Posts by suum cuique

    Hallo,

    die Danziger hatten eine eigene Staatsangehörigkeit, wie Du schon richtig schreibst, dies ergibt sich ja von selbst wenn man ein eigener Freistaat ist. Siehe auch Dein Anhang. Mir liegt noch eine Bescheinigung/Staatsangehörikeitsausweis meiner Mutter vor, ausgestellt vom Polizeipräsidenten in Danzig, in der eindeutig die Staatsangehörigkeit „Danzig“ bestätigt wird. Die eigenmächtige Selbsternennung des Gauleiters Forster ist im Grunde null und nichtig und verstößt natürlich eindeutig gegen das Völkerrecht. Aber mit dem Angriff auf Danzig und Polen wurden natürlich Fakten geschaffen. Was ich oft vermisse ist die Feststellung, dass eigentlich der Freistaat Danzig das erste Opfer des Zweiten Weltkriegs war. Er verschwand sofort durch die gewaltsame Machtübernahme der Nazis mittels Militärangriffs, verharmlosend „Anschluss“ genannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg stand es unter polnischer Verwaltung, dann wurde es zu polnischem Staatsgebiet. Über den Hergang lässt sich zwar trefflich streiten, was nichts bringt, aber man stelle sich vor, das DR hätte Luxemburg ins Reich eingegliedert, „Anschluss“, nach dem WW2 hätte es sich dann Frankreich einverleibt.
    Der Vergleich mag zwar hinken, bezüglich der Unterstützung der Danziger Bevölkerung für das System, aber immerhin, völkerrechtlich ist der Fall Danzigs interessant verlaufen.

    Beste Grüße

    Andreas

    Hallo Olaf,

    vielen Dank für die Rückmeldung und Dein Hilfsangebot. Ich hätte gedacht, dass die Urundi viel öfters gefahren ist. Aber kann ja auch sein, dass sie andere Strecken fuhr. Hatte mal an anderer Stelle von über 20.000 Evakuierten auf der Urundi gelesen.

    Ich bin ja das Küken der Familie,mein 80jähriger Cousin, der auf der Urundi war und u.a. in Aalborg-West hat viele Familien Informationen, auch Fotos aus der Lagerzeit. Leider sehe ich ihn nur einmal im Jahr und die Lebenszeit rennt uns allen davon. Meine Tanten sind alle schon lange tot, die auf der Urundi waren. Hatte mir damals Gesprächsnotizen gemacht.
    Meine Mutter kam irgendwie nicht mit auf der Urundi, sie ist erst am Ostersamstag, ich glaube von Hela aus, dann mit einem Minensucher nach DK gekommen. Furchtbare Verhältnisse! Jeden Tag kann man wie BK Kohl sagte „die Gnade der späten Geburt“ nicht zu oft schätzen!
    Dank und Gruß!

    Andreas

    Servus Thilo,

    dort wurde er geboren, später zog die Familie nach Zoppot, da sein Vater bei der Danziger Sparkasse einen Job bekam, nach dem Anschluss Danzigs ans Reich. Aufgrund seiner Erkrankung wurde er nicht eingezogen zum Wehrdienst, März 1945 flüchteten sie nach DK. Dort waren sie in Alborg interniert. Von dort ging es dann später nach Westdeutschland.

    Gruss

    Andreas

    Hallo,

    auf der Urundi waren meine Tante und ein Großteil meiner Familie mütterlicherseits. Anschließend ging es ins Lager Aalborg . (Mit 2 a?) Übrigens auf der Urundi waren auch Rüdiger Nehberg und seine Eltern u Geschwister. Meine Frage: Ist bekannt ob die Urundi mehrere Male die Strecke Danzig-Kopenhagen, bzw. Raum Danzig -> Dänemark gefahren ist?

    Gruss

    Andreas

    Hallo Arnd,

    vielen Dank für die Rückantwort. Das bei dem HG war wohl auch eine große Ausnahme, ( Z12), das Btl. hatte seinerzeit auch eine Art „Patenschaft“ für ihn übernommen. Die Hintergründe waren mir nicht bekannt.
    Gruss

    Andreas

    Hallo,

    den Dienstgrad Stabsgefreiten gab es früher bei der Bw ja nicht, wurde ja erst später eingeführt. Wisst Ihr wann?

    Ich habe im Herbst 1984 in Montabaur während einer Kommandierung mal einen Z-12 Mannschaftsdienstgrad bei der 1.NschBtl 310 kennen gelernt, ein sehr seltener Fall dass es dieses Dien stverhältnis gab. Glaube, er war HG?

    Gruss

    Andreas

    Hallo,

    den Kriegsenkel-Kongress sollte man nicht lächerlich machen. Schließlich gibt es dort auch seriöse Studiengruppen wo man unter anderem das Jodeldiplom erlangen kann. Da hat man dann was Eigenes!

    Einfach mal „Jodeldiplom“ bei YouTube eingeben, das Seminar ist dort zu sehen.

    Gruß

    Andreas

    Hallo Heinz, (Kranberg),

    sehr interessant finde ich, dass der käufliche Erwerb einer Armbanduhr im Soldbuch dokumentiert wurde.

