Die Atombombe und das 3.Reich

  • Hallo!
    Da ich das Buch nicht kenne, stellt sich mir dann die Frage: Ist das alles nur der Versuch Geld mit Thema zu machen?
    Wenn es da absolut keine Anhaltspunkte geben würde, sind das dann alles bestellte Zeugen?
    Wie sieht es mit einer "schmutzigen" Bombe aus?
    Scheint auf jeden Fall ein hartnäckiges Thema zu sein.


    Quote

    Zu dem Thema empfehle ich (mal wieder) das Forum unterirdisch.de


    Werde ich auch mal besuchen.


    Gruß
    Gerd

    Logik ist die Kunst, zuversichtlich in die Irre zu gehen.

  • Mir war doch so als ob ich schon über das Thema etwas gelesen hab. Naja, manche Sachen tauchen halt immer wieder auf.


    edit: Siehe unten! :D

    Logik ist die Kunst, zuversichtlich in die Irre zu gehen.

    Edited once, last by Gerd ().

  • Und werden dann sogar von dem gleichen Themenstarter zwei mal erstellt ;)

    Glück Auf!
    "Basil"


    "Ich bin ein Egoist und kümmere mich nicht um andere?. Sogar behinderte Delphine kommen zu mir, um mit mir zu schwimmen" (Stromberg)

  • Ohne einen neuen Thread aufmachen zu wollen. Von der angeblichen "dt. Atombombe" über Adolf Eichmann zur israelischen Atombombe:


    Kommt die offizielle Mossad-Version zu Eichmann ins Wanken?



    Das ganze sehr interessante Interview unter folgendem Link:
    http://www.jungewelt.de/2008/10-11/001.php?sstr=Gaby|weber


    Und hier noch ein weiterer Artikel zum Thema:
    http://www.abendblatt.de/daten/2007/03/19/708843.html?s=1


    Beitrag gekürzt, das vollständige Interwiev ist unter obigem Link nachzulesen. Arnold

    Edited 2 times, last by Hoth ().

  • Und was hat jetzt der Fall Eichmann mit diesem Thread zu tun?
    Weil er Kontakte zu Physikern aus dem Umfeld hatte?
    Und daraus können wir schließen, dass es die A-Bombe in D vor 45 gegeben hat?
    Oder geht es dir um den Mossad, den Staat Israel und Eichmann?

    Glück Auf!
    "Basil"


    "Ich bin ein Egoist und kümmere mich nicht um andere?. Sogar behinderte Delphine kommen zu mir, um mit mir zu schwimmen" (Stromberg)

    Edited 3 times, last by basil ().

  • Was genau hälst du denn für interessant und warum? DAS wäre doch mal was zum Thema, ausser ein komplettes Interview zu posten wo es nur am Rande bzw. garnicht weiterhilft bei der Frage. "Wie weit waren die Deutschen bei dem Bau und Entwicklung der Atombombe."


    Nachtrag zu deiner "Quelle". Also die Junge Welt halte ich nicht gerade für eine seriöse "Quelle".
    Siehe http://www.verfassungsschutz.d…d/SHOW/vsbericht_2007.pdf
    Also ich beziehe mein Wissen da lieber aus anderen Postillen :D Antisemitismus wird dieser Zeitung ebenfalls vorgeworfen.

    Glück Auf!
    "Basil"


    "Ich bin ein Egoist und kümmere mich nicht um andere?. Sogar behinderte Delphine kommen zu mir, um mit mir zu schwimmen" (Stromberg)

    Edited 4 times, last by basil ().

  • Thema gründlich bereinigt und in der Hoffnung auf eine sachliche, am Thema orientierte Diskussion wieder geöffnet.


    Da ich in einigen Beiträgen redigiert habe, hoffe ich, dass ich die wesentlichen Standpunkte erhalten habe.


    Gruß,
    Arnold

  • Hallo,



    Hinweise zur Arbeitsmethode des relevanten Autorenkollektivs habe ich bereits an dieser Stelle gegeben. Den - im Vorfeld - einzig ernstzunehmenden Versuch einer Revision gab es von Rainer Karlsch. Mit "Hitlers Bombe" versprach der Verfasser die gängige Meinung aus den Fugen zu heben. Nach dem wohl erwünschten, großen medialen Echo und entsprechend positiven Absatzzahlen sah sich der Wissenschaftler zunehmend ernstzunehmender Kritik ausgesetzt. Desaströs für Karlsch war ein Kolloquium wenige Monate nach dem Erscheinen seines Buches, als man seiner Arbeitsweise elementare wissenschaftliche Fehler attestierte und er nach schweren Vorwürfen Versäumnisse eingestehen musste. Nennenswerte Beweise konnte er für seine These nicht vorbringen, Möglichkeiten zur Verifikation seiner Behauptungen waren nicht gegeben. Zeugenaussagen stellten sich als unwahr oder nicht überprüfbar heraus. Allerdings klammerte er sich zu diesem Zeitpunkt noch an die laufende Untersuchung der Bodenproben. Vergeblich, wie sich wenig später herausstellen sollte. Hinweise auf Atombombentests u.ä. konnten nicht ermittelt werden.
    Anhand der verfügbaren Quellenlage lassen sich nicht die geringsten Beweise für eine deutsche Atombombe finden. Ganz im Gegenteil, den deutschen Anstrengungen ermangelte es an Know-how, materiellen wie personellen Ressourcen und Aufmerksamkeit innerhalb des Systems. Man war 1945 Jahre hinter die amerikanischen Versuche zurückgefallen. Kein Wunder, alleine das personelle Potenzial des "Manhatten-Projekts" übertraf den Kreis Heisenbergs um mindestens den Faktor 800. Seriöse Literatur zum Thema gibt es beispielsweise von Walker "Uranmaschine", wenn auch seine wage Darstellung zur "schmutzigen Bombe" betont unklar bleibt und eine Existenz nicht erwiesen ist.


