Posts by Sven30

    Hallo!

    Die Ami-Panzer würden damit kurzen Prozess machen.

    ... aus diesem Grund wurden die deutschen, improvisierten Panzersperren von den amerikanischen Panzersoldaten auch "one-sixty" (= eins-sechzig) genannt, steht für: in einer Sekunde ist die Sperre zerstört und sechsig Sekunden wird darüber gelacht.


    Grüße

    Sven

    Hallo!

    warum reichen meine Angaben nicht aus, die ich oben gemacht hatte?

    ... naja, ich empfinde es schon als eine berechtigte Frage, warum du das Wort vererbt ins Anführungsstriche setzt und du dann auch nicht bereit bist die dadurch aufkeimende Skepsis durch ein Bild zu beseitigen. Würden wir hierdurch ggf. einen Bodenfund zu Gesicht bekommen?


    Solange diese Skepsis vorherscht, werden die Regeln eingehalten: Erkennungsmarken (EKM, richtig: EM) und das Ding wird hier geschlossen.


    Entschuldigung, dass ich überhaupt etwas wegen dieser EM gefragt habe.

    ... das Ding ist keine heilige Kuh, aber aufgrund des regen Handels mit EMs und die damit verbundenen Problematik, muss die Etikette eingehalten werden.


    Grüße

    Sven

    Hallo!


    Ich bin derzeit auf der Suche nach zwei FMS-Rollen:

    • B-471 Festung Lorient-Normandie
    • B-619 Festung Lorient-06.06.44-10.05.45

    ... beide am Liebsten auf Deutsch, damit sich durch die Übersetztung der Inhalt nicht allzu grob geändert hat. Kann mir da ggf. jemand weiterhelfen? Ich habe auch ein paar andere FMS zum Tausch bei Bedarf ...


    Grüße

    Sven

    Hallo!


    Ich hatte vor einige Zeit mal was zur Festungs-Pak-Abteilung 502 gefragt, recht interessant, was damals u.a. Wolfgang und Uwe dazugesteuert hatten, vielleicht hilf es dir auch weiter.


    war das ganze Personal an diese ausgebildet?


    Ich meine die (in meinem Beitrag) dort abhandengekommenen PAK´s konnten nicht mehr zur Ausbildung des Personals verwendet werden, was bedeutet, dass das Personal noch nicht ausgebildet war ...:/


    Grüße

    Sven

    Hallo!

    Eher zweite Variante. Die Waffen wurden durch Festungs-Einbau-Kommandos unter Beteiligung von Fachkräften der Herstellerfirmen eingebaut.

    ... dem kann ich nur zustimmen, weil der Großteil der deutschen Befestigungen nach dem Westfeldzug desarmiert wurden und die hierdurch frei gewordenen Waffen entweder im Atlantik- oder Ostwall wieder Verwendung fanden. Zum Teil waren die Aufhängungen und Sockel gar nicht mehr für die neueren PAK´s zu verwenden, oder täusche ich mich in diesem Punkt?


    Grüße

    Sven

    Hallo!

    Er war am 19.Juli bis 07.August 1944 in Frankreich während der Invasion der Alliierten in der Normandie

    ... woher stammen die Daten?

    Meine Frage, er war an einem Hauptverbandsplatz laut seinem Schreiben.

    ... welches Schreiben? EIn Hauptverbandsplatz ist die Santäts-Einrichtung eines selbstständigen Großverbandes, sprich Division, Brigade.


    möglicherweise ist St. Lo gemeint:

    ... möglich ist dies durchaus, anbei ein Beispiel aus der San-Truppen der 7.Armee am 01. Juni und 01. Juli 1944, hier wird jedoch leider nicht St. Lô genannt. Quelle: T312 R1571


    St. Lô dürfte meiner Meinung nach jedoch als Unterbringungsort eines Lazarettes schlecht geeignet gewesen sein, da die Stadt bereits ab Anfang Juni nahe zur Front lag (im direktent Wirkungsbereich der alliierten Artillerie) und ca. ab dem 18. Juli 1944 Frontstadt war. Als mögliche Einheiten für einen Hauptverbandsplatz in St. Lô für Anfang Juli kommen somit folgende in Betracht:

    • Reste 352.Inf.Div.
    • Kampfgruppe 266 Inf.Div.
    • Reste Schnelle Brigade 30 (unklar, ob diese Einheit einen Hauptverbandsplatz betrieben hat)
    • 3.Fallsch.Jg.Div.
    • Pz.Lehr.Div.
    • Kampfgruppe 275 Inf.Div.

