Familienforschung (U271 und U420)

  • Hallo aus Melbourne,

    ich versuche herauszufinden, wo mein Vater während des 2. Weltkrieges gedient hat und wo er in Britischer Kriegsgefangenschaft war.

    Was ich weiß ist:

    Name: Adolf Winn, geb 26.2.1923

    Er hatte sich 1943 freiwillig bei der Kriegsmarine gemeldet, war Smutje auf U-Booten.

    Lt. Historisches-Marinearchiv.de diente er zeitweise auf U271 und U420.

    Im ubootarchiv.de fand ich seinen Namen unter 'zwischenzeitlich an bord' auf U271.

    Ich habe 2 Urkunden von ihm; eine ist ein Besitzzeugnis, Matrosengefreiter Adolf Winn, 10. Unterseebootflotille, Verwundetenabzeichen in Schwarz, aufgrund einer Verletzung erlitten am 18.7.1943. Wo?

    Die 2. ist ein Ubootskriegsabzeichen 1939, Matrose I, Adolf Winn, verliehen 'an Bord' 9. April 1945, unterzeichnet von Kapitänletnant und Flotillenchef Moehlmann, 14. Unterseebootflotille. Welches Uboot?

    Ich weiß, dass er in Narvik, Norwegen war und von dort auch in Gefangenschaft kam.

    Außerdem habe ich ein Postsparbuch, aus dem hervorgeht, dass er 13.2.1943 in Luebeck-Travemuende, 5.5. und 24.5.1943 in Kiel-Vak (?), und am 18.12.1943 in Bremen war. Nach meinen bisherigen Recherchen waren an den genannten Orten Uboot-Ausbildungsstätten.

    Kann mir hierbei jemand weiter helfen?

    Gruß, Barbara

  • Hallo Barbara,


    erst einmal ein Recht herzliches Willkommen im Forum


    Ich habe Mal in dem MTB von U 271 geschaut. U 271 lief am 31.05.1943 zur Feindfahrt aus Kristiansand aus. Im KTB ist zum Zeitpunkt 31.05.1943 vermerkt:


    Matrosengefreiter Winn wegen Furunkelose linker Fuß mit Lymphdrüsenentzündung. Einlieferung ins Krankenhaus Kristiansand.


    U 271 lief am 16.07.1943 in Lorient ein.


    Er war also nicht zum Zeitpunkt des Einkaufen in Lorient auf U 271.


    Des Weiteren gehörten U 271 noch U 420 der 10. U-Flottille an.


    Was habe ich noch gefunden? U 420 lief am 12.06.1943 zur 1. Feindfahrt von Kiel aus und lief am 14.06. zur Brennstoffergänzung in Marviken ein. Hier dürfte Adolf Winn zugestiegen sein. Am 03.07. erfolgte im Nordatlantik ein Flugzeugangriff auf U 420. Hierbei gab es zwei Tote und mehrere Verletzte, dazunder der Matrosengefreiter Winn. Er erhielt ein Einschuss in die rechte Gesäßhälfte in Splitter an den oberen Schenkeln. U 420 lief am 16.07.1943 in Lorient ein.


    Hier wird er sein Verwundetenabzeichen bekommen haben.


    Ich verweile zur Zeit im Urlaub und kann leider nicht so intensiv nachschauen. Schreibe auch mit mein Tablet, für mich nicht das optimalste 😁


    Gruß nach Melbourne


    Lothar

    Edited 2 times, last by Albert64 ().

  • Hallo Barbara,


    lt. http://www.ubootarchiv.de/ubootwiki/index.php/U_420


    ist U 420 bereits auf der 2. Feindfahrt am 21.10.1943 im Nordatlantik verlorengegangen. Ursache unbekannt, verschollen und mit ihm die ganze Besatzung. Die 1. Feindfahrt dieses Bootes ging vom 12.06.1943 bis 16.07.1943. Zu dieser Zeit war Dein Vater aber - lt. Albert 64 - in Kristiansand im Lazarett. Wenn er tatsächlich auch auf U 420 war (was nicht unbedingt stimmen muss), dann nur kurz während der Erprobungszeit des Bootes. U 271 ging am 28.01.1944 westlich von Irland verloren. Totalverlust.


    Die 14. U-Flottille wurde im Dezember 1944 in Narvik aufgestellt. Chef: Korv.kpt. Helmut Möhlmann. Acht Boote wurden ihr zugeteilt. Siehe auch

    https://uboat.net/flotillas/14flo.htm


    Alle acht Boote existierten bei Kriegsende noch. In deren Besatzungslisten auf ubootarchiv.de steht kein Adolf Winn. Das muss aber Nichts heißen, da die Listen der überlebenden U-Bootfahrer nicht vollständig sind.

    Die Verleihung von U-Bootabzeichen fand normalerweise kurz nach dem Einlaufen statt. Wenn ich die Einlaufdaten der besagten Boote vergleiche, scheiden U 299 und U 995 aus. Sie waren Anfang April 1945 (und auch danach) nicht in Narvik.U 318 und U 997 kehrten am 24.03.1945 von einer Fahrt zurück, die U 295 bereits am 28.01.1945. Alