Filmrecherche Wehrmacht

  • danke für die weiteren angebote. wenn wir hilfe brauchen, melden wir uns sehr gerne bei euch. das hat wirklich klasse funktioniert!

  • hallo leute!


    nochmal ein dickes lob an euch. wir haben die letzten tage eure infos in die drehbücher eingearbeitet. funktioniert wirklich toll und hat uns die arbeit sehr erleichtert.
    eine kleine frage habe ich noch an euch:


    was hat unser peter wirklich zu verantworten gehabt bzw. was hat er schreckliches gemacht und erlebt?


    könnt ihr mir da auch helfen?


    liebe grüße
    der daniel

  • Hallo Daniel,


    Quote

    was hat unser peter wirklich zu verantworten gehabt bzw. was hat er schreckliches gemacht und erlebt?

    Das würde ich aber auch gern wissen und zwar von Dir. Da mußt Du uns wohl oder übel ein bißchen mehr "Butter bei die Fische" geben. Was habt Ihr den bisher draus gemacht?


    Sonst kann man getrost Peter sagen lassen: Nix gemacht - alles nur Befehle - und über die schrecklichen Geschichten möchte ich, Peter, nicht sprechen. Ja es sind schreckliche Dinge im Krieg passiert; gut dass es vorbei ist...


    Gruß & Horrido
    TAK

    Wer verurteilt kann irren – wer verzeiht irrt nie.

    Edited once, last by *AK* ().

  • also peter ist so draumatisiert von seiner kriegszeit, dass er nie wieder eine waffe in die hand nehmen würde. nicht einmal zur jagd. er hat alpträume, die sich um diese zeit drehen und schläft nachts kaum. er sieht seine gefallenen kameraden und die opfer aus dieser zeit.
    was er da schreckliches verbrochen hat, würde ich gern von euch wissen.

  • ...er ist so draumatisiert von seiner kriegszeit, dass er nie wieder eine waffe in die hand nehmen würde. nicht einmal zur jagd.
    Das kommt mir sehr, sehr bekannt vor. Ich habe mir seinerzeit nicht mal getraut "ihm" zu sagen, daß ich Jagdschein mache, sondern nur gesagt, ich würde einen Kurs als Hilfsförster besuchen.
    ABER: verbrochen hatte "er" nichts!


    Was hat denn Dein Peter vorher gemacht? Vor der Wehrmacht? Vielleicht liegt da der Schlüssel?


    Gruß TAK

    Wer verurteilt kann irren – wer verzeiht irrt nie.


  • Weshalb konnte man sich nur sicher sein, daß diese Fragestellung noch kommen würde?! :D


    Ihr wollt also angeblich einen „Film“ über einen dt. Leutnant der Wehrmacht drehen, ausgerechnet im Partisanenkrieg natürlich, der "normale" Kriegsalltag ist euch anscheinend nicht traumatisierend genug?


    Ihr habt aber praktisch auch sonst keinerlei Ahnung zum Thema. Weder von Struktur von Armeeeinheiten noch von Aufgaben eines Leutnants oder dem 2.WK überhaupt, Deinen bisherigen Fragen nach zu urteilen.


    Und jetzt soll das Forum euch auch noch die "Traumatisierungsvorlagen" im Partisanenkrieg liefern?! Und natürlich hat Peter da ganz viel Schlimmes gemacht oder? Ich lach´ mich schlapp! :D  8)

    Edited 2 times, last by Hoth ().

  • hä? bin ein wenig verwirrt. es geht einfach darum, was diese divsion in der kriegszeit (speziell bei diesem einsatz) erlebt hatte...

  • und was heißt angeblich? der dreiteiler ist schon fast zu hälfte fertig. diese person spielt auch nicht die hauptperson. er ist ein teil einer familie und kommt wieder aus dem krieg. um die charakter realistisch darzustellen, habe ich hier um infos gebeten... mehr nicht.

  • Und ich bin auch verwirrt wegen der vielen, vielen Kleinbuchstaben.
    Wie wär's, lieber Daniel Kuch wenn du mal die Gross-Buchstaben auch
    einsetzt. Das wäre ein riesiger Fortschritt.


    Herzlichen Gruss
    Gitta

    +++++++


    Suche Informationen zur Allgemeinen SS und Sondereinsätzen der Gestapo Prag, Belgrad, Budapest

  • Es wird ein Dreiteiler fürs öffentlich rechtliche


    Profil Peter Petersen (so nenne ich ihn mal)


    Geb. wo
    Eltern
    Milieu


    Zivil-Beruf
    Familienstand


    Eintritt in die Armee



    Er ist Leutnant, der nicht gegen die Juden, sondern gegen die Partisanen in Weißrussland zwischen 41-43gekämpft hat.


    Peter ist Mitte dreißig als er aus dem Krieg kommt


    Peter wird danach eine Karriere in der Politik machen


    da er den Krieg nicht verarbeiten kann, wird Peter nie mehr eine Waffe anfassen


    „seine“ Division: "286. Sicherungs-Division"


    Peters Vergangenheit:
    286.Sicherungsdivision
    Sicherungsregiment 122
    2.Kompanie
    Zugführer II. Zug
    Feldpostnummer 00737 B


    … Und was „Fürchterliches“ haben sie erlebt und verursacht?


