ungewöhnliches Kfz-Nummernschild HKP-4686

  • Liebes Forum,

    in meinem digitalen Erbe fand ich das beiliegende Motiv, welche aus der Ebay-Vorschau vor vielen Jahren stammt - und bis heute bei mir das einzige seiner Art geblieben ist. Zu sehen ist ein Pkw des amerikanischen Typs Chrysler aus der Modellreihe 1940, versehen mit zivilem Glanzlack und vollem Chromschmuck, aber auch mit abgetönten Scheinwerfern zur kriegsmässigen Verdunkelung. Ungewöhnlich ist das Kennzeichen HKP-4686, dieses Zeichen hat offenbar offiziellen Charakter, denn es ist mit einem Dienstsiegel abgestempelt wie normale andere Nummernschilder auch. Es sieht mir so aus, dass sich hier ein Heeres-Kraftfahrpark im besetzten Westeuropa, vermutlich Belgien, ein eigenes Kennzeichen gegeben hat, statt eines des Heeres zu verwenden.

    Was meinen die Foristen dazu?

    Gruss aus Berlin

    Henry

  • Hallo Henry,

    nur eine Vermutung: Könnte es sein, dass die Heeres-Kraftfahrparke solche Kennzeichen als "Überführungskennzeichen" (wie bei uns früher die "roten Nummernschilder") hatten?

    Viele Grüße

    Bernhard

  • Moien,

    die drei Herren sind auch interessnt: Drei Sonderführer, davon der in der Mitte von der Luftwaffe und im allgemeinen Offiziersrank! HKP diente auch als Abkürzung auf EKM's.

    Gruß

    hans

  • Hallo Bernhard,

    ich habe bisher nur dieses eine Foto mit so einer Art von Kennzeichen gesehen. Rote Nummern gab es ja daneben auch, z.B. WH-012345. Sprich: es waren rein sachlich betrachtet keine Alternativen für eine temporäre Kennzeichnung von Kraftfahrzeugen nötig. Gut wären weitere Bildbelege...

    Gruss aus Berlin

    Henry

  • Hallo zusammen,

    Quote

    Sprich: es waren rein sachlich betrachtet keine Alternativen für eine temporäre Kennzeichnung von Kraftfahrzeugen nötig

    Das Nummernschild ist eine kreative Schöpfung der Einheit, Hintergrund dürfte seine das man die Sonderführer in der Garnison
    in den Zug gesetzt hat um dann z.B. in Belgien einen Kraftfahrpark aufzubauen. das benötigte Gerät u.a. war vom besetzten Land
    aufzubringen. Das so verfahren wurde habe ich schon in Akten gelesen.