Posts by Löwin

    Danke euch allen, dass ihr die Informationen geschickt habt und versucht, mich in meinen Recherchen zu unterstützen und weiter zu bringen. Mit den wenigen Informationen die ich habe, wird es ein sehr mühsamer Weg, wenn er denn über Haupt zum Erfolg führt. Wenn ich wenigstens wüsste, wo sie sich zur Luftwaffe gemeldet hat, in welcher Einheit sie nach der Ausbildung in Lübeck-St. Hubertus war und wie sie Minsk, am 13. April 1944 oder kurz danach, verlassen hat. Sie hat sich, laut meiner Cousine, freiwillig nach Russland gemeldet, in der Hoffnung, ihren Ehemann, der aber zu dem Zeitpunkt schon vermisst war, was sie nicht wusste, zu treffen. Noch einmal vielen Dank an euch alle.

    Danke, Udo. Sie muss Unterlagen gehabt haben, denn sie hat eine Rente von der BfA bekommen. Natürlich war zu dem Zeitpunkt, an dem ich es erfahren habe, schon alles vernichtet. Die WAST hat auch keine Einheit und auch sonst sehr wenige Informationen. Was mich sehr interessiert ist, wie sie am oder um den 13. April 1944 aus Minsk heraus gekommen ist und womit. Das Einzige vwas sie ab und zu mal angemerkt hat, dass die Frauen im Entbindungsheim der NS-Volksfürsorge in Elgersburg/Thüringen ein sehr schönes Leben gehabt haben, weil ihnen alles, von dem die Zivilbevölkerung damals nur träumen konnte, zur Verfügung stand, wie Butter, Bohnenkaffee, Milch und so weiter. Ich fühle mich als halber Mensch und frage mich, ob meine Halbschwester oder Geschwister jemanls einen Gedanken an mich verschwendet haben. Ich habe mich immer als Außenseiter der Familie gefühlt und jetzt wird mir vieles klar.

    Hallo, an alle. Ich würde mich sehr freuen, wenn etwas mehr über die Frauen bekannt würde. Ich suche immer noch, wie ihr sicher noch aus meinen früheren Posts wisst, nach Einzelheiten aus dem Leben meiner Mutter, die in Minsk stationiert war. Sie wurde in Hagenow und danach in Lübeck-St. Hubertus als Nachrichtenhelferin ausgebildet, danach verpflichtete sie sich zum Dienst in Russland, um eventuell ihre Ehemann zu treffen. Nach Angaben meiner Cousine, soll sie Leiterin eines Nachrichtenhelferinnenheims in Minsk gewesen sein und danach Sekretärin eines hohen österreichischen Offiziers in Minsk, der mein Vater sein soll. Ich weiß weder Namen noch Dienstgrad noch sonst irgend etwas über ihn. Diese Tatsache wurde mir von einer anderen Cousine, die die Nichte des Mannes meiner Mutter ist, knallhart vor 4 Jahren und 30 Jahre nach den Tod meiner Mutter ins Gesicht gesagt. Der Ehemann meiner Mutter war schon 1943 durch einen Offizier in einem Brief an meine Mutter als in Welikije Luki als vermisst gemeldet worden. Ein Brief, den meine Mutter nie erhielt, weil meine Tante, die Schwester des Mannes meiner Mutter, unterschlagen hat. Meine Mutter hat nie davon erfahren. Ein Bild von ihr zeigt sie am 13.4.1944 auf dem Bahnhof in Minsk. Ich weiß bis heute nicht, wie sie Minsk herausgekommen und wieder in Deutschland gelandet ist. Die WAST weiß nur ein bisschen und alle anderen Dienststellen wissen nichts. Ich habe die Hoffnung noch immer nicht verloren, bin allerdings schon 71 und weiß nicht, wie viel Zeit ich noch habe.

    Hallo an alle


    Versuch es doch einmal hier
    Arbeitsgruppe “Vermisstenforschung” unter der Leitung von Uwe und Martina Benkel. Uwe Benkel wohnt in Heltersberg. Da Du aus dem Kreis Kibo kommst, ist es nich so weit weg.
    Gruß aus Kaiserslautern

    Lieber Felix, gerne können Sie mit mir Kontakt aufnehmen. . Im Moment ist es etwas schwierigeine Email von meinem private Account zu schicken, denn da steckt momentan der Fehlerteufel drin. Sollte ich nicht zu Hause sein, wenn Sie anrufen, bitte die Telefonnummer auf dem AB hinterlassen, dann rufe ich zurück. Am Besten bin ich nach 19:00 zu erreichen. Ich würde mich sehr freuen, von Ihnen und Ihrer Großmutter zu hören.


