Posts by Sven30

    N'Abend!

    ... habe in einer Verleihungsliste Deinen Opa gefunden. 1./ Losgar ...

    In dem o.g. Buch habe ich leider nichts über die Kampfgruppe finden können, der Aufbau des Buches ist dabei leider auch nicht ganz hilfreich.


    Es kam bei der Verteidigung von St. Nazaire zu keinen nennenswerten Operationen, da man sich hier mit Stellungskämpfen und Patrouillen seitens der Deutschen begnügte, damit "die französischen, zusammengewürfelten Verbände nicht einschliefen".


    Ich denke mal das EK II wurde bei einer solchen Patrouillen verdient und später verliehen.


    Grüße

    Sven

    Hallo!

    Letztes Jahr im Dezember erhielt ich meinen Wast Bescheid über meinem Großvater... und ich bräuchte ein bisschen Hilfe dabei.

    ... zu dem Thema St. Nazaire empfehle ich dir das Buch "Die letzten Bastionen" von Mordal (hier u.a. Kapitel 3, 6 und 18). Von einer KG Losgar habe ich bisher noch nichts gefunden, bin aber auch noch nicht ganz durch. Erstmal was Grillen! :P


    Grüße

    Sven

    N´Abend!

    Sobald ich Zuhause bin, gibt es mehr ...

    ... wie gesagt, so getan:

    Quote

    ...Vergebl. Durchschlagen nach Süden von 2 Btln. der 77.ID, deren Kommandeur General Stegmann schwer verwundet wird. [...] Im Süden wird die Front nur durch eigene schwache Kräfte gehalten (AA 17 und 2 Kp.). Es können nachts noch herankommen 1 Btl. 77.ID und ein Ost-Btl. ...

    ... sowie

    Quote

    ... Die Nordfront in der Linie Prairies Maracageuse – Portbail wurde durch Zuführung von 1 Btl. 77.ID aus St. Malo und durch Zuführung der Reste von 2 Btln. der 77.ID, die sich von Norden nach Süden durchgeschlagen hatten, verstärkt. ...

    ... und

    Quote

    ... Die nächsten Tage brachten dem Korps einige Verstärkungen aus dem nördlichen Kampfraum wie z.B. Stab 77.ID unter einem Rgt.Kdr., Oberst Bacherer, mit einer Kampfgruppe von etwa 1500 Mann. ...

    ... habe noch Einiges mehr, wird aber zu viel. Aber für die o.g. Missverständnisse sollte es aber reichen.


    Grüße

    Sven

    ... einer meiner Onkel geriet als Angehöriger des Zollgrenzschutzes bei der Kapitulation der Festung Cherbourg am 26.Juni 1944 in britische Gefangenschaft ...

    Du meinst er kam in amerikanische Gefangenschaft, zumal die Briten nur 70 km östlich standen ... ;)

    ... Vom GR 1049 sollen nur wenige Angehörige (ca.70?) nicht aus dem Kessel gekommen sein, so dass auch diese am 26.06.1944 in/bei Cherbourg in amerikanische Gefangenschaft gerieten. ...

    Nein, das ist falsch und die Quelle (vermutlich franz. Buch über die 77.ID) recht irreführend.


    Von der 77.Inf.Div. erreichten zwischen 1400 und 1700 Soldaten die deutschen Linien, nachdem Oberst Bacher die Führung übernommen hatte. Alleine das II./Gren.Rgt.1049 (Hptm. Lausberg) wurde am 18.6. als mittlers bis starkes Btl. (300-500 Soldaten) in den KTB's (KG Eitner) genannt, später trafen noch mehr Teile bzw. Versprengte von der Division ein.


    Sobald ich Zuhause bin, gibt es mehr ...


    Quelle: Die 91.Luftlande-Division


    Grüße

    Sven

    Hallo!

    Kann man das Tagebuch irgedwo online einsehen?

    Leider nein ... kann gerne mal die Signaturen nach einem Namen durchforsten, wenn du möchtest.


    Alles weitere per PN ... die Ergebnisse können hier aber auch gerne für weitere Suchende mitgeteilt werden!


    ZUSATZ: Falls dein entfernter Verwandter (wenn auch angeheiratet) sich bereits im Dezember 1943 bei dem Gren.Rgt.1049 befand, dann kam er höchstwahrscheinlich Ende 1943 mit dem Gren.Rgt.1021 in der Normandie an und kam erst Mitte Januar 1944 zum Gren.Rgt.1049, bzw. wurde seine alte Einheit da in seine neue umbenannt. Den weiteren Verlauf kann ich dir gerne auch mitteilen ...


    Grüße

    Sven

    Hallo!

    Meine Frage an euch: Gibt es sowas wie ein Kriegstagebuch des GR 1049 ( hab nur ein Thema zum GR 1050 gefunden, wo das 1049 mal erwähnt wird)

    Ja, das gibt es. Zum Einen liegt es fast vollständig mir vor, zum Anderen möchte ich darauf verweisen, dass die Geschichte des Gren.Rgt.1049 vom 9..6. (Ankunft in der Normandie) bis zum 17.7.1944 (Herauslösen des Stabes der 77.ID und Unterstellung der restlichen Teile unter 91.LLD) unweigerlich auch zugleich die Geschichte der 91.Luftlande-Division darstellt.


    Grüße

    Sven

    Hallo Dieter!

    Dann verrate uns doch einmal, was in der BAMA RS 3-17/12 steht. Was das KTB dazu hergibt, kann ja nun jeder einmal nachlesen und mit den festgestellten Behauptungen, wo mir aus auch Vermutungen, gegeneinander abgleichen.

    ... ich habe lediglich die genutzte Quelle von Herrn Lieb zitiert (Seite 466, Fußnote 229 [Verlegung des SS-Feld.Erst.Btl.17 in den Auffrischungsraum Merzig]), nicht gesagt das diese mir auch vorliegt. Habe lediglich die 8 und 10, nicht die 12, aber ich vermute dir könnte die auch vorliegen.


    Grüße

    Sven

    Hallo Dieter!


    Wieder einmal schön von dir zu lesen, auch mit Hinblick auf dein Fundus! :thumbsup:

    Das Kriegstagebuch liegt seit 1990 in Freiburg, für jeden, auch für Herrn Peter Lieb ebenso damals für Herrn Staatsanwalt Maaß einsehbar.

    Herr Lieb hat dies nicht behauptet, er benennt u.a. drei verschiedene Quellen zu dem Massaker:

    • franz. Nachkriegsprozess (mit Verweis auf Schlüter und eine unbekannte Einheit)
    • franz. Akten der örtlichen Gendarmerie (ohne Nennung von Offizier und Einheit)
    • lokale Résestance-Studien (mit Bezug auf unbekannte SS-Einheit aus Châtellerault)

    ... erst mit dem Hinweis auf den Ort Châtellerault zieht Herr Lieb eine mögliche Verbindung zwischen dem Massaker und dem SS-Feld.Ers.Btl.17 mit Nennung der Quelle: BAMA RS 3-17/12. Des Weiteren spricht er auch von vorherigen Aktionen des Btl. gegen die FFI sowie zu der Verwundung des Bataillonskommandeurs HStF Siems in der Nähe von Thouars kanpp zehn Tage zuvor.


    Grüße

    Sven

    Hallo Jan!


    Der Soldat wurde am 6. Dezember 1944 verwundert und kam (gem. Stempel) per Lazarettzug in Andernach an. Sämtliche deutschen Verbände standen zu dem Zeitpunkt noch am Westwall und somit zwischen 150 bis 200 Kilometer vom Rhein entfernt. Daher meine Vermutung mit der Westfront ...


    Zusatz: Anbei der Auszug vom Aufenthalt im Lazarett.


    Grüße

    Sven

    Hallo!

    gebenden Befehl gegeben haben .

    ... soviel ich weiß, soll Oberstleutnant Alfred Stenger (Kommandant von Tours und Kdr. Sich.Rgt.196) den Befehl gegeen haben, wenn auch nicht mit diesem traurigen Ausgang, da die eingesetzten Truppen.


    Am 25. August 1944 kam es in der franz. Ortschaft Maillé zu einem Massaker an franz. Zivilisten (124 tote Zivilisten) durch deutsche Einheiten, nachdem der Kampfkommandant von Tours (Oberstleutnant Stenger / zugleich Kdr. Sich.Rgt.196) Befehl gab, gegen den Ort vorzugehen. Hierbei überschritten die eingesetzten Soldaten offenbar seine Anweisungen, wodurch es zu diesem Massaker kam.


    Grüße

    Sven

    N'Abend!

    wie sieht es mir der 183. VGD aus? Auch da war das Gren.Ers.Btl. 72 für den Ersatz zuständig und die Division war im Westen eingesetz

    ... eine berechtigte Anmerkung, aber für mich drückt sich momentan noch die folgende Frage auf: was war zuerst da, die Zuweisung zum Feldtruppenteil des Heeres oder zum Ersattruppenzteil des Heeres (zumal der Soldat von der Luftwaffe kam)?


    Sprich: wurde ggf. der Ersatztruppenteil ggf. erst viel später eingetragen und gibt es somit keinen sicheren Rückschluss auf den Feldtruppenteil?


    Grüße

    Sven

    Hallo!

    Danke für den Hinweis ... die nächste Frage welches der drei Gren.Rgt. könnte gemeint sein?!


    Grüße

    Sven

    Hallo Thilo!


    Ja, danke ... sehe ich auch so, auch wenn ich hier eher ein "unechtes" Volks-Gren.Rgt. vermute, sprich ein Gren.Rgt. in einer Volks-Gren.Div., ist aber nur eine Vermutung.


    Grüße

    Sven

    Hallo allerseits!


