Photos reinigen

  • 1. Das Problem


    Photos wurden vor 1945 in der Regel mit Photoecken in die Alben eingeklebt.
    Anstatt Photoecken wurde oft auch weißer Papierleim verwendet, um die Photos einzukleben.
    Heute findet man sehr oft Photos, die aus den Alben herausgelöst wurden, und auf der Rückseite an mehreren Stellen Reste des Albenpapiers und Klebstoffrückstände aufweisen.


    Die Seiten in den alten Photoalben bestanden aus einer ziemlich weichen, grobfaserigen Papiersorte, vergleichbar mit der Struktur von Löschpapier, in der Regel waren diese Seiten von schwarzer oder dunkelgrüner Farbe, das damalige Papier war nicht säurefrei (!).


    Diese Kleber- und Papierrückstände auf der Rückseite der Photos sind sehr unschön, und verdecken oft auch einen Großteil der oft vorhandenen rückseitigen Beschriftung.



    2. Die Methode


    Man legt das Photo auf eine möglichst glatte Unterlage, eine kleine Glasscheibe eignet sich sehr gut.
    Dann nimmt man ein Wattestäbchen (Ohrenreiniger) und betupft die Papier- und Kleberrückstände vorsichtig mit destilliertem Wasser, Speichel eignet sich auch dafür, zur Not nimmt man lauwarmes Leitungswasser.


    Dann lässt man die betroffenen Stellen etwa 5-10 Minuten einweichen...
    Mit der Kante eines kleinen Holzstückchens "schiebt" man nun sehr vorsichtig die Rückstände weg, wenn das noch nicht reicht, ein zweites Mal die betroffenen Stellen einweichen, und den Vorgang wiederholen...


    Die verbleibenden Reste entfernt man vorsichtig mit einem leicht angefeuchteten Mikrofasertuch.
    Dann ein Blatt Löschpapier auf die Rückseite des Photos legen, das Photo leicht beschweren, und für etwa 1 Stunde liegenlassen.


    Achtung !!! Die Photos wurden in der Regel mit Tinte beschrift, oder mit einem Bleistift, die Tinte ist auch nach über 60 Jahren noch wasserlöslich, also mit dem Befeuchten der betroffenen Stellen sehr sparsam und vorsichtig umgehen !!!



    3. Das Ergebnis


    [Blocked Image: http://img340.imageshack.us/img340/5610/san002cz5.jpg]


    Die Rückseite des obigen Photos war an 8 Stellen mit Papier- und Kleberrückständen verunziert, der Arbeitsaufwand für die Reinigung betrug etwa 30 Minuten, davon waren 95% Wartezeit.
    Die kleine Mühe lohnt sich, das Ergebnis war sehr gut.


    Wenn jemand seine Photos mit einem "Alleskleber" ala UHU eingeklebt hat, dann hat man schlechte Karten, und der Zeitaufwand für die Reinigung der Rückseite des Photos ist erheblich höher, und erfordert sehr viel Geduld und gute Nerven.


    Ich habe mit dieser "Methode" schon hunderte alte Photos von solchen Rückständen befreit, diese Arbeit ist Fitzelkram und nicht jedermanns Sache, mir macht das aber Spaß, und die kleine Mühe wertet die alten Photos sehr auf.


    Ich bin sehr gespannt auf eure Tipps zum Thema...


    Danke und Gruß
    Michel

    Edited once, last by Tbird ().

  • Danke Michel,
    hab den Beitrag wegen seiner grundsätzlichen Bedeutung oben 'festgepinnt'.


    Arnold

  • Danke, Arnold !


    Im alten Forum schrieben wir ja einmal über das Reinigen der Vorderseite alter Photos, ich fand das Thema damals sehr interessant.


    Wenn ich zurückdenke, wieviele alte Photos ich unwissender Esel schon vor Jahrzehnten "kaputtgereinigt" habe, dann wird es mir heute noch schlecht...


    Ich bin beileibe kein Experte, das sind alles nur Erfahrungswerte, die ich gerne weitergeben möchte.


    In diesem Sinne


    Gruß


    Michel

  • Hallo Michel,


    Quote

    Michel schrieb:
    Im alten Forum schrieben wir ja einmal über das Reinigen der Vorderseite alter Photos, ich fand das Thema damals sehr interessant.


    Kein Problem. Ich habe da mal was wieder aufbereitet:


    Bilder waschen, Wasser schadet nicht



    weers Geschrieben am: 25.12.2006, 23:59


    Wir hatten kürzlich in einem Thema das Problem, wie man alte Bilder reinigt. Sie sind vielleicht von Kleber verdreckt, haben Rostflecken von Heftklammern, Tee, Kaffee oder was auch immer. Ich hatte derzeit dazu geraten, die Bilder einfach ins Wasser zu legen und dann die Verunreinigungen abzuwaschen.


    Ich vertraue nämlich darauf, dass diese Bilder aus diesem Zeitraum viel robuster sind, als wir das glauben. Ich vertraue deswegen darauf, weil ich als Fotograf gearbeitet und tausende von Negativen und Positiven entwickelt und abgezogen habe.


    Ich habe nun mal die Probe aufs Exempel gemacht und meinen eigenen Rat befolgt. Sicherheitshalber von einem Foto, dass in der Wertigkeit nicht so ganz weit oben steht. Das Negativ ist natürlich nicht mehr vorhanden, wird aber die Größe von 4,5 x 6 cm gehabt haben. Das Foto könnte somit ein Kontaktabzug gewesen sein, wie es damals üblich war.


    Es war oberflächlich sehr stark verschmutz. Diesen Zustand zeigt das Foto 1. Ich habe das Foto 30 Minuten in normalem Leitungswasser gewässert und dann die Verschmutzungen mit dem Daumen langsam abgewischt, wobei ich darauf geachtet habe, dass keine Kratzer entstehen. Mit etwas "Fingerspitzengefühl" merkt man das. Man darf die empfindliche Oberfläche nicht beschädigen. Und deswegen rate ich dazu: Nehmt keine mechanischen Hilfsmittel, was der Daumen nicht schafft, geht auch mit anderen Hilfsmitteln nicht ohne Verletzung der Oberfläche weg. Keine Bürsten und auch keine Q-Tipps.


    Ganz vorsichtig reiben, und auf jeden Widerstand achten. Dann abtupfen, und dann mit der Sichtseite auf eine glatte und gereinigte Fliese an der Badezimmerwand blasenfrei antupfen, damit die glatte Oberfläche des Fotos erhalten bleibt und sich das Foto nicht wellt.


    Höchtens drei oder vier Minuten warten, dann das Bild abnehmen und unter ständigem planhalten trocknen lassen. Das wars dann.


    Während das Foto an der Fliese klebt, sollte man nicht ans Telefon gehen. Diesen Fehler hatte ich gemacht. Als ich zurückkam, war das Foto fest an der Fliese angeklebt. "Sch****", dacvhte ich mir, hab das Foto noch mal wieder nass gemacht, sogar durchweicht und konnte es dann wieder abziehen. Ein Knick ist übriggeblieben, mehr nicht.


    Wenn ein Foto sowas mitmacht - selbst die Bleistiftbeschriftung auf der Rückseite blieb erhalten - darf man sich sicher sein, dass diese Fotos relativ robust sind.


    Ich zeige Euch den "Vorher-Nachher-Effekt"


    Foto 1: Der Original-Scan


    [Blocked Image: http://www.bilder-hochladen.net/files/jhh-2f.gif]


    Foto 2: Die "bereinigte" Version:


    [Blocked Image: http://www.bilder-hochladen.net/files/jhh-2g.gif]


    Die "Flusen" auf dem Foto entstanden während der Trocknungsphase, weil ich nicht in einem staubfreien Raum gearbeitet habe. Das nächste Mal bin ich schlauer...


    und die Rückseite nach der Reinigung mit der Bleistift-Beschriftung


    [Blocked Image: http://www.bilder-hochladen.net/files/jhh-2h.gif]


    Zu sehen ist hier der Knick, der beim Versuch, das angetrocknete Bild abzulösen entstand.


    Unter dem Strich bin ich mit dem Ergebnis des Experimentes sehr zufrieden und werde mich nicht scheuen, bei anderen Fotos ähnlich vorzugehen. Aber nur mit Wasser und Daumen...


    Gruß,
    Arnold

    der129er Geschrieben am: 26.12.2006, 08:33


    Hallo Arnold,


    den Daumen würde ich bei der Sache weglassen. Auch ich habe mit diesem Verfahren guten Erfolg erzielt.
    Nach anraten eines Profi-Fotografen ging ich zur Sache.
    Er warnte mich vor jeder mechanischen Bearbeitung, da sich sonst die Oberfläche des Bildes lösen könnte.
    Nur wässern, maximal mit den Fingern über dem Bild im Wasser "fächeln", um durch diese leichte Wasserbewegung den Schmutz zu lösen.
    Nicht zu lange wässern war sein nächster Hinweis.
    Zur Trocknung soll das Bild auf der Rückseite liegend auf einer ebenen leicht saugfähigen Unterage plaziert werden.
    Dabei des öfteren leicht anheben. Damit verhindert man das antrocknen.
    Der Erfolg war sofort sichtbar.
    Daumen weg ist OK, denn wer das Fingerspitzengefühl nicht hat, kann sich das Bild damit schädigen, da ihm die sehr empfindliche Oberfläche "wegschwimmen" kann!
    Ansonsten erzielt man damit tolle Erfolge.


    Gruß Jürgen,
    der129er

    Tbird Geschrieben am: 28.12.2006, 01:51


    Arnold, das "Wässern der Photos", und das "Reinigen mit dem Daumen" unterschreibe ich auf keinen Fall!!!


    Ich habe mich zum Thema im Internet schlau gemacht, deine Methode wird viele Photos zerstören, ich finde deine Hinweise brandgefährlich, gerade für unbedarfte Mitleser...


    Ich werde den Teufel tun, die sehr seltenen Photos meines Opas aus den frühen 1930er Jahren erneut zu "wässern", nur um einige alte Photoecken zu entfernen.


    Es mag zwar sehr diffizile Handarbeit für jedes Photo sein, aber ich entferne so etwas lieber manuell, ohne zu "wässern"...


    Und ich sammle historische Photos nicht erst seit gestern, ich kenne mich nur ein wenig mit diesem Thema aus.


    Gruß


    Michel


    Ich hoffe damit geholfen zu haben :]


    Ich habe auch deinen Thread "Photoecken aus Papier ?, Photoalben, 1930- ca. 1938/39" gefunden.


    Gruß


    FRank

  • Hallo! Habe mir eben mal die Einträge zum Thema Fotos reinigen durchgelesen. Habt ihr auch einen Tip, wie man alte Fotos aus Alben heraus lösen kann? Mein Großvater hat seine Bilder teils vollfläüchig eingeklebt. Ich habe mal eine Seite mittels Wasserdampf bearbeitet. Die Bilder lösen sich, aber nach dem Trocknen rollen sie sich zusammen. Ich will es jetzt mal mit dem Dampfbügeleisen versuchen, die Bilder wieder plan zu bekommen. Hintergrund der Aktion, an die Beschriftungen der Rückseite heran zu kommen.


    Gruß
    caesaris

    Viele Grüße aus Berlin
    Caesaris


    B.Brecht: „Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt.“

    Edited once, last by caesaris ().

  • Hallo caesaris,


    ist zwar schon ein alter Beitrag, aber dennoch nicht uninteressant.
    Wie sind denn Deine Versuche - mit Wasserdampf lösen und mit dem Dampfbügeleisen glätten - ausgegangen?


    Gruß Jürgen,
    der129er

    Wer nicht die eigenen Toten zu betrauern vermag, dem glaubt niemand die Trauer um die anderen!

  • danke der Nachfrage :-) Es war recht simpel. Als ich das Album zum Buchbinder gebracht habe und den fragte obe er damit Erfahrungen hat, nahm der Typ ein stumpfes Messer fuhr unter die Bilder und hat sie so Stück für Stück gelöst. Fertig! Geht aber eben nur bei so altem Kleber. Die Rückseiten kann man dann mit feuchten Wattestäbchen reinigen und vorsichtig abreiben. So kam die Schrift wieder zum Vorschein usw. Vorsicht ist geboten bei Tinte. Ansonsten ging es überwiegend gut.Klar ging auch einiges an Schrift verloren, wenn sich das Papier vom Foto löste. Dennoch, bin zufrieden.

    Viele Grüße aus Berlin
    Caesaris


    B.Brecht: „Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt.“

  • Unser alter Freund Michel hat mir mal wieder einen Tipp gegeben, der es in sich hat. Zumindest für die, die alte Filme und Abzüge ihr eigen nennen...


    http://www.uni-muenster.de/Forum-Bestandserhaltung/
    http://www.uni-muenster.de/For…taurierung/soma-film.html


    Danke Michel - und viele Grüße,
    Arnold


    PS: Nichts ist mir in meiner Zeit als Mod/Admin dieses Forums so schwer gefallen, wie die Trennung von Michel. Das hat weh getan...


    Ich denke, es ist ihm Recht, wenn ich "die alten Kumpels" von ihm grüße...

  • Dann grüße bitte von mir, dem „Bildermacher-Kollegen“, zurück. Ganz besonders freut mich zu hören/lesen, dass er das „Steuer“ wieder in die Hand genommen hat!


    Herzliche Grüße
    TAK :)

    Wer verurteilt kann irren – wer verzeiht irrt nie.

  • Hallo Forumsmitglieder!


    Fotoreinigung mit Leitungswasser ---> Wasser schadet nicht ?(


    Habe den "Tip" :rolleyes::evil: mit dem Fotoreinigen mit normalen Leitungswasser ausprobiert! X(


    Das Foto,bzw die Oberfläche hat sich aufgelöst! (So wie bei einem Foto,daß auf einen Tintenstrahldrucker ausgedruckt wurde)  :( Gott sei Dank habe ich es nur bei einem Foto ausprobiert!Leider ist es jetzt für immer verloren,da ich keine Negative habe! ;(


    !!!! ICH KANN DAVOR NUR ABRATEN !!!!


    Gruß ernesto

    Edited once, last by ernesto_2 ().


  • Hi,
    was für eine Öberfläche hatte den dein gereinigtes Foto ? Wenn es eine matte Fläche gewesen ist, dann brauchst du dich nicht darüber zu wundern.
    Bei Hochglanzversiegelten Fotos sollte das ohne Problem mit Wasser gehen !
    Gruß
    05er

  • Hallo 05er!


    Was ist der Unterschied zwischen einer matten und einer hochglanz? ?(
    Ist nirgendwo was drüber gestanden,daß man nur Hochglanzbilder so bearbeiten kann X(


    Gruß ernesto

  • Quote

    Original von ernesto_2
    Hallo 05er!


    Was ist der Unterschied zwischen einer matten und einer hochglanz? ?(
    Ist nirgendwo was drüber gestanden,daß man nur Hochglanzbilder so bearbeiten kann X(


    Gruß ernesto


    Hi ernesto,
    es gibt im Grundegenommen 3 Arten von Foto-Oberflächen. Glanz, Halbglanz (oder Halbmatt, je nach Laune) und Matt.
    Der Unterschied liegt hier halt in der Oberflächenversiegelung und in der Haltbartkeit des Fotos. Ein Glanzfoto ist zb. besser gegen Fingerdapper und sonstigen Schmutz gefeit als ein mattes.
    Auch halten versiegelte Fotos länger als matte. Letztere verblassen schneller.
    Ich würde nicht versiegelte Bilder nicht reinigen, sondern eher versuchen sie über ein Bildbearbeitungprogramm zu berabeiten !

  • Hi 05er!


    Das Foto,daß ich reinigen wollte,war mit einem anderen Foto (vielleicht Feuchte am Dachboden) zusammengeklebt --> beim Auseinanderziehen blieben Papierreste darauf haften.Diese wollte ich nun entfernen - nun ja,was dabei herauskam wissen wir nun :evil: ;(


    Naja.Man lernt nie aus

  • Hallo in die Runde,


    es hat zwar nichts mit Fotoreinigung direkt zu tun, aber vielleicht weiß jemand, wie man auf Fotorückseiten verblasste Tinte wieder "sichtbar" machen kann.
    Hier mal ein Beispiel:


    Vielen Dank im Voraus


    Thomas

    Files

    • Ruecks1.jpg

      (239.52 kB, downloaded 1,270 times, last: )

    Edited once, last by Josef A. ().

  • Hallo!


    In dieser Zeit wurden alle Fotos auf Barytpapier belichtet.
    Barytpapier ist auch heute noch bei Kennern sehr geschätzt und beliebt und kann problemlos gekauft werden.


    Du kannst Barytpapier normalerweise problemlos wässern, das schadet dem Papier im Grunde nicht. Wer sich in der Dunkelkammer auskennt weiß das man beispielsweise beim Tonen die Papiere vorwässern muss.


    Was hier passiert ist, ist das sich der Barytträger von der Papierunterlage gelöst hat. Dieser Umstand ist weniger dem Wässern geschuldet sondern vielmehr der Tatsache das der Träger schon vor dem Wässern über die Jahre gelöst hatte. Wässern ~3-4 min.


    Grundsätzlich rate ich zu destilliertem Wasser das mit Netzmittel versetzt ist. Netzmittel verschafft der Oberfläche ein extra Glanz und verhindert beim trocknen Flecken.
    Kann man hier kaufen:
    http://www.fotoimpex.de/shop/f…stabilisator-1000-ml.html


    Zum Trocknen bitte das überschüssige Wasser mit einem Bildabstreifer abstreifen und anschließend mit der Bildseite nach oben auf ein sauberes Küchentuch o.ä. legen. Die Nasse Barytschicht ist empfindlich!


    Das alles ist kein Hexenwerk sondern reines Handwerk.
    Im Übrigen sind Bilder aus der damaligen Zeit noch richtige Qualität und halten bei richtiger Lagerung min. 500 Jahre! Im Vergleich dazu sind heutige Ausdrucke der reinste Schrott.


    Roland

  • Hallo zusammen,


    ich restauriere nicht nur alte Fotos, sondern auch Ansichtskarten.
    Meine Erfahrungen:


    Immer erst auf kleinster Fläche prüfen, wie das Motiv auf eine Behandlung reagiert!


    Bei schlecht fixierten Fotos löst sich die Oberfläche binnen Sekunden, wenn man sie
    befeuchtet oder gar wässert.


    Mein größtes Problem sind die Fotos und Karten, die mit einer dicken Nikotinschicht überzogen sind.
    Vorsicht beim Anfeuchten! Nikotin löst sich nur schwer und wird äußerst klebrig. Wenn die Schicht zu
    dick ist und man sie nicht komplett entfernt, verwischt sie nur. Wieder getrocknet hinterlässt sie dann
    Schlieren, die oft übler aussehen, als vorher. Erst schauen, was man mit trockenem Abreiben bewirkt.


    Für kleinere Unreinheiten: Mit Spucke erziele ich manchmal bessere Ergebnisse, als mit Wasser.
    Gelegentlich reicht Anhauchen aus. Zum Abreiben nutze ich überwiegend normales Toilettenpapier.
    Randverschmutzungen lassen sich teils mit einem Radiergummi gut entfernen (aber nie in
    Verbindung mit Feuchtigkeit!). Außerdem kann man mit dem Radiergummi durch gezieltes Druck
    ausüben auch kleine Dellen, Knicke etc wieder glätten - speziell an Rändern /leicht fleddrigen Ecken.


    Albumreste etc., feucht oder trocken, entferne ich mit einer Rasierklinge. Gerade wenn es darum geht,
    empfindliche Schrift freizulegen.


    Mit Gruß
    Ken

    Die Dinge sind immer gleich, sie stellen sich nur anders dar.
    Inf.-Rgt. 376 [FPN 35944] und 225. Inf.-Div. - suche alles!

    Edited 3 times, last by Ken Gerrit ().