Posts by Gast 16

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    Original von MHR
    Hallo Karl,
    Mit dem von Dir zitierten Ausspruch ließe sich aber auch die "Professionalität" der - ebenfalls in der Noramandie vernichteten - Lanzer Lehr Division in Frage stellen - die wohl die best ausgerüstete und ausgebildete mechanisierte Division der Wehrmacht war. Dabei wird m.E. die Verantwortlichkeit der höheren Offiziere und die "Professionalität" der unteren Dientgrade vermengt.


    Versagt haben aber neben der Wehrmachtsführung vor allem auch die Armeeführer, die wie Hausser zu spät in Falaise - und Paulus in Stalingrad gar nicht - den Ausbruch (bzw. den rechtzeitigen Rückzug) befohlen haben. Diese Feldmarschälle und Generalobersten haben sich zum Großteil zu Abteilungsleitern herabstufen lassen und die Worte Friedrich des Großen außer acht gelassen: "Meine Herren, ich habe Sie zu Offizieren gemacht, damit Sie wissen, wann Sie meine Befehle zu beachten haben, aber auch, damit Sie wissen, was Sie dies nicht zu tun haben."


    Horrido,
    Marcus


    Hierzu empfehle ich Euch die Bücher


    Verrat in der Normandie und Verrat im Osten von Friedrich Georg!


    Gerade die Panzer Lehr Division; sie war zu 100 % gepanzert und hatte 260 Panzer und 800 gepanzerte Kettenfahrzeuge. Ihr wurde aber wenige Tage vor der Invasion ihre beste Panzerabteilung samt Panter und Königstiger auf Befehl vom OKW weggenommen. Am Tage der Invasion befanden sie sich auf Eisnebahn verladen im Reichsgebiet, um bei der Aufstellung einer neuen Panzereinheit (Funklenk 302) . So verblieben der Panzer Lehr nur ihre alten Pz IV und Schützenpanzer! Trotzdem durfte die PZ Lehr trotz rechtzeitiger Alarmierung nicht eingreifen, sondern wurde durch das OKW zurückgehalten. Dem jedoch nicht genug mußte die Pz Lehr auf Befehl von Generaloberst Dollmann trotz einwände seiner Divisionsführung im Tagesmarsch bei bestem Flugwetter in ihre Verfügungsräume bei Caen marschieren. Dieser Marsch wurde zum Todesmarsch der Panzer Lehr Division der besten Panzerdivision des deutschen Reiches. Dollman wurde nach dem frühzeitigen Verlust von Cherbourg zum rapport ins FHQ befohlen. Darauf hin nahm er Zyankali......


    Dieses Beispiel lässt sich ohne unterschiede auf die HJ Div. 17.SS Pz Div. usw. sogar bis auf die Küstenari deren Verschlüße und Munition blödsinniger Weise durch das OKW kurz vor der Invasion eingezogen wurden um sie gegen neue auszutauschen. Leider waren die zu tauschenden Verschlüße und die Munition weg bevor die neuen geliefert wurde. War aber auch nicht mehr nötig, die Alliierten freuten sich jedenfalls über die blöden deutschen die mit ihrer Küstensicherung kaum einen Schuß abgegeben haben.


    Mit diesem Hintergrundwissen und dem Lesestoff, der nicht der Volksverknoppung unterliegt, ist vielleicht dem ein oder anderen verständlich, das es mir leider zu mühselig ist hier irgendwelche Diskusionen über Divisionskommandeure usw. zu führen. Vielleicht sollte der "Historiker" auch noch wissen das ca. 30 Generäle und Hohe Offiziere der Stalingradarmee schon ab 1947 die DDR Polizeieinheiten befehligt haben die die Grundlagen der NVA bildeten.


    Viele Grüße


    Sigi

    Hallo,


    leider falsch verstanden, der Sepp war etwa 1,75 Meter groß seine Garde aber um die 2 Meter. Und zum Restlichen drum herum enthalte ich mich einfach, da ich viele LAH Männer auch hohe Offiziere, persönlich kennen lernen durfte, die haben über Ihren Sepp nichts kommen lassen!


    Nichts für ungut, das wars von meiner Seite!

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    Original von Girndt'schen
    Hallo,


    Ich habe aus der Zeitschrift "Kameraden" noch eine Anschrift der "Truppenkameradschaft AA 12, SS PzDiv "HJ"" in Kirchberg. Dort werde ich meinen vermissten Großonkel per Brief mal "aufschlagen" lassen.
    Grüße, Alex


    Dann sag der Magda einen schönen Gruß von mir!


    VG


    Sigi

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    Original von kkn
    Hi Sigi,
    könntest Du für die Unbedarften unter uns erklären, woran/wie Du das erkennst?
    Laien-Grüße :D, Kordula



    Hallo,


    das erkennt man am gesamten Erscheinungsbild, Material, Stickerei usw.
    Diese Kopien wurden in großen Mengen in den 80er 90er Jahren in Belgien hergestellt.
    Die Schrift ist hinten mit einem Steifen Material unterlegt und mit einem Seidenmatten schwarzen Papier unterlegt.
    Auf dem Foto ist ein originales Deutschland Offz. Band zu sehen.
    VG Sigi

    Hallo Julian,


    solche Lobeshymnen über die Waffen-SS hören wir in Deutschland selten aber es gibt Sie vor allem bei den ehemaligen Gegnern.
    Wie hier im Buch "Ein Gegner wie Stahl".


