Polizei-Wachbataillone aus dem WK X

  • Hallo,
    ich habe hier eine Frage zu den Polizei-Wachbataillonen aus dem WK X, Hamburg.


    Laut Tessin/Kannapin, S. 564:
    Wehrkreis X:
    Februar 1943 nur Pol.Wach-Btl I Hamburg, dann jedoch
    I. Pol.Wach-Btl. X, Mai 1944 und Januar 1945 in Hamburg
    II. Pol.Wach-Btl. X, Februar 1944 in Lübeck, Kiel und Wilhelmshaven, Januar 1945 in Vechta
    III. Pol.Wach-Btl. X, März 1944 in Bremen-Oberneuland, Januar 1945 in Neumünster (wo im April 1944 ein „Pol.Objektschutz-Btl. X“ genannt wurde)


    Zum I. Pol.Wach-Btl. X
    Über den Einsatz des Polizei-Einsatz-Bataillons “Osten” ( I./Polizeiwachbataillon X) ist nur wenig bekannt. Aus einigen Personalakten von Angehörigen lässt sich feststellen, dass die Einheit im Rahmen des Pol.Rgt 50 (s.d.) an die Oderfront verlegt und dort fast völlig aufgerieben wurde.



    Zum II. Pol.Wach-Btl.X:
    19.04.1945
    Das Btl unter Major Fischer bestand aus 3 Kp. mit zus. 300 Mann und unterstand im April 1945 im Verband des sogen.Rgt. Major Heidenreich der 171.ID, GenLt.Richard von Schwerin (DKiG), etwa 19.4.45 bei Achim – Uesen, n.w.Verden an der Aller. (Ulrich Saft, Krieg in der Heimat – Das bittere Ende zwischen Weser und Elbe, Selbstverlag Langenhagen, 4.überarb.Auflage April 1992, S. 374, 376 Karte)


    23.04.1945
    Nach schweren Kämpfen Rückzug nach Norden in den Raum nördlich Schaphusen.(Karte S. 381)


    24.04.1945
    Das ostw. Sagehorn stehende Pol.Btl wurde langsam auf die Wümme zurückgedrängt. Sein Kdr., Major Fischer, wurde dabei verwundet. (S.383) Abends Rückzug des Btl auf Fischerhude. (Karte S.
    382)
    Mit Erreichen der Wümme stellte die 52.brit.Lowland-Div ihren Angriff ein. Die 171.ID kapitulierte am 5.5.1945 im Raum Bederkesa-Bremerhaven.
    (Ulrich Saft, Krieg in der Heimat – Das bittere Ende zwischen Weser und Elbe, Selbstverlag Langenhagen, 4.überarb.Auflage April 1992)



    Zum III.Pol.Wach-Btl X
    Auch als Polizei-Ersatz-Bataillon Oberneuland, Bremen, bezeichnet, soll die Einheit größtenteils aus Polizeieinheiten von Königsberg, Litzmannstadt und Krakau zusammengestellt worden sein.
    (Wilhelm Hadeler, „Das Kriegsende bei Lauenburg an der Elbe zwischen dem 18. April und dem 8. Mai 1945“ aus Heftreihe Lauenburgische Geschichte Seite 1 bis 28, Nr. 82, Juni 1975)


    25.04.1945
    Im Verteidigungsabschnitt zwischen Hamburg und Dömitz unter Gen.d.Inf.Witthöft, hatte sich das Pol-Btl 10 (X ?) aus Bremen-Oberneuland im Forst Grünhof auf dem nördlichen Elbeufer gegenüber Artlenburg , verstärkt durch eine RAD-Kp., verschanzt. (Ulrich Saft, Krieg in der Heimat – Das bittere Ende zwischen Weser und Elbe, Selbstverlag Langenhagen, 4.überarb.Auflage April 1992, S. 494, Karte S.499)


    29.04.1945
    Polizei-Ersatzbataillon Oberneuland in Lauenburg
    (5. Brit. Inf. Div. Intelligence Summary BNo. 30, 29.04.1945)


