Posts by suum cuique

    Hallo,

    ich würde die im Allreader-Link gezeigten Ausweise ganz und garnicht als wertlos bezeichnen !

    Sie haben zumindest einen recht hohen Unterhaltungswert, ich habe mich bei der Betrachtung der Bilder, der Texte und der Schreibfehler ,(rundes S / langes S) , bei der „deutschen” Schrift köstlich amüsiert.

    Gruß

    Andreas

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    Hallo Roland,

    Das ist ja interessant!

    In meinem Posting vom 16.6.2011, erste Seite dieses Strangs, schrieb ich, dass meine besagte Person dem „Zug Burmeister“ zugeteilt wurde. Müsste nochmal nachsehen von wann das Anschreiben ist, (Versetzungserlass/Kommandierung etc.) Danke für die eingestellten Infos.

    Hier:

    Gendarmerie


    Im Theme „Gendarmerie „ wurde Burmeister ebenfalls schon thematisiert. Ein datiertes Foto vom 28.8.1944 zeigt den zum Zug Burmeister abgeordneten Polizeihauptwachtmeister mit Karabiner und Handgranaten in Domodossola. Am 19.10.1944 wurde der Heimatdienststelle in Köthen/Anh. mitgeteilt, dass er dem Gendarmerie Einsatzkommando Italien Nord zugeteilt wurde und er eine neue EKM erhielt, siehe Link oben.


    Ist evtl bekannt ob der Zug Burmeister umgruppiert wurde, evtl dem „Gendarmerie Einsatzkommando Italien Nord“ zugeordnet wurde, oder was aus dem Zug Burmeister wurde?

    Es ist auch für mich immer noch ungeklärt, wie es den besagten Polizist nach Ostpreussen verschlug, wo er im Februar 45 im Raum Deutsch Eylau in sowj. Kriegsgefangenenschaft kam.


    Beste Grüße



    Andreas

    Hallo,

    „Apocalypse Now - Final Cut“ lief im Juli gerade 2x in Marburg im Kino. Versehen mit einem Prolog des Regisseurs Francis Ford Coppola. Einige Szenen aus der Redux-Version wurden entfernt, was den „neuen“ Film besser machte. Lediglich die Container-Szene, wo COL. Kurz aus der Newsweek vorliest, hätte ich aus der Redux-Version beibehalten.

    Fazit: Ein gut gelungener Neuschnitt mit verbesserter Tonqualität.

    Gruß

    Andreas

    Hallo IR75,

    Der Alexander-Bund war sozusagen der Dachverband der Kriegervereine der ehemaligen „Alexandriner“, der Angehörigen des „Kaiser-Alexander-Garde-Grenadier-Regt. Nr.1“ zu Berlin. Benannt nach dem ersten sogenannten Chef des Regiments, dem Zar Alexander von Russland.

    Es gab den Kriegerverein der ehem. Offiziere des KAGGR1, der ehem. Unteroffiziere des KAGGR1, auch der ehem. Hoboisten (Musiker) d KAGGR1, u.s.w.


    https://de.wikipedia.org/wiki/…-Grenadier-Regiment_Nr._1

    Gruß

    Andreas

    Hallo,

    erinnert mich an eine Stelle im Kempowski-Roman „Tadellöser & Wolff“, wo beschrieben wird, wie der HJ-Streifendienst nach Kinoschluss das Alter der Jugendlichen kontrolliert und dann Strafen ausspricht, bzw. Jugendliche vermöbelt. Es gibt auch eine gute Fechtner-Verfilmung aus den Spätsiebzigern davon.

    Der HJ-Streifendienst war wohl nicht so sehr bei der Jugend beliebt und angesehen wie es der zeitgenössische Zeitungsartikel vermitteln möchte.

    Beste Grüße

    Andreas

    Hallo,

    der Kyffhäuserbund wurde umbenannt in Reichskriegerbund und dann in den NS-Reichskriegerbund, wenn ich mich nicht irre. Angeblich störte sich die NS-Führung am Namen. Die Zwangsumbenennungen geschahen, da der KB in in die NS Organisationen hineingepresst wurden, natürlich nicht ohne Zutun der KB-Führung, die oftmals dem NS-System nahe stand. Später wurde der NS-RKB auf Geheiß Hitlers aufgelöst und das Vermögen fiel an des Staat. Die Kameradschaften wurden zu SA-Reserve-Formationen umgewandelt. So erging es auch einer heimischen KB-Kameradschaft die nach dem Krieg wieder neu gegründet wurde. Ab 1933 wurden auch jüdische Mitglieder, die sogar dekorierte Weltkriegsteilnehmer waren diskriminiert, später sogar auf unappetitliche Weise aus der Kameradschaft verbannt.

    Ich bin im Besitz sämtlicher Ausgaben des „Alexander-Blattes“, der Mitgliederzeitung und Mitteilungsblatt des Alexanderbundes, das dem KB / NS-RKB angehörte, es wurde aufgrund des Papiermangels Ende 1944 eingestellt. Von Anwerbungen für KL/Gefangenenlagern habe ich nichts gelesen. Evtl. Könnte es in anderen RKB -Mitgliederzeitschriften passiert sein, auszuschließen ist es nicht. Jedoch wäre dies dann einer sehr großen Leserschaft zu Kenntnis gelangt und wäre dadurch weiter bekannt geworden.


    Beste Grüße

    Andreas

    Hallo Noctemo, was für ein trauriges Exemplar eines „deutschen“ Stahlhelms. :)

    Ich würde sagen, es ist ein spanischer Helm mit laienhaft angebrachten Helmaufklebern der WH u der SS. Jeweils auch noch auf der falschen Seite und so in der Kombination ein reines Fantasieprodukt. Diese spanischen Helme gab es Anfang der 80er Jahre zuhauf bei Militariaversandhändlern für kleines Geld. (Wer kennt noch Brüggemann?). Die Aufkleber, schlechte Kopien, gab es Angang der 80er Jahre auch noch zu kaufen. Mein Rat: Entferne die peinlichen Fake-Aufkleber, ganz abgesehen davon, dass der Paragraph 86 greifen könnte und nimm de Helm als das was er ist. Ein Belegstück für einen spanischen Helm.

    Gruß

    Andreas


    PS: Oh ich sehe gerade, Thilo ist mit gerade zuvor gekommen :)

    Hallo Mr.Musical,

    Schiffe gingen nicht nur von DZ sondern aus von Gdingen und anderen der Stadt Danzig nahen Häfen und Anlegestellen ab. Meine Mutter ist z.B. mit einem dt. Minensuchboot am Ostersamstag 1945 nach Kopenhagen geflohen, dann ging’s ins Lager Ahlborg DK. Tante und andere Familienteile sind zeitgleich mit dem Dampfer „Burundi“ nach DK.

    Fast schon auf dem letzten Drücker, die Rote Armee marschierte kurz danach in DZ ein.Wenn Dich das Thema interessiert, versuche es auch mal im http://www.forum.danzig.de

    Dort kann man Dir bestimmt gezielt und detailliert weiterhelfen.

    Gruß

    Andreas

    Hallo Lina,

    Würde Dir auch empfehlen bei Wikipedia mal die Beiträge Kurrentschrift und Sütterlinschrift aufzurufen und Dir mal die Buchstabenbeispiele auszudrucken. Ist hilfreich dies zur Hand zu haben. Versuche es auch mal selber zu schreiben. Oft sind Schreiben aber nicht in der kindlichen Sütterlinschrift verfasst, sondern in der Kurrentschrift aus der sich später erst die Sütterlinschrift entwickelte.Alte Briefe sind daher ebenso wie Urkunden in der Kurrentschrift verfasst.

    Gruß

    Andreas

    Hallo Hiwi, wobei zu erwähnen ist, dass die Diskriminierung von den Rumänem ausging, die Siebenbürger Sachsen waren wie die Ungarn in RO eine Minderheit. Nach 1919 hat die rum. Zentralregierung vieles unternommen um das „Rumänentum“ in den nach dem 1.WK neu an RO angeschlossenen Gebieten zu fördern und durch Ansiedlung von ethnischen Rumänen in die neuen Gebiete auch durchzusetzen. Ebenfalls gab es Gesetze, schon bereits seit den 20er-Jahren (!), welche die Juden stark diskriminierte. (Berufsverbote u.v.m.) D eutschland mag sich da dann auch in den 30er-Jahren manch Beispiel genommen haben.

    Gruß

    Andreas

    Hallo miteinander,

    ich habe mal bei Wiki nachgesehen, zumindest wird dort dies berichtet:


    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Barett_(Bundeswehr)


    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Barett_(Bundeswehr)


    Habe festgestellt, dass das Anklicken des Kinks bei mir zu Störungen führt, sich nicht öffnet, seltsam. Habe es genau so aus dem Browser kopiert.


    Falls der Link sich nicht öffnet, einfach bei Wikipedia den Suchbegriff: „Barett Bundeswehr“ eingeben.


    Gruß

    Andreas

    Hallo Rudolf,

    ja genau.

    Damals, als es noch ein elitäres Alleinstellungsmerkmal bei der BW war. Neben der grauen Bergmütze der Gebirgsjäger, vor der inflationären Verwendung des Baretts bei allen Waffengattungen u d Einführung des koralleroten u blauen Baretts einhergehend mit der Neueinführung vieler Barettabzeichen mit Schwarz-Rot-Gold Flagge im unteren Bereich des Kranzes.

    Davor hatte die Panzertruppe ein schwarzes, die Jägertruppe ein grünes, die Fallschirmjägertruppe das bordeauxrote Barett.

    Obwohl das Barrett wohl in der WH nur bei der Panzertruppe Verwendung fand, wurde das Barett in der Bw auch bei den beiden anderen Gattungen eingeführt. Grund ist mir nicht bekannt, könnte ich nur vermuten.

    Gruß

    Andreas