    Selten ist der Waffen-SS solche Reverenz erwiesen worden, wie von dem britischen Generalmajor Michael Reynolds, der in diesem Buch den Kampf der 1. SS-Panzerdivision "Leibstandarte Adolf Hitler" und der 12. SS-Panzerdivision "Hitlerjugend" bei der Abwehr der alliierten Invasion in der Normandie schildert. Er schreibt, das I. SS-Panzerkorps sei eine "ungewöhnliche Mischung aus Führern (gewesen), die im Schmelztiegel der Ostfront gehärtet und gestählt worden waren und begeisterten jungen Soldaten, die durch ihre Zugehörigkeit zur Hitlerjugend vollständig vom nationalsozialistischen Denken beseelt waren... Sie waren bemerkenswerte Soldaten, dergleichen werden wir niemals wieder sehen."


    VG


    Sigi

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    Original von westermann
    Guten Tag,
    jedenfalls finde ich den Hinweis auf den "Ehrenwinkel" im Zusammenhang mit dem "Gefreitenwinkel" auch wichtig, da beide ähnliche sind und es ja bekanntlich leicht zu Verwechslungen kommen kann.
    Beste Grüße, westermann



    Im eigentlichen Sinne können die Winkel nicht verwechselt werden.
    Da "Alter Kämpfer" rechts und nur der Winkel, Sturmmann Winkel links und auf einem schwarzen Dreieck getragen wurden. Siehe Fotos.


    Übrigens hab ich mein Buch Generäle der Waffen-SS gewälzt ich kann den W-SS General leider nicht zuordnen.

    Hallo,


    war lange nicht mehr hier im Forum unterwegs.
    Ich hab alle Unterlagen die Max Stöckle zumindest 14 Tage vor seinem Tod in Besitz hatte. Zu diesem Zeitpunkt hat er mich zu sich gerufen und mir alles was er von und über die Truppe hatte gegeben.
    Das sind mehrer Ordner Briefe, Fragebögen, Fotos, Aufschriebe usw.
    Mit diesen Unterlagen hatte Max pläne ein Buch über die Hermann von Salza zu schreiben.
    Die Unterlagen die Max Stöckle als Manuskript irgend einem unbekannten Kameraden mitgegeben hatte waren über die Kämpfe der HvS in Berlin. Ich hatte nach diesen Unterlagen im Freiwilligen gesucht, da Max dort auch Aufzeichnungen von meinem Opa dabei hatte. Mein Opa kämpfte als LAH Mann ( 1.LSSAH Führer-Begleit-Kp. ) in den Reihen von Monke in der sogenannten Zitadelle.


    Viele Grüße


    Sigi

    Hallo Wersten,


    hab Dir mal einige Suchanschriften vom Beitrag oben rauskopiert.


    Einfach mal versuchen da wirst Du sicher was über Deinen Vater herrausfinden können. Ach ja es heißt LSSAH nicht SSLAH !




    Deutsche Dienststelle (WASt), Eichborndamm 179, 13403 Berlin
    Fernruf: 030 / 41904-0, Fernkopierer: 030 / 41904-100
    Weltnetz: www.dd-wast.de




    MUNIN VERLAG / DER FREIWILLIGE
    Abteilung Suchdienst


    Munin Verlag / Abt. Suchdienst / Postfach 28 48 / 54218 Trier
    Fernruf: 0 65 88 / 98 80 50, Fernkopierer: 0 65 88 / 98 80 51
    Weltnetz: www.Munin-Verlag.de E-Post: Kontakt@Munin-Verlag.de



    Mit freundlichem Gruß


    Sigi

    Hallo,


    wenn Du sie verkaufen möchtest mach es hier


    www.militaria-fundforum.de


    ° Du bekommst einen ehrlichen Preis


    ° Du musst die Orden nicht zerstören ( entnazifizieren wie z.b. bei EBAY )


    ° Du verkaufst an jemand der Freude drann hat


    Reich wirst Du damit nicht. Sind "Allerwelts Orden" wenn man dies so überhaupt betiteln darf. Denn für die Winterschlacht im Osten musste dein Opa ganz schön frieren deshalb heißt er im Landserjargon Gefrierfleischorden.


    VG


    Sigi

    Hallo,


    habe hier viele,viele Aufzeichnungen vom ehem. Suchdienstleiter der Pz.11 HvS. Seinem Tagebuch zur Folge wurde die Abteilung im Frühjahr '43 in Grafenwöhr aufgestellt. Es gab insgesamt sieben Kompanien. Er ist Maßgeblich am Tieke Buch Tragödie um die Treue beteiligt. Viele Fotos und Berichte sind von ihm.


    Stabskompanie
    WitrschaftsKp.
    1.Kp.
    2.Kp.
    3.Kp.
    4.Kp.
    5.Kp.


    Als Kausch zum Ostubaf befördert wurde, musste er laut Dienstgrad Regimentskommandeur sein. Da ihn Steiner nicht verlieren wollte wurde mit der Aufstockung von der Abteilung zum Regiment begonnen.
    Dies wurde jedoch nie vollendet. Dies hat mir Kausch selber erzählt.


    VG


    Sigi

    Hallo,
    war viele Jahre in gutem Kontakt mit SS Ostubaf Peter Kausch. Er hatte mir erklärt das die HvS niemals Regimentsstärke erreicht hat. Trotzdem eine Sturmgeschützabteilung dazu kam. Sein Komandeur wollte ihn (Kausch) nicht ziehen lassen. Er musste als OSTUBAF ein Regiment Kommandieren deshalb sollte die Abteilung zum Regiment aufgestockt werden, was aber nicht mehr gelang.


    In Kurland verblieb die erste Kompanie der Rest wurde ausgeschifft. Dieser Umstand sorgte später innerhalb der Abteilung zu reibereien, ja sogar zur diskrepanz der ersten zu ihrem Kommandeur.


    Viele Grüße
    Sigi


    Hallo Helmut jetzt werden es drei Kameraden :-) hast PN mit der Telefonnummer.


    Viele Grüße
    Sigi