    Beim Angriff der Engländer über die Elbe dauerten die Häuserkämpfe um Schnakenbek bis 8:00 Uhr an, bei denen 3 Pol.Offiziere, 13 Pol.Wachtmeister, 7 Soldaten und 2 RAD-Männer fielen. Später fand man am Elbeufer noch einen toten Leutnant, 3 tote Pol.Wachtmeister und einen unbekannten Toten.
    Das PolBtl zog sich Elbeabwärts auf Krümmel (30.4.45 abends) und später Geesthacht zurück.
    In Geesthacht befand sich der Gef.Std, in der dortigen Jugendherberge. Am Morgen des 1.5.1945 zog das PolBtl Richtung Bergedorf ab. ((Ulrich Saft, Krieg in der Heimat – Das bittere Ende zwischen Weser und Elbe, Selbstverlag Langenhagen, 4.überarb.Auflage April 1992, S. 500, Karte S. 504, 508)


    Andere Bezeichnungen:
    Polizeibataillon (Bremen-) Oberneuland (auch als Nr. 2 bezeichnet)
    Polizeibataillon Lübeck, auch als 2. Waffen-SS Polizei Btl. bezeichnet
    Polizeibataillon 3
    Als Kommandeure bzw. Offiziere sind bekannt oder werde genannt: Helvis, Ohlendorff, Haake, Ahrend, Kruse, Ralf, Kunke (ggf. Kühnke), Janner.( Quelle: Britische Recce-Reporte des 8. Corps, die Namen sind eventuell einge-englischt?)


    Über eventuelle ergänzende Hinweise würde ich mich sehr freuen ;)
    Herzliche Grüße Roland

    Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel - man weiss nie, was man bekommt. Forrest Gump

  • Hallo
    Leider kann ich dazu erstmal nichts sagen.
    Aber eins bestimmt.
    Eine 171.ID gab es nicht.
    Hier ist auf jeden die Div.172 gemeint.
    Jan

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten. (Johann Wolfgang Goethe)

  • Quote

    ....Eine 171.ID gab es nicht....


    Hallo Jan,
    stimmt, ups, erwischt :baby:, es w a r die 172.Division, Tippfehler von mir in meinen Unterlagen, aber den habe ich jetzt bereinigt. Vielen Dank! ;)


    Grüße Roland

    Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel - man weiss nie, was man bekommt. Forrest Gump

  • Hallo Margret,


    vielen Dank für den Link :]


    Das ließt sich doch sehr interessant!! Ich bin auch nicht viel weitergekommen in diesem Bereich, nur, dass es sich bei der Einheit „Bremen-Oberneuland“ um eine Art „Sammelstelle für Gendarmerie“- Angehörige gehandelt zu haben scheint! ?( ;)


    Ein Bataillonskommandeur scheint der Major d.SchP. Hans Helwes, vorher Bataillonskommandeur in den Niederlanden, gewesen zu sein. Leider liegen dazu bisher keine Details vor!


    Hans Joachim Seintsch, geboren am 25.3.1913 in Königsberg, SS-Hauptsturmführer seit Juli 1942 und Hauptmann der Gendarmerie, ab Herbst 1944 beim I. SS-Gendarmerie-Bataillon (mot) als Kompaniechef, machte den Rückzug mit dieser Einheit bis zu deren Zerschlagung mit und gelangte dann nach Bremen-Oberneuland zur Sammelstelle für Gendarmerie-Ersatzkräfte. In Lübeck wurde er dann vom britischen Militär interniert. Dr. Stefan Klemp, Die kleine Gendarmerie-Kompanie (motorisiert) Münster in Hiltrup 1942 – 1945, Schriftenreihe der Deutschen Hochschule der Polizei 1/2008, S. 31 unten – S.32, s.a. S.20)


    Wilhelm Grauer, geboren am 20.4.1911 in Düsseldorf (S. 73), 1942 zur Zeit des Dienstbeginns bei der Gendarmerie 31 Jahre alt, war als Angehöriger der 2.Kompanie des SS-Gendarmerie-Bataillons I als Fahrer eingesetzt. Nach den Kämpfen 1944 wurde er wegen Unterernährung und Magenschwund ins Lazarett nach Litzmannstadt (Lodz) eingewiesen. Anschließend wurde er als Ausbilder an der Polizeischule Fraustadt eingesetzt.
    Im Januar 1945 kam er mit einer Genesendenkompanie nach Bremen-Oberneuland.
    Im April 1945 wurde er an der Elbe bei Schackenbeck bei Lauenburg bei Kämpfen gegen die britische Armee eingesetzt. Dort geriet er am 28.April 1945 in Gefangenschaft. Schon am 28.Mai 1945 wurde er aus dem Gefangenenlager bei Lüneburg entlassen. Er erhielt die Weisung, sich bei der Polizeibehörde Würzburg zum Dienst zu melden. „Dort habe ich auch unverzüglich den Polizeidienst wieder aufgenommen, und zwar bis Ende 1949. Ich gehörte dort zur Gendarmerie“. (Dr. Stefan Klemp, Die kleine Gendarmerie-Kompanie (motorisiert) Münster in Hiltrup 1942 – 1945, Schriftenreihe der Deutschen Hochschule der Polizei 1/2008, S. 31 unten – S.32, s.a. S.93)


