Posts by Sven30

    Hallo!

    Reinhard meint, dass das Volkssturm-Bataillon 39/XXIII ident ist mit dem Freikorps Sauerland.

    Danke, jetzt komme ich ein Stück weiter ...

    Wenn wir das auch nachweisen können, kein Problem mit dem einstellen. Meiner Meinung nach sollten wir die einzelnen Vst.-Btle. mit einem Verweis auf das Korps einstellen und umgekehrt, so dass ein Suchender dann über beide Richtungen an die Infos kommt.


    Grüße

    Sven

    Hallo!

    Gibt es eine Liste der Kampfeinsätze in der Normandie?

    Lediglich eine Kampfgruppe der 265.Inf.Div. wurde aus der Bretagne in die Normandie verlegt und war auch dort an den Kämpfen beteiligt. Zu der Kampfgruppe findest du auch was hier im Forum, u.a.


    ... wenn ich das richtig verstehe, dann war dein Vater nicht bei dieser Kampfgruppe, zumal hier alle Soldaten ab Anfang August 1944 mit der KG der 91.LLDiv. auch auf dem Weg ins Deutsche Reich waren, sprich nicht in eine Atlantik-Festung kamen. Die Aufgaben der restlichen Soldaten in Bretagne waren vielseitig: Stellungen verbessern, Bevorratung der Festungen, Ausbildung, Ausschau nach Feinden zur See und Luft, Luftabwehr von feindlichen Bombern und Jägern, Überprüfung von vorgelagerten, nicht besetzten Inseln und ggf. Beteiligung an Bandenunternehmen.


    Grüße

    Sven

    Hallo!


    es gibt keine Italiener "Peter" auf einem der italienischen Friedhöfe in Deutschland. 43 Italiener sind mit Todestag 12. April 1945 verzeichnet.

    ... danke trotzdem.



    Zu dem o.g. Volksturm-Bataillon leider erst jetzt noch ein paar Ergänzung gefunden:


    Bezeichnung:
    Volkssturm-Bataillon Rönnebeck (wir haben eine Einheitsgröße sowie die Bezeichnung durch die Gerichtsakten)


    Aufstellungsort:

    Osterburg, Gagl, Storbeck und anliegende Ortschaften, Kreis Osterburg / Reichsgau Magdeburg-Anhalt


    Aufstellungszeitpunkt:

    11. April 1945


    Einheitsführer:

    Btl.Fhr. Kreisleiter Pesting

    Kompanie-Führer Wilhelm Krüger

    Gruppenführer Wilhelm Müller


    Einsatz:

    "... In Gagel in der Altmark hatten sich die Bewohner am 12. April 1945 daran ge-macht, eine im Ort befindliche Panzersperre einzureißen. Gleichzeitig befand sich der Kreisleiter und Führer des Volkssturmbataillons, Pesting, auf einer Inspek-tionsfahrt, die schon keinen guten Anfang genommen hatte: Bei seiner ersten Station in Harpe hatte er von der aufgerufenen Volkssturmkompanie neben dem Kompanieführer lediglich fünf Mann vorgefunden und auch in Gagel waren die Männer nicht angetreten. Der Kreisleiter begab sich zu der geöffneten Panzersperre, zog seine Pistole und ordnete an, diese sofort wieder zu schließen. Danach ging er in Richtung Dorfplatz, wo der Bauer T. mit einem Pferdegespann Balken der Panzersperre abtransportierte. Presting stellte T. zur Rede und kündigte ihm an, er werde umgehend standrechtlich erschossen. Es kam zu einem Handgemenge, in dessen Verlauf sich ein Schuss löste, der den Bauern am Oberarm streifte. Dennoch konnte T. den Kreisleiter zurückdrängen, woraufhin Prestings Adjutant den Landwirt niederschoss. Das Gericht mutmaßte später, T. sei bei der Öffnung der Panzersperre nicht zufällig getötet worden. Vielmehr habe der Parteigenosse Ty., der mit dem Bauern Streit hatte, den Kreisleiter auf das spätere Opfer hingewiesen. ...."


