Posts by suum cuique

    Hallo,

    hat jemand die mehrteilige Reihe „Die guten Glaubens waren -Geschichte der 4. SS -Polizeidivision“ gelesen? Kann man sie als ernste Quelle nutzen, oder ist die eher eine ideologisch verklärte Buchreihe der Veteranen dieser Division? Meiner Erinnerung nach um ca. 1980 rum erschienen.

    Beste Grüße

    Andreas

    Hallo Winter,

    warte mit der Reinigung des Griffes ab bis Du Antworten auf Deine Fragen hast. Frage dann auch mal nach wie man Hirschhorngriffe am besten reinigt. Bevor Du evtl was beschädigst.

    „Blinder Eifer schadet nur“.

    Hatte auch prima Ratschläge und Hilfe beim Blankwaffenforum auf meine Fragen erhalten, tolle Fachleute dort.

    Gruß

    Andreas

    Hallo Winter,

    Frag mal hier nach:

    http://www.blankwaffenforum.de
    Zur Pflege kein WD 40 nehmen, verflüchtigt sich schnell und ist dafür nicht geeignet. Vorher reinigen mit „Never Dull“, eine feuchte Reinigungswatte die pflegsam (!) Rost und Beläge entfernt. Gibt’s online zu kaufen. Keine Stahlwolle verwenden!

    Wie gesagt, Check mal das Fachforum, die können auch das Firmenlogo identifizieren.

    Lass es uns dann mal wissen was Du rausbekommen hast.

    Viel Erfolg

    Gruß

    Andreas

    Hallo Bodo,

    naja, letztendlich ist alles möglich, sogar der grösste Zufall, wie bei den Brüdern. Will man es philosophisch oder mathematisch sehen dass so etwas möglich sein kann? Hätte vor zig Milliarden Jahren mal einer gedacht dass es möglich sei über zigtausende Km hinweg miteinander elektronisch zu kommunizieren? Und dann passierten doch die verrücktesten Zufälle: Urknall- Planetenentstehen-Ursuppe-Einzeller-Säugetiere-Mensch-Internet.. dagegen ist der Zufall der beiden Brüder gar nichts. Ging mir so beim Joggen gestern durch den Kopf. Zufall, Schicksal, Vorsehung...

    Schönen Sonntag

    Andreas

    Hallo,

    hier Zitat aus dem Buch „Soldaten im Einsatz“ Jahr Verlag Hamburg 1977

    „Als dem Führer Adolf Hitler die Sachlage dargestellt wurde, befahl er am 30. Dezember 1941 die Aufstellung einer Waffen-SS Division, die aus Volksdeutschen aus dem serbischen Raum bestehen und die Partisanenbekämpfung in Jugoslawien übernehmen sollte.

    Doch eine rasch aufgezogene Werbekampagne erbrachte lediglich 4000 Freiwilligenmeldungen. Gemäß Bergers Ausspruch: „...die sich nicht freiwillig melden, bekommen eben ihre Häuser eingeschlagen!“ wandten die SS-Werber härtere Methoden an, meist pressten sie junge Männer unter Androhung von Strafen zu den Waffen. So entstand der Spottname „Beutegermanen“ für die Volksdeutschen. Als die Klagen überlaut wurden, sorgte Himmler dafür, den deutsch besetzten Teil Serbiens zum deutschen Hoheitsgebiet erklären und die Kaiserlich Tiroler Landsturmordnung von 1882 wieder in Kraft setzen zu lassen und solchermaßen die Wehrpflicht einzuführen. Ab März 1942 erhielten 15000 junge Volksdeutsche ihre Einberufungsbefehle und wurden kurzerhand zur Waffen-SS eingezogen.

    Durch diesen juristischen Kniff Himmlers wandelte sich in der Folge - sehr gegen die elitären Vorstellungen der Waffen-SS Generale - der Freiwilligencharakter der Waffen-SS: Ende 1943 stellten die Volksdeutschen aus allen Teilen Europas bereits ein Viertel ihres Manschaftsbestandes, bei Kriegsende dienten 310000 Volksdeutsche - meist als Wehrpflichtige - in den Reihen der Waffen-SS.“

    Hallo Cosette,

    ich glaube der Artikel ist recht aktuell, habe ihn erst vor kurzem in der HNA gelesen. Diese Bombennacht war wohl außergewöhnlich schlimm. Mir haben Leute erzählt, die knapp über 40 Km von Kassel gewohnt haben, dass sie die Stadt so weit entfernt brennen sahen. Die Flammen und der Feuerschein hatte den Horizont derart erleuchtet, dass das Inferno noch so weit entfernt sichtbar war.

    https://www.hna.de/kassel/bomb…n-platz-ngz-10554294.html
    Wie es weiter ging mit dem Sohn ist mir nicht bekannt. Ich bin zufällig auf den Artikel gestoßen, da er an dem Tag gelistet war auf http://www.hna.de einer Regionalzeitung im Bereich Kassel/Göttingen.

    Hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen.

    Beste Grüße

    Andreas

    Hallo Bodo,

    mag sein dass es so war, ich will darüber nicht streiten.

    Der von Dir geschilderte Umstand, dass der dt. Scharfschütze beim Anblick des Amerikaners zusammenbrach ging nicht aus der oben zuvor eingestellten Geschichte hervor. Auch nicht, dass Schick bei der Auswertung der Papiere anwesend war. Wir werden es nicht mehr herausfinden. Ist denn die Einheit bekannt bei der sich das angespielt haben soll?

    Beste Grüße

    Andreas

    Hallo Bodo,

    Schill->Schick Tippfehler am Handy.

    Bodo, ich zweifle ja in keinster Weise an, dass die Geschichte genau so im Buch beschrieben wurde, aber glaubwürdiger wird sie dadurch, dass sie gedruckt wurde, auch nicht.

    War Schick Augenzeuge beim Bergen des Amerikaners und beim Auswerten der Dokumente, die er bei sich trug? Selbst wenn, glaube ich die Geschichte nicht. In welchen Dokumenten soll denn der deutsche Geburtsort drin gestanden haben? In US Dokumenten z.B. US Passport wird der als Geburtsort der US Bundesstaat angeben, nicht der Ort der Geburt. Bei Geburt im Ausland steht dann zB Germany oder France, nicht Bochum oder Paris.

    Dass der Name ggf. Gleich war könnte stimmen. Wer weiß?
    So eine Geschichte, wäre sie so geschehen, hätte bei der Menge von Leuten die davon Wind bekommen haben sich rasch verbreitet. So etwas bleibt doch nicht „geheim“. Ich halte es nicht für eine Lüge, aber sagen wir mal für eine Metapher eines religiös inspirierten Geschichtenerzählers.
    So ein Fall hätte es bestimmt auch in die Regimentsgeschichte geschafft.

    Solange die Geschichte nicht aktenkundig belegt ist halte ich sie für nicht bewiesenes Hörensagen. Aber ich muss zugeben, schöne Geschichte, sollte man mal Hollywood anbieten. Dagegen verblasst „Saving Private Ryan“

    Beste Grüße

    Andreas

    Servus Peter,

    vielen Dank für die Antwort und das interessante Foto. Totenkopfstempel kamen auch vereinzelt schon auf P.08 vor, die aber, so ist sich die US Fachwelt einig, Totalfälschungen waren.

    Für Polizeistempel gibt es den Fachmann Don Maus, der ein sehr detailliertes Werk über Polizeistempel geschrieben hat. http://historywritinsteel.com/Home_Page.html

    Ebenso Tinker‘s Bücher über „Bring backs“, also Beute-Luger, die in die USA durch Kriegsteilnehmer kamen. Zur P.08 gibt es viele Bücher, aber der Bereich WSS ist mir nicht sehr geläufig.
    Über die Totenkopfstempel gab es mal vor über 10 Jahren eine rege Dikussion im Fachforum http://www.lugerforum.com

    Interessant der Stempel auf dem K98. Ist beschrieben wer ihn angebracht hat? Der Waffenwart im Btl/Rgt.? Gibt es dazu eine Bildbeschreibung?

    Beste Grüße

    Andreas

    Hallo,

    vielleicht hat ja jemand fachspezifische Kenntnisse zu den WaA-Abnahmestempeln betreffend Faustfeuer- und Langwaffen bei der Waffen-SS. Welche Abnahmestempel wurden für Schusswaffen bei der Waffen-SS genutzt? Polizei und Marine hatten eigene soweit ich weiß. Gibt es spezifische Identifikationsmerkmale für Waffen, die an die WSS ausgeliefert worden sind? Mir sind keine bekannt.
    Beste Grüsse

    Andreas

    Hallo,

    als nichts für ungut, aber Schills Geschichte von den Brüdern halte ich für Seemannsgarn. Deutsche, bzw. eingebürgerte GIs wurden zumeist im Pazifikraum, japanischstämmige GIs in Europa eingesetzt. Ausnahmen auf Wunsch bestätigen die Regel. Dies wurde gemacht um zu verhindern, dass sie auf Landsleute schießen müssen und sie im Falle der Gefangennahme zu schützen. So wurde es auch in einer Doku mal im US History Channel von Historikern berichtet. Dort ging es um Deutsche, Italiener u. Japaner i.d.US Streitkräften während des WW2. Die Geschichte ist so reißerisch, allein die Motivation den Toten zu bergen um ihn zu beerdigen ist m.M. nach unglaubwürdig.

    Beste Grüße

    Andreas

    Hallo,

    habe aus einem entfernten Verwandtschaftsnachlass vor einiger Zeit ein Soldbuch und ein paar Orden bekommen. Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse u d sogenannten Gefrierfleischorden. Der Inhaber war in einer Schneeräumkompanie. Was ich mich nun frage: Was machten diese Einheiten wenn kein Schnee mehr lag? Wie wurden sie im Sommer eingesetzt? (Habe das Soldbuch nicht greifbar, genaue Einheit ist mir nicht erinnerlich, Gefangennahme war ca. April/Mai 1945)

    Gruß

    Andreas

    Hallo Marcus,

    genau, dies ist auch mein Kenntnisstand, dass es die einheitliche Meinung der Forschung ist, dass bislang kein belegbarer Fall bekannt ist, wo es bei einer Weigerung an einer (Massen)-Erschiessung teilzunehmen zu einer Verurteilung gekommen ist. Es gab wohl überlieferte verbale Drohungen in der Art wie „Dann können Sie sich dazustellen!“, jedoch wohl keine nachweisbaren Verurteilungen. Brownings Buch ist mir wohlbekannt, dort wird eher der Gruppendruck thematisiert, wie sich bestimmte Dynamiken entwickeln konnten, aber mehr auch nicht. Es wäre halt interessant gewesen, wenn sich aus der neuen Aktenlage neue Urteile oder Hinweise ergeben hätten. Wie schon hier angeführt, es wäre für einen Strafverteidiger von großen Nutzen gewesen, hätte er solch einen Fall in der Verteidigung mit einbauen können. Der Befehlsnotstand einer „normalen“ Befehlsverweigerung war ja weitestgehend bekannt. Schließlich ist es einem Soldaten/Polizisten der in einer Streitkraft eines Terrorregimes dienen muss klar, dass er andere Maßstäbe bei seiner Rechtswahrung ansetzen muss. Wenn er mit ansehen muss, dass es zu unrechtmäßigen Tötungen jederzeit kommen kann, ist ihm im Grunde auch nachzusehen, dass er davon ausgehen muss nicht rechtsstaatsmässig und fair von einem Militärrichter abgeurteilt zu werden. Wenn der Diebstahl einer Schokakola-Schokolade schon zu einem Todesurteil führen konnte, so konnte der einfache Dienstgrad auch davon ausgehen, dass er bei einer Befehlsverweigerung auch von einer „tollwütigen“ Militärgerichtsbarkeit keine Gnade zu erwarten hat.

    Ich bin froh, ob der Gnade meiner späten Geburt.

    Beste Grüße

    Andreas

    Hallo Marcus,

    bestimmt eine interessante Quelle, das Buch. Sind Dir daraus Fälle bekannt, dass Polizei-Angehörige aufgrund von Befehlsverweigerungen im Rahmen von Erschiessungen von jüdischen Menschen, verurteilt worden sind?

    Beste Grüße

    Andreas