    Bernhard Droste, geboren am 14.9.1911 (S.73) zur Zeit des Dienstbeginns bei der Gendarmerie 31 Jahre alt, gehörte der 2.Kompanie des SS-Gendarmerie-Bataillons I an, zuletzt Oberwachtmeister der Schutzpolizei.
    1944 erfolgte der Rückzug nach Radom. Er gelangte schließlich im Januar 1945 von Fraustadt nach Bremen-Oberneuland zur Sammelstelle der Gendarmerie.
    Im Mai 1945 kam er in Lauenburg in englische Kriegsgefangenschaft. Sein letzter Dienstgrad bei der Gendarmerie war Zugwachtmeister. (S. 37) Seit dem 1.August 1945 war er wieder im Polizeidienst in Arnsberg tätig. (Dr. Stefan Klemp, Die kleine Gendarmerie-Kompanie (motorisiert) Münster in Hiltrup 1942 – 1945, Schriftenreihe der Deutschen Hochschule der Polizei 1/2008, S. 38 oben, s.a. S.90)


    Wenn also noch weiter Hinweise vorhanden sind … ;)


    Herzliche Grüße Roland

    Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel - man weiss nie, was man bekommt. Forrest Gump

  • Hallo RolandP,


    als neuling in diesem Forum habe ich deine Frage erst jetzt gesehen. Folgendes kann ich zum Polizei-Objektschutzbataillon X sagen:


    Wie Du schon richtig sagst, taucht es im April 1944 in Neumünster auf. Es ist nicht identisch mit dem Polizei-Wach-Bataillon X. Das Pol.-Objektschutzbataillon X wurde aus der seit 1940 in Neumünster befindlichen Reserve Kompanie/ Motorisierte Gendarmerie Neumünster, mit sitz in der 1939 erbauten Polizeikaserne an der Altonaerstraße, gebildet. Dieses Pol.- Objektschutzbataillon X taucht zum ersten mal im Mai 1944 in den Zwangsarbeiterakten des Stadtarchivs in Neumünster auf. Als Aufgabe wird dort "Ausländer Kontrollen" genannt. Was aus dieser Einheit wurde ist nicht überliefert.
    Es soll aber der SS unterstellt gewesen sein und soll sogar Wachpersonal für das KZ Neuengamme gestellt haben. Ob diese angabe aber stimmt, konnte ich bisher nicht herausfinden.


    Zum Polizei-Wach-Bataillon X kann ich noch folgendes sagen:
    Die ersten Hinweise zu dieser Einheit tauchen ebenfalls in Dokumenten aus den Zwangsarbeiterakten der Stadt Neumünster im Stadtarchiv Neumünster auf. Datiert 1.April 1945. Dort wird ein IV. Polizei-Wach-Bataillon X erwähnt. Als Aufgabe dieser Abteilung werden "Passkontrollen von Ausländern & Zwangsarbeitern" genannt. Was aus dieser IV. Pol.-Wach-Btl. X wurde ist nicht bekannt.
    Was die III. Pol.-Wach-Btl. X betrifft, so ist diese am 22.Januar 1945 von Flensburg aus nach Neumünster verlegt worden. Die Personalstärke betrug 57 Mann die von der Schutzpolizei, Luftschutzpolizei und der Feuerschutzpolizei kamen. Am 24.Januar 1945 folgten dann gesondert nach Neumünster die Pferde der Polizei Reiterstaffel mit Ausrüstung, 2 Feldküchen und 6 Maschinenpistolen (Typ unbekannt). Das Quartier der Pol.-Wach-Btl. X Abteilungen war das alte RAD Barackenlager auf dem Ehndorferplatz in Neumünster.
    (Quelle hierzu: Stephan Linck: "Der Ordnung verpflichtet- Die Deutsche Polizei 1933-45 anhand des Falles Flensburg")
    Das Polizei-Wach-Bataillon X soll im April 1945 von der Roten Armee an der Oderfront komplett vernichtet worden sein.


