• Guten Abend zusammen.

    Da auch meine Links von der NYT geblockt werden, habe ich den Artikel als PDF gespeichert. Die Datei ist aber zu groß, um sie hier hoch zu laden. Selbst bei einer Verteilung der fünf Seiten auf einzelne Seiten, sind die Dateien wegen der eingebundenen Fotos immer noch zu groß.

    Auf Wunsch kann ich den Artikel an E-Mail-Adressen versenden.

    Auch werde ich morgen versuchen, die Fotos auszublenden und nur den reinen Text hochzuladen. Vielleicht geht ja das. Dann kann sich jeder Interessierte vom tatsächlichen Nachrichtengehalt überzeugen.

    Gute Nacht

    MP

    Ich bin ständig auf der Suche nach Informationen zu: I. GJR 98 - Hochgebirgsjäger-Bataillon 3 (Hoch 3) - GJR 296 - 157. Geb.Div. - 8. Geb.Div.

  • Wer also eine Kopie des Artikels per E-Mail erhalten möchte, kann mir die E-Mail-Adresse gerne per PN senden.

    Gruß

    MP

    Ich bin ständig auf der Suche nach Informationen zu: I. GJR 98 - Hochgebirgsjäger-Bataillon 3 (Hoch 3) - GJR 296 - 157. Geb.Div. - 8. Geb.Div.

  • Hallo Diana,

    Aber wie verhält es sich eigentlich juristisch bzw. völkerrechtlich? Sind beide Staaten, also Rußland und Ukraine, eigentlich im Krieg? Hat ein Staat dem anderen den Krieg erklärt? Rußland sagt ja "militärische Spezialoperation". Oder reicht einzig und allein die kriegerische Handlung gegen einen souveränen Staat?

    Spannende Frage(n)!

    Im Wiki-Artikel zum Suchwort "Krieg" ist bei den Quellen ein Interview aus der SZ verlinkt mit der Überschrift "Als Rechtsbegriff hat der 'Krieg' ausgedient":

    https://www.sueddeutsche.de/kultur/im-inte…edient-1.423225

    Im Wiki-Artikel findest Du eine Definition von Krieg, die so ähnlich auch im Duden steht:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Krieg#Weblinks

    Zitat "Als Krieg wird ein organisierter und unter Einsatz erheblicher Mittel mit Waffen und Gewalt ausgetragener Konflikt bezeichnet, an dem planmäßig vorgehende Kollektive beteiligt sind."

    Die UN-Charta wendet statt des Begriffes "Krieg" den Begriff "Aggression" an, zu der auch ein Angriff auf einen anderen Staat bzw. dessen Territorium gezählt wird. Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Aggression_(V%C3%B6lkerrecht)

    Hier der Original-Text auf Deutsch: https://unric.org/de/charta/

    Im Jahr 2010 wurde im "Römischen Statut" das Völkerstrafrecht festgehalten, wonach das "Verbrechen der Aggression" ein Straftatbestand im Völkerrecht ist gemäß Artikel 5, Absatz 1 Buchstabe d.

    Bin zwar kein Jurist, und ich hoffe, hier findet sich noch einer, aber da auch schon eine Kriegserklärung einen Straftatbestand darstellt, musste Putin offensichtlich auf den Begriff "Militärische Spezialoperation" ausweichen.

    Wenn Du Dir jetzt noch eineinviertel Stunden Zeit nehmen willst, ist hier ein Vortrag von einem Völkerrechtler, der das genauer ausführt:

    https://www.youtube.com/watch?v=5vOi8RVo6oE

    Gruß

    Vom Anhalter

  • Guten Morgen zusammen.

    Hier sei noch einmal daran erinnert, was im Zusammenhang mit Streumunition (cluster bombs) tatsächlich als Kriegsverbrechen angesehen wird.

    Die Nutzung von Streumunition gegen dicht besiedelte Wohngebiete ohne militärisches Ziel gilt als Kriegsverbrechen.

    Quelle: https://www.n-tv.de/politik/Streum…le23204007.html

    Wer nun den von uwys in Bezug genommenen Bericht der NYT auch nur überfliegt, geschweige denn vollständig liest, wird feststellen:

    Die NYT beschreibt eine vermutliche Verwendung durch die Ukraine gegen russisches Militär. Damit erweist sich die Behauptung eines (angeblich) klaren Kriegsverbrechens bereits als falsch. Wohlgemerkt, die NYT behauptet ein solches (angebliches) Kriegsverbrechen in ihrem Artikel nicht.

    Weiter weist die NYT unmissverständlich darauf hin, dass es sich vorliegend nicht etwa um ein dicht besiedeltes Wohngebiet handelt, sondern um ein Dorf umgeben von Weizenfeldern. Es fehlt also auch das Merkmal eines dicht besiedelten Wohngebietes. Schon ein Blick in z.B. Google Maps bestätigt das.

    Und weiter weist die NYT darauf hin, dass durch die vorliegende Verwendung von Streumunition niemand zu Schaden kam. Die NYT führt aus: "Nobody died in that strike in Husarivka, an agricultural hamlet surrounded by wheat fields ... ."

    Diese Angabe der NYT mag sich auf die dortige Zivilbevölkerung beziehen, die auch noch rund sechs Wochen nach dem Ereignis befragt werden konnte. Mögliche Verluste des russischen Aggressors wird die NYT aber wohl kaum aufgeklärt haben können.

    Was aber nun die Qualifizierung als angeblich "klares Kriegsverbrechen der Ukrainer" angeht, wird nicht zuletzt auch noch die Frage einer "Notwehr" gegen einen militärischen Aggressor eine Rolle spielen.

    Grundsätzlich sollte gelten, dass Kriegsverbrechen stets aufgeklärt und verfolgt werden. Grundsätzlich sollte in einer sachorientierten Diskussion aber auch gelten, dass Medienbeiträgen a) nicht (angebliche) Inhalte angedichtet werden, die die Beiträge gar nicht haben, und b), dass Inhalte nicht verschwiegen werden, nur weil sie möglicherweise nicht die eigene Ideologie tragen. Denn sonst verkommt der Diskussionsbeitrag zu Propaganda.

    Und wenn herangezogene Quellen dann auch noch allgemein und unschwer zugänglich sind oder gemacht werden, damit der Leser des Diskussionsbeitrages Behauptungen und Aussagen auch anhand der Quelle überprüfen kann, bleibt kein Raum für Schelme, die Böses dabei denken.

    Viele Grüße

    MP


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  • Tag allerseits,

    nach den neuesten Pressemeldungen will Russland wieder mit der Ukraine verhandeln. Ob damit ein baldiges Ende dieses unsinnigen Krieges eingeleitet wird, das ist mehr als fraglich!

    Jedenfalls scheint eine Aufnahme der Ukraine in die EU irgendwann Realität werden. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie die schweren Kriegsschäden,

    die durch Putins Vernichtungskrieg entstanden sind, zu finanzieren sind. Sollte dies zu einer Aufgabe der EU erklärt werden, dann müssten die höchsten finanziellen Leistungen von Deutschland erbracht werden.

    Damit käme unser Land allmählich an die Grenzen seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit!

    Grüße

    Bert

  • Hallo zusammen,

    das mit der finanzielle Hilfe, hat doch heute unsere Außenministerin groß und breit verkündet,

    bei ihren Besuch in den baltischen Ländern.

    Nee nee ist klar. Der dumme Deutsche Bürger zahlt ja gerne noch mehr Steuern und Abgaben.

    Davon haben wir ja auch zu wenig.

    Man sollte doch stattdessen lieber, die eingefrorenen Milliarden von Dollars, aus russischen Quellen,

    die weltweit rumschlummern, dazu verwenden, nach dem, in den Sternen stehenden Kriegsende,

    die Ukraine wieder aufzubauen !!!

    Lg Andre

    Erst wer den Dreck des Lebens gegessen hat, weiß wie schön dieses ist !!!

  • Hi.

    Das wichtigste ist, meiner bescheidenen Meinung nach, dass der Krieg so schnell wie möglich beendet wird.

    Aber ich bin sicher, dass der Ukrainer, der sein Heim, sein komplettes Eigentum und seine halbe Familie verloren hat, sicher bestürzt ist, dass er dem armen deutschen Steuerzahler solche Unannehmlichkeiten bereitet.

    MfG Bernd

  • Hallo,

    laut einem Bericht der New York Times setzt die Ukrainische Armee Streumunition ein.

    Um Russen zurückzudrängen, schlugen Ukrainer mit Streumunition auf ein Dorf ein - The New York Times (nytimes.com)

    servus

    uwys

    Hallo zusammen,

    Ich bin ein wenig skeptisch zu dieser Information.

    Wir wissen das mit Streumunition einige Bombe auf der Erde liegen bleiben ohne zu explodieren.

    So ist diese Region sehr gefährlich jahrelang , Landwirtschaft nicht mehr möglich und Kinder werden getötet mehrere Jahre später.

    Code
    Eine langfristige Gefahr
    Bis zu 40 % der Submunition explodieren nicht, wenn sie auf den Boden auftreffen: Entweder sind sie zu leicht, der Untergrund zu weich oder eine technische Störung verhindert die Explosion. Noch aktiv, werden diese Submunitionen so gefährlich wie Antipersonenminen. Sie können jederzeit durch die geringste Manipulation explodieren. Ganze Gebiete werden dann unbewohnbar, was die Wiederaufnahme des sozialen und wirtschaftlichen Lebens behindert und die Bevölkerung zur Umsiedlung zwingt. Diese explosiven Überreste stellen manchmal Jahrzehnte nach einem Konflikt eine Bedrohung für die Zivilbevölkerung dar.

    Die Ukrainer wollen sicher ihren Boden nicht unbewohnbar machen.

    Grüße

    JM

    Grüße aus Frankreich

    Jean-Marie

    Wer ein Krieg überlebte, kann vielleicht auch einer Pandemie überleben! :)

  • Guten Morgen JM Cosette

    Eine gewisse Skepsis ist sicherlich angebracht, zumal die NYT in ihrem Artikel nicht darlegt, woran sie festgestellt haben will, dass es sich um eine ukrainische und nicht um eine russische "Uragan-Rakete" gehandelt haben soll. Hinzu kommt, dass die NYT auch nicht darüber berichtet hat, dass tatsächlich Streumunition aufgefunden wurde. Letztlich gibt die NYT nur an, Mitte April einen verbrauchten "Raketenkörper" aufgefunden zu haben, der bereits Anfang März auf einer Straße im Ort eingeschlagen haben soll.

    Viele Grüße nach F

    MP

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  • Holocaust-Überlebende stirbt in Mariupol

    In der schwer umkämpften südostukrainischen Hafenstadt Mariupol ist nach Angaben der jüdischen Gemeinde eine 91-jährige Überlebende des Holocaust gestorben. "Mit zehn Jahren überlebte Wanda Semjonowa Objedkowa die Deutschen, indem sie sich in einem Keller in Mariupol versteckte. 81 Jahre später starb sie in einem Keller in der gleichen Stadt, als sie sich infolge des fürchterlichen Kriegs vor den Russen versteckte", teilte das Auschwitz Museum auf seinem Twitter-Kanal mit.

    Die Nachricht vom Tod der Frau wurde am Mittwoch in sozialen Netzwerken verbreitet. Objedkowa ist demnach schon am 4. April gestorben. Ihre Tochter Larissa berichtete, sie und ihr Ehemann hätten die 91-Jährige anschließend in einem Stadtpark begraben müssen, während die Stadt bombardiert worden sei. Das Ehepaar konnte anschließend aus Mariupol fliehen. Viele Nachrichten aus der Stadt dringen mit Verspätung an die Öffentlichkeit, weil es dort kein Internet gibt und Gerettete erst an einem sicheren Ort wieder mit der Außenwelt kommunizieren können.

    https://www.tagesschau.de/newsticker/liv…erstag-113.html

  • Guten Morgen,

    am 24. Februar 2022 begann der völkerrechtswidrige Angriffskrieg russischer Truppen in der Ukraine. Heute ist der 60.Tag an dem Putins Horden in der Ukraine morden, vergewaltigen, plündern, zerstören und Menschen deportieren.

    Wer von uns hätte geglaubt, das so ein Krieg in Europa möglich ist? Erschrocken habe ich bei mir eine gewisse Gewöhnung an diesen furchtbaren Krieg festgestellt.

    Grüße

    Jockel

    Der Mensch ist böse von Jugend auf (Bibel 1. Mose 8, 21)

  • Tag allerseits,

    deutschsprachige Informationen im Internet der Ukraine vermitteln uns auch einen Überblick über die dortige Kriminalität. Leider geht es auch während des Krieges fortwährend um Korruption von Politikern.

    Damit wird das Aufnahmeverfahren der Ukraine in die EU wohl noch "einige Zeit" dauern. In dieser Hinsicht äußerten sich auch schon Politker der Opposition im Deutschen Bundestag.

    Dazu

    https://www.ukrinform.de/rubric-crime

    Grüße

    Bert

  • Hey Bert

    deutschsprachige Informationen im Internet der Ukraine vermitteln uns auch einen Überblick über die dortige Kriminalität. Leider geht es auch während des Krieges fortwährend um Korruption von Politikern.

    Der letzte Eintrag in der von dir verlinkten Seite -Unterordner Kriminalität - ist vom 18.02.2022.

    Der Krieg startete am 24.02.2022. Also 6 Tage später.

    MfG Bernd

  • Guten Abend zusammen,

    ja, es wäre erfreulich, wenn Mitteilungen aus Medien zutreffend wiedergegeben würden. Es verbleibt sonst ein schaler Geschmack, insbesondere wenn sich dies wiederholt. Gerade hier im FdW sollte Propaganda unterbleiben.

    Viele Grüße

    MP

    Ich bin ständig auf der Suche nach Informationen zu: I. GJR 98 - Hochgebirgsjäger-Bataillon 3 (Hoch 3) - GJR 296 - 157. Geb.Div. - 8. Geb.Div.

  • ja, es wäre erfreulich, wenn Mitteilungen aus Medien zutreffend wiedergegeben würden

    Tag allerseits,

    es spielt wohl keine Rolle, ob sich die Kriminalität vor oder nach dem kriegerischen Ereignis ereignete. Dass die Ukraine leider mit Korruption zu kämpfen hat, das ist eine Tatsache!

    Es verbleibt sonst ein schaler Geschmack, insbesondere wenn sich dies wiederholt. Gerade hier im FdW sollte Propaganda unterbleiben.

    Es ist unglaublich, sachliche Aussagen in die Propagandaecke zu stellen. Das sind wohl die neuen Methoden in diesem Forum!

    Grüße

    Bert

  • Nun Bert,

    dann schau doch bitte mal genau wie hoch der Anteil der Meldungen bzgl. möglicher Korruption ist.

    Ich kann mich auch nicht des Eindrucks erwehren als ob du hier sehr selektiv lesen wolltest.

    Und schau mal in den deutschen Medien über mögliche und tatsächliche Korruptionsfälle, dort wirst du genauso fündig.

    Grüße Frank

  • Guten Abend zusammen,

    Erschrocken habe ich bei mir eine gewisse Gewöhnung an diesen furchtbaren Krieg festgestellt.

    das kann ich von mir nicht behaupten, ganz im Gegenteil. Vor zwei oder drei Tagen laß ich ein Interview, welches die DW mit einer russischen Mutter geführt hat, deren Sohn in diesem Krieg gefallen ist. Wißt Ihr, woran mich das erinnert? An deutsche Mütter, die nur allzu gern ihre Söhne vor 80 in den Krieg haben ziehen lassen, voller Überzeugung dessen waren, warum der Krieg geführt werden muß - und dann eines Tages die Nachricht erhielten: Gefallen - für Führer, Volk und Vaterland. - Überhaupt sehe ich so viele Parallelen zwischen damals und heute. Es ist und bleibt einfach nur entsetzlich.

    Grüße

    Diana

    Die Frau ist die einzige Beute, die ihrem Jäger auflauert (Ingelore Ebberfeld)