Posts by Hoover

    Moin,

    Kurz zum Ursprungsthema: In Berlin wurden 1945 noch Panther mit der Wanne von der 0-Serie des Panther F, aber mit altem Pantherturm eingesetzt. Die Panther wurden notdürftig zusammengebaut aus bestehenden Teilen. Im Buch "Panzers in Berlin 1945" sind 4 oder 5 Panther F-Wannen bildlich belegt.


    Beste Grüße

    Frank

    Moin,

    interessantes Thema. Mein ehemaliger Nachbar war als Lehrling 1944/45 auf einem Binnentanker eingesetzt. Der Kahn fuhr meistens die Weser rauf und runter, bei Minden wurde er auch 1945 von Briten gefangen genommen. Komischerweise sagte er, dass sie nur wenige Male durch Jabos angegriffen wurden und das der Tanker den Krieg recht unbeschädigt überstanden hat. Leider weiß ich den Namen des Schiffes nicht mehr.

    Gibt es da Listen, welche Binnentanker den Krieg überlebt haben?


    Beste Grüße

    Frank

    Moin,


    ein Zonstedt kenne ich auch nicht. Sicher falsch geschrieben.


    21.04.45 ist für das Erreichen des Internierungsraumes Eiderstedt etwas früh, da waren die noch nicht über die Elbe gesetzt. Allerdings weiß ich nicht, ob e evtl rückwärtige Teile, die früher übergesetzt wurden. Habe ich aber leider keine Info drüber.


    Safts Buch wurde schon öfter neu aufgelegt. Wenn Ulrich Saft, dann sind es immer die gleichen Bücher, denn nach seinem Tätigkeitsende hat er ja nichts mehr geschrieben. Gab ja nur 4 Bücher bzw Auszüge von denen.


    Beste Grüße

    Frank

    Moin alle zusammen,


    nachdem meine Oma nun gestorben ist (89 Jahre ist auch ein stolzes Alter) habe ich in einer Schlachtel weitere Fotos aus der RAD- und Wehrmachtszeit vom Ernst Thölke gefunden, auch das Foto aus der VBL war dabei.


    Nun kann ich anfangen, die Geschichte mal aufzuschreiben.


    Beste Grüße und ein Frohes Fest


    Frank

    Moin,


    ja, eindeutig eine Polzeiuniform. Leider kann man nicht sagen, ob Schutzpolizei des Reiches, SchuPo der Gemeinden oder Gendarmerie.


    Dienstgrad halte ich für Polizeioberwachtmeister (bis 1938) oder Wachtmeister der Schutzpoizei (ab 1943)


    Aufgrund der feinen Uniform würde ich sagen, Vorkrieg oder Frühkrieg. Ab 1940 wurde für die Rücke ein gröberer Wollstoff verwednet.


    beste Grüße

    Frank

    Moin,


    Preis kenne ich nicht. Aber es gibt dazu immer EInträge in das Soldbuch als Besitznachweis.


    Das Foto habe ich aus einem anderem Forum "geliehen".


    beste Grüße

    Frank

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    • 0808bc.jpg

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    Moin,


    die 2. MID ist mein Steckenpferd.


    Aber bevor ich viel schreibe, ich kann das Buch vom Ulrich Saft empfehlen "Krieg in der Heimat - das bittere Ende zwischen Weser und Ebe"

    Sind zwar viele kleinere Fehler drin, aber ist ein guter Überblick.


    Ich habe einen Veteranen des MGR5 interviewit, aus Bremen. Leider inzwischen verstorben.

    In welcher Kp war er denn? Das MGR 5 hat von Hoya-Hassel-Eystrup-Rethem-Visselhövede gekämpft und dann in Eiderstedt die INternierung erlebt.


    Fotos sind eher selten. Ich habe von den Veteranen, die ich interviewt habe, keine 50 Fotos bekommen, fast alle aus der Ausbildung und der Aufstellung. Im IWM in London gint es keine Namenslisten der Gefangenen, die War Diaries der Einheiten nennen nur Gesamtzahlen.


    Als Uniform hatten die meisten die normale feldgraue Marineuniform für Landeinheiten, aber auch Feldblusen im Heeresschnitt wurden genutzt, mit Marineknöpfen und Adler.


    Beste Grüße

    Frank

    Umkreist ahbe ich mal meine 3 Anhaltspunkte:


    Doppelleitwerk

    Hülsenauswurf Unterseite

    und die Motorenform, Krümmer etc


    Beste Grüße

    Frank

    Moin,


    warum passt das Leitwerk nicht? Ist doch ein Doppelleitwerk wie bei der Bf110?


    Ich tippe auf BF110


    Beste Grüße

    Frank

    Es gab aber die Möglichkeit auch für Mannschaften, sich eine Pistole aus Kammerbeständen käufich zu erwerben. War für Mannschafter sicher selten, war aber machbar.


    Grüße

    Frank

    Quote

    "Stern von Afrika", und vergleichbare Produktionen aus damaliger Zeit sind wertlos, für die Generation unserer Großväter

    schnell heruntergekurbelt, angenommen, und ich bin sehr sicher, daß mein Großvater den Film gesehen hat.

    Die Filme der 1950er Jahre sind Teil der "Rechtfertigungsfilme", auch "Rechtfertigungsromantik" genannt. Diese Unteilung wird aber ur im Bereich der Filmwissenschaften gemacht. Aber es trifft den Soinn sehr gut. "Hunder, wollt ihr weig leben?", "Stern von Afrika", "Es geschah am 20. Juli", Monte Cassino", aber auch die "08/15"-Serie gehört dazu. Fazit der Filme: Wir mussten mitmachen, der Krieg war hart, wir haben nur unsere Pflicht getan.

    Ich habe vor zig Jahren bei einer Arbeit dazu mitgeholfen und den Vortrag dazu und die "Verteidigung" verfolgt. Sehr interessant.


    Ausnahmen sind dazu "Die Brücke" und "Kinder, Mütter und ein General" gewesen, die doch die Sinnlosigkeit der puren Befehlsbefolgung deutlich anpragerten. Wertlos sind die 1950er Filme aus filmhistorischer Sicht sicher nicht, aus militärhistorischer Sicht sicher.


    Beste Grüße

    Frank

    Moin Dieter,

    ja, das wird so gewertet. verständlich. Trotzdem werden sie als MID bezeichnet. Täuschten halt Masse in den Nordniederlanden vor.


    Grüße

    Frank

    Moin,


    die 10. und alle späteren FJD habe ich absichtlich icht ufgeführt, weil daas Verbände ohne wirkliche Truppenw aren, vergleichbar mit den Marineinfanteriedivisionen 11 und 16. Man nehme einige Bataillone, nenne sie Fallschirmjäger, gebe ihnen keine Divisionstruppen und ab zum Feind. Daher sind die ganz späten Verbände für mich eher Nebensache.


    Grüße

    Frank

    Ja, ich bin mit den Aufstellungen und EInsätzen der FJD gut vertraut. Die Qualität der FJD war nach den Neuaufstellungen im September und Oktober 1944 nicht mehr zu vergleichen. Von den späten Verbänden (6.-9. FJD) nicht mehr zu reden. Besonders befasse ich mich mit der 5. FJD, die in der Normandie stückweise (unterstellt) verheizt wurde, aufgefüllt mit teils höchst untauglichem Personal, während Market Garden (also mitten in der Neuaufstellung) gegen die 82nd Airborne eingesetzt, wieder fast zerschlagen, in den Ardennen als unhomogener Divisionsverband völlig verbrannt. Dass zwei Teile, das FJR 15 und das FallschPiBtl 5, in den Ardennen gut "performed" haben lag dabei hauptsächlich am Glück, dass zum Einen gute (fähige?) Führer und Unterführer zugeteilt wurden und zum Anderen, dass diese zwei Teile noch halbwegs erfahrene Soldaten aus der Normandie mit "nach Hause" bringen konnten. Die 3. FJD enttäuschte gerade in den Ardennen auf ganzer Linie, wobei das mit der Ausstattung und dem Personal nicht verwundern konnte. Nur der Titel "Fallschirmjäger" machte halt noch keine Supertruppe. Wenn unerfahrenes Führungsperonal (und UNterführer auch) eine eher schlecht ausgebildete und dazu noch schlecht ausgerüstete Division im Kampf führen sollten, dann durfte man keine großen Sprünge erwarten.


    Gleiches gilt in meinen Augen für die Marineinfanteriedivisionen, die teils zwar tapfer kämpften (Oder und Aller), der Aufwand der Personalfindung, Ausrüstung (gerade mit Waffen) und die doch vorhandenen Probleme mit kurzen Führungswegen für mich aber den Nutzen nicht rechtfertigte. Eine Überstellung des Marine- (respektive auch des Lw-)Personals an das Heer wäre da der Lage entsprechend nutzbringender gewesen. Aber...heute kennen wir die Gesamtsituation, damals hat man das halt anders gesehen.


    Beste Grüße

    Frank