    Quelle:

    siehe oben


    Da kann ich nur antworten: Läuft! :thumbup:

    ... dem kann ich nur zustimmen! :P


    Grüße

    Sven

    Hallo!


    Anbei die bekannten Daten eines weiteren Vst.-Btl.:


    Bezeichnung:
    Volkssturm-Einheit Nierstein


    Aufstellungsort:

    Nierstein, Kreis Mainz / Reichsgau Hessen-Nassau


    Aufstellungszeitpunkt:

    unbekannt


    Einheitsführer:

    unbekannt


    Einsatz:

    "...Obwohl der Volkssturm von Nierstein noch bei Schwabsburg Gräben aushob, setzten sich die Nazi-Größen, darunter Reichsschulungsleiter Schniering mit seinen beiden Sekretärinnen, auf das rechtsrheinische Gebiet ab. Ich [Anm.: Dr. Heinz Schller, Bürgermeister von Oppenheim] begab mich ins Depot zurück. Dort erfuhr ich von der Hebamme Ward, dass mich Schniering [Anm.: Ortsgruppenleiter] in der ganzen Stadt suchen würde. Nun, er hat mich nicht gefunden und ist mit der letzten Fähre, die auf das rechte Rheinufer übersetzte, endgültig geflohen. Unglücklicherweise traf er auf der Fähre den Volkssturmmann Uhrenmachermeister Gruber, der noch einmal nach Hause wollte, und einige Niersteiner, die er mitnahm und auf dem Kornsand kurzerhand erschießen ließ. ... " 1

    „... Am Nachmittag des 18. März standen acht Niersteiner Bürger auf der Verhaftungsliste des Sonderkommandos; darunter befand sich die zum protestanti-schen Glauben konvertierte Jüdin Cerry Eller und ihr „arischer“ Ehemann Johann, der ebenso überzeugter Sozialdemokrat war wie Jakob Schuch, der 1934/35 im KZ Dachau gesessen hatte und dessen Sohn Jakob 1942 in Berlin-Plötzensee wegen „Landesverrats“ enthauptet worden war. Außerdem standen auf der Liste die Namen der Kommunisten Georg Eberhardt, Nikolaus Lerch, Andreas Licht und Philipp Spiess, die allesamt 1933 verhaftet und in das Konzentrationslager Osthofen verschleppt worden waren, dazu Ludwig Ebling, der 1935 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt worden war. [...] Am 21. März gegen 11 Uhr trafen die sechs Freigelassenen völlig erschöpft an der Fähre auf der rechten Rheinseite ein. Dort erfuhren sie, dass der Fährbetrieb nur noch für militärische Zwecke erfolge, und schickten sich an, in einem kleinen Boot selbst über den Fluss zu rudern. […] Funk hielt dem jüngeren Offizierskollegen vor, dass die sechs „die grössten politischen Verbrecher von Nierstein seien“, und daraufhin wurde das Übersetzen der Heimkehrer doch noch unterbunden. Zwischenzeitlich war auch Schniering aufmerksam geworden und ließ die Gruppe durch die Volkssturmmänner erneut verhaften […]. Es folgte ein kurzes Verhör durch Schniering, der den sechs Gefangenen anschließend umstandslos erklärte, sie würden erschossen. Zudem hatte der Parteifunktionär zwischenzeitlich den Volkssturmmann Rudolf Gruber festnehmen lassen, der ohne Urlaubs- oder Passierschein an der Fähre angetroffen worden war. Deshalb sollte an ihm ein Exempel statuiert werden. […] Schniering ließ seine Opfer zu der etwa 800 Meter entfernten Flakstellung bringen; dort mussten sie ihre eigenen Gräber ausheben. Zunächst fand sich niemand, der die Erschießungen vornehmen wollte. Schließlich übernahm der junge Leutnant Kaiser diese Aufgabe. Die sechs Verhafteten starben gegen 14 Uhr. Zwei Stunden später war die Fähre gesprengt und Oppenheim wie Nierstein waren kampflos von amerikanischen Truppen besetzt. Am Abend des nächsten Tages überschritten die alliierten Truppen an dieser Stelle den Rhein. ...." 2


    Besonderheiten / Vermerk:

    die Volkssturm-Einheit Nierstein gehörte wahrscheinlich zum Volkssturm Oppenheim


    Der Uhrmachermeister und Volksstumrmann Rudolf Gruber ist beim Volksbund nicht gelistet.