    Vor einigen Jahren fiel mir dann eine verdammt große Feldkiste in die Hände. Über einen Meter lang und fast einen Meter hoch. Auf der Kiste stand folgendes:
    1. III./Pol.W.Btl X
    Im Deckel der noch original Grau lackierten Kiste war noch ein Stempel des Vorbesitzers Eingebrannt: Motorisierte Gendarmerie Schleswig. Hätte ich schon vor drei Jahren gewusst das diese Kiste zu diesem Polizei-Wach-Bataillon gehörte, hätte ich sie vermutlich nicht an einen Bekannten weiter verschenkt. Aber leider passte dieser Riesen Klopper nicht in meine Butze. Aber es schwirren noch irgendwo ein paar Negative herum auf denen die Kiste abgelichtet ist.

    wer keine fragen stellt, bekommt auch keine antworten

    Edited once, last by MarcusK ().

  • Hi Rolandus,


    mir fällt da noch ne Kleinigkeit ein. Hast du die letzte Internet-Auktion zum Thema gesehen. Rückseitig war das Foto beschriftet mit: "Heldengedenktag 1945 beim III. Pol.Wach.Btl. X, Neumünster". Zu sehen waren u.a. Offiziere d. Bataillons, leider ohne Namen.  8)


    Zum Abschluss noch eine Fotovergrößerung vom bereits oben erwähnten Major d.Sch. Hans Helwes.


    Grüsse Daniel

    Files

    • 1.jpg

      (45.9 kB, downloaded 239 times, last: )

    "Weil die Menschen schwach sind. Weil Neid und Feigheit ihr Fluch sind. Weil sie von der Wahrheit träumen, um dann doch wieder zu lügen. So leben sie im ewigen Zwiespalt. Warum müssen die Menschen immer wieder zweifeln?" Judas Ischariot auf die Frage, warum Jesus von Nazareth von ihm verraten wurde.

  • Hallo Markus,


    ein herzliches Willkommen in diesem Forum :]


    und vielen Dank für die ergänzenden Angaben zu den Bataillonen im WK X ;)


    Da ich bisher in diesem Bereich nicht viel weitergekommen bin, sind Deine Angaben natürlich s e h r interessant! Jede Detailangabe ist gerne gesehen :]




    Hallo Daniel,


    vielen Dank für den Hinweis, ich hatte die Bilder gesehen, aber leider waren keine Namen o.a. zu sehen und lagen anscheinend auch nicht vor …. Schade eigentlich, aber was will man machen …  :(


    vielen Dank auch für das Photo von Herrn Helwes …. :]


    Herzliche Grüße Euer Rolandus

    Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel - man weiss nie, was man bekommt. Forrest Gump

  • Hi Andre,


    diese Frage lässt sich leider nur sehr schwer beantworten, denn auch im neuen Buch v. Karl Schneider "Auswärts eingesetzt - Bremer Polizeibataillone und der Holocaust" gibt es darauf keine genaue Antwort.


    Dort steht auf S.386-387:


    "In der zweiten Januarhälfte 1945 wurde Oberstleutnant Hans Helwes nach Lübeck zum II./SS-Polizeibataillon z.b.V. X abgeordnet, wo er mit Hauptmann Friedrich Haake (S.Ak. Ost) unverzüglich seinen Dienst anzutreten hatte. [...] Während sich die Angehörigen seines ehemaligen Polizeibataillons noch in Ostfriesland in Kriegsgefangenschaft befanden, meldete sich Oberstleutnant Hans Helwes im August 1945 vom auswärtigen Einsatz in Bremen zurück. Bis zur endgültigen Überprüfung durch die Militärregierung wurde er auf Widerruf (>>ohne Gebührnisse<<) in seine Wohnung entlassen. Er wurde angewiesen, sich am 21. August 1945 wieder zu melden."


    Grüsse Daniel

    "Weil die Menschen schwach sind. Weil Neid und Feigheit ihr Fluch sind. Weil sie von der Wahrheit träumen, um dann doch wieder zu lügen. So leben sie im ewigen Zwiespalt. Warum müssen die Menschen immer wieder zweifeln?" Judas Ischariot auf die Frage, warum Jesus von Nazareth von ihm verraten wurde.

