Posts by Ken Gerrit

    Hallo,


    ich habe beim Googleln schon einige abweichende Varianten von Görings Unterschrift gesehen, allerdings

    keine, die unserer Rätselvorlage nahe kommt. Micha sagte, er sei sich sehr sicher, meldet sich aber leider

    nicht mehr.


    Danke, Diana, da stimme ich weitestgehend mit Dir überein. Sollte es sich um einen älteren Jahrgang handeln,

    sind auch Einflüsse aus der Kurrentschrift denkbar, was aber in diesem Falle wenig Erhellendes beiträgt.

    So könnte der kleine Strich jedoch das Anhängsel des K sein. Ansonsten tippe ich auf ein i.


    Das ist schade - ich wette, dass es sich um ein Autogramm handelt. Manchmal wünschte ich, mein Hobby

    wäre Häkeln...


    Beste Grüße

    Ken

    Danke, Micha. Von allen Unterschriften, die ich von Göring über die Google-Suche

    finde, habe ich keine ähnliche Variante entdeckt - hast Du eine Kostprobe?

    Anbei nochmal die Vorderseite der Karte.


    Hallo Thilo, für Dich ist das eher ein F? Als ersten und letzten Buchstaben favorisiere ich ein H.


    Danke, Bert. Vielleicht hat Micha ja noch ein Beispiel für uns. Ich fand auf Anhieb auch

    keine übereinstimmende Variante.


    Gruß

    Ken



    RPT2.jpg

    Hallo zusammen,


    beim Durchschauen einiger Ansichtskarten fiel mir eine Unterschrift auf der

    Rückseite einer Karte von einem Reichsparteitag in Nürnberg auf. Ich weiß nicht

    aus welchem Jahr, das Motiv zeigt jedoch einen SA-Appell, weshalb ich von

    Anfang / Mitte der 30er Jahren ausgehe.


    Die Unterschrift sieht wie ein Autogramm aus - vielleicht von einer bekannten

    Person? Kann jemand den Namen lesen? H. ???h.


    Vielen Dank für Eure Hilfe,


    beste Grüße

    KenUnterschrift.jpg

    Vielen Dank, Mathias,


    und Entschuldigung - das hätte ich wissen können! Das nehme ich zum Anlass,
    die Forum-Regeln nochmal zu studieren.


    Ich helfe einer Nachbarin, ein wenig Ordnung zu schaffen. Dort tauchte
    die Marke auf und ich war einfach neugierig. Sie stammt wahrscheinlich
    von ihrem Schwiegervater, einem Heimkehrer - sonst ist da nichts bekannt
    und auch keine anderen Unterlagen oder sonstiges vorhanden.


    Sollte man mit der Marke etwas machen - die Daten an die Wast oder den Volksbund
    übermitteln? Ansonsten würde sie einfach dort verbleiben, wo sie ist.


    Beste Grüße
    Ken

    Guten Abend,


    trotz intensiver Bemühungen fand ich keinen geeigneten Ort für meine Anfrage.
    Ich hoffe, ich habe den Ort für Erkennungtsmarken nicht übersehen.


    Ich halte zum ersten Mal eine Erkennungsmarke in der Hand und kann die Abkürzung
    nicht deuten.


    Zu lesen: "Abtlg. 4./ L XI" - "94" - "0"


    Abtlg = Abteilung
    4./ = Kompanie etc.
    L XI = hier brauche ich Hilfe!


    Die "94" ist die Register Nr. und die "0" ist die Blutgruppe?



    Beste Grüße
    Ken

    Files

    • WH Marke.jpg

      (124.14 kB, downloaded 25 times, last: )

    Hallo Reinhard,


    der Abstand des Objekts zur Erde scheint nicht besonders groß zu sein.
    Normale Waggons liegen meist höher. Leider kann ich es nicht genau sagen,
    nur mit Dir gemeinsam spekulieren. Aufgrund von Nähe zum Boden und der sich
    verjüngenden Form, würde ich in Richtung Panzerzug recherchieren - sollte es
    wirklich ein Waggon sein...


    Verzeih, dass ich nicht mehr als diesen einen Suchbegriff beisteuern kann.



    Beste Grüße
    Ken

    Hallo Hans-Peter,


    willkommen im Forum!


