Posts by Sven30

    Hallo allerseits!


    Sobald ich wieder zuhause bin, stell ich gerne eine deutsche Heereskarte von dem besagten Tag einmal ein.

    Anbei ein Ausschnit der Lagekarte vom 30.07.1944, grün umrandet ist die Küstenortschaft Granville.


    Er wurde am 30. Juli 1944 bei Granville von den Amerikanern gefangen genommen.

    Anbei noch ein paar Auszüge über die Ereignisse am 30.07.1944 bei und um Granville:


    "Die Lage an der eigenen Front wurde nun kritisch, da die Gren.Rgt. einen Personalbestand von kaum 200 Mann hatten und nur eine stuetzpunktartige Besetzung der HKL moeglich war. Zur Verdichtung der Front wurde auf dem linken Fluegel ein Wolga-Tatarenbtl. eingesetzt. Allenthalben wurde das Auftreten von Panzern gemeldet. Die Division verfuegte in der Fruehe dieses Tages noch über 2 Sturmgeschuetze, die in den Kämpfen in Cerenees im Laufe des Vormittags abgeschossen wurden. Um einen fdl. Panzerdurchbruch im eigenen Abschnitt zu verhueten, befahl die Div. den Einsatz der IV./Art.Rgt.191 (8,8 cm) in offener Feuerstellung zum Schutze des Straßenkreuzes Le Repas (35 km nordwestlich Granville). Gegen Mittag ging von einem zum Korps-Gefechtsstand entsandten Ord. Offz. die Meldung ein, dass fdl. Panzer sich in dem Raum La Haye Pesnel bewegten. Zum Schutz der Flanke durch eine Fues.Kp. mit 2 I.G. Geschuetzen befohlen. (sic) Zwischenzeitlich musste die HKL, um einer voelligen Zersplitterung der geringen Kraefte zu begegnen, in hinhaltendem Kampf Schritt für Schritt zurueckgenommen werden und stand am Nachmittag ohne jede Anlehnung nach rechts hart noerdlich der Straße Beauchamps – Granville. Zur Verschaerfung der Lage trug auch das Wolga-Tatarenbatl. dadurch bei, dass es gegen 13 Uhr geschlossen zum Feinde ueberging und eine Luecke von 3 km Breite in der Front aufgerissen wurde."


    Quelle: FMS B-010



    "Daraufhin erhielt die 91.L.L.Div. den Befehl, sich auf jeden Fall im Raum suedostw. Granville zu halten. Sie hatte inzwischen gemeldet, dass sie auf den Hoehen westl. La-Hay-Pesnel eine Abwehrflanke nach Osten gebildet habe. Die Staebe von 2 im Raum suedl. Avranches liegenden, voellig zerschlagenen Divisionen (77.Inf.Div. und 5.Fallschirmjaeg.Div.?) erhielten den Auftrag, die Suedufer des See, des La Selune und L´Oir mit allen irgendwie greifbaren Truppen zu besetzen und zur Verteidigung einzurichten. Alle verfuegbaren Offz. des Korpsstabes wurden ausgeschickt, um alles, was an deutschen Truppen (Trosse usw.) zwischen dem Korpsgefechtsstand und Avranches zu finden war, zu alarmieren und eine Art Sperrlinie gegen ein Eindrehen des Gegners nach Osten zu schaffen.."


    Quelle: FMS A-968



    "Am Nachmittag brach der Feind mit Panzern von Cerences nach S durch, überrollte bei Le Repas das dort sich sammelnde Pi.Batl. der 5.Fallsch.Jg.Div. und stieß im Zuge der Straße auf Avranches weiter vor, ohne auf Widerstand zu treffen. 91.LLD, die bei ihrer Ausdehnung und schwachen Besetzung die plötzliche Entwicklung der Lage gar nicht erkennen konnte, erhielt durch Funk Befehl, mit den noch verfügbaren Teilen sich auf Granville zurückzuziehen und dort zu halten. Bevor dieser Befehl durchgeführt werden konnte, war Granville, das von deutschen Truppen entblößt war, von den Osttruppen übergeben worden."


    Quelle: Die Sturmflut und das Ende


    "91.LLD verteidigt nordöstlich von Granville bei Brehal; gegen Abend ist der Rest der 91.LLD, sowie die ihr unterstellten Einheiten, von den restlichen deutschen Truppen aufgrund der Einnahme von Avranches durch amerikanische Truppen abgeschnitten; nur wenige Teile der 91.LLD können noch vor der Einnahme der Stadt Avranches, zusammen mit der KGr Bacherer; über den Landweg nach Süden ausbrechen. Oberst König entscheidet sich, aufgrund der Einkesselung, daher erst in der Nacht unbemerkt einen Ausbruch über die Bucht von St. Michel zu versuchen. Bei Ebbe überqueren die infanteristischen Reste der 91.LLD die Bucht über die Landzunge bei St.-Leonard zu Fuss. Nur wenige Geschütze des Art.Rgt. können gerettet werden. Oberst Bacherer wurde durch OB West (Gen.Feld.Marsch. von Kluge) ein Gegenangriff auf Avranches befohlen. Auf Anmerkung von Oberst Bacherer wurde ihm die Vollmacht gegeben, zurückströmende deutsche Einheiten um sich zu sammeln, um den Gegenangriff durchzuführen. Hierdurch wurden ebenfalls Teile der 91.LLD der Kampfgruppe Bacherer unterstellt und kamen später in den Kessel von St. Malo."


    Quelle: Die 91.Luftlande-Division



    "Abendmeldung der HGr B vom 31.07.1944:

    Meldung Mar.Gruppe West, das Kdeur.91.LL-Div. befohlen hat, militärische Anlagen in Granville zu zerstören und dass sich Marine-Einheiten von Granville nach Avranches durchzuschlagen haben. Marine-Funkstelle Granville hat sich um 20.34 Uhr abgemeldet. Ein aufgefangener Funkspruch des LXXXVI.AK übermittelt Meldung der 91.LL-Div., dass Georg. Batl.787 bis auf 50 Mann aufgerieben. Die Reste des Batl.s stehen an der Südfront Granville. Für Feind Weg nach Granville frei."


    Quelle: NARA T311 R16


    Lagedarstellung der HGr. B am 31.7.1944:

    "Die in der allgemeinen Linie Percy-West – südl. Gavray – Brehal in Aufbau befindliche stützpunktartige Verteidigungslinie des LXXXIV.AK wurde am Nachmittag westl. Gavray mit Panzern und Inf. durchstoßen. Fdl. Panzerspitzen haben Raum La-Haye-Pesnel erreicht. Die Lage zwischen Gavray und dem Meer ist ungeklärt. [...] Gegner hat anscheinend Front beiderseits Sourdeval und beiderseits Cerences durchstoßen und ist im Vorgehen auf Villedieu und Granville. Feind in Avranches eingedrungen. Verstärkeramt eingeschlossen. Kämpfe im Gange. Lage im einzelnen völlig ungeklärt, da keinerlei Verbindung zu vorgeschobenen Gefechtsstand AOK 7 mehr vorhanden."


    Quelle: NARA T311 R16



    Grüße

    Sven

    Hallo!


    Bei der Karte sind mir ein paar kleine Fehler aufgefallen, u.a. dass es keine 521."Division" unter von Kessler gab, lediglich das von Andre genannte Gren.Rgt.z.b.V. 752 (vorher Ost-Rgt.Stab.z.b.V. 752 ) unter Oberst Kessler. Sobald ich wieder zuhause bin, stell ich gerne eine deutsche Heereskarte von dem besagten Tag einmal ein.


    Grüße

    Sven

    Hallo!


    Ich kann meinen Vorredneren soweit nur beipflichten und soweit kaum was Neues hinzufügen. Anbei eine Kriegsgliederung des georgische Inf.Btl.797 vom 01. Mai 1944. Klar ist es möglich, dass dein Großvater sich geirrte hat, aber auch dass die Daten stimmen. Boris und ich haben in unserer Recherche über die Normandie (Thema 91.L.L.Div.) des Öfteren Soldaten, ja sogar ganze Kompanie gesehen, die eigentlich entweder mit Cherbourg hätten in KGF kommen müssen, oder auf den Kanalinseln stationiert hätten sein müssen, jedoch sich ganz woanders befanden und sogar noch Rückzugsgefechte bis Avranches mitgemacht haben.

    Was ist mit einer Auskunft der Deutschen Dienststelle (WASt) über den militärischen Werdegang des Opas?

    Um eine Anfrage bei der WASt wird du nicht herumkommen.


    Grüße

    Sven

    Hallo!

    Sobald ich aus dem Urlaub zurück bin, schau ich mal nach was ich sonst noch habe.

    Anbei ein Auszug eines mir vorliegenden Soldbuches von einem Soldaten der u.a. beim Feld.Erst.Btl.112 sowie dem Inf.Rgt.258 war. Zumindest für die Zeit bei der 4./Feld.Erst.Btl.112 liegt mir eine Unterschrift des Kp.Führers vor (siehe Anlage).


    Grüße

    Sven

    Hallo!

    VBL des DRK ist auch eine Hilfe.

    Wenn die Namen soweit bekannt sind gibt es weiter Nara Rollen wo die Offiziere (nicht alle) zu finden sind.

    Ist halter Stückelsarbeit.

    Kann ich leider soweit nur bestätigen, hinzu kommen noch Verleihungslisten und die mühsame Arbeit über Originaldokumente, wie Feldpost, Urkunden, Soldbücher, Wehrpässe, etc.. Haben das auch so machen müssen für unser Buch über die 91.L.L.Div..


    Sobald ich aus dem Urlaub zurück bin, schau ich mal nach was ich sonst noch habe.


    Grüße

    Sven

    Hallo!

    Teile sind in die Festung St.Nazaire eingezogen. Für die 91er ging es nach Rennes, Le Mans, St.Malo und anderen Orten und Einheiten.

    Wir haben u.a. auch Kenntnisse das Teile des Gren.Rgt.895 Anfang August 1944 von Le Mans nach St.Nazaire zurück verlegt werden sollten (hier Abwicklungsstab Rudolstadt). Das kam aber nicht mehr zustande, da die Bretagne hier bereits durch amerikanische Truppen abgeschnitten war.


    Des Weiteren geht aus den mir vorliegenden Seiten des SB (Danke dafür) nicht zweifelsfrei hervor, wann der Soldat zur 10. kam. Daher ist auch eine Verwundung am 13.6. im Rahmen der 10. möglich, u.a. durch Bombardierung des Hinterlandes oder des Festungs-Bereiches.


    Grüße

    Sven

    Hallo!

    Laut den mir vorliegenden Informationen gehörte die Einheit zur Kampfgruppe der 265.ID in der Normandie (Kampfgruppe Coep) und war dementsprechend nicht wie der Rest der Division in den Atlantikfestungen eingesetzt

    Anbei ein Auszug des KTB bezüglich der o.g. Kampfgruppe vim 01. April 1944. Die Zusammenstellung der KG war so bereits im März/April 1944 durch das XXV.A.K. beschlossen und an das 7.AOK gemeldet worden. Auf dem Ausschnitt erkennt man die I./Art.Rgt.265 mit den Baterien 2, 3 und 9.


    Grüße

    Sven

    N´Abend!


    Würde dir zusätzlich noch die Quelle hinsichtlich der FMS B-731 (ab Seite 74) empfehlem, dort heißt es u.a.: "... Um 15 Uhr erfolgen die ersten Artillerieeinschläge in Rennes und rund 25 Sherman-Panzer mit ca. 300 Mann Infanterie erscheinen vor der FLAK-Batterie Schmidt (2./441) bei St.Laurent nördl. von Rennes. Sie eröffnen das Feuer, das erwidert wird. ...". Über die Kämpfe von Rennes steht noch mehr drin.


    Grüße

    Sven

    Hallo!


    Ich glaube Huba / Thomas hatte dies bereits schon einmal bzgl. deiner Mühe und Beiträge erwähnt: Respekt und Annerkennung! Unterstütze dich auch gerne mit sämtlichen mir zur Verfügung stehenden Signaturen, Büchern und Karten, egal ob NARA, BAMA, Ortshistoriker oder Privatarchiv. Meld dich sonst einfach mal per PN ... ;)


    Grüße

    Sven

    Hallo!

    Ich möchte nur kurz darauf hinweisen, dass alliierte Lagekarten, G2-Reports oder After-Action-Reports immer mit Vorsicht zu genießen sind

    ... um noch einmal darauf zu verweisen bzw. hinzudeuten, habe ich mir die deutschen Lagekarten durchgesehen um die genauen Standorte der 167.Volks-Gren.Div. zu lokalisieren:

    • am 03. März 1945 bei Densborn (Schnee-Eifel) / nördlich Bitburg mit Verlege-Befehl nach Gerolstein
    • am 04. März 1945 bei östlich von Stadtkyll mit Verlege-Befehl nach Norden
    • am 11. März 1945 östlich von Adenau / Eifel (siehe Anhang 1)
    • am 15. März 1945 südlich von Montabaur (siehe Anhang 2)
    • am 16. März 1945 südlich von Montabaur
    • am 18. März 1945 östlich von Waldbreitbach / Westerwald (siehe Anhang 3)
    • am 20. März 1945 östlich von Waldbreitbach / Westerwald
    • am 21. März 1945 nicht in der Lagekarte verzeichnet

    Es mag sein, dass die amerikanischen Truppen deutsche Kriegsgefangene von der 167.Volks-Gren.Div. bei X oder Y gemacht haben, das heißt aber nicht, dass dort auch die Division mit ihrer Masse lag, wenn überhaupt.


    Grüße

    Sven

    Hallo!

    Das Soldbuch ist ja irgendwie eine Urkunde, Veränderungen durften wahrscheinlich nicht vom Soldaten selbst gemacht werden, oder....?

    Was wäre die dazugehörige Strafe gewesen.....???

    Das Einzige, das ich auf die Schnelle gefunden habe ist im Anhang: "Beschädigung eines Dienstgegenstandes" aus dem Wehrmachtsstrafgesetzbuch § 137. Eine Urkundenfälsch oder ähnliches sehe ich hier nicht, eher eine Zweckentfremdung. Ich denke mal zu unterscheiden ist auch, ob die Eintragungen mit Bleistift oder einem dokumentenechten Stift eingetragen wurden sind. Die zivile Gerichtbarkeit und Bestrafung nach dem Reichsstrafgesetzbuch dürfte ja nicht passen.


    Grüße

    Sven

    Hallo allerseits!

    anbei eine Einsatzchronologie der 167. VGD, nach den 12th Army Group Situation Maps für den Mrz 45 bis Anfang Apr 45.


    Ich möchte nur kurz darauf hinweisen, dass alliierte Lagekarten, G2-Reports oder After-Action-Reports immer mit Vorsicht zu genießen sind, wenn es um die konkrete Darstellung der deutschen Truppen geht. Besonders in den Jahren der Rückzugskämpfe im Westen 1944/45 kam die amerik. Feindaufklärung teilweise kaum noch hinterher, wo gerade neue Einheiten eingeschoben wurden sind, wo Einheiten durch andere aufgefrischt wurden sind, oder wo Splitter- oder Kampfgruppen oder neuartige Einheuite (z.Bsp. Luft.Fest.Btl.) gerade anderen deutschen Großverbänden unterstellt oder in diese eingegliedert wurden. Solche Quelle nutze ich lediglich als Ergänzung oder Bestätigung.


    Angehörige der 167. Inf.Div. würden mich auch interessieren, sofern diese auch in der 167. VGD gedient haben.

    ... ob die folgenden Soldaten auch in der 167.VGD gedient haben, entzieht sich leider meiner Kenntnis.


    Ehrenblattspange:

    Forstpointner, Ferdinand, 07.06.1943, Lt., 8./Gren.Rgt. 339

    Mokros, Gerhard, 29.09.1941, Lt. d.R., 7./Inf.Rgt. 331Seitz, Johann, 17.10.1943, Ofw. d.R., 4./Gren.Rgt. 331

    Trollmann, Peter, 28.11.1941, Ofw., 10./Inf.Rgt. 331


    Ritterkreuz:

    Trierenberg, Wolf-Günther 10.05.1943 Generalleutnant Kdr 167. Inf.Div

    Mokros, Gerhard 18.11.1941 Leutnant d.R. Führer 7./Inf.Rgt 331

    Gollé, Josef 19.07.1940 Major Kdr I./Inf.Rgt 339

    Pausinger, Josef 16.02.1942 Oberstleutnant d.R. Kdr Inf.Rgt 339

    Wiede, Friedrich-Wilhelm 07.02.1944 Hauptmann d.R. Chef 9./Art.Rgt 238

    Boehmer, Hans 10.09.1943 Rittmeister Kdr Aufkl.Abt 238


    Deutsche Kreuz in Gold:

    Anhorn, Gustav, 21.02.1944, Oberfeldwebel, 3./Pi.Btl. 238

    Baer, Karl, 27.11.1941, Oberst, Art.Rgt. 238

    Bender, Georg, 10.07.1943, Oberfeldwebel, 7./Gren.Rgt. 331

    Buschsieweke, Bernhard, 17.10.1943, Oberleutnant, 7./Gren.Rgt. 331

    Decken von der, Klaus, 13.01.1944, Leutnant, Stab/Pz.Jäg.Abt. 238

    Dümpel, Otto, 18.06.1943, Oberfeldwebel, 5./Gren.Rgt. 315

    Eberle, Fritz, 10.07.1943, Oberfeldwebel, 13./Gren.Rgt. 331

    Faßold, Ludwig, 16.01.1944, Leutnant, I./Art.Rgt. 238

    Filgertshofer, Josef, 01.11.1943, Feldwebel, 7./Gren.Rgt. 331

    Forstpointner, Ferdinand, 01.12.1943, Oberleutnant, 6./Gren.Rgt. 339

    Gick, Georg, 19.08.1943, Oberleutnant, 1./Gren.Rgt. 339

    Götz, Anton, 17.10.1943, Leutnant, 2./Gren.Rgt. 339

    Grau, Wilhelm, 19.01.1942, Hauptmann d.R., III./Art.Rgt. 238

    Greulich, Edmund, 17.02.1944, Hauptmann, I./Gren.Rgt. 315

    Großer, Bruno, 14.02.1942, Major, III./Inf.Rgt. 331

    Kampf, Friedhelm, 01.12.1943, Major, Pz.Jäg.Abt. 238

    Knödler, Heinz, 25.03.1944, Oberleutnant, 1./Div.Füs.Btl. 167

    Körner, Karl, 19.01.1942, Hauptmann d.R., Stab III./Inf.Rgt. 339

    Kraus, Alois, 18.06.1943, Hauptmann d.R., III./Gren.Rgt. 315

    Krauss, Karl, 17.10.1943, Oberleutnant d.R., III./Gren.Rgt. 339

    Kullmer, Arthur, 14.01.1942, Oberstleutnant, Inf.Rgt. 331

    Maierhofer, Franz, 01.07.1942, Hauptmann, II./Inf.Rgt. 315

    Mokros, Gerhard, 01.12.1943, Major d.R., II./Gren.Rgt. 331

    Nahr, Hermann, 13.01.1944, Hauptmann, I./Gren.Rgt. 315

    Siebert, Alfred, 26.11.1943, Oberstleutnant i.G., Ia 167. Inf.Div.

    Saller, Hans, 25.03.1944, Leutnant d.R., 1./Aufkl.Abt. 238

    Scherf, Kurt, 01.12.1943, Hauptmann, I./Gren.Rgt. 331

    Schnitzlbaumer, Leonhard, 08.09.1943, Oberfeldwebel, 3./Gren.Rgt. 331

    Stadlbauer, Friedrich, 13.01.1944, Major, I./Gren.Rgt. 331

    Trierenberg, Wolf, 05.05.1942, Generalmajor, Kdr. 167. Inf.Div.

    Weber, Josef, 04.07.1943, Oberfeldwebel, 1./Gren.Rgt. 339

    Weil, Karl, 19.01.1942, Leutnant, 11./Inf.Rgt. 331

    Wenk, Richard, 14.01.1942, Oberst z.V., Inf.Rgt. 315

    Wiede, Friedrich-Wilhelm, 17.05.1943, Oberleutnant, 9./Art.Rgt. 238

    Woehrl, Franz, 11.06.1942, Leutnant, 13./Inf.Rgt. 339

    Belobigungsurkunde des Heeres:

    Heiden von der, Adolf, 27.08.1943, Unteroffizier, Gruppenführer i. d. 3./Gren.Rgt. 331


    hast du zu Harzenetter Johann noch andere Lebensdaten?

    Leider nein!


    Grüße

    Sven

    N´Abend allerseits!


    Mir liegt ein Soldbuch eines Soldaten der Festung Breslau vor, der zur Verteidigung der Festung Breslau vom 13. Februar bis zum 06. Mai 1945 als Gefreiter einer schweren Kp. eingesetzt war (18./Rgt. Mohr). Interessant finde ich hier, dass er sein Soldbuch teilweise als Notiz- oder Adressbuch verwendet hat. So hat er u.a. auch seine Verpflegung in der Zeit 28. April bis 13. Mai 1945 aufgeschrieben hat (siehe Anhang 1 und 2). Ich wollte euch das nicht vorenthalten, da ich es persönlich interessant find und es auch einiges über die Versorgung der Soldaten aussagt. Mir ist leider nicht bekannt, wann der Soldat in sojetischen Gewahrsam kam und ob in der Verpflegung ein deutsch-sowjetischer Wechsel drin ist.


    Grüße

    Sven