Posts by Sven30

    Hallo Thilo!


    Vielen Dank, für den höchstinteressanten Artikel!!


    Einen der dort genannten verstorbenen Feuerwerker konnte ich beim VdK finden:


    Nachname: v.d. Velde (van der Velde gem. Bericht)
    Vorname: Heinrich
    Dienstgrad: Feuerwerker
    Geburtsdatum: 06.06.1915
    Geburtsort: Mönchengladbach
    Todes-/Vermisstendatum: 24.05.1946
    Todes-/Vermisstenort: nicht verzeichnet


    Quote

    [...] Beyer, Jahrgang 1913, war während des Krieges auf der V1-Versuchsstation Peenemünde tätig gewesen. Nach dem Kriege hatte er hohe Angebote von russischer und britischer Seite erhalten, an der Weiterentwicklung der deutschen Vergeltungswaffen mitzuarbeiten. Er hatte das britische Angebot angenommen und eine zeitlang in England gearbeitet. [...]


    ... mir war neu, das die alliierten, vor allem die Sowjetunion, "Angebote" gemacht haben, um deutsche Wissenschaftler für sich zu gewinnen.

    :/


    Grüße

    Sven

    N´Abend allerseits!


    Derzeit erarbeite ich noch die Stellenbesetzungsliste des Regimentes, ein paar Namen suche ich aber noch ...


    Leider bin ich noch nicht so wirklich weiter, da ich bisher lediglich drei Namen gefunden habe, bleibe aber am Ball ...


    Kommandeur:

    Oberstleutnant Finger vom 06. April 1943 (mit Wirkung vom 15.03.1943) - 16. Juni 1944 (verwundet)

    Oberstleutnant Findeisen vom 16. Juni 1944 - vermutlich bis zum Ende der Einheit im August / September 1944


    Kommandeur III. Bataillon:

    Hauptmann Gustav Burkart vermutlich von der Aufstellung im April 1943 bis 10. August 1944 (bei Partisanenüberfall gefallen)


    Vielleicht kennt der ein oder andere noch weitere Namen und Stellenbesetzungen?! Auch fehlen noch ein paar Daten, u.a. die pers. Daten der o.g. Soldaten.


    Grüße

    Sven

    N´Abend allerseits!

    Auf dem Ausschnitt erkennt man die I./Art.Rgt.265 mit den Baterien 2, 3 und 9.

    Habe im Umkehrschluss soeben einen Auschnitt aus einer Quelle vom 23.07.1944 gefunden (NARA T314 R747), in der Folgendes steht:


    "[...] Danach ist vorgesehen für Festung Loirent: Zusammenfassung der Artillerie unter dem Stab III./Art.Rgt.265 von 6., 7., 8., und 10./Art.Rgt.265. [...]"


    ... sowie:


    "[...] Danach ist vorgesehen für Festung St. Nazaire: Bildung einer Art.Grp. unter dem Stab A.R. mit I./Art.Rgt.265 (4. u. 5./Art.Rgt.265). [...]"


    Somit fehlt nur noch die 1./Art.Rgt.265, deren Verbleib mir bis dato noch nicht bekannt ist ...


    Grüße

    Sven

    Hallo!


    Zuerst einmal herzlich Willkommen hier im Forum! :thumbsup:


    Die Belegung der Feldpostnummer war wie folgt:


    03295

    (Mobilmachung-1.1.1940) 4. Kompanie Infanterie-Regiment 2,

    (2.1.1940-27.4.1940) gestrichen, wurde Fp.Nr. 16650 E,

    (28.4.1940-14.9.1940) Leichtkranken-Zug 704, u. gestrichen,

    (12.7.1941-26.1.1942) Stab u. 1.-3. Kompanie Kriegsgefangenen-Glaser-Bataillon VI,

    (15.7.1942-24.1.1943) gestrichen,

    (1.8.1943-23.3.1944) 25.9.1943 Stab u. 1.-4. Kompanie Bataillon D III.


    Zu der markierten Einheit konnte ich jetzt nichts finden auf die Schnelle :(


    Grüße

    Sven

    Hallo!


    Anbei ein Auszug der Kriegsgliederung der Pz.Aufkl.Abt.125 vom 01. Feburar 1945. Von rechts nach links sind die einzelnen Kompanien zu erkennen (1.-4. + Kolonne). Die 1./Pz.Aufkl.Abt.125 war mit Panzerspähwagen (KLICK) ausgestattet, mit welchem Moell entzieht sich leider meiner Kenntnis.


    Grüße

    Sven

    Files

    N´Abend!


    Sobald ich heute Mittag zurück bin, werde ich die mal suchen und auswerten. Vielleicht finde ich was Hilfreiches ...