    Bezüglich der Zeit und der Sanitätseiheiten vor Ort hatte ich in Standorte Sanitätseinheiten-Antworten, Hinweise, Fragen u.s.w. mal was geschrieben ...


    Grüße

    Sven

    Hallo!


    Ich möchte nur kurz darauf hinweisen, dass alliierte Lagekarten immer mit Vorsicht zu genießen sind, wenn es um die Darstellung der Deutschen Truppen geht!!! Besonders in den Jahren der Rückzugskämpfe im Westen 1944/45 kam die amerik. Feindaufklärung teilweise kaum noch hinterher, wo gerade neue Einheiten eingeschoben wurden sind (siehe mein Hinweis auf die Kampfgruppen), wo Einheiten durch andere aufgefrischt wurden sind, oder wo Splitter- oder Kampfgruppen gerade anderen deutschen Großverbänden unterstellt wurden (Kampfgruppen wurden zum Teil unterstellt und erschienen somit nicht mehr auf den Lagekarten).


    Man sollte immer die Zielrichtung im Auge behalten, wenn wie im o.g. Beispiel nach einem deutschen Soldaten sowie seiner Einheit gesucht wird, so kann man getrost die amerikanischen Karten außer Acht lassen. Sucht man jedoch explizit die amerikanischen Einheiten, um ggf. die G2-Reports zu suchen, etc., dann kann man wiederherum die deutschen Lagekarten außer Acht lassen.


    Grüße

    Sven

    Hallo!


    Habe in der Karteikarte eines Obersten noch was Interessantes zur Führerreserve gefunden, die Zeiträume habe ich ge-x-t, da hier m.M. nur die Einträge interssant sind:

    • Fhr.Res.OKH/D.r.Befh.i.W.Krs. XVII
    • Fhr.Res.OKH, kdt.z.d. Lehrg. f.höh.Adj.als Gasthörer
    • Fhr.Res.OKH/Urlaub
    • Fhr.Res.OKH H.Gr.D.z.Verwn. als Kdr. eines i.Kampf einges.Gren.Rgt.
    • Kdr. Gr.R.

    ... alle Einträge sind chronologisch und ohne Zeitlücken.


    Ich deute dies so: der Oberst befand sich in der Führerreserve im Wehrkreis XVII, danach kam er im Rahmen der Führ.Res. auf einen Lehrgang als Gasthörer, dann hatte er Urlaub in der Führ.Res. und wurde hiernach im Rahmen der Führ.Res. als Kommandeur eines Gren.Rgt. eingesetzt (!!!), von dem er kurze Zeit später auch der Kommandeur ist. Interessant finde ich, dass er seine vorletzte Verwendung auch im Rahmen der Führ.Res. absolviert hatte.


    Grüße

    Sven

    Hallo!


    Anbei ein Auszug aus der Personalakte des im Juli 1944 schwer verwundeten Ritterkreuzträges Oberst Dropmann ... also entweder interpretiere ich da was falsch, oder es handelt sich um schwarzen Humor vom Personalamt.:/


    Grüße

    Sven

    Hallo!

    Was die falschen und fehlenden Einheiten angeht: Man muss sagen, dass die Wehrmacht das Nachvollziehen mit den vielen Umbenennungen und Umgruppierungen auch nicht leicht gemacht hat. Und Vollständigkeit bis ins Detail kann man bei der großen Zahl an Einheiten auch kaum erwarten.

    ... und daher würde ich mich erst recht nicht auf eine solche Animation verlassen, wenn es um die konkrete Suche nach Einzelpersonen geht, denn besonders in der Normandie war diese deutsche zögerliche Kampfgruppen-Mentalität u.a. ausschlaggebend (parallel zu der aliierten Material- und Luftüberlegenheit sowie den unfertigen Atlantikwall), dass die Deutsche Wehrmacht den Kampf um die Normandie verlieren musste.


    Anstatt Großverbände geschlossen an die Front zu schicken, wurden viele Kampfgruppen einzeln geschickt, damit die anderen Küstenverteidigungsabschnitte (= K.V.A.) nicht unverteidigt blieben, für den Fall der Fälle. Ich bechäftige mich schon lang genug mit den Geschehnissen in der Normandie und habe ganz oft die Verzweiflung der Suchenden gelesen, wenn es darum ging den Weg einer Kampfgruppe sowie eines Angehörigen in dieser nachzuvollziehen. Die Kampffgruppen sind daher nicht zu unterschätzen, so sollten diese eine abgespeckte Version eines Großverbande darstellen und konnten problemlos jeweils aus 2-3000 Soldaten mit Infanterie, Artillerie, Pz.Abw., Pionieren , etc. bestehen.