    Was wohl der Hintergrund dieser Aktion war?

    Gruß

    Andreas

    Hallo,

    hat jemand die mehrteilige Reihe „Die guten Glaubens waren -Geschichte der 4. SS -Polizeidivision“ gelesen? Kann man sie als ernste Quelle nutzen, oder ist die eher eine ideologisch verklärte Buchreihe der Veteranen dieser Division? Meiner Erinnerung nach um ca. 1980 rum erschienen.

    Beste Grüße

    Andreas

    Hallo Winter,

    warte mit der Reinigung des Griffes ab bis Du Antworten auf Deine Fragen hast. Frage dann auch mal nach wie man Hirschhorngriffe am besten reinigt. Bevor Du evtl was beschädigst.

    „Blinder Eifer schadet nur“.

    Hatte auch prima Ratschläge und Hilfe beim Blankwaffenforum auf meine Fragen erhalten, tolle Fachleute dort.

    Gruß

    Andreas

    Hallo Winter,

    Frag mal hier nach:

    http://www.blankwaffenforum.de
    Zur Pflege kein WD 40 nehmen, verflüchtigt sich schnell und ist dafür nicht geeignet. Vorher reinigen mit „Never Dull“, eine feuchte Reinigungswatte die pflegsam (!) Rost und Beläge entfernt. Gibt’s online zu kaufen. Keine Stahlwolle verwenden!

    Wie gesagt, Check mal das Fachforum, die können auch das Firmenlogo identifizieren.

    Lass es uns dann mal wissen was Du rausbekommen hast.

    Viel Erfolg

    Gruß

    Andreas

    Hallo Bodo,

    naja, letztendlich ist alles möglich, sogar der grösste Zufall, wie bei den Brüdern. Will man es philosophisch oder mathematisch sehen dass so etwas möglich sein kann? Hätte vor zig Milliarden Jahren mal einer gedacht dass es möglich sei über zigtausende Km hinweg miteinander elektronisch zu kommunizieren? Und dann passierten doch die verrücktesten Zufälle: Urknall- Planetenentstehen-Ursuppe-Einzeller-Säugetiere-Mensch-Internet.. dagegen ist der Zufall der beiden Brüder gar nichts. Ging mir so beim Joggen gestern durch den Kopf. Zufall, Schicksal, Vorsehung...

    Schönen Sonntag

    Andreas

    Hallo,

    hier Zitat aus dem Buch „Soldaten im Einsatz“ Jahr Verlag Hamburg 1977

    „Als dem Führer Adolf Hitler die Sachlage dargestellt wurde, befahl er am 30. Dezember 1941 die Aufstellung einer Waffen-SS Division, die aus Volksdeutschen aus dem serbischen Raum bestehen und die Partisanenbekämpfung in Jugoslawien übernehmen sollte.

    Doch eine rasch aufgezogene Werbekampagne erbrachte lediglich 4000 Freiwilligenmeldungen. Gemäß Bergers Ausspruch: „...die sich nicht freiwillig melden, bekommen eben ihre Häuser eingeschlagen!“ wandten die SS-Werber härtere Methoden an, meist pressten sie junge Männer unter Androhung von Strafen zu den Waffen. So entstand der Spottname „Beutegermanen“ für die Volksdeutschen. Als die Klagen überlaut wurden, sorgte Himmler dafür, den deutsch besetzten Teil Serbiens zum deutschen Hoheitsgebiet erklären und die Kaiserlich Tiroler Landsturmordnung von 1882 wieder in Kraft setzen zu lassen und solchermaßen die Wehrpflicht einzuführen. Ab März 1942 erhielten 15000 junge Volksdeutsche ihre Einberufungsbefehle und wurden kurzerhand zur Waffen-SS eingezogen.

    Durch diesen juristischen Kniff Himmlers wandelte sich in der Folge - sehr gegen die elitären Vorstellungen der Waffen-SS Generale - der Freiwilligencharakter der Waffen-SS: Ende 1943 stellten die Volksdeutschen aus allen Teilen Europas bereits ein Viertel ihres Manschaftsbestandes, bei Kriegsende dienten 310000 Volksdeutsche - meist als Wehrpflichtige - in den Reihen der Waffen-SS.“

    Hallo Cosette,

    ich glaube der Artikel ist recht aktuell, habe ihn erst vor kurzem in der HNA gelesen. Diese Bombennacht war wohl außergewöhnlich schlimm. Mir haben Leute erzählt, die knapp über 40 Km von Kassel gewohnt haben, dass sie die Stadt so weit entfernt brennen sahen. Die Flammen und der Feuerschein hatte den Horizont derart erleuchtet, dass das Inferno noch so weit entfernt sichtbar war.

    https://www.hna.de/kassel/bomb…n-platz-ngz-10554294.html
    Wie es weiter ging mit dem Sohn ist mir nicht bekannt. Ich bin zufällig auf den Artikel gestoßen, da er an dem Tag gelistet war auf http://www.hna.de einer Regionalzeitung im Bereich Kassel/Göttingen.

    Hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen.

    Beste Grüße

    Andreas