    Es wurde bei mir jetzt ein wenig später, musste aber noch ein paar Sachen erledigen sowie die Briefe heraussuchen und lesen ...


    Also der Soldat meiner Feldpostbriefe kam erst ab dem 23. Dezember 1944 von dem Ersatztruppenteil mit seiner Marschkompanie zur 2./Pz.Aufkl.Abt.125. Hiernach habe ich auch nur wenige Briefe mit milit. Inhalt gefunden, da der Soldat bereits ab Mitte Januar 1945 als vermisst galt, und sämtliche Briefe seiner Familie zurückgesandt wurden. Aber vielleicht kann ich dir trotzdem ein wenig weiterhelfen mit dem u.g. Auszug aus einem seiner Briefe …


    05.01.1945: „... Das diesjährige Weihnachtsfest war nicht schön für mich, am 2. Weihnachtstag sind wir in Wildflecken mit unseren Fahrzeugen verladen worden und sind mit dem Zug gefahren bis nach Lingenfeld, da wurden wir dann ausgeladen weil keine Bahnverbindung weiter bestand zur Front. Von da aus sind wir dann mit den Fahrzeugen weiter fahren. Wir liegen unmittelbar hinter der Front als Eingreifreserve im Raume von Bitsch. Eingesetzt worden sind wir noch nicht bis jetzt. […] Am Tage hat man hier von den Jabos keine ruhige Minute. Gestern hat er uns erst wieder ein paar Sachen vor unsere Unterkunft gesetzt, aber zum Glück ist nichts passiert. Und dann schießt er mit seiner Ari [Anm.: Artillerie] täglich ein paar Stunden hier herein, da gewöhnt man sich schon so langsam dran. ...


    Grüße

    Sven

    Hallo!


    Zuerst einmal herzlich Willkomme hier im Forum! :thumbsup:


    Laut Antwort der WAST war dein Großvater 1./Panzer-Aufklärungs-Abteilung 125 und somit bei der 25.Pantergrenadierdivision: KLICK.


    Wenn mich nicht alles täuscht, müsste ich noch Feldpostbriefe eines Soldaten haben, der in der Nachbarkompanie deines Großvaters war, sprich in der 2./Pz.Aufkl.Abt.125. Sobald ich heute Mittag zurück bin, werde ich die mal suchen und auswerten. Vielleicht finde ich was Hilfreiches ...


    Kurze Frage, aber was genau möchtest du wissen?


    Grüße

    Sven

    Hallo!


    Die von mir online zur Verfügung gestellten Berichte stammen aus einer vom Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg zusammengestellten Sammlung von Offizieren der W-SS stammt (sogenannte Moore-Liste). Ein Scharführer entspricht dem Dienstgrad Unterfeldwebel und ist leider keine Offiziers-Dienstgrad und somit ist deine Großvater nicht in den Listen enthalten.


    Truppenteile:

    Lt. Meldung vom 21.05.1942: 3./SS-Regiment „Langemarck“

    Lt. Meldung vom 31.10.1942 und 07.04.1943: Stab/SS-Panzerregiment 2 „Das Reich“

    Lt. Meldung vom 20.08.1943: 7./SS-Panzerregiment 2 „Das Reich“

    Lt. Meldung vom 08.05.1945: 6./SS-Panzerregiment 2 „Das Reich“


    Des Weiteren möchte ich dir noch Verleihungsvorschläge der Ehrenblattspange der folgenden Offiziere der 7./SS-Pz.Rgt. “Das Reich” empfehlen ("abgespeckte" Form), um über die Kompanie, an die Erlebnisse deines Großvaters heranzukommen:


    - SS-Untersturmführer Mathias Alexy (siehe Anhang1-3)

    - SS-Untersturmführer Ulrich Kruse (siehe Anhang4-5)


    Das SS-Regiment „Langemarck“ versuche ich derzeit noch einzuordnen ... :/


    Grüße

    Sven

    Hallo!


    ... und Anhang 6! Musste gerade systembedingt 1180 Sekunden warten.


    Des Weiteren stell ich den Verleihungsvorschlag für SS-Untersturmführer Adolf Reeb hoch hier herein, der das Ritterkreuz zur gleichen Zeit erhalten hatte, jedoch nicht alle Seiten, da hier der Anhang begrenz ist.


    Grüße

    Sven

    Hallo!

    Wie kann ich nun den Zug/Trupp meines Großvaters herausbekommen?

    Wahrscheinlich nur über Feldpostnummern, oder?