    Verbleib:

    unbekannt


    Quelle:

    • Buch: "Die Entscheidungsschlacht an Rhein und Ruhr 1945" von Helmuth Euler 1
    • Buch: "Volksgemeinschaft am Ende" von Sven Keller 2
    • VDK


    Auf Ergänzungen freue ich mich!


    Grüße

    Sven


    Edit: eingefügt (Sven30)

    Hallo!


    Anbei die bekannten Daten eines weiteren Vst.-Btl.:


    Bezeichnung:
    Volkssturm-Einheit Budberg


    Aufstellungsort:

    Budberg, Kreis Moers / Reichsgau Essen


    Aufstellungszeitpunkt:

    unbekannt


    Einheitsführer:

    unbekannt


    Einsatz:

    "... Am 7. April hatten versprengte deutsche Soldaten der 116.Pz.Div., der soganannten Windhund-Division, den Ort Budberg bei Werl [Anm.: müsste Wesel heißen] erreicht. Die Soldaten waren ausgemergelt und trufen zerschlissene Uniformen. Bei den Bauern von Budberg fanden sie Unterkommen, zehn von ihnen beim Bürgermeister des Dorfes, Becker. Am Morgen des 8. April begann plötzlich aus offensichtlich vier Geschützen heftiger Beschuss. Einige Häuser erhielten Volltreffer. Mehrere in den Kellern sitzende Menschen fanden den Tod. Kaum war der letzte Scguss gefallen, standen auch schon amerikanische Soldaten im Dorf und nahmen die deutschen Soldaten [Anm.: zusammen mit Angehörigen des örtlichen Volkssturms] ohne Widerstand fest. Zwei, die zu entkommen versuchten wurden von den Amerikanern erschossen. Die Amerikaner waren mit ihren deutschen Gefangenen [Anm.: insgesamt 14 deutsche Gefangene, hiervon ein verwundeter Hauptmann Gerling, vermutlich von der 116.Pz.Div.] nach Haus Borg am Rande des Ortes gezogen. Hier kam es zu einem plötzlichen Feuergefecht mit deutschen Soldaten, die sich verborgen hielten. Einige Amerikaner fielen. Jetzt wurden die deutschen Gefangenen unter äußerst strenger Bewachung festgehalten und am Abend im Dorf auf der Straße erschossen. [...] von uns 14 Personen kamen drei verwundet mit dem Leben davon. Es waren dies ein älterer Volkssturmmann, ein Fahnenjunker und ich. ...."


    Besonderheiten / Vermerk:

    die Volkssturm-Einheit Budberg gehörte wahrscheinlich zum Volkssturm Rheinberg


    Verbleib:

    unbekannt


    Quelle:

    Buch: "Die Entscheidungsschlacht an Rhein und Ruhr 1945" von Helmuth Euler

    Auf Ergänzungen freue ich mich!


    Grüße

    Sven


    Edit: eingefügt (Sven30)

    Hallo!

    Wenn die Einheit zu einen Vst.-Btl. gehörte, dann doch eher zum altmärkischen Osterburg.

    Gerade erst gelesen, weil wir zeitgleich geantwortet haben ... weißt du zufällig welcher Kreis das war? Ruppin, Rathenow-Westhavelland oder Osthavelland? Da in der Ecke sehe ich ein Drei-Länder-Eck der genannten Kreise ... danke auch für deine Ergänzungung bzw. Korrektur!


    Grüße

    Sven

    Hallo!


    Sorry, bin neu hier und lerne noch dazu.

    Kein Problem, ist aber halt schwierig zu erahnen, was das Gegenüber bereits weiß oder nicht weiß ...


    Anbei die Unterlagen, die ich von der WAST bekommen habe.

    ... aus den Unterlagen geht hervor, dass dein Vater vor dem Pi.Btl.206 noch bei der 3./Pi.Btl.326 war und am 26. Juli 1944 auf den H.V.PL. (= Hauptverbandsplatz) der 206.Inf.Div. kam, sprich er war verwundet worden. Die weiteren Eintragungen kann ich leider nicht entziffern ...