    Einen schönen Sonntag wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie.


    Liebe Grüße aus Kaiserslautern


    Heidi Walter


    Edit: Adresse und Anschrift rausgenommen, bitte ein Austausch dieser Daten nur über eine private Nachricht.
    U.Holthausen

    Hallo Patrick


    auch ich habe einen Brief in dem der Mann meiner Mutter in dem gleichen Raum als vermisst gemeldet wird. Auch hier ist von schweren Kämpfen die Rede und das die zurückgebliebene Truppe am 24.11.1942 von den Verbindungen mir dem Batallion abgeschnitten wurde. Vielleicht waren Dein Opa und der Mann meiner Mutter sogar in derselben Einheit und Kameraden.


    LG


    Heidi

    Hallo an alle,


    nach langer Zeit mal wieder etwas von mir. Ich habe das Arbeitsbuch meiner Mutter gefunden. Außer der Aufzeichnung ihrer Arbeitverhältnisse war auch Folgendes eingetragen: 15.2. 42 - 31.3. 43 Lw.-Anwärterin, Fliegerhorstkommandantur Hagenow, 1.2.43 - 30.4.44
    Lw.-Helferin Lg-Nachr-Reg 11, Lübeck-St. Hubertus. In der Mitte des Arbeitsbuches waren Seiten herausgerissen. Für mich heißt das, dass sie im April 1944 von Minsk zurück nach Deutschland gekommen ist.
    Sonst habe ich leider noch nichts herausgefunden und verliere so langsam den Mut.


    Gruß
    Heidi

    Leider habe ich Deinen Beitrag erst heute gelesen. Ich werde das, was ich habe, so schnell wie möglich einscannen und einstellen. Leider habe ich momentan wenig Zeit, so dass es noch ein wenig dauern könnte.


    Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag.


    Heidi

    Guten Morgen Roba und alle


    das Entlassungsdatum meiner Mutter aus dem Militärdienst ist laut Wast Mai 1944. Die Zusammenlegung der Einheiten muss also nach ihrem Entlassungsdatum erfolgt sein. Ich versuche herauszufinden, wo hre Stationen während ihre Militärdienstes waren, das heißt, wo ist sie eingetreten und, vor Allem, auf welchem Weg kam sie von Minsk zurück nach Deutschland. Gab es Lazarett- oder Urlauberzüge, die aus Minsk nach Deutschland fuhren oder wurden Zwischenstationen in anderen Ländern, wie zum Beispiel das Baltikum oder Polen, etc. angefahren. Außerdem wäre es wichtig zu wissen, ob sie direkt in Minsk oder außerhalb eingesetzt war. Alle offiziellen Stellen, die ich bisher kontaktiert habe, haben keine Informationen. Mit den Informationen, die ich habe, wird es schwierig sein, überhaupt etwas herauszufinden. Da aber hier im Forum Leute sind, die sich wirklich gut auskenne, hoffe ich, doch noch etwas zu erfahren, was mir weiterhilft.


    Ich danke euch allen für eure Bemühungen, mir zu helfen und wünsche euch einen schönen Tag.


    LG
    Heidi

    Leider habe ich bis heute auch nichts erreicht. Als Letztes habe ich an das Bundesarchiv Berlin geschrieben, wo alle Anträge zur, bzw. Mitgliedschaften in der NSDAP aufbewahrt werden. Das Bundesarchiv hat diese Dokumente vom Berlin Document Center der Amerikaner erhalten. Die Dame am Telefon war sehr nett und hat gemeint, dass sie vielleicht auch andere Unterlagen hätten. Ich warte jetzt mal ab. Die Deutsche Rentenversicherung hat keine Unterlagen mehr. Diese werden 2 Jahre nach dem Tod des Versicherungsnehmers vernichtet, wenn keine Unklarheiten mehr bestehen. Ansonsten werde ich meine Suche nicht aufgeben. Vielleicht haben wir doch irgendwann mal Glück und finden etwas, das uns weiterhilft.


    Leider haben unsere Mütter, aus welchen Gründen auch immer, nicht mit uns darüber geredet. Aber ich denke, wir sind nicht die Einzigen in dieser Situation.


    Halt die Ohren steif und lass Dich bei Deiner Suche nicht entmutigen.