    Sehr schwierig und nur zum Verständnis, wozu brauchst du die Untereinheit? Sämtliche Infos sammelten sich auf Kompanie- bzw. Batterie-Ebene ab, sei´s die Feldpostnummer, Einträge im Kriegstabebuch, Verleihungslisten, etc. ... besonders bei den Rückzugskämpfen aus der Normandie (Juni bis September 1944) waren sämtliche Einheiten so stark dezimiert, so dass man selbst auf Bataillions- oder Abteilungs-Ebene eher nur noch von von Kompanie-Stärke gesprochen hatte und einsatzbedingt daher auch lieber alles zusammengewürfelt hatte, um irgendwie noch eine kampfkräftige Einheit zu bekommen. Die Untereben herauszubekommen ist möglich, aber nicht zielführend. Problematisch ist hier u.a. auch, dass auf diesen Rückzugskämpfen sehr viele Unterlagen vernichtet sowie zerstört wurden, verloren sind oder durch alliierte Truppen erobert und später nicht zurückgegeben wurden, die Aktenlage ist daher sehr gering.


    Anbei ein Auszug der Kriegsgliederung des SS-Pz.Rgt. 2 "Das Reich" vom 03.06.1944, grün markiert ist die 7./SS-Pz.Rgt. 2 "Das Reich" (siehe Anhang 1).


    Des Weiteren habe ich einen Verleihungsvorschlag für das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes für SS-Obersturmführer Karl Kloskowski, der Kompanieführer von deinem Großvater war und somit kannst du direkt in Erfahrung bringen, was dein Großvater erlebt hatte (siehe Anhang 2-5).


    Grüße

    Sven

    Hallo!

    Die WASt, bei der ich anfragte, teilte mir nur mit, dass es noch lebende direkte Verwandte gibt, die wir aber leider nicht kennen.

    Hast du jetzt in dem Schreiben noch sonstige Hinweise zu der gesuchten Person bekommen, oder kann ich das als eine Auskunftssperre werten? Woher hat die WASt den Hinweis auf noch lebende Verwandte?


    Grüße

    Sven

    Hallo!


    Anbei ein paar Ergänzungen und eine Korrektur zum Sicherungs-Regiment 192:


    Ergänzung: "Am 19. Mai 1944 wurde ein Bahnhof im Raum St.Amand-Montrod (Département Allier) durch alliierte Bomber angegriffen. Hierdurch hatte u.a. das III./Sich.Rgt.192 an Verlusten sieben Tote sowie einige Verwundete zu belagen. Auch kamen durch den Angriff ein nicht bekannte Zahl an französischen Zivilisten ums Leben. Am 28. Juni 1944 war in St.Amand-Montrod der Stab des Sich.Rgt.192 sowie die 7., 8. und 13./Sich.Rgt.192 stationiert. Am 07. Juli 1944 verlegte die Gruppe Burkhart von St.Amand mit III./Sich.Rgt.192 (7., 8., 13. Komp.) nach Montluçon (Stab und 2 Kpe.) sowie nach Chatel-Guyon (1 Kp.). Ein Zug Sich.Rgt.192 verblieb in St.Amand. Beim Banden-Unternehmen in der Gegend von Commentry (ca. 14 km südöstlich von Montluçon) am 23. Juli 1944 wurde das II./Sich.Rgt.192 eingesetzt, u.a. bei der Durchkämmung zusammen mit dem II./Gend.Btl. (sic!!!). Hier wurde u.a. ein Bandenlager im Waldgebiet Bellmaves (ca. 40 km südöstlich Montluçon) erobert, wobei neun Wehrmachtsangehörige befreit werden konnten. Nach dem Unternehmen verlegte die Gruppe Burkhart mit allen Teilen zurück nach Montluçon. Am 10. August 1944 kam das III./Sich.Rgt. 192 südlich St.Amand-Montrod in einen Hinterhalt von französischen Partisanen. Hierbei fiel u.a. der Kommandeur des Btl. (Hauptmann Gustav Burkart) sowie ein Unteroffizier. Vier weitere deutsche Soldaten wurden hierbei verwundet, die Verluste der Partisanen konnten durch die deutschen Truppen nicht mehr festgestellt werden. Am 19. August 1944 wurde das III./Sich.Rgt.192 am Standort Montluçon alarmiert, da es im Raum Ahun-St.Martial-Chamberaud (Creuse) zu feindlichen Aktivitäten kam, durch französische Partisanen. Ab dem 20. August 1944 gingen die französische Partisanen in den offenen Kampf über und griffen u.a. die deutschen Standorte und Kasernen an, so hieß es u.a. in der Lagemeldung vom 21. August 1944: "Abendmeldung Gruppe Ottenbacher: III./192 (2 Schtz. u. 1 schw. Kp.) seit 20.8., 16:30 h in Kaserne Montluçon umstellt. Liegt unter sMG- u. Gra.Wf.Beschuß.". Es kam hier zu erbitterten Kämpfen um den Kasernenblock. Am 23. August 1944 wurden zum Entsatz das II. und III./Pol.Rgt.19 aus dem Einsatz bei Aixe sur Vienne herausgelöst und nach Montluçon herangeführt. Am gleichen Tag erging der folgende Befehl für die eingeschlossenen Kräfte: "Kdt. verliest Lageunterrichtung von General Ottenbacher vom 21.8, die betont, daß Stand zu halten ist, auch wenn der Standort vorübergehend eingeschlossen ist. Es besteht immer noch die Moglichkeit, die Eingeschlossenen herauszuhauen. Die wichtigste Aufgabe besteht darin, daß die Hauptverbindungstraßen im Besitz der Besatzungsmacht bleiben. [...] Aufgabe der Schwerpunkte Clermont u. Montluçon ist Offenhaltung der Rückmarschstraßen." Ab Dezember 1944 galt das Sich.Rgt.192 als aufgelöst."


