Posts by F.B.

    Hallo Hoth,


    Das habe ich jetzt schon zu "siebten mal" mit anderen Worten wiederholt. Wobei man Steilfeuer nicht mit indirekten Artilleriefeuer verwechseln darf bzw. Flachfeuer mit direktem Artilleriefeuer. Flachfeuer und Steilfeuer beschreiben und beziehen sich auf die Flugbahn des Geschosses. Direktes und indirektes Feuer bezeiht sich darauf wie das Ziel anvisiert wird, direkt oder indirekt durch Beobachter usw.


    MfG


    Frank

    Also, eine Flak ist eine Kanone (was die Flugbahn angeht!!!), hat also eine gestreckte Flugbahn. Eine Optik zum direkten Schießen hat die 8,8cm Flak. Beim indirekten Schießen werden die Koordinaten per Draht oder Funk an die Batterie oder das Geschütz wiedergeleitet. Die entsprechenden Werten entnimmt man dann den entsprechenden Tafeln. Es gibt Bilder von 8,8cm Flak, bei welchen diese Tafeln an der Rückseite des Schutzschildes angebracht bzw. aufgemalt sind. Natürlich kann ich auch eine Flak Steilfeuer schießen lassen, nur steigt das Geschoß dann erst mal 10km in die Höhe und kommt dann irgendwo runter. Das ist etwas unsinnig und die Trefferwahrscheinlichkeit auch gering (Wind usw.)


    MfG


    Frank

    Hallo Michael,


    Wie schon geschrieben, geht im Notfall manches. Aber das ist ja nicht Thema des Fred. Die Ausgangsfrage war ob die 8,8cm Flak als Ari eingesetzt wurde und welche technischen und logistischen Voraussetzungen dafür vorhanden waren. Also Mun, Zünder usw. und nicht ob man den Lafettenschwanz einer Feldkanone eingraben kann oder nicht usw.


    MfG


    Frank

    Hallo AG Wittmann,


    Das Buch habe ich schon. :D


    Klar kann man das alles machen. Aber das ist dann wirklich ein Notbehelf. Die Einteilung der Geschütze der Artillerie erfolgt nach der Flugbahn. Natürlich kann jedes Geschütz bis zu einem gewissen Punkt und mit Hilfsmittel auch andere Bereiche abdecken. Aber einen Handfeuerwaffe anzuführen um zu darzustellen das jede Waffe in der oberen Winkelgruppe eingesetzt werden kann ist doch etwas vereinfacht dargestellt. Um eine Kanone im oberen Winkelbereich einzusetzen, bedarf es echt Aufschüttungen usw. Aber eine Haubitze wird deshalb noch lange nicht daraus, da die entsprechenden Treibladungen usw. für die Waffe nicht existieren.


    MfG


    Frank

    Hallo Rudolf,


    Wie soll eine Feldkanone im oberen Winkelbereich schiessen??? Der Höhenrichtbereich der Waffe reicht nicht aus (ansonsten wäre es eine Haubitze!!!!). Willst du die Lafette aufbocken oder wie soll das gehen. Mit einer Handfeuerwaffe geht das, aber nicht mit jedem Geschütz.


    MfG


    Frank

    Hallo Karl,


    Dem kann man zustimmen. ;)


    Hallo Ernesto,


    Stimmt, hast recht, da habe ich was die Zünderwahl beim Abprallerschießen betrifft etwas unglücklich ausgedrückt. Ich meinte den A.Z mit Verzögerung. Auf das Schrapnellfeuer bin ich aber gar nicht eingegangen und es wurde von mir mit keinem Wort erwähnt.


    MfG


    Frank

    Hallo Karl,


    Eine Feldkanone 7,5cm M 38 kann auch alle Aufgaben übernehmen und auch keine Haubitze 356mm M 1 kann das. Aber eine 8,8cm Flak 36 kann im Notfall eine 7,5cm Feldkanone M 38 ersetzen. Niemand hat behauptet das eine Flak alle Aufgaben der Artillerie übernehmen kann. Das kann kein Geschütz, deshalb gibt es ja Kanonen, Haubitzen und Mörser und diese auch noch in verschiedenen Kalibern. Du mischt hier alles durcheinander.


    MfG


    Frank

    Hallo,


    Eine Kanone ist für Steilfeuer nicht geeignet. Man muss auch bei der Artillerie zwischen Kanone, Haubitze und Mörsern unterscheiden. Eine Kanone kann nicht in den oberen Winkelgruppen eingesetzt werden und somit ist kein Steilfeuer möglich. Verdeckte Ziele lassen sich nur mit Haubitzen oder Mörsern beschiessen.
    Beim Mörser gleicht die Flugbahn einer steilen Parabel. Eine Kanone hat eine gestreckte Flugbahn. Die Haubitze ist ein Zwischentyp. Sie verschiesst schwere Geschosse mit geringerer Ladung aus einen kürzeren Rohr. Eine schwere Flak kann also durchaus eine Feldkanone ersetzen. Natürlich keinen Mörser oder eine Haubitze.
    Wenn mit der 8.8cm Flak ein Ziel hinter einer Deckung bekämpft werden muss verschiesst man eine Sprenggranate mit Zeitzünder (Aufschlagzünder mit Verzögerung) . Bei einem Fallwinkel von unter 20 Grad wird das ein Abpraller. Der Einschlag erfolgt 50 m hinter dem Auftreffpunkt.
    Natürlich war der Einsatz der schweren Flak im Erdeinsatz ein Notbehelf. Aber gerade die Versionen der 8,8cm Flak waren von vornherein für diesen Fall der Fälle ausgelegt.


    MfG


    Frank

    Hallo,


    Noch ein Nachtrag. Ab 1945 stand ein Doppelzünder (Aufschlagzünder und Zeitzünder in einem) für die schwere Flak zur Verfügung, so das der von mir oben erwähnte Tausch der Zünder bei der Sprenggranate bei Verfügbarkeit des neuen Zünders entfiel.


    MfG


    Frank