"Das Boot" (U 96)


  • Guten Abend,


    es handelt sich sogar um eine Trilogie.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Boot_(Buch) - unten unter "Weiteres"
    Zu "Das Boot" und "Die Festung" kommt abschließend noch "der Abschied".


    Ich komme kaum vom Buch "Die Festung" weg. So war´s beim ersten Buch und so wird es sicher auch beim letzten Buch sein.


    Sehr spannend geschrieben. Wohl so, wie er es 1:1 erlebt hat.


    Ich bin froh im Besitz der Bücher zu sein.


    Gruß
    Wuschel

  • ich hab "Die Festung" nach ca. 100 Seiten entnervt aufgegeben, das Buch zieht sich wie ein Kaugummi. Der Held ist der deutsche Standart Stereotyp, ein aufrechter desilionisierter Soldat der dem Nationalsozialismus sehr distanziert gegenübersteht wie man Ihn aus unzähligen Büchern her kennt.


    und nachdem ich auf Rügen mal durch ein englisches U- Boot gelaufen bin, würde ich jeden der sich freiwillig zu den U- Booten gemeldet hat eh für gestört halten. Entweder man ist schon von vornherein krank oder aber man ist es spätestens nach der ersten Feindfahrt.

  • Mit der "Festung" konnte ich mich nicht wirklich identifizieren. Für mich geht zu viel Zeit für die Beschreibung seiner Irrfahrten verloren, die mich nicht wirklich interessieren. Da finde ich den "Abschied" interessanter, weil er sich auch mit dem Bordleben des NS befasst.


    Alkohol und Soldaten war ansich immer eine Kombination, die nicht selten war. Ich behaupte sogar, dass sich die heutigen Trinkgelage in der Bundeswehr nicht viel zu den Gelagen der Wehrmacht nehmen, vielleicht sogar hintenanstehen. In seiner Biografie "Kampfflieger zwischen Eismeer und Sahara" berichtet Peter Stahl auffallend oft von Feiern bzw. Alkoholexzessen bis in die frühen Morgenstunden, wobei auch allerhand Schabernack getrieben wurde.
    Auch in den Büchern der U-Boots-Leute in meinem Regal sieht es nicht viel anders aus. Sauferei, der gemeinsame Besuch von Offizieren in "Etablissements", das Treiben von Unfug etc. Da nahmen sich scheints die Waffengattungen nicht viel.
    Nur zu dem extrem ordinären Umgang innerhalb der Besatzung habe ich keine Verifikation bislang gefunden. Der Ton war zwar rauh, aber nicht auf diese extreme Weise verdorben. Vielleicht wars auch nur ein Einzelfall auf U96, wer weiss ;)


    Und so sehr ich mich für U-Boote und deren Technik interessiere; aber auf einem auf Feindfahrt gehen? Ich weiss nicht, da hats mir bei den Gebirgstruppen wahrscheinlich besser gefallen :)


    Grüße



    dragon46

    Life is not a Ponyhof...

  • Hallo,


    also jetzt darf ich mir schon mal die MEINUNGSFREIHEIT nehmen und schreiben, dass hier sehr viel spekuliert wurde/wird?


    So hat mir zum BEISPIEL ein anerkannter Fachmann, der auch beratend bei dem Dreh dabei war, den ich ohne dessen Zustimmung aber nicht namentlich nennen möchte, gesagt, dass die Hintergrundgeräusche - das Knallen, wenn Nieten weggesprengt werden - völlig irreal war, da diese Boote keine Nieten mehr hatten. Der Regisseur habe aber wegen des (Knall -)Effekts darauf bestanden.


    Da uns hier derzeit - nach meinen Feststellungen von den wenigen überlebenden U - Bootfahrer keiner zur Verfügung steht - sollten wir bei den bekannten Tatsachen bleiben und diese Forum nicht zu einem Tummelplatz der Eventualitäten oder Spekulanten machen - ist meine persönliche Meinung.


    Es gibt aber eine U - Boot Kameradschaft, bei der man anfragen könnte, falls man noch Antwort bekommen kann:


    U - Boot Kameradschaft
    Holtenauer Str. 64
    24105 Kiel


    und ein U Boot Archiv
    Bahnhofstr. 57
    Cuxhaven - Altenbruch.


    Man kann auch unter:


    Cuxhaven das " U Boot - Archiv" im Internet kurz besuchen.


    Ich war vor einigen Jahren dort und kann beides nur empfehlen. Das sind Fakten, Daten und Zahlen die es in sich haben.


    Falls aber eine reine Diskussion der Vorstellungen,Meinungen und könnte sein oder auch nicht vielleicht aber doch ......gefragt ist, bitte schön ....weiter so......!


    Gruß Karl


    Ergänzung:
    Sehr zu empfehlen,


    Timothy P. Mulligan
    "Die Männer der U - Bootwaffe"
    erschienen im Motorbuchverlag


    klärt m. W. manche Frage.


    Soweit für heute.

  • Hallo U.P.,


    ob es niemals etwas besseres geben wird, weiß man nie...mit Verlaub ( bezogen auf Deine Zustimmung zu der Aussage vonTbird!


    Auch will ich kein Schulmeister sein, aber:
    Entweder ist eine Waffe geladen, egal ob Vollautomatik, Halbautomatik, Revolver, Einzellader usw. oder sie ist nicht geladen.
    Eine Patrone im Lauf/Rohr bedeutet GELADEN. Das sollte man sich aus Sicherheitsgründen merken.
    Magazin entnommen bedeutet nicht entladen, sondern eben "Magazin entnommen!" Das ist eben kein Spaß, wie Du selbst gesehen hast.
    Trotzdem alles GUTE


    Gruß Karl

  • Hallo,


    interessant hierzu ist auch der Beitrag im Forum mit dem Titel:
    " Sexualität im Krieg" unter "Sonstiges".
    Bezüglich Verhalten in (Wehrmachts -) Bordellen ist hier der Beitrag von Basil, neben den vielen anderen Sachbeiträgen besonders zu empfehlen.


    Gruß Karl


  • Ich komme kaum vom Buch "Die Festung" weg. So war´s beim ersten Buch und so wird es sicher auch beim letzten Buch sein.


    Hallo,


    die damalige Produktionsfirma Bavaria-Film hat seit 2016 ein Projekt in Arbeit, welches als Fortsetzung von "Das Boot" vermarktet wird. Basis dieser neuen achtteiligen Serie sind die von L. G. Buchheim verfassten Bücher "Das Boot" und "Die Festung", die Bavaria hat seit längerer Zeit Pressemitteilungen zum Fortgang des Projekts auf seiner Website veröffentlicht. Geplant ist wohl, die Serie 2018 im TV zu zeigen: http://www.bavaria-film.de/sea…rch_api_fulltext=das+boot


    Gruß, J.H.

    Nett kann ich auch - bringt nur nix!

    Edited 3 times, last by Johann Heinrich ().


  • Hallo zusammen,


    Johann Heinrich, vielen Dank für den Hinweis.


    Da bin ich gespannt drauf. Wobei das wohl dann eher auf Sky ausgestrahlt werden wird. Aber egal.


    Gruß
    Wuschel