    Mir liegt ein Soldbuch eines Soldaten vor, der 21.06.1944 zur Luftwaffe eingezogen wurde und über die 10./Fallschirmschule IV zur 6./V.Gren.Rgt. gekommen ist. Das Problem ist hier, dass die Ordnungszahl des letztgenannten Rgt. offenbar vergessen wurde, zumindest steht hier keine (siehe Anhang). Des Weiteren weiß ich nur, dass der Soldat am 06.12.21944 verwundet wurde und hiernach direkt zum Luftwaffenlazarett 1/XII in Andernach kam.


    Im gesamten Soldbuch steht nichts über das mir unbekannte "V.Gren.Rgt." drin und ich vermute, dass der Soldat im Westen eingesetzt war, wegen Andernach. Daher hoffe ich, dass mir jemand von euch weiterhelfen kann. Meine letzte Hoffnung wird der Verbleib 10./Fallschirmschule IV (Übergang zum Heer) sein. Wer kann mir da weiterhelfen?


    Grüße

    Sven

    Hallo!


    Anbei ein paar Ergänzungen und eine Korrektur zum Sicherungs-Regiment 196:


    Ergänzung:


    „Am 08. Juni 1944 wurden vom Kommandanten der Heeresgruppe Südfrankreich im mot. Marsch nach Châteauroux zur Bereinigung der Lage in diesem Raum eine Kampfgruppe (KG Stenger) entsandt. Zu dieser Gruppe gehörte u.a. der Stab des Sich.Rgt.196 (Kdr. Oberstleutnant Stenger), die Flak.Abt.960 (ohne 2. Battr.) verstärkt durch die 3./Sich.Rgt194. Kurzfristig war der KG zu diesem Zeitpunkt die 15./SS.Pz.Gren.Rgt.4 „Der Führer“ unterstellt und in diesem Zusammenhang wird der KG eine mögliche Beteiligung / Mitwisserschaft bei dem Massaker bei Argenton-sur-Creuse (09. Juni 1944 / 67 franz. Opfer nach Bombenanschlag und Gefangennahme deutscher Soldaten durch FFI). Die Leitung des Unternehmens bis zur Wiederherstellung der Verbindung von Hpt.Verb.Stab 588 nach Châteauroux wurde dem Befehlshaber Südwestfrankreich ´Angers´ übertragen. Am 06. Juli 1944 wurde der Stab des Sich.Rgt.196 wieder nach Poitiers verlegt, nachdem weitere Aufklärung im Raum Châteauroux ohne weitere Feindberührung verlief.Am 25. August 1944 kam es in der franz. Ortschaft Maillé zu einem Massaker an franz. Zivilisten (124 tote Zivilisten) durch deutsche Einheiten, nachdem der Kampfkommandant von Tours (Oberstleutnant Stenger / zugleich Kdr. Sich.Rgt.196) Befehl gab, gegen den Ort vorzugehen. Hierbei überschritten die eingesetzten Soldaten offenbar seine Anweisungen, wodurch es zu diesem Massaker kam. Am 3. November 1944 wurden Splittergruppen, "Walküre"-Einheiten und Festungstruppen aus dem Bereich der Heeresgruppe D in die 716.Inf.Div. eingegliedert, u.a. auch das Sich.Btl. 1009, welches aus der ehemals 1./Sich.Rgt.196 hervorging.


    Korrektur: " Im August August / September 1944 wurde das Regiment in Frankreich während der Rückzugskämpfe aus Mittel-Frankreich vernichtet und daraufhin aufgelöst."


    Kommandeur:

    Oberstleutnant Alfred Stenger: ab 24.07.1943 als Führer eingesetzt, ab 01.09.1943 Kommandeur, ab 01.12.1944 in Führerreserve HG G versetzt


    Quellen:

    -         private Dokumente (Wehrpass)

    -         Kriegstagebuch der Feldkommandantur 588 bzw. Hauptverbindungsstabes 588

    -        Konventioneller Krieg oder NS-Weltanschauungskrieg? Kriegführung und Partisanenbekämpfung in Frankreich 1943/44

    - Lexikon der Wehrmacht


    Derzeit erarbeite ich noch die Stellenbesetzungsliste des Regimentes, ein paar Namen suche ich aber noch ...lediglich einen Hauptmann Freyer (Kdr. II./Sich.Rgt.196) Oberleutnant Voigt (Kp.Chef 4./Sich.Rgt.196) konnte ich finden.


    Grüße

    Sven

    Hallo!


    Hast du auch Signaturen dazu?


    Tätigkeitsbericht der 172. Reserve-Div. (Teil II): Als Stab z. b. V. im Küstenverteidigungsabschnitt Friesland und im Einsatzabschnitt 1. Feb. - 8. Apr. 1945


    Tätigkeitsbericht der 172. Res. Div. (Teil III): Als Div. Stab z. b. V. 172 an der Weser 9. Apr. - 5. Mai 1945


    Die Einheiten der Div. z. b. V. 172; die Division in englischer Gefangenschaft Apr. - Aug. 1945

    ... zur 172.Res.Div. findest du u.a. auch einiges in der Signatur BAMA T78 R411 (Kriegsgl.1942 Ersatzheer).


    Grüße

    Sven