    Korrektur: "Das Regiment selbst wurde im Juni August / September 1944 bei den Invasionskämpfen Rückzugskämpfen aus Mittel-Frankreich vernichtet und aufgelöst."


    Quellen:

    -         private Dokumente (Soldbuch / Feldpostbriefe)

    -         Kriegstagebuch der Feldkommandantur 588 bzw. Hauptverbindungsstabes 588

    -         Volksbund


    Derzeit erarbeite ich noch die Stellenbesetzungsliste des Regimentes, ein paar Namen suche ich aber noch ...


    Grüße

    Sven

    N´Abend!

    Wobei die von dir fett markierte Anschrift der 37.SS-Standarte zuzuordnen ist, nicht der 89.SS-Standarte.

    Hatte gestern mehrere Tabs offen, da kam dann wohl eine Verwechslung zustande. Könntest du den Thread bitte zur 37.SS-Standarte verschieben? Danke!


    Grüße

    Sven

    Hallo allerseits!

    Man liest wirklich von rechts nach links. Warum eigendlich??????

    ... das habe ich mich auch immer gefragt?!


    könnte es wohl doch sein dass mein Opa irgendwie in das Ost-Bataillon 797 bzw. GrenRgt 739 geraten ist.

    Hierauf ein klares Nein, denn nach dem aliierten Durchbruch durch die Halbinsel Cotentin (17.06.1944) wurden die deutschen Verbände in zwei Gruppen aufgeteilt: Hellmich (Südteil) und von Schlieben (Nordteil). Anfangs sollten noch alle Einheiten in die Festung Cherbourg sich zurückziehen:


    "709. ID (Teile, soweit nicht bereits in der Festung), 243. ID, 91. ID , 77. ID (Teile 1) mit einer voraussätzlichen Stärke von 28.000 Mann."


    Später wurden zwei Gruppen gebildet:


    "Zur einheitlichen Befehlsführung ist für die Nordfront beiderseits Montebourg der Kommandeur der 709.ID, Generalleutnant v. Schlieben, für die Westfront ab Urville der Kommandeur der 243.ID, Generalleutnant Hellmich, bestimmt."


    und....

    "Die befohlene Trennung an der Nordfront wurde durchgeführt. Gr. Hellmich ist durch das vollkommene Abreißen der Versorgung und die außerordentliche materielle Überlegenheit des Gegners stark beeindruckt und vollkommen abgekämpft. Eine Haltung der Stellung in diesem Abschnitt kann nur noch eine Frage von Stunden sein. Gr. v. Schlieben ist in günstigerer Verfassung. Trotzdem wird ein Aufreißen der Front zwischen den beiden Gruppen nicht verhindert werden können."


    Bei der Gruppe von Schlieben (Nordteil) befanden sich ab dem 18.06.1944 hauptsächlich die 709.Inf.Div., sowie eine Kampfgruppe der 319.Inf.Dvi. und Splitterteile der restlichen Großverbände der Gruppe Hellmich (77., 91., 243. und 265. / Südteil). Des Weiteren noch Teile von Marine und Luftwaffe (Marine-Artillerie, Luftnachrichten, FLAK, etc.). So hieß es u.a. über die endgültige Besatzung von Cherbourg:

    • Splitterteil 91.ID 30 Mann
    • 77.ID Reste 60 Mann
    • 243.ID , 1 Rgt. 721 Mann
    • weitere Einzelheiten fehlen.

    So komme ich zu dem Entschluss, dass dein Großvater sehr wahrscheinlich als Versprengter oder Teile seiner Einheit als Splitterteile in eine andere Einheit in der Gruppe Hellmich übernommen wurden, womit er erst Ende Juli in amerikanische Kriegsgefangenschaft kam. Ich würde mich sogar auch auf eine Einheit festlegen, das wäre aber rein spekulativ.


    Grüße

    Sven