    Ein Garant für weiteren pseudowissenschaftlichen Schund dürfte wohl die ungebrochene Faszination an diesem Mythos sein. Schön wäre nur, wenn man die publizistische Auseinandersetzung zukünftig differenzierter bewerten könnte.



    MfG

    Whoever saves one life, saves the world entire.
    Talmud Jeruschalmi

    Edited once, last by Rote-Kapelle ().

  • Hallo Jan,


    etwas Geduld, dann klappt das schon... ;)


    Ich habe es mal über den Forumsserver hochgeladen, damit Du nicht solange warten musst. :D :D :D


    Gruß,
    Arnold

    Files

    • Ohrdruf.pdf

      (2.68 MB, downloaded 58 times, last: )
  • Nabend Dieter,


    gelesen - doch was ist bitte eine "Natter" ?(
    Sicherlich nicht das, was ich darunter verstehe.


    Grüßle
    Jane


    Entschuldige bitte, dass ich manchmal so dusselig nachfrage

  • Hallo zusammen,


    entschuldigt das ich mal wieder hier reinplatze aber es gibt auf dieser Seite:


    http://www.deutsches-museum.de…v-online/geheimdokumente/


    Geheimdokumente zum deutschen Atomprogramm 1938 - 1945. Einfach auf der linken Seite den folgenden links folgen:


    1.ALSOS-Mission;
    2.Forschungszentren;
    3.Mangelwirtschaft;
    4.Beurteilung.


    So das wars schon von mir, dem "Papiertiger".


    Gruß Peter

    Die ewig Gestrigen sind diejenigen, die die Vergangenheit für die Zukunft halten.

  • Dass Deutschland in der Lage gewesen wäre, eine Atombombe zu bauen, ist von der Realität so weit weg wie der Mond. Wer sich jemals die Größe und Dimensionen des"Manhattan Project" vergegenwärtigt hat, wird das, besonders im Vergleich zur Situation der Produktionskraft Deutschlands zu der Zeit, nie und nimmer glauben können.
    Am Manhattan Project haben ca. 200.000 Menschen gearbeitet. Gut genährte und motivierte Menschen, keine Zwangsarbeiter. Es wurden ganze Industrie-und Forschungsstädte aus dem Boden gestampft. Von den benötigten, separaten Kraftwerken nicht zu reden. Deutschland hatte Uran im Erzgebirge, ja gut. Aber es kommt auf bombenfähiges Uran an. Das muss erst angereichert und gewonnen werden. Mit der damaligen Technologie mussten alleine dafür riesige Industriekomplexe befasst werden, die das Zeug nur im Mikrogrammbereich gewinnen konnten. Alleine der Bedarf an Kupfer für Elektrowicklungen war derart hoch, dass selbst den USA dieser Rohstoff knapp wurde!
    Und nun vergleicht das mal mit der industriellen Situation Deutschlands zum Kriegsende. Eine Atombombe kann auch nicht von den klügsten Köpfen gebaut werden, wenn es kein bombenfähiges Material gibt. Und das zu gewinnen, war ein gewaltig großer Aufwand.
    Helle Köpfe hatten nicht nur die Deutschen. Den USA standen die besten Physiker der gesamten Welt zur Verfügung. Viele davon in Deutschland ausgebildet.

  • Quote

    Original von sterno
    Wer sich jemals die Größe und Dimensionen des"Manhattan Project" vergegenwärtigt hat, wird das, besonders im Vergleich zur Situation der Produktionskraft Deutschlands zu der Zeit, nie und nimmer glauben können.


    Volle Zustimmung!


    Vom "know-how", also dem Potential der Wissenschaftler her, wäre Deutschland sicherlich zur Produktion von Atomwaffen fähig gewesen.


    Was fehlte, war ganz klar die Infrastruktur.


    Es hätte mehrerer Industriekomplexe von der Größenordnung der Krupp-Werke bedurft, um die zum Bau von Nuklearwaffen benötigte Menge waffenfähigen (also hoch angereicherten) Urans zu erzeugen.


    Hardy

    Inter arma enim silent leges

  • Sind wir doch froh, dass es nicht soweit gekommen ist. Wenn wir die Bombe eingesetzt hätten, hätte es am Ausgang des Krieges nichts geändert. Die Sieger hätten allerdings an uns wahrscheinlich noch ärgeres als den Morgenthau-Plan durchgesetzt.
    Von daher kann ich nicht verstehen, dass so viele den Deutschen den möglichen Besitz der A-Waffe "andichten" möchten.