  • Hallo zusammen,


    wie Daniel schon ausgeführt hat, scheint, wenn es eine Gefangenschaft gegeben haben sollte, diese sehr kurz gewesen zu sein.


    Laut Schneider, Zwischen allen Stühlen…, soll Helwes dann im August 1945 nach Intervention von Hans Hespe, einem ehem. Angehörigen des Pol.Btl. 105, verhaftet worden sein, Helwes wurde dann in den Niederlanden interniert ….


    Wobei der Zusammenhang zwischen II./SS-Polizeibataillon z.b.V. X (? ich dachte bisher, es gab nur ein "SS-Polizeibataillon z.b.V. X"?) und Einsatz-Btl. Oberneuland (Teile Gendarmerie) noch nicht geklärt wäre ….oder waren b e i d e Bataillone dort im Einsatz ?(


    Herzliche Grüße Euer erneut etwas verwirrter Roland

    Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel - man weiss nie, was man bekommt. Forrest Gump

  • Hi!


    Ende April 1945 lagen das II./SS-Polizeibataillon z.b.V. X und das III. Polizei Wach-Bataillon X "Oberneuland" an der Elbe.


    Entweder ist Helwes da untergetaucht oder die Briten interessierten sich noch nicht sonderlich für ihn.


    Gruß
    Andre


    edit: Rechtscheibung und Ergänzungen

    Edited 2 times, last by Andre ().

  • Hallo Andre,


    vielen Dank für die Aufklärung hinsichtlich der eingesetzten Bataillone .... ;)
    Jetzt wären natürlich ergänzende Angaben dazu sehr interessant ... :D


    Herzliche Grüße der Rolandus

    Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel - man weiss nie, was man bekommt. Forrest Gump

  • Hallo Rolandus!


    Alles was ich weiß ist demnächst öffentlich und geht Dir zu. :D


    Vorweg das Grab eines unbekannt gebliebenen Polizisten des Bataillon "Oberneuland", lediglich seine EKM war wohl noch lesbar und da gab es kein wohl kein entsprechendes Verzeichnis (mehr) für.


    [Blocked Image: http://i55.tinypic.com/2napqbp.jpg]


    Wenn Du hier guckst, dann müßten auf dem zweiten FOTO von oben die Schotten an gefallenen Polizisten von "Oberneuland" vorbei vorgehen:


    http://www.scotsatwar.org.uk/AZ/elbcross.htm


    Gruß
    Andre

  • Hallo Andre,


    vielen Dank, da bin ich ja mal gespannt, vergiß - wie gesagt - das Erscheinungsdatum nicht .... :]


    Die EM dürfte "Kdo.d.Gend. Krakau" gelautet haben ... ;) ?(


    Und bei den Schotten, das wird wohl so gewesen sein ...  :(
    Vielen Dank für den Link, da werde ich mich mal bei Gelegenheit "durcharbeiten" ...


    Herzliche Grüße Dein Roland

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  • Das ließt sich doch sehr interessant!! Ich bin auch nicht viel weitergekommen in diesem Bereich, nur, dass es sich bei der Einheit „Bremen-Oberneuland“ um eine Art „Sammelstelle für Gendarmerie“- Angehörige gehandelt zu haben scheint!


    Hallo Roland, noch ein Online-Fund: In der Personalkarteikarte des Hauptw. d. Sch.P. a.W. Bernhardt Colberg aus Hamburg wird u.a. als seine Einheit im Zeitraum vom 4.9.44. bis 24.9.44 ein dort so bezeichnetes Pol. Landesschützenbatl. X Oberneuland und dann vom 22.1.45 bis 4.5.45 das II. SS-Pol.-Batl. z.b.V. Lübeck genannt:


    http://www.wbg-wissenverbindet…iverbrechen_fotoalbum.pdf


    Gruß, J.H.

    Nett kann ich auch - bringt nur nix!

  • Hallo J.H.,


    vielen Dank für die Angaben und den Link!!!


    Die Angaben sind sehr interessant!!!



    Herzliche Grüße Dein Roland

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  • Hallo Frank,



    vielen Dank für die Angaben zu Karnop :thumbup:


    demnach war er also ab 10.1944 als "SS-Hauptsturmführer/Hauptmann d.Sch." im SS-Rgt. 2 der Brigade, später Division... jetzt müsste man nur noch herausfinden, in welcher Funktion...


    Herzliche Grüße Dein Roland

    Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel - man weiss nie, was man bekommt. Forrest Gump