    Grüße

    Sven

    Hallo!


    Anbei die bekannten Daten eines weiteren Vst.-Btl.:


    Bezeichnung:
    Volkssturm-Einheit Wörpen


    Aufstellungsort:

    Wörpen, Kreis Wittenberg / Reichsgau Halle-Merseburg


    Aufstellungszeitpunkt:

    unbekannt


    Einheitsführer:

    unbekannt


    Einsatz:

    Einsatz in Forum von Patrouliengängen, Suche nach entflohenene KZ-Insassen, Bewachung von Panzersperren


    "... Um den 19./20. April herum bemerkte Lisbeth Paul im anhaltinischen Wörpen, wie in der angrenzenden Kiesgrube ein Mann in gestreifter Häftlingskleidung „aus einem Tierkadaver essbares heraussuchte“, und bemühte sich, diesem klarzumachen, dass er sich damit vergiften könne. Da sie sich mit dem Mann nicht verständigen konnte, rief sie die Frau Win., die des Polnischen etwas mächtig war. Dadurch wurde auch Frau Seppelt auf den Mann aufmerksam, die mit den Worten „Da ist schon wieder so einer“ ihren Mann Hermann herbeiholte. Hermann Seppelt machte Lisbeth Paul Vorhaltungen und fragte, „warum bist Du so freundlich zu diesem Mann, das ist doch einer aus Buchenwald, die unsere Front durchbrochen haben“, oder das „wäre einer aus Buchenwald, welche der Front in den Rücken fallen“. Er packte den Häftling am Genick und brachte ihn zum Bürgermeister. Dieser schickte ihn nach eigenen Angaben in Richtung des nächsten Dorfes weiter. Jedenfalls erschien der Mann nach etwa einer Dreiviertelstunde erneut bei Lisbeth Paul, die ihn freundlich behandelt hatte, erklärte ihr „Bürgermeister sagen fort“ und bat um etwas Wasser. Paul schickte ihn zu einem nahegelegenen Bach, wo er erneut von Hermann Seppelt aufgegriffen wurde. Der Volkssturmmann brachte ihn wiederum zum Bürgermeister und beschwerte sich darüber, dass dieser die Leute wegschicke, und er müsse sie dann wieder einfangen. Über das weitere Schicksal des Häftlings ist nichts bekannt. Wenige Tage später, am 22. April, hielt Seppelt mit einem zweiten Volkssturmangehörigen Panzerwache nahe einer Feldscheune. Durch Husten wurde er auf zwei Häftlinge aufmerksam, die sich darin verborgen hielten. Da er sich selbst nicht hineinwagte, ließ er die beiden Männer durch zufällig vorbeikommende Zwangsarbeiter herausholen. Erneut brachte er beide zum Bürgermeister, den er diesmal jedoch nicht antraf. Unterdessen wurde ein Obergefreiter auf Seppelt und seine Gefange-nen aufmerksam. Gemeinsam führten sie ihre Opfer zu einer etwas außerhalb des Ortes stehenden Birke, wo der Soldat sie erschoss...."


    Besonderheiten / Vermerk:

    es besteht die Möglichkeit, dass die Volkssturm-Einheit Wörpen zum Volkssturm in Coswig gehörte, konnte bis dato aber nicht nachgewiesen werden. Eine Verbindung zum Volkssturm Wittenberg erscheind aufgrund der Größe der Stadt Wittenberg jedoch wahrscheinlicher.


    Verbleib:

    unbekannt


    Quelle:

    Auf Ergänzungen freue ich mich!


    Grüße

    Sven


    Edit: eingefügt (Sven30)

    Guten Morgen!

    Es flößt mir den größten Respekt ein, was hier in einem gerade mal Vierteljahr, geleistet wurde.

    Danke für das Lob, hört man gerne! :)


    Schlaft ihr auch mal?

    Denn auch nachts stellte ich fest, da wird am Volkssturm gearbeitet.