    So wurden gleichzeitig mehrere Kampfgruppen schon vor Beginn der Kampfhandlungen aufgestellt, teilweise intern wieder durchgetauscht und umgegliedert und ab dem 06. Juni 1944 einzeln zu den in der Front stehenden Einheiten zur Verstärkung geschickt. Um hier nur ein paar zu nennen:

    Und Vollständigkeit bis ins Detail kann man bei der großen Zahl an Einheiten auch kaum erwarten.

    ... es geht schon, wenn auch relativ schwierig. Selbst die FLAK-Regimenter wurde selten geschlossen eingesetzt, sondern immer Abteilungsweise ...


    Grüße

    Sven

    Hallo!

    was taten eigentlich speziell hohe Offiziere, Generale während sie in die Führerreserve versetzt waren.

    ... habe eine Karteikarte von Oberst Eugen König vorliegen. Aus dieser geht hervor, dass Oberst König noch kurz vor der Versetzung in die Führerreserve (25.04.1944) das Eichlaub zum Ritterkreuz verliehen bekommen hat (04.11.1943), somit dürfte er nicht in Ungnade gefallen sein vorher. Während der Führerreserve hat er erfolgreich den 11. Divisions-Führer-Lehrgang (01.05. bis 03.06.1944) absolviert und wurde wenige Tage später mit der Führung der 91.L.L.Div. betraut.


    Grüße

    Sven

    Hallo!

    auf der sehr gut gemachten Seite https://map.project44.ca/ kannst Du dir Tag für Tag auf einer Karte anschauen, wie an der Westfront die Frontlinie verlief und wo welche alliierten und deutschen Einheiten standen - zumindest ungefähr.

    ... kann die Seite leider überhaupt nicht empfehlen, zu ungenau, falsche Bezeichnungen der Einheiten (91.Inf.Div. anstatt 91.L.L.Div., 705.Inf.Div. anstatt 709.Inf.Div.) und einige selbstständige Einheiten fehlen vollständig (u.a. Fallsch.Jg.Rgt.6, Kampfgruppe 265.Inf.Div., Pz.Ers.u.Ausb.Abt.100 sowie sämtliche Ost-Btle.).


    Sein eigentlicher Kriegseinsatz war dann wohl in der Normandie, dabei sprach er immer von Cherbourg. Truppenmeldungen liegen vom Januar 1942 bis August 1944 nicht vor.

    ... ist aus persönlichen Überlieferungen bekannt, wann er in der Normandie war? Existieren noch sonstige Unterlagen, Urkunden, Feldpostbriefe, etc.?


    Bei der Flakscheinwerfer Ersatz Abteilung 43 war Dein Vater 1944 offensichtlich nicht mehr, da diese nie an der Westfront eingesetzt wurde, aber mit einiger Wahrscheinlichkeit bei einer anderen Flak-Einheit der Luftwaffe.

    ... ja und nein. Es kann sein, das aufgrund des Bedarfs an Soldaten, der Gesuchte nach der Ausbildung in dem genannten Ersatztruppenteil in eine kampfende Bodeneinheit (Feldtruppenteil) kam. Ab September 1944 war das normal (siehe Lw.Fest.Btle.) und wurde im großen Stil durchgeführt.


    Grüße

    Sven

    Hallo allerseits!


    Habe ein paar Bilder angehangen von einem Soldbuch des DV, das ich im Internet gefunden haben. Derzeit stehe ich ein wenig auf dem Schlauch wegen sämtlichen Eintragungen, die ich wie folgt lese:

    • Gau 10 Kreis Mainz am 17.03.1945 (= Reichsgau Hessen-Nassau)
    • Gau 22 Btl. I./ 1.Krummau/M. am 07.05.1945 (= Reichsgau Oberdonau, ggf, Krumau/Moldau im Kreis Budweis gemeint?!?)

    Ich vermute, dass der o.g. Vstm. in Hessen-Nassau in ein bis dato unbekannten Vst.-Btl. eingezogen wurde und später vom DV in Oberdonau übernommen wurde?! Im Rahmen eines Vst.-Btles. des I. Aufgebotes besteht hier noch die Möglichkeit, jedoch ab dem 17. März 1945 halte ich das für sehr spät, wenn nicht zu sagen zu spät, als das es noch möglich bzw. sinnvoll gewesen wäre ... Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen?! Was denkt ihr?


    Grüße

    Sven