• Hallo Dietmar,

    nachdem nun der soldatische Lebenslauf Deines Vaters geklärt ist, komme ich noch einmal auf das schon angesprochene Foto Nr. 4 zurück. Erkennst Du auf dem, qualitativ recht ordentlichen Motiv jemanden? Könnte mir vorstellen, dass es einen ebenfalls eingezogenen Verwandten oder guten Freund des Vaters gab, der ein Erinnerungsfoto geschickt hat - und das dann den Weg ins Album fand, möglicherweise Jahre nach den Ereignissen.

    Jedenfalls passt das Bild nicht zum Werdegang Deines Vaters, ich sehe sogar Teile von Winterausrüstung (Stiefel mit Filzschaft) an den Soldaten.

    Gruss aus Berlin

    Henry

  • Hallo Silvio.

    Danke für die Vorlage. Kann ich gut gebrauchen. In welchem Land oder Lager war den dein Opa in Gefangenschaft? Mein Vater war in amerikanischer, im Camp Lordsburg/New Mexiko, bis 1947. Leider habe ich nur ein Bild vom Afrika Feldzug. Dafür aber mehrere unterlagen aus der Zeit, seiner Gefangenschaft.

    Ich hänge mal etwas davon an. Vielleicht erkennt jemand seine Kameraden.

    VG Dietmar


  • Grüß Gott Henry,

    ab 1943 sollte ja die Einheitsfeldmütze das Schiffchen ersetzen, wenn das keine Gebirgsjäger/Jäger sind , könnte das Bild ab 1943 sein......

    Ich glaube das sind keine Filzstiefel, sondern die Tropenstiefel zum Schnüren....wenn man genau schaut ,erkennt man die Schnürung, würde dann wieder zu Afrika passen...

    Servus Eumex

    Vivat Bavaria

    Grüß Gott Henry,

    ab 1943 sollte ja die Einheitsfeldmütze das Schiffchen ersetzen, wenn das keine Gebirgsjäger/Jäger sind , könnte das Bild ab 1943 sein......

    Ich glaube das sind keine Filzstiefel, sondern die Tropenstiefel zum Schnüren....wenn man genau schaut ,erkennt man die Schnürung, würde dann wieder zu Afrika passen...

    Servus Eumex

    Vivat Bavaria

  • Grüß Gott Henry,

    ab 1943 sollte ja die Einheitsfeldmütze das Schiffchen ersetzen, wenn das keine Gebirgsjäger/Jäger sind , könnte das Bild ab 1943 sein......

    Ich glaube das sind keine Filzstiefel, sondern die Tropenstiefel zum Schnüren....wenn man genau schaut ,erkennt man die Schnürung, würde dann wieder zu Afrika passen...

    Servus Eumex

    Vivat Bavaria

    Hallo Eumex,hallo Henry. Ich habe von meinem Vater diese Foto von 1943 gefunden. Kann es sich hier um die Vorbereitung für den Afrika-Feldzug handeln? VG Dietmar

  • Hallo Uwe

  • Guten Abend Dietmar,

    ja , das ist eine Tropenuniform, die dein Vater trägt !

    Außerdem erkennt man an der Brusttasche zwei Abzeichen und es zeigt Ihn als Mannschaftsdienstgrad, kein Unteroffizier..

    Servus Eumex

    Vivat Bavaria

    P.S. Er trägt auch die Schützenschnur, die Trageweise war bei Kriegsbeginn an der Front nicht mehr erlaubt....

  • Hallo Uwe.

    Danke für den Tipp.

    Ich habe hier mal die Unterlagen meines Vaters vom Bundesarchiv und ander Bescheinigungen beigefügt. Vielleicht kann der eine oder ander etwas damit anfangen.

    VG Dietmar

  • Hallo Dietmar,

    das zweite Bild aus Post #22 sieht mir auch nach Frankreich aus. Die Schrift über dem Tor scheint mir Französisch zu sein.

    Gruß Christian

    Dankbar für Informationen über: (Pz)PiBtl 51, PzPiErsBtl. 19, PiBtl 675 (116 PD), PiBtl 203 (203 ID)

  • Hallo Heimatfreund,

    In welchem Land oder Lager war den dein Opa in Gefangenschaft?

    mein Opa ist in Afrika kurioserweise nicht in Gefangenschaft geraten:

    "Zwischenzeitlich war Opa wohl doch zum Einsatz an der Ostfront vorgesehen gewesen, als Teil der 251. Infanterie-Division, die damals bei Gomel (Weißrussland / Sowjetunion) lag. Das hätte zu Folge gehabt, dass er an der Panzerschlacht von Kursk – die zur ersten Vernichtung der Division führte – hätte teilnehmen müssen. „Zum Glück“ lag Opa aufgrund einer Nierenentzündung (vermutlich „Kriegsnephritis“) ab dem 29. April 1943 in der Kriegslazarett-Abteilung 908, Gomel. Bereits am 5. Mai 1943 wurde er mit dem „gemischten Lazarettzug 626“ westwärts ins Reservelazarett III Radom (Polen) transportiert, wo er am 7. Mai 1943 ankam.


    Ab den 19. Mai 1943 wurde er in den Reservelazaretten Naunhof und anschließend Wermsdorf, Schloss Hubertusburg bei Leipzig, versorgt. Es gibt die Erinnerung, dass (...)"

    Wie das gekommen ist, weiß ich nicht: Er berichtete vor über 40 Jahren nur, daß er "rechtzeitig ausgeflogen wurde". Da er eine Dolmetscherausbildung in Russisch (Dolmetscher-Kompanie
    XVII, auf dem Fliegerhorst Wien-Schwechat; und entsprechende Vorkenntnisse hatte), ist das auch nicht unwahrscheinlich.

    VG

    Silvio

  • Hallo Hennesmeister, ich habe mal gegoogelt. Auf Franz. heißt das erste Wort: Pferdestall. Liegt also nahe, das es sich Frankreich, oder vielleicht auch Belgien handeln könnten. VG. Dietmar