    Es könnte mehr Schlaf sein, aber lass dich nicht täuschen von den Zeiten ... manachmal ist man halt etwas länger wach, wenn die Familie schon längst schläft. ;)


    Ganz großes Kompliment an euch alle, auch an diejenigen, die eure gigantischen Beiträge verarbeiten müssen.

    ... dem kann ich mir nur anschließen, Dank auch an Charly, Stuffz, EndzeitJan, Michael Jörchel, WARNACH, Nemere, Steinberg100, B.W. und alle anderen auch ... einen großen Dank auch an die Blausteren (vor allem Huba), die in dieses Projekt Hoffnung und Vertrauen gesteckt haben.


    Grüße

    Sven

    Hallo AktivIST!


    Was hat das mit deinem Namen auf sich?

    Hallo, ich würde gern mit einem Zeitzeugen reden.

    Wird schwierig werden, weil es fast kaum noch Veteranen leben, aber mit damals Jugendlichen und Kindern könntest du noch Glück haben ...


    Wüsste gern wie sich das damals auf das Volk ausgewirkt hat und ein paar Details erklärt bekommen haben die man so nicht mit bekommt, wie sich das damals angefühlt hat und vielleicht noch wie es im Krieg war.

    Wie sich Krieg angefühlt hat? Dein Ernst? Entweder verstehe ich was falsch oder die Frage sollte nochmal überarbeitet werden ....


    Grüße

    Sven

    Hallo!

    Es war zwar keine klassische Volkssturm-Einheit, soll ich trotzdem einen Thread dazu öffnen?

    .... hierzu habe ich folgende Textauschnitte gefunden: "Nicht zu verwechseln mit dem Freikorps „Adolf Hitler“ ist das „Freikorps Sauerland“; dabei handelte es sich jedoch um eine regionale, von Gauleiter Albert Hoffmann in seinem Gau gebildete Sonderformation, die im Oktober 1944 in den Volkssturm übernommen wurde, ihre Bezeichnung jedoch weiterhin führte. [...] In Weidenau bei Siegen verwechselte der Betriebsleiter Ignatz Bruck am frühen Morgen des 3. Arpil 1945 Angehörige des „Freikorps Sauerland“, einer Volkssturmeinheit, mit den alliierten Truppen. ..." aus Volksgemeinschaft am Ende von Sven Keller.


    Ich bin nicht abgeneigt diese Volkssturm-Einheit in unsere Liste aufzunehmen ...


    Grüße

    Sven

    Hallo!


    Anbei die bekannten Daten eines weiteren Vst.-Btl.:


    Bezeichnung:
    Volkssturm-Einheit Caaschwitz


    Aufstellungsort:

    Caaschwitz, Kreis Gera / Reichsgau Thüringen


    Aufstellungszeitpunkt:

    unbekannt


    Einheitsführer:

    unbekannt


    Einsatz:

    "... Im gleichen Zeitraum passierten Todesmärsche des Konzentrationslagers Buchenwald den kleinen Ort Caaschwitz nördlich von Gera. Zwei Tage vor der Besetzung durch amerikanische Truppen am 13. April 1945 verschwanden die Begleitmannschaften eines Transportes und ließen die Häftlinge, die auf der Dorfstraße übernachtet hatten, zurück. Zuvor waren auch in Caaschwitz entflohene Gefangene von den Wachmannschaften erschossen und im Straßengraben zurückgelassen worden; nun zerstreuten sich die Überlebenden. Zur gleichen Zeit wurde in dem Ort eine Auffangstellung der Wehrmacht eingerichtet. Unter dem Kommando eines Majors wurde eine Sperrlinie gebildet und mit versprengten Soldaten und den örtlichen Volkssturmmännern besetzt. ..."


    Vor Ort befanden sich Einheiten des LXXXV.A.K., hier Teile der 11.Pz.Div., daher ist eine Unterstellung hierzu wahrscheinlich.


    Besonderheiten / Vermerk:

    es besteht die Möglichkeit, dass die Volkssturm-Einheit Caaschwitz zum Volkssturm in Gera gehörte, konnte bis dato aber nicht nachgewiesen werden


    Verbleib:

    unbekannt


    Quelle:

    Auf Ergänzungen freue ich mich!


    Grüße

    Sven


    Edit: eingefügt (Sven30)