Posts by suum cuique

    Hallo Peter, hallo Jim,

    was mich irritiert ist der Mützenadler. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein privater Werkschutz so einen Mützenadler verwenden durfte. Dieser Reichsadler impliziert doch auch eine hoheitliche Aufgabe, die ein Privatbetrieb nicht inne hat.
    Reichsbahn, Reichspost, etc. hatten z.B. eine hoheitliche Aufgabe. Vielleicht zeigt das Bild Bedienstete, die einer dt. Behörde/Organisation untergeordnet waren?

    Heutzutage kann sich ja auch kein privater Wachschutz einen Bundesadler an die Uniform pinnen.

    Beste Grüße

    Andreas

    Hallo Sören,

    schade, aber nicht verwunderlich. Viele versuchen mit Fake-Aufklebern, die dazu noch schlecht gemacht sind, den Helm aufzupeppen. Ich bin zwar kein Sammler von Wk2 Militaria, Dinge die ich habe sind mir im Bekannten/ Familienkreis zugefallen, aber wenn Du Dir mal was Vernünftiges zulegen willst geht kein Weg an seriösen Händlern vorbei. Ein Beispiel wäre z.B. Weitze.net

    Zwar nicht billig, aber mit Echtheitsgarantie und Rückgaberecht. Ebay empfinde ich als Militaria-Schrotthändler, wo sich viele Helmfälscher tummeln. Auch was an Dachbodenfunden und aus Haushaltsauflösungen angeblich stammt ist oftmals „Schrott“. Und jemand der nicht hinter seiner Ware steht, „keine Rücknahme“, den kann man gleich vergessen. Ich hatte mal vor 15 Jahren Dinge eingestellt mit dem Vermerk trotz Privatverkauf: 1 Monat absolutes Rückgaberecht und 100% Garantie auf Originalität. KEINER hat vom Rückgaberecht Gebrauch gemacht, da original. Im Gegenteil, per PN hatten sich Leute noch bedankt. Wenn man hinter seiner „Ware“ steht ist das Rückgaberecht auch kein Problem. Man achte auch auf die schwammigen Beschreibungen.

    Beste Grüße

    Andreas

    Hallo Sören,

    ich hatte mal vor vielen Jahren einige Polizei-Stahlhelme bestimmen lassen. Habe nachgesehen, es war im Militaria-fundforum. Hatte mir dann von der Expertise einen Screenshot gemacht als “Nachweisgutachten“ für meine Unterlagen.
    Ich war erstaunt von dem geballten Fachwissen, das einige Leute dort hatten.

    Ich glaube, dass diese Sammler Dir bestimmt gute Hinweise geben können.

    Gruss

    Andreas

    Hallo Sören,

    der vorschriftsmäßige Abstand ( gem. Erlass 64 c 32 V 3 VI a vom 5.4.1934) zur Niete sollte 3mm betragen, darunter müsste das Schild mittig sein. Über dem Schild wurde oftmals eine Lackschicht zum Schutz mit Kopal- oder Damar Lack aufgebracht.

    Empfehle unbedingt das Standardwerk: Der deutsche Stahlhelm von Ludwig Baer!

    Es liegt mir lediglich in der englischsprachigen Fassung vor.

    Unterschiedliche Variationen kamen vor. Bei den älteren M16 u M18 Modellen und auch bei den aus dem ungarischen Bestand der in der österreichischen Armee „aufgetragen“ wurde und dann nach dem Anschluss mit den dt. Hoheitsabzeichen versehen wurden kamen oftmals Stilblüten bezüglich Positionsabweichungen vor. Bei Deinen Modellen dürfte es nicht mehr so der Fall sein.

    Ich empfehle auch den Westfalia/ oder Waltex 8x Magifier, eine Lupe. Preiswerte Lupe und perfekt zur Betrachtung solcher Abzeichen. Axhte auch auf die Farbpigmente. Sind Punkte sichtbar, die billige Drucke oftmals haben? Eine saubere Verteilung von silbernen Farbpigmenten sind ein Anzeichen von Echtheit, keine Garantie. Diese Abzeichen-Aufkleber-Fälschungen gibt es mindestens seit den siebziger Jahren. Die besten Repros stellt eine Firma i d USA her, hatte ich mal vor rund 20 Jahren dort gesehen.

    Bin leider kein Fachmann auf dem Gebiet, da gibt es viele, die Dir da fundierter weiterhelfen können.

    Gruss

    Andreas

    Hallo Peter u.a.,

    was mir gerade dazu noch in den Sinn kommt. Wo kommt eigentlich die Bw-Bezeichnung „Rohr“ statt „Lauf“ her? Diese, sagen wir mal, fachfremde Wortschöpfung konnte ich mir nie erklären, da eine Rohrwaffe ja eine ganz andere Sache ist. Ist darüber was bekannt? Oje, wir schweifen ab.

    Beste Grüße

    Andreas

    Hallo Jostdieter,

    Klugscheißer-Modus an:

    Sollte es nicht konkreter Faustfeuerwaffe heißen? Eine Handfeuerwaffe ist m. E. auch ein MG42. (Im Englischen würde eine Pistole als Handgun bezeichnet werden).

    Im Deutschen jedoch spezifischer Faustfeuerwaffe, obwohl natürlich Faustfeuerwaffen unter Handfeuerwaffen fallen. Die Bezeichnung Faustfeuerwaffe dient daher als Abgrenzung von Pistolen und Revolvern von den anderen Waffen, die man in der Regel zweihändig hält/bedient.

    Im Waffenrecht finden sich eher die Begriffe Langwaffen und Kurzwaffen. Kurzwaffen sind z.B. rechtlich gesehen Faustfeuerwaffen und (nicht vollautomatische) Schusswaffen mit einer Gesamtlänge unter 60cm.

    Klugscheißer-Modus aus.

    Ich hoffe, Du nimmst mir das nicht krumm.

    Beste Grüße

    Andreas

    Servus Bronte,

    die schwere Zeit nach 1945 hatten die Volksdeutschen in RO einzig und allein deshalb, weil sie keine rumänisch-stämmigen rumänische Staatsangehörige waren. In alten rumänischen Personalausweisen (Buletin) und Wehrpässen, Livret Militar, war nicht die Staatsangehörigkeit (citatenie) sondern die Volkszugehörigkeit (Nationalitate) des rumänischen Staatsangehörigen eingetragen. Bei den VD stand Germana, bei den „rumänischen“ Rumänen : Romana, bei den ethnischen Ungarn: Maghiara, usw.

    Sicherlich ist Dir auch bekannt dass Rumänien durch Stalin dazu verdonnert wurde tausende Arbeitskräfte für den Aufbau in der Sowietunion zu stellen. Sozusagen als Straftribut für die Teilnahme am Krieg gegen die SU. Der rumänische Staat es es dann so gedreht, dass er zwar seine rumänischen Staatsangehörigen der Zwangsarbeit ausgeliefert hat, aber die deutsche Minderheit! Sehr, sehr viele sind unter erbärmlichen Umständen umgekommen, viele Frauen darunter. Google mal das Thema, es gibt viele sachliche Bücher darüber. Dieses Trauma der Verschleppung zur Zwangsarbeit müsste aber den Nachkommen der VD aus RO bekannt sein. Insbesondere aus Siebenbürgen, dem Sathmarer Gebiet wurden unzählige Menschen verschleppt. Also, man musste keine „Nazi“-Vergangenheit haben um in RO verfolgt zu werden.
    Gibt es noch alte Verwandte von Dir, ggf in RO, die evtl. noch was wissen könnten?
    Beste Grüße

    Andreas

    Hallo Maxe,

    vielen Dank für den Hinweis. Darauf wäre ich nie gekommen!


    Herzlichen Dank an alle, die mit Rat und Tat zur Aufklärung meiner Fragen beigetragen haben!


    Werde Zettel erstellen mit den Bezeichnungen und den Spangen beifügen, sodass meine Kinder später nicht erneut forschen müssen.

    Beste Grüße und ein schönes Pfingstfest

    Andreas

    Servus Bronte,

    (Vornamensnennung wäre hilfreich).

    Erst einmal herzlich willkommen im Forum.

    Hast Du auch einen Antrag bei der WAst gestellt? Aufgrund des Alters Deines Vaters ist nicht sicher, dass er überhaupt noch eingezogen wurde. Zu Beginn des WK2 war er ja schon bereits 37 Jahre alt. Angehörige der dt. Minderheit, „Volksdeutsche“, wurden eigentlich zur Waffen-SS eingezogen. Hatte Dein Vater oder Deine Familie eine „RU-Nummer“? Die bei der Deutschen Botschaft in Bukarest lief, bzw. beim BVA in Köln? Diese RU-Nummer war die Registriernummer für Volksdeutsche, die in Rumänien lebten und das Aufnahmeverfahren für die Aussiedlung in die Bundesrepublik durchliefen. Bist Du selber auch ausgesiedelt oder Familie?In Folge der RU-Nr gab es bei Anerkennung der Eigenschaft als Angehöriger der dt. Minderheit einen Aufnahmebescheid des BVA, der die Aussiedlung erlaubte und die Rechtsstellung als Deutscher i.S.d. GG nachwies.
    Worauf ich hinaus will:

    Die Aussiedlungswilligen hatten oft als Nachweis der dt. Volkszugehörigkeit nicht nur Geburts- und Taufnachweise, sondern oft auf Militärdokumente, Wehrpässe, etc. mit eingereicht. Bei der Botschaft Bukarest werden definitiv keine Unterlagen in diesem Fall mehr vorliegen, die Aufbewahrungsfrist ist schon lange abgelaufen, jedoch beim BVA in Köln.
    Ein Nachfrage dort könnte evtl. mehr Licht ins Dunkel bringen. Selbst wenn Dein Vater keine RU-Nr hatte, könnte es sein, dass seine Abkömmlinge einen Antrag gestellt hatten und dafür die o g Unterlagen einreichten oder darauf verwiesen. Aus meiner mehrjährigen Berufserfahrung in diesem Feld würde ich sagen, dass 98% der VD in RO eine RU-Nr beantragt hatten.

    Beste Grüße und ein frohes Pfingsfest

    Andreas

    Servus Viktor,

    vielen Dank für Deine Mühewaltung, ich weiß auch nicht sicher ob das Bild in Köthen entstanden ist, ich gehe nur davon aus, da es a) Wohnort und b) Dienstort war.
    Dank und Gruß

    Andreas

    Hallo Viktor,

    eine Frage an Dich, der sich doch wohl wie kein anderer hier in Köthen auskennt. Kannst Du die Örtlichkeit auf dem Winterfoto erkennen, wo die Aufnahme entstanden sein kann? Ein Park? Am Schloss gegebenenfalls? Im Hintergrund ist ein großes Gebäude unscharf zu sehen. Könnte es ggf. das Reservelazarett in Köthen sein? Ist nur eine Vermutung. Aufgrund des Gesundheitszustandes und hageren Aussehens müsste das Foto von ca. 1916 stammen. Franz wurde aufgrund Typhus 1916 „ausgemustert“.
    Beste Grüße

    Andreas

    Hallo Viktor,

    Dr. Hengst scheint aber auch den WK2 wohl überstanden zu haben. Nach dem Kriege schrieb er mal eine Bescheinigung für Friedrich, dem Polizeibeamten aus Köthen, die er für eine Behörde brauchte.

    Beste Grüße

    Andreas

    Hallo Eumex, Volker u.a.

    Dein Link ist hervorragend, ich konnte dadurch vieles jetzt klären. Dass zB das eine das Friedrichskreuz von Anhalt für Nichtkämpfer ist, das nur 1174 mal vergeben wurde.(Grünes Band mit weißem Rand). An beiden Spangen hat die Nachschau ergeben, dass es die anh. Verdienstmedaille in Silber sein muss, nicht die Rettungsmedaille, siehe Rückseite. Habe ein Foto von der einen Medaille von 1866 angefügt, sonst wohl kein Text. Es steht zwar etwas auf der linken Seite des Kreuzes, aber nicht lesbar(?) Ansonsten war noch viel Kleinkrams in der Kiste, eine Friedrich Herzog v Anhalt Medaille für treue Arbeit, auch allgemein Bekanntes. Hindenburgkreuz f Wk1 Nichtkämpfer, ein WK1 EK 2.Klasse, Besitzer mir unbekannt, Mutterkreuz, viele Sängerabzeichen aus Köthen u Anhalt uvm. , darunter ein Blechabzeichen mit rotem Kreuz.
    Was das wohl ist?

    Vielleicht ein Treffen-Abzeichen? Dann noch ein Knopf mit Ordensbändern, trug man wohl dezent am Anzug.

    Kann man aufgrund des Fotos der Rückseite des einen Ordens mit der Jahreszahl sicher davon ausgehen, dass es sich um den Orden für Königsgräz handelt? Lt. Auskunft war der Georg dort.

    Hat jemand einen Tipp wo man ggf. die fehlende Schwertauflage für das Band zur silbernen Verdienstmedaille bekommen könnte?

    Dank und Gruß

    Andreas


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    Hallo Viktor,

    dann habe ich mich doch richtig erinnert. Beim Bombenangriff am 20.7.44 auf Dessau fiel der Stein um. Das Datum war ja gut zu merken. Soweit ich weiß, bin mir aber nicht ganz sicher, sind Teile des Friedhofs in der Heidestrasse unter Denkmalschutz. Der Friedhof wird der Nachwelt dann wohl erhalten bleiben. Er hat sich auch gemausert, wird heute deutlich gepflegter als noch vor 10-15 Jahren.
    Beste Grüße

    Andreas

    Hallo Johann,

    mit der KK Alexander hatte ich vor geraumer Zeit mal versucht Kontakt aufzunehmen, über die Kommentar/Gästebuchfunktion, aber nie Antwort erhalten, egal. Bei der KK Alexander handelt es sich wohl nur noch um ein paar ganz wenig Mitglieder. Übrigens bin ich im Besitz des Fahnenbuchs der alten KKA, der Berliner Kameradschaft der ehem Unteroffiziere des KAGGR1. In der Kladde sind noch etliche Beisetzungen und andere Ereignisse aufgeführt, bis dann das Fahnenbuch Anfang 1945 endet...

    Habe das Reservistenbild und andere A-Dinge aus dem Nachlass des letzten Fahnenträgers in meinem Besitz, auch etliche A-Dinge aus dem Nachlass von einen der Viebahns. Der bekannteste, der die Mobilisierung 14 ausrief, Bild ist in Geschichtsbüchern oft zu sehen, ist leider gleich 14 gefallen. Andere überlebten den Krieg und machten zT in der RW u WH Karriere. Aber das ist eine andere Geschichte.

    Übrigens, hast Du Dir mal die Wiki-Seite der d KAGGR1 einmal angeschaut?

    Einen Besuch auf dem neuen Garnisonsfriedhof mit seinen Denkmälern in Berlin am Columbiadamm kann ich bei einem Berlinbesuch nur empfehlen.
    Beste Grüße

    Andreas