    … er hat schon Verantwortung gehabt und deshalb auch einen Gewissenskonflikt


    „...Sie war nicht nur im rückwärtigen Gebiet der Heeresgruppe Mitte eingesetzt, sondern wurde bei der Operation "Bagration" als Lückenfüller eingesetzt, obwohl die Division kaum "fronttauglich" war.“


    Dann war Peter 1944 auch noch da. Dann Gefangenschaft und irgendwann dann nach Haus!


    Peter war ja in der 2. Kompanie also C. Wer war in A? Wo waren die anderen B, D, E stationiert?


    Was hat unser Peter wirklich zu verantworten gehabt bzw. was hat er schreckliches gemacht und erlebt?


    … Peter ist so traumatisiert von seiner Kriegszeit, dass er nie wieder eine Waffe in die Hand nehmen würde;
    nicht einmal zur Jagd.
    Er hat Alpträume, die sich um diese Zeit drehen und schläft nachts kaum.
    Er sieht seine gefallenen Kameraden und die Opfer aus dieser Zeit.


    Was er da … verbrochen hat,
    würde ich gern … wissen.


    Du hast selbst eröffnet mit: Er ist Leutnant, der … gegen die Partisanen in Weißrussland zwischen 41-43gekämpft hat.
    Du hast/Ihr habt evtl. aufgegriffen: „...Sie war nicht nur im rückwärtigen Gebiet der Heeresgruppe Mitte eingesetzt, sondern wurde bei der Operation "Bagration" als Lückenfüller eingesetzt, obwohl die Division kaum "fronttauglich" war.“


    Das wissen wir doch alles nicht – Du müsstest uns schon ein wenig mehr erzählen. Mir ist auch immer noch der „späte Leutnant“ unklar…
    Was hat er denn nun vorher gemacht?


    Gruß TAK  8)


    PS.:

    Quote

    ABER: verbrochen hatte "er" nichts!

    manche hatten einfach nur gelernt. Dazu brauchte man nicht irgendwelche Trauma!


    Wie ich anfänglich schon fragte,

    Quote

    ...Mir würde sich die Frage stellen „Was war mit ihm los - Jahrgang 1909 und erst Leutnant?“ Vielleicht doch erst Anfang 30 und Oberleutnant...

    UND

    Quote

    Könntest Du uns denn ebenfalls helfen und auch ein bisschen mehr verraten, für welches Medium Du speziell recherchierst? Offener Kanal, oder Kurzfilmfestival? Wie lang soll denn das Werk werden, ungefähr? Soll’s eher so was wie ein Kinovorfilm, oder ein „Schinken“ wie Dr. Schiwago werden? Oder wird’s gar ein Tatort?

    Vielleicht wäre noch etwas mehr Transparenz besser.
    Gruß  8)

    Wer verurteilt kann irren – wer verzeiht irrt nie.

    Edited once, last by *AK* ().

  • Hallo Daniel,


    Leutnant war Peter schon mit Deinem Einstieg hier im Forum.


    Weiterhin viel Erfolg.


    Herbert

  • Allmählich reicht mir das hier. Daniel hat um fachmännische Ratschläge gebeten, damit keine Gurke daraus wird.


    Wer nichts dau beitragen kann, möge sich einfach heraushalten. Daniel ist nicht zum allgemeinen Mobbing frei gegeben.


    Werd hier mal gründlich durchfegen...



    Mit unfreundlichen Grüßen,
    Arnold

  • Hallo


    Ich sehe Zwei Möglichkeiten für die Traumatisierung die der „Öffentlichkeit“ gefallen würde.
    Nr. 1 Der Herr Leutnant war bei einer Geiselerschießung als Kommandeur dabei,
    Nr. 2 Bei der Besagten Gefangenschaft (Marsch nach Moskau und weiter) wurden die Kameraden die nicht mehr konnten, durch die Begleitmannschaften aus kurzer Distanz (Aufgesetzt) Erschossen.


    Dies sind zwei Möglichkeiten.


    Grüße SanUO

  • Danke Sanni,


    dass Du wieder zum Kern zurückfindest...


    Wobei die Wirklichkeit der "aufgesetzten Erschießung" wohl besser durch Erschlagen mit dem Gewehrkolben oder dem Spaten korrekter wäre.


    Ich habe Daniel in einer PN auch diese Elemente eines Szenarios mitgeteilt:


    Dass fängt bei Geiselerschießungen an, geht weiter damit, dass man Zivilisten durch Minensperren geschickt hat und setzt sich fort beim Auffinden, von Kameraden, die fürchterlich von Partisanen zu Tode gefoltert wurden. Es geht weiter mit dem Angriff der Roten Armee, dem Zug durch Moskau und den Leiden im Gefangenenlager. Alles konnte Dein Peter erlebt haben...



    Gruß,
    Arnold

  • Hallo noch eine Idee


    Vielleicht war der Typ ja ein Bürohengst in einem Landratsamt deshalb U.K. gestellt.
    Wegen nicht eindeutiger Nationaler Gesinnung, wie das damals hieß, wurde der U.K. wieder zurückgezogen.


    Grüße SanUO

  • Was macht Ihr Euch solche Gedanken wegen dem Alter?


    Es heißt: " Peter ist Mitte dreißig als er aus dem Krieg kommt."


    Wenn man annimmt, dass er 1950 aus der Gefangenschaft kommt, ist er 1943 28 Jahre alt und damit ist alles im zeitlichen Rahmen.
    Wobei "Mitte 30" genausogut 33 wie 37 Jahre heißen kann und das Ende der Gefangenschaft auch Spielraum offen lässt (z.B. 1953 oder 1956).