Volksbund Literatur Sammelthread / Mitteilungen und Berichte (zwischen 1939-1945) - hier Auszug zu Heft 3 März 1942, 22. Jahrgang

  • Hallo FdW,

    nicht nur den Gefallenen der Kriege sollten wir Gedenken, auch den Männern und Frauen die

    sich über die Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. für ein "ehrendes" und würdevolles einsetzen.

    ich möchte daher heute den Beginn machen über einen Netzfund, vielleicht können wir hier ein paar schöne Fotos und Berichte

    aus der Zeit von 1939-1945 sammeln.

    Der Beginn soll dieses Manuskript machen, hier Heft 3 März 1942, 22. Jahrgang:

    Auszug: Vollständige Ausgabe im Original Verlagseinband mit fotoillustriertem Deckeltitel

    Hauptschriftleiter: Dr. S. E. Eulen, Berlin-Grunewald. Seiten 14-2379, mit mehreren ganzseitigen / eindrucksvollen Fotoabbildungen, Schrift: Fraktur. - Aus dem Inhalt: Heldengedenktag 1942, von Hauptmann Eulen, Bundesführer ("Seit 28 Jahren kämpfen und sterben Söhne unseres Volkes für unser neues Reich. Sie alle, die im Weltkrieg, in den anschließenden Grenzkämpfen, in dem nationalsozialistischen Freiheitskampf und im jetzigen Krieg ihr Leben für das Vaterland dahingaben, sind die unsterblichen Vortruppkämpfer Großdeutschlands. Wir haben diese besten Kameraden tief in unsere Herzen eingeschlossen und haben ihnen Blutsbrüderschaft geschworen.

    Am Heldengedenktag rufen wir sie alle auf, sehen ihn fest in die lieben Augen, und erneuern unseren Schwur. Möge der Allmächtige unser Ringen segnen und unser Reich aus dem Opfer der Millionen herrlicher denn je eher emporwachsen lassen!") - Heiliger Frühling von Wilhelm Conrad Gomoll - Mitteilungen über Kranzniederlegungen und Lichtbildaufnahmen. - Die Fotoabbildungen tragen Bildunterschriften wie: "Helm ab zum Gebet: Ich hat einen Kameraden" / Heldengedenkfeier in Gent (Flandern).Überall, wo deutsche Menschen auf der Erde weilen, wird der Tag der Helden in stolzer Würde begangen.

    Auch im Jahre 1941 vereinen sich Front und Heimat, Wehrmacht, Partei und Staat, um den Opfern der Kriege und der Bewegung unter der Reichskriegsflagge und dem Hoheitszeichen des Großdeutschen Reiches in feierlichen Kundgebungen Ehrungen zu erweisen / Das Kameradengrab des deutschen Ehrenmales Quero (Oberitalien) - Deutsche Feldgräber in Frankreich - Ehrenstätten auf wiedergewonnener deutscher Erde (Lothringen) / Ein Wesenszug nordisch-deutscher Geistesprägung tritt auch dem Besucher der deutschen Kriegsgräberstätte Bertrimoutier im Elsass entgegen" - Deutsches / Drittes Reich, Großdeutschland im 2. Weltkrieg, deutschen Ehrenmale, deutsches Soldatentum, Gedenken an gefallene deutsche Soldaten, illustrierte Bücher, Wehrmacht am Heldengedanktag, Kriegsberichterstattung. - Kriegsdruck / Erstausgabe in mittlerer Erhaltung (alle Seiten wasserfleckig und teilweise am Rand mit kleinen Fehlstellen, ohne Textverlust, sonst sehr gut) Versand an Institutionen auch gegen Rechnung Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 2000.

    Bestandsnummer des Verkäufers 24625 (Quelle: zvab.com)


    Wie ich finde eine schöne und erwähnenswerte Arbeit die auch von uns gewürdigt werden sollte. Würde mich freuen wenn der eine oder andere dazu auch noch Fotomaterial und Berichte hat.
    Gruß

    KS

  • Hallo zusammen,

    als Gegenstück zu dem für mein Empfinden bzgl. der NS-Ideologie völlig distanzlosen obigen Beitrag ein kritischer Betrag aus der Gegenwart vom Volksbund selbst (Quelle: https://www.volksbund.de/nachrichten/mi…ort-austauschen )

    Weeze. Nein, ein Vergnügen war es nicht, was die knapp 75 Freundinnen, Freunde und Förderer des Volksbundes sowie sonstige Interessierte am vergangenen Sonntag im Bürgerhaus Weeze über Siegfried Emmo Eulen hören mussten. Im Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Kruse (Fernuniversität Hagen) über die (frühe) Geschichte des Volksbundes fand die Person Eulen besondere Berücksichtigung.


    Bereits vor Beginn der eigentlichen Veranstaltung hatten knapp 40 Personen bei strahlendem Sonnenschein die Möglichkeit zur Besichtigung der örtlichen Kriegsgräberstätte genutzt. Weezes Bürgermeister Ulrich Francken selbst übernahm die Führung vor Ort. Die Kriegsgräberstätte Weeze ist eine der wenigen Anlagen in Nordrhein-Westfalen, die nicht durch den Landesverband, sondern von der Münchener Bundesbauleitung des Volksbundes unter ihrem Chefarchitekten Robert Tischler geschaffen wurde. Unter den hier bestatteten Toten ruht auch Dr. Siegfried Emmo Eulen, einer der Gründerväter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Nach ihm benannt wurde in Weeze die Siegfried-Eulen-Straße.


    Im Gegensatz zum anhaltenden Sonn(en)tagswetter dann zum Teil bedrückende Fakten. Eulen und seine Mitgründer – allesamt Gräberverwaltungsoffiziere des Ersten Weltkrieges – seien, so Kruse, wilhelminisch geprägt gewesen. Damit gehörten sie zu jener bürgerlichen Elite, die betont national und „militärisch, ja militaristisch" orientiert gewesen sei und der Weimarer Demokratie oft distanziert bis ablehnend gegenübergestanden habe.


    Eulen, der seinen akademischen Titel nach vorheriger nicht ausreichender Bewertung im August 1914 dann wegen der „außergewöhnlichen Umstände des Augenblicks" doch noch erhielt, fand – so Kruse – als Gräberverwaltungsoffizier des Ersten Weltkriegs die Bestimmung seines Lebens. Er habe ein großes Geschick gehabt, Lobbyarbeit für die Kriegsgräberfürsorge zu betreiben und prominente Unterstützer für den Volksbund zu gewinnen. Der von ihm vertretene Anspruch indes, als privater Verein eine eigenständige Rolle in der Kriegsgräberfürsorge zu spielen und die nationale Erinnerungskultur an den Weltkrieg in einem heldischen Sinne zu prägen, habe vielfältige Konflikte mit den zuständigen staatlichen Stellen heraufbeschworen. Auch heute wohl als „Korruptionsverdacht" bezeichnete Vorwürfe gegen den Volksbund und dessen moralisch angreifbare Geldausgaben überstand er jedoch unbeschadet.


    Im Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Machtergreifung stellte Eulen den Volksbund zielstrebig auf das Führerprinzip um und entwickelte ihn zu einer nicht förmlich gleichgeschalteten, aber doch „nationalsozialistischen Arbeitsgemeinschaft", die aktiv für die Ziele des Regimes eintrat. Emmo Eulen selbst wurde „Bundesführer", ernannte ein zutiefst nationalsozialistisch orientiertes Führungspersonal und handelte mit der Führung des NS-Regimes die Erhebung des bisher privat organisierten Volkstrauertages zum gesetzlichen „Heldengedenktag" aus, an dem nunmehr nicht nur ein heldisches Gefallenengedenken, sondern auch die Erinnerung an die „Blutzeugen der Bewegung" zelebriert wurde. Langjährige Volksbundvertreter jüdischer Herkunft oder demokratischer Gesinnung wurden dagegen aus dem Volksbund gedrängt und teilweise vom Regime verfolgt. Im Nationalsozialismus entwickelte sich der Volksbund selbst auch zahlenmäßig zu einer Massenorganisation, gleichwohl sein Einfluss im Laufe des Krieges zurückging. Eulen verstarb infolge einer Ende 1944 auf dem Truppenübungsplatz erlittenen Schussverwundung im Lazarett Schloss Wissen im Januar 1945.


    Noch bis 1973 (seit 1952) war die höchste Auszeichnung im Volksbund die Siegfried-Emmo-Eulen-Plakette.

    (..)

    Erst nach knapp 2 ½ Stunden wurde die Veranstaltung beendet. Gleichwohl gab es immer noch Redebedarf, wie sich in den folgenden Einzelgesprächen zeigte.


    Was bleibt als Fazit? Es ist auch heute nicht leicht, sich mit Geschichte von NS-Zeit und II. Weltkrieg vor Ort auseinanderzusetzen. Dabei muss man manchmal auch miteinander um Positionen ringen. Aber es ist letztlich der einzige Weg, um Erinnern und Gedenken lebendig zu halten. Veranstaltungen dieser Art im Volksbund sind ein Beitrag zu gelebter Erinnerungskultur.


    Text: Thomas Rey, Bilder

    Grüße Frank

  • Hallo KS,

    Du möchtest jetzt also

    ... ein paar schöne Fotos und Berichte

    aus der Zeit von 1939-1945 sammeln.

    und bringst hier ein propagandistisches NS-Machwerk aus dem Hause Goebbels par excellence ein?

    Dir sollte eigentlich bekannt sein, dass der VDK in den Tausend Jahren zwischen 1933 u. 1945 voll auf der Linie der NSDAP lag - kann man in Deinem Text oben auch unschwer erkennen.

    Es wird eh schon schwierig genug sein, "schöne" Fotos u. Berichte zu diesem Thema zu finden, wenn überhaupt ...

    Aber in diesem Forum Texte zu bewerben, in denen von "Heldengedenken" die Rede ist, halte ich eigentlich für eine Frechheit!

    Vielleicht bin ich da ja ein bisschen empfindlich, aber ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Du es immer wieder probierst, mit Deinem ewig-gestrigen u. unzeitgemäßen Gedankengut hier zu landen.

    Verärgerte Grüße

    Stefan

    <edit> Danke Frank - Dein Beitrag kam, während ich noch am Schreiben war <edit>

    "Es gibt nichts, was ein deutscher Offizier nicht kann!" (Oberst Manfred v. Holstein)

  • Ahlan (Moin=norddeutsch) Stefan, Frank,

    wer hier ein ewig gestriges Gedankengut an den Tag legt und versucht Stimmen somit zum Schweigen zu bringen, überläßt du nach meinem Empfinden dann bitte den geneigten und interessieren Leser und Sammler. Auch von Volksbund Literatur. Ich empfinde es als eine Frechheit hier ständige Diffamierung über Themen erleben zu müssen, die für solche Antworten wie den letzten beiden vielleicht aus einem anderen Anlass und Treue zu einem Parteibuch und Vergütungsanspruch erfolgen.

    So muss ich es sich wohl anfühlen mit einem betreuten und regimetreuen Gedankengut, wie es die DDR zuletzt oder eben auch die NSDAP praktizierte. Die tausendjährige DDR eben bis 1989. Von denen darfst du hier aber auch gern etwas im Zusammenhang des Volksbund / Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. hier posten (BIS 1989). Dann haben wir gleich BEIDE Regime und seine Leistungen für die Kriegsgräberfürsorge hier in einem Thread gesammelt. Sicher interessant.

    Wadaean und bunte Grüße an Euch 2

    KS

  • Hallo KS,

    hab' ich's mir doch gedacht, dass das Problem bei Dir tiefer liegt ... lass' Dir helfen.

    Was Deinen Verweis auf "geneigte Leserschaft" angeht, sehe ich hier im Forum kein Problem mit meiner Einschätzung.

    Und was soll das mit den "bunten" Grüßen? Passt auch in das Bild, das ich von Dir habe.

    Bei uns sagt man in solchen Fällen übrigens: "Alles geschwätzt!"

    Gruß, Stefan

    "Es gibt nichts, was ein deutscher Offizier nicht kann!" (Oberst Manfred v. Holstein)

  • Hallo Stefan,

    auch hab ich mir sowas schon länger bei dir gedacht.

    Sicher kann man Dir auch helfen.

    Zudem gibt es auch Aussteigerprogramme (vom VS) für Linksextreme. Einfach mal googeln.

    Bunte Grüße an Dich, weil sich heutzutage viele drüber freuen...

    KS

  • Hallo KS,

    aha, jetzt hast Du mich aber entlarvt: Ich bin ein Linksextremer! Wusste ich noch gar nicht ...

    Gute Güte - Du erfüllst wirklich alle Klischees! Danke dafür ^^

    Gruß, Stefan

    "Es gibt nichts, was ein deutscher Offizier nicht kann!" (Oberst Manfred v. Holstein)

  • Hallo Kruppstahl,

    es ist doch ganz einfach: Was ist an der Arbeit und dem von dir zitierten Text schön und erwähnenswert??

    Kruppstahl: Wie ich finde eine schöne und erwähnenswerte Arbeit die auch von uns gewürdigt werden sollte.

    "Seit 28 Jahren kämpfen und sterben Söhne unseres Volkes für unser neues Reich. Sie alle, die im Weltkrieg, in den anschließenden Grenzkämpfen, in dem nationalsozialistischen Freiheitskampf und im jetzigen Krieg ihr Leben für das Vaterland dahingaben, sind die unsterblichen Vortruppkämpfer Großdeutschlands. Wir haben diese besten Kameraden tief in unsere Herzen eingeschlossen und haben ihnen Blutsbrüderschaft geschworen"

    Frank

  • Ahlan Stefan,

    ein Danke für den Tipp hätte auch gereicht, aber du feierst sicher gerade die Liebknecht und Luxemburg Demo in Berlin. Die Slogans sind sehr interessant <3 :

    "Pinky" und "TheBrain" sind seit ein paar Stunden übrigens aus Ihrem 4Meter tiefen "Klimaaktivisten" Loch in Lützerath. Konntest Du sie zur Aufgabe per kurzen Draht bewegen?

    Alle bis unter die Nase vermummt, teilw. in Militärkleidung, scheint wieder im Kommen zu sein...schlimme Entwicklung! Für Dich sind da sicher kruppstahl und weitere Millionen Konservative auch dran Schuld. :)

    Hier geht es um Dokumente der Kriegsgräberfürsorge e.V in Regimezeiten!

    Bunte Grüße

    KS

  • Hallo Kruppstahl,

    es ist doch ganz einfach: Was ist an der Arbeit und dem von dir zitierten Text schön und erwähnenswert??

    Kruppstahl: Wie ich finde eine schöne und erwähnenswerte Arbeit die auch von uns gewürdigt werden sollte.

    "Seit 28 Jahren kämpfen und sterben Söhne unseres Volkes für unser neues Reich. Sie alle, die im Weltkrieg, in den anschließenden Grenzkämpfen, in dem nationalsozialistischen Freiheitskampf und im jetzigen Krieg ihr Leben für das Vaterland dahingaben, sind die unsterblichen Vortruppkämpfer Großdeutschlands. Wir haben diese besten Kameraden tief in unsere Herzen eingeschlossen und haben ihnen Blutsbrüderschaft geschworen"

    Frank

    Hallo Stefan,

    das ist ein Auszug aus den gezeigten Fotodokument. Ich habe es aufgeführt und nicht explezit "zitiert" - damit sich der Interessierte ein "Bild" vom Inhalt machen kann.

    Die von Dir genannte Stelle ist vom Herausgeber in der Aussage so geschrieben. Nicht von mir. Daher würden mich weitere Literatur und Bilddokumente dazu interessieren.

    Ganz einfach.


    Gruß

    KS

  • Sven30 January 16, 2023 at 4:07 PM

    Closed the thread.
  • Hallo zusammen,

    das mit den Helden ist so eine Sache. Sie enden in der Regele wie Albert Mutz (Fritz Wepper) !

    Bevor jemand auf die Idee das kommt das solche stumpfsinnige Propaganda eine Platz hat, nein hat sie nicht.

    Thema geschlossen.

    @ KS,

    es ich bekannt wie das hier läuft. Hier die letzte Ermahnung

    Gruss Dieter

  • Hallo!

    Jetzt ist erstmal Schluss und später wird durchgefegt, ggf. Konsequenzen gezogen!

    Grüße

    Sven

    Edit: August-Dieter war schneller!

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