    Wenn Du alles über Deinen Onkel erfahren möchtest, sollte Dein erster Schritt eine Anfrage bei der
    "WASt" sein. Diese Dienststelle erteilt Auskünfte zu ehemaligen Soldaten. Dieser Link führt zur WASt.
    Da die Bearbeitung recht lange dauert, besser gleich machen und dann in Ruhe weiter forschen.


    Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge erfasst, erhält und pflegt die Gräber deutscher
    Kriegstoter im Ausland oder bettet sie auf Soldatenfriedhöfe um. In der Datenbank des Volksbundes
    gibt es eine Übereinstimmung:


    Gustav Schulz.
    Geboren am 17.09.1926.
    Gilt seit dem 01.03.1945 als vermisst.
    Letzter bekannter Aufenthaltsort = Baranow Brückenkopf.
    Daten vermerkt im Gedenkbuch des Friedhofs Pulawy.


    Und dann gibt es noch die Möglichkeit einer Anfrage beim Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes.


    Feldpostnummer 30313:


    Mobilmachung - 1.1.1940 = 7. Fahrkolonne / Infanterie-Divisions-Kolonne 257
    28.4.1940 - 19.9.1940 = 6. Fahrkolonne / Infanterie-Divisions-Kolonne 6
    (8.9.1943 - 22.4.1944) 12.11.1943 = (gestrichen) nicht verwendet
    (23.4.1944 - 24.11.1944) 6.10.1944 = 1. Fuhrer 9. SS-Panzergrenadier-Kompanie
    (23.4.1944 - 24.11.1944) 18.10.1944 = 7. SS-Grenadier-Kompanie / Führer-Begleit-Regiment
    (25.11.1944 - Kriegsende) 20.12.1944 = 7. SS-Grenadier-Kompanie / Führer-Begleit- Brigade.


    Zum Truppenteil und dessen Einsatzorten werden Dir die anderen Foren-Mitglieder gewiss noch
    Informationen geben können.


    Gutes Forschen wünscht,


    mit Gruß
    Ken

    Hallo Arthur,


    es gibt nur wenig Anhaltspunkte.


    Die Beschriftung der Güterwagen. Einmal sehr deutlich:
    "Deutsche Reichsbahn Pl - Posen - 136170 - Gu". Daraus ersichtlich,
    es handelt sich um "gedeckte Wagen polnischer Bauart". Sonst ist alles
    undeutlich. Womöglich kann ein Bahn-Spezialist noch etwas mehr erkennen.


    Wenn Du ein paar Standbilder machst... zu Beginn sieht man zumindest
    mal ein Gebäude. Bei ca. 0:48 Teile eines Turms/Schornsteins. Vielleicht
    kannst Du mit ein paar einzelnen Ansichten einen besseren Treffer landen.


    Viel Erfolg!


    Gruß
    Ken

    Hallo Sascha,


    Du hast das konkret selbst öfter erlebt? Ich noch nicht und halte meine Aussage
    weiterhin für die Regel und alles andere für eine Ausnahme.


    Wie Eumex sagt, hatten die Soldaten entweder Zweitstücke oder beschafften sich
    wieder Originale bzw. 57er-Ausführungen.


    Karltheo: Google Dir einen Militaria-Händler in Deiner Nähe. Für eine grundsätzliche
    Einschätzung - ohne schriftliche Expertise - muss man nichts bezahlen. Sollte es keinen
    Händler in Deiner Nähe geben, frage einen Sammler - da gibt's immer einen in
    der Nähe. Die inserieren gern im Kleinanzeigenteil von regionalen Zeitungen.


    Gruß
    Ken

    Hallo Karltheo,


    bei den Abzeichen es handelt sich um


    - Eisernes Kreuz I. Klasse
    - Nahkampfspange des Heers in Silber
    - Kriegsverdienstkreuz II. Klasse mit Schwertern


    Ob es sich um Originale handelt, dazu mag sich womöglich ein anderes Mitglied äußern.
    Woher denn die Zweifel? Opas hinterlassen in der Regel keine Fakes.



    Gruß
    Ken

    Hallo Christa,


    Ralf Georg Reuth ist ein Profi. Ihn hier als Märchenerzähler darszustellen,
    ohne sachliche Grundlage, ist nicht in Ordnung.


    Er hat Jahre mit Recherchen zu seinen Büchern verbracht und Du
    ziehst sie hier aus einer Laune heraus in Zweifel. Nur weil Du es
    Dir nicht vorstellen kannst, ist es nicht wahr?


    Zweifel zu haben ist ja okay, aber mal eben ein solches menschliches
    Schicksal als Fantasie abzutun, ohne jegliche Recherche, halte
    ich für geschmacklos.


    Nimm es mir gerne übel, aber bei der Vorstellung, ein Angehöriger der
    Betroffenen könnte das hier lesen, dreht sich mir der Magen um.


    Gruß
    Ken

    Lieber Ralf, liebes Forum,


    es gibt leider zahllose Berichte, die von Bestialitäten zeugen.
    Für mich ist die Gewissheit am schlimmsten, dass der 2. Weltkrieg keine
    Ausnahme darstellte, sondern noch immer alle erdenklichen Grausamkeiten
    passieren. Tag für Tag.


    Es gibt Berichte, von denen ich manchmal denke, ich hätte sie lieber nicht
    gelesen. Ich suche nicht bewusst nach ihnen, sondern stoße meist per Zufall
    bei Recherchen auf sie. Sie einfach auszublenden, zu ignorieren, vermag ich
    nicht. Auch im passiven Sinn möchte ich nicht meine Augen davor verschließen
    und mir nur "die Rosinen rauspicken".


    Einzelschicksale gehen mir ebenso nahe, wie große Massaker.
    Ich besitze mehrere größere Feldpostnachlässe. Beim Lesen dringe ich tief
    in die Intimsphäre der Verfasser ein, lerne sie kennen - leide, bange,
    hoffe mit ihnen.


    Ein junger Landwirt aus der Nähe von Hannover, Wilhelm, schreibt seiner
    Frau Magdalene. Die beiden sind 1 Jahr verheiratet, haben einen ca. 3 Monate
    alten Sohn. Es ist Winter 1943. Wilhelm ist mit dem Inf. Rgt. 376 in Russland.
    Seine Frau tut ihr Bestes, zu Hause die Wirtschaft zu führen. Ich weiß, dass
    Wilhelm krank ist, ihm ist kalt, er hat Hunger, und die russische Armee greift
    fortwährend seine Stellung an. Dennoch macht er seiner Frau Mut.
    Mit Bauernschläue und trockenem nordischen Humor geht er auf ihre Sorgen
    ein, gibt Tipps zur Wirtschaft und beschreibt, wie gut es ihm doch gehe.
    Im Bunker sei es zwar eng, aber dafür warm. Seine Krankheit sei schon besser
    und er habe auch etwas gegessen. "Mich wird schon keine Kugel treffen,
    sonst hätte sie es schon längst getan... unser lieber Gott will mich noch lang
    nicht bei sich haben... Es wird eine Zeit kommen, da der Krieg aus ist und ich
    wieder bei der Mama sein werde. Dann sollen wir noch eine recht schöne
    Zeit bekommen und ein glückliches Leben mit unserm kleinen Prinzen haben",
    schreibt er. Er lügt. Ich weiß das. Magdalene vielleicht auch.
    Eines wissen die beiden nicht. Wilhelm wird nicht nach Hause kommen.
    Nicht mehr lang und er wird in russische Gefangenschaft geraten, wo er im
    Januar 1945 in Minsk sein Ende finden.


    Je herzlicher er seiner Frau zuredet, desto mehr stockt mir der Atem.
    Er klingt so zuversichtlich und optimistisch, dass ich ihm selbst gern glauben
    möchte. Doch die anderen Berichte, sowie Auskunft vom Volksbund sind
    eindeutig.


    Manch Eindrücke lassen mich nicht mehr los und haben mich in meinem
    Menschsein beeinflusst.


    Ich bin höflich, aufmersam und hilfsbereit - gerade dann, wenn es "unpassend"
    ist (ich in Eile bin, eigene Sorgen habe etc.). Damit verändere ich nicht die Welt,
    aber setze zumindest in meinem Umfeld ein klares Zeichen, für Aufrichtigkeit und
    Menschlichkeit.


    Und vielleicht schaffe ich damit wenigstens im Kleinen einen Gegenpol zu all den
    Bestialitäten. Indem ich mich anderen gegenüber so verhalte, wie ich es den
    Menschen von Herzen gegönnt hätte, an deren Schicksalen ich in meiner Lektüre
    Anteil nehme.



    Gruß
    Ken

    Hallo Ulf,


    leider ist es, wie so oft, das Foto wurde nicht beschriftet.
    Es gibt auch keinen Fotografen-Stempel oder andere Hinweise.
    Rückseitig sind lediglich die üblichen Linien aufgedruckt, zum
    Gebrauch als Postkarte.


    Deine Alterseinschätzung teile ich, deshalb fällt mir der Glaube
    an Jungwolf schwer. Dann wäre er zu jung für das Parteiabzeichen.


    Wenn man von den frühen 30er Jahren ausgeht, fallen auch die
    ausländischen SS-Verbände flach.


    Die NSF gab es seit 1931, aber ich finde keine Informationen zur
    Kindergruppe, um vielleicht auch hier nach dem Ausschlussverfahren
    vorgehen zu können. Da wüsste ich gern mehr.



    Danke und Gruß
    Ken

    Danke EUMEX,


    genau das war mein erster Verdacht, für den ich aber keine stichfesten
    Anhaltspunkte finden konnte. Wie so oft ist das Foto leider unbeschriftet,
    kein Fotografen-Stempel oder ein verwandter, der noch Aufschluss geben
    könnte.


    Ulf: Es ist schwer, das Alter des jungen Mannes zu schätzen.
    Aber er trägt das Partei-Abzeichen. Parteimitglied konnte man meines Wissens
    ab 18 Jahren bzw. ab 1944 von der HJ aus auch ab 17 Jahren werden.
    Jungwolf war man bis 17 Jahre. Der Wehrwolf ging bereits 1933 in die SA und
    HJ mit auf. Wäre also eine verdammt enge Kiste und halte ich daher für
    unwahrscheinlich. Lasse mich aber gern vom gegenteil überzeugen.


    Ansonsten blieben NSF oder SS. Werwolf nutzte das Symbol auch, aber
    da sind mir keine Mitgliedsabzeichen bekannt.


    Freue mich über weitere Beiträge!


    Gruß
    Ken

    Liebes Orakel der Wehrmacht,


    bitte schenke mir Deine Weisheit! Leider schlug mein Versuch fehl, ein Abzeichen
    zuzuordnen. Ein junger Mann in zivil trägt es an seiner Jacke, über dem Partei-Abzeichen.
    Es ist leider nicht sehr scharf auf dem Foto zu erkennen. Es ist zweifelsfrei eine
    Wolfsangel.


    Meine Recherchen führten mich leider zu zwei verschiedenen Resultaten:


    1. Mitgliedsabzeichen des Verbands "Wehrwolf"
    2. Mitgliedsabzeichen der Kindergruppe der NS-Frauenschaft



    Kennt jemand des Rätsels Lösung? Es dankt Euch,



    mit besten Grüßen
    Ken

    Hallo solaris,


    ich würde Udo da gern widersprechen. Generell ist es immer möglich, dass
    Dinge erhalten blieben. Auch Orden.


    Bisher weiß doch niemand, unter welchen Umständen Dein Großvater in
    Gefangenschaft geriet. Manch Soldaten hatten vorher noch Zeit. Sie schickten
    sich Dinge per Post, gaben sie Kameraden mit, versteckten /vergruben sie
    und fanden sie später wieder etc. Einige hatten sogar die selben Auszeichnungen
    mehrfach. Alles ist möglich. Mein Großvater war auch in Gefangenschaft und
    dennoch sind 7 seiner Auszeichnungen plus diverse Dokumente erhalten.
    Keine Ahnung, wie er das machte, aber offensichtlich fand er einen Weg.


    Diese Frage lässt sich wohl am besten innerhalb Deiner Familie klären. Wenn etwas
    erhalten ist, dann muss es wo liegen. Wer hat denn den Nachlass Deines Großvaters
    verwaltet / woher stammt das Foto? Dort solltest Du ansetzen. "Ich glaube, da ist
    nichts mehr" sollte Dich nicht aufhalten. Diesen Satz habe ich zu oft gehört, wo später
    noch die spannendsten Dinge zu Tage traten.


    So viele Dinge, von denen niemand mehr etwas ahnt, liegen verträumt in Kellern,
    auf Dachböden, unter Matratzen, in Schubladen oder der alten Schraubendose in
    der Werkstatt - und warten darauf, entdeckt zu werden. Entdecke Sie!


    Viel Erfolg bei Deiner Forschung wünscht,


    mit Gruß
    Gerrit