Kampfmittelrecherche Fliegerhorst Ailertchen Rheinland-Pfalz

  • Hallo Claudio,

    handelt es sich bei dem Historiker um Oliver Greifendorf?

    Gruß Olli

    Heimatforscher in der Region Hannover Nord (Speziell Reichsautobahn, Flak/Scheinwerfer und Kriegsschule)

  • Hallo Claudio,

    dann würde ich mit den Herren gerne mal Kontakt aufnehmen..:|

    Gruß Olli

    Heimatforscher in der Region Hannover Nord (Speziell Reichsautobahn, Flak/Scheinwerfer und Kriegsschule)

  • Hallo Oliver,

    als AG von HGR nach https://www.bfr-kmr.de/

    in einem anderem Bundesland , habe ich meine Zweifel, das ihr die gestellten Aufgaben ohne Zugang zu Kriegsluftbildern und den nationalen und internationalen Archiven in London und Washington sinnvoll bearbeiten könnt.

    Welche Resourcen an Zeit, manpower und Technik habt Ihr?

    Die Profis setzen dafür 150-500 h in einem Zeitrahmen von 1-2 Jahren an und können dabei auf kostenpflichtige Dienste von z.B

    https://www.luftbilddatenbank.…hGbpzL-kQIEAaAiIcEALw_wcB und eigene Archivaliendatenbanken zugreifen.


    Ich weiß nicht wer in RP die Angriffe flog,

    In SH wird für die Angriffe als Literatur

    Roger Freeman https://www.amazon.de/Mighty-Eighth-War-Manual/dp/0304358460

    und Martin Middlebrook https://www.amazon.de/Bomber-C…Middlebrook/dp/1857803353

    verwendet.


    Grüsse

    Beate

    „Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana

  • Hallo Beate, hallo all Ihr anderen,


    ich arbeite mal ohne nachschlagen aus dem Kopf, aber mit Roger Freemans Mighty Eight War Manual werdet Ihr nicht weit kommen.

    Die Angriffe auf Lippe, Ailertchen und Breitscheid gingen meistens auf das Konto der 9th USAAF.


    Wenn ich die Zeit am WE finde, schaue ich mal in die Summaries of Operations der 9th rein, ob und was ich finde.


    Grüße


    Claudio

  • Moin,


    Ailertchen... langsam bin ich etwas genervt.


    Hallo Oliver,


    ich habe inzwischen mehrere Tausend Seiten Akten durchgesehen. So u.a. AIR 14/308x, AIR 34/81x, AIR 34/82x und AIR 34/83x es fanden sich keine Hinweise auf Ailertchen.

    Ebenso habe ich Jürgen Zapf dazu befragt. Der leider auch nicht mehr dazu beitragen konnte. Bei den 4 oder 5 Bomben im Bereich des Flugplatzes gehe ich inzwischen von einem Notabwurf aus.

    Als Luftbilder hatte ich 1945-02-22 :: US7/0104A :: 4127 - 4130 verwendet.


    Ehrlich gesagt finde ich es blöd, das Du in der Tat nicht mit offenen Karten spielst.

    Wenn ich von diesem Beitrag hier von Dir gewusst hätte, hätte ich mir den bei Geschichtsspuren gespart. Alles doppelt gemoppelt.

    Auch hätte ich sicher davon abgesehen, einige Leute direkt anzusprechen, da sie hier und bei Geschichtsspuren selbst registriert sind.


    Gruß aus Hannover,

    Guido Janthor

    Ich bin neu hier! ;)

  • @ Wölfchen

    Wußte ich , das du hier auch angemeldet bist..?

    Wenn ja, werde ich es vergessen haben , denn so oft war ich hier bislang nicht vertreten...?( Für deine doppelte Arbeit tut es mir leid.. das mache ich dir wieder recht, wenn wir uns mal wieder sehen..:/


    @ Beate: Unsere Ausbilder wollen keine HGR, die bis ins Detail ausgearbeitet wird. Wir haben noch gut drei Wochen...

    Das Wichtigste ist für den Inhalt sind Hinweise auf die Art der zu findenden Kampfmittel (Mit Quellenangaben , auch Zeitzeugen )

    Wir sollen auch keine großen Kosten produzieren.


    Zwei Luftbilder wurden uns zu Verfügung gestellt. Auf denen kann man Trichter und Gräben sehen.. und etwas, was wie Flak oder Scheinwerfer (Laut Guido, der sich damit ja nun sehr gut auskennt) auschaut..

    Hinweis auf Verteidigungskämpfe seitens der Schule.


    Ziel dieser Maßnahme ist, das wir eine Räumstelle planen, einrichten und betreiben können. In der Regel bekommen wir selten eine HGR vom Auftraggeber , sondern nur eine Katasterkarte mit schraffierter Fläche und Hinweise auf zu erwartener Munitionart.


    Das Bild habe ich mir damals schnell ab fotografiert..

    Eine Anleitung zur Nutzung gab es nicht...

    Und die jenigen, die noch schlechter Englisch können, haben es noch schlechter...

  • Moien,

    das mit Dr. Carls hat er ja schon abfotografiert, siehe sein Anhang, hüstel! Nix für Ungut!!

    h.

  • Hallo,


    wenn es hilft:

    -bei der Einnahme des Flugplatzes wurde dort eine ausgeschlachtete Fw 190 A-8 sowie eine flugfähige Fw 44 aufgefunden.

    -Anfang März 1945 wurde noch der Befehl zur Herrichtung und Bevorratung u.a. von Ailertchen zur Aufnahme für Nachtschlachtgruppe mit Ju 87 herausgegeben. Vermutlich ist dass bei der nach der Einwicklung in Hinsicht auf die Erdlage nicht mehr erfolgt, denn schon drei Tage später sollt der Platz bereits "...zur kurzfristigen und nachhaltigen Zerstörung" vorbereitet werden.


    Gruß Jafü

  • Hallo Jafü,

    vielen Dak für die Info..

    Wichtig sind Quellennachweise.. Die müssen wir , wenn möglich angeben.


    Interessant sind weiterhin genauere Hinweise zu Kampfmittelarten (Bei Bomben mit Zünderarten), mit denen dort zu rechnen wäre.. Mit Archiv oder Quellennachweisen...

    Gruß Olli

    Heimatforscher in der Region Hannover Nord (Speziell Reichsautobahn, Flak/Scheinwerfer und Kriegsschule)

  • Hallo,


    die Infos zu den beiden Maschinen stammen aus dem Crashed Enemy Arircraft A.I.2. (g) Report No.269 vom 12.05.1945 aus dem britischen TNA, die Angaben zur Herrichtung, Bevorratung und Zerstörung aus dem KTB des Luftgaues XIV aus dem BA/MA Freiburg (Bestand RL19/14-5) vom 06.03. bzw. 10.03.45.


    Die Ju 87 der NSGr. stetzten in der Masse SC 250 und 500 wie auch AB ein, in ganz wenigen Fällen auch Kaliber von 1.000 kg.


    Gruß,


    Jafü

  • Guten Abend! Evtl. handelt es sich bei der Fw 190 um die Maschine des Uffz. Topp von der 4 /JG 2. Uffz. Topp kam am 09.09.1944 nach offiz. Dokumenten beim Überschlag bei der Landung auf dem Platz Ailertchen ums Leben. Es handelte sich dabei um eine Fw 190 A-8 mit der Werknummer 171 728.

    Von einem ehem. Nachtjäger des NJG 100, Gerhard Dronka, habe ich auch die Info, dass er mit seiner, zu diesem Zeitpunkt nicht flugfähigen Bf 110, und Besatzung ebenfalls auf dem Platz war und den Absturz beobachtete. Er war aber der Meinung, dass die Maschine mit Topp kurz nach dem Start von amerik. P-47 angegriffen wurde und auf den Platz stürzte. Hier dürfte dann sicherlich auch Bordwaffenmunition an der Aufschlagstelle zu finden sein.

    Mit freundlichen Grüßen, Dirk.

  • Hallo Dirk,


    nein, die aufgefundene 190 war aus dem Werknummernblock 739 2xx, die gingen erst im Spätherbst 1944 an die Verbände.


    Gerhard Dronka: o.k...ist Dir bekannt, aus welchem Grund er dort hängenblieb? Das NJG 100 gehörte ja eigentlich in den (Süd-)Osten Europas. Aber seine Angabe ist nicht ganz abwegig, denn in Topps Grabmeldung vom Volksbund steht zumindest "gefallen im Luftkampf".


    Viele Grüße,


    Jafü

  • Hallo Oliver,

    darf man fragen, woher das Bild 4, siehe diesen Beitrag von dir: hier, seinen Ursprung hat ?

    Ist dir zufällig der nachfolgende Link zu den Alliierten Luftbildern bekannt ?

    Siehe: hier

    Da ich bei obrigen Archiv ein Abo besitze, könnte ich einmal dort nachschauen,

    ob es zu diesem Bereich brauchbare Aufklärungs-Aufnahmen gibt.


    Lg Andre

    Erst wer den Dreck des Lebens gegessen hat, weiß wie schön dieses ist !!!

  • Sooo, der Lehrgang ist erfolgreich überstanden..

    Wir bedanken uns bei allen, die sich hier eingebracht haben und auch bei denen die uns anderweitig unterstützt haben.


    Leider ist die Projektarbeit mit 7.7MB zu groß, um die hier komplett einzustellen.


    Historisch hat sich auch nicht Neues ergeben..

    Gruß Olli

    Heimatforscher in der Region Hannover Nord (Speziell Reichsautobahn, Flak/Scheinwerfer und Kriegsschule)