• Hallo,


    lange habe ich mich hier nicht gemeldet. Aber nun sind mir bei meiner Beschäftigung mit meiner Familie doch noch Fragen gekommen:


    Ein Familienmitglied war Feldwebel und als Stukapilot in Russland im Einsatz. Ab 1943 war er dann offenbar als Pilot in Deutschland.


    Kann es sein, dass er versetzt wurde, weil man nach 1942 keine Verwenung mehr für ihn hatte?


    Wäre es möglich, dass er dann zu den Jagdfliegern wechselte?


    Eine zweite Frage: Wie war die Urlaubsregelung für Piloten bei er Luftwaffe?


    Eine dritte Frage: Wo wurde man zum Stukapiloten ausgebildet?


    Für Eure Antworten wäre ich mal wieder dankbar


    und grüße freundlich aus Wiesbaden :)


    Christiane

  • Moien,nach der Schulung auf den A/B Fliegerschulen wurden die angehenden Stuka-Flugzeugführer zu den beiden Stukafliegerschullen 1 und 2 geschickt. Die waren u.a. mit Standorten in Kitzingen, Wertheim, Foggia/Italien vertreten. Dazu gab es 1941 bis 1942 noch zwei Stukaflieger-Vorschulen, Bad Aibling und in Piacenza/Italien. Hinsichtlich des Einsatzes als FF in Deutschland kann ich nur vermuten. Ab Ende 1943 wurden viele Stuka-Flugzeugführer auf die Fw 190F umgeschult, als Schlachtflieger. Um genaueres zu erfahren würde ich eine Auskunft zur Person bei der WASt anfordern. Was den Urlaub angelangt, mein Vater (Schlachtflieger) bekam 1943 mal für vier Wochen Urlaub um in seinem erlernten Beruf (Elektriker) in seiner Heimatstadt beim Bau von Luftschutzräumen zu helfen. Ich denke aber, das dieser Urlaub mit seiner Verwundung im Zusammenhang stand.

    h.