    Liebe Grüße


    Heidi

    Hallo an alle


    hier sind noch einmal 2 Bilder von meiner Mutter. Das erste zeigt sie auf dem Bahnhof in Minsk, wie ich annehme, denn auf der Rückseite ist vermerkt "der schwere Abschied aus Minsk, 13. April 1944". Was mich etwas stutzig macht, ist das sie keine Dienstgradabzeichen auf der Uniform hat, noch das sie das Schiffchen zur Uniform trägt. Das zweite Bild ist ein Bild von ihr ohne Uniform, auf dem man sie besser erkennt. Was mich noch interessieren würde ist, wie ich eventuell ihre Feldpostnummer in Erfahrung bringen könnte.

    Files

    • Minsk.jpg

      (40.38 kB, downloaded 727 times, last: )
    • k-Scan_Pic0001.jpg

      (17.96 kB, downloaded 675 times, last: )

    Wahrscheinlich bin ich einfach zu blöd, um das Dokument zu verkleinern. Wenn Du mir Deine Email-Adresse per PN schickst, sende ich es Dir. Vielleicht findet sich ja auch eine mitleidige Seele, die mir erklärt, wie ich eine gescannte PDF-Datei verkleinern kann oder schickt mir einen Link.


    Liebe Grüße


    Heidi

    Habe ein paar Probleme, die Datei zu verkleinern, so dass ich sie einstellen kann. Aber nur Geduld, ich arbeite dran und hoffe, dass sie demnächst zu sehen sein wird. Ich bin sicher, dass die Verwundung Deinem Vater das Leben gerettet hat, denn, so wie ich es aus den wenigen Erzählungen meiner Mutter kenne, hat es niemand mehr geschafft. Sie wollte nicht viel darüber sprechen, wie fast alle ihrer Generation.


    Liebe Grüße


    Heidi

    Ich hoffe, dass Dein Vater, trotz seiner schweren Verwundung wieder nach Hause gekommen ist. Der Mann meiner Mutter, der im gleichen Zeitraum in Welikije Luki war, hat es leider nicht geschafft. Vielleicht haben sie sich sogar gekannt. Ich stelle hier einmal die Mitteilung vom Kompanie- oder Zugführer an meine Mutter ein. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen zu verstehen, was damals in Welikije Luki passiert ist.


    Gruss Heidi


    P.S. Die Datei ist leider zu groß, ich werde sie verkleinern und dann anhängen.

    Ich möchte gerne wissen, wie viele, außer uns beiden, noch dieses Problem haben. Es wäre gut, wenn es eine zentrale Stelle gäbe bei der man Menschen mit den gleichen Fragen kennenlernen könnte und vielleicht gemeinsam versuchen würde, die Vergangenheit zu recherchieren. Ich weiß den Namen meines Vaters nicht. Das Einzige, was bis heute ich in Erfahrung bringen konnte ist, dass mein Vater ein hoher österreichischer Offizier und viel älter als meine Mutter war. Den Aussagen nach war er verwitwet und hatte 2 Töchter, die aber den Kontakt zu meiner Muter und mir ablehnten. Eine meiner Cousinen weiß mehr, als sie von ihrem Mann aus sagen darf. Ich werde aber nicht locker lassen und doch versuchen, mehr Einzelheiten herauszufinden. Ich schicke Dir meine private Email-Adresse per PIN. Du kannst ja mal schreiben, wenn du Interesse hast. Viel Erfolg bei Deiner Suche. Vielleicht können wir uns ja gegenseitig Tipps geben, falls wir neue Erkenntnisse haben.


    LG

    Ich verstehe Dich sehr gut, da ich mich in der gleichen Situation befinde. Meine Mutter war 1943/44 in Minsk stationiert und verließ Minsk am 13.4.1944. Im Januar habe ich erfahren, dass der Mann, den ich immer für meinen Vater hielt, es nicht ist. Er wurde bereits im Januar 1943 von seiner Einheit in Wilikije Luki als vermißt gemeldet. Das ist durch ein Schreiben seines Kompaniechefs an meine Mutter belegt. Da ich erst im August 1944 geboren bin, ist es unmöglich, dass er mein Vater ist. Die Deutsche Rentenversicherung hat auch mir die Auskunft verweigert, obwohl meine Mutter schon vor 35 Jahren verstorben ist. Im Hebammenbuch steht im Geburtsvermerk auch der Name ihres Mannes als mein Vater. Der WaST liegen, außer das sie in Lübeck-St. Hubertus als Nachrichtendiensthelferin ausgebildet wurde, keine weiteren Unterlagen mehr vor. Ich wei0 bald nicht mehr, wohin ich mich wenden soll und habe jetzt den MDR, Sendung "Ahnen gesucht" angeschrieben. Falls es etwas wird, werde ich es Dir mitteilen.