach Treblinka weitergeleitet.


    Von den 4227 deportierten Juden aus Frankfurt, überlebten 841 den Holocaust.



    Quelle: Gottwaldt, Alfred; Schulle, Diana: Die "Judendeportationen" aus dem Deutschen Reich 1941 - 1945; marixverlag Wiesbaden 2005

    Hallo,


    das "WH" auf dem Kotflügel deutet darauf hin, dass es sich um ein requiertes Fahrzeug aus der Privatwirtschaft handeln könnte.

    Eventuell handelt es sich um ein Fahrzeug des Großraumtransportes für Langstrecken.

    Auch wenn das Wappen verschwommen ist, ähnelt es dem des Flak-Regiment 47.

    Hallo,


    über die Unglücksursache gab es damals viele Spekulationen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit war eine feste Bremse Ursache.

    Auf mehreren Stellwerken wurde Funkenflug beobachtet, worauf der Zug in Hannover-Linden gestellt wurde.

    Als der Zug zum halten kam, brannte bereits der Wagenbogen des belgischen Waggons.

    Die Munition bestand aus Granaten vom Kaliber 17,5 cm.

    Insgesamt waren es vier Güterwagen mit je 216 Granaten.

    Hallo Wilfried,


    wenn Dein Vater nach seiner Entlassung aus sowjetischer Gefangenschaft in der britischen Besatzungszone gelebt hat,

    stellten die Briten die Entlassungsspapiere aus. (es war die Entlassung aus der Wehrmacht gemeint).


    Mein Vater wurde 1949 aus sowjetischer Gefangenschaft entlassen und zog anschließend in die britische Zone.


    Edit: siehe auch folgenden Thread

    Hallo Zusammen,


    ich hätte noch einige Anmerkungen:


    1. die Reichsbahn unterhielt selbst Zwangsarbeiterlager zum Wiederaufbau von Strecken;

    2. reichten diese Kräfte nicht aus, forderte die Reichsbahn z.B. von der SS eben "KZ auf Schienen" an

    oder griff auf Kriegsgefangene zurück.


    Mit anderen Worten: Auftraggeber war die Reichsbahn und somit auch in die Verbrechen des NS-Regimes verwickelt.

    (dies ist aber ein anderes Thema)

    Hallo,


    es gibt ein Buch zum Geheimschreiber:

    Arne Beurling und Hitlers Geheimschreiber - Schwedische Entzifferungserfolge im 2. Weltkrieg. 1)


    Obengenanntem Beurling gelang es, den Geheimschreiber "zu knacken".




    1) Beckman, Bengt: Arne Beurling und Hitlers Geheimschreiber - Schwedische Entzifferungserfolge im 2. Weltkrieg; Springer Verlag 2006

    Hallo Holger,


    Informationen zur schw. Flak - Abteilung 423 (E) findest Du z.B. hier.


    Woher stammt die Info, dass Dein Opa bei der 1./schw. Flak-Abteilung 423 (E) war ?


    Fotos sind gern willkommen.

    Hallo,


    liest man den URL des Bildes bei DSO, steht dort "Krieg zu Ende".

    Eventuell heißt es richtig "Feldzug zu Ende".


    In der Reihenfolge kommen die Länder Oesterreich, Tschechoslowakei, Polen und Frankreich in Frage.

    Ich tendiere zu Oesterreich und die Tschechoslowakei (gehörte bis 1918 zu Oesterreich-Ungarn), da die Bauart des Schornsteins für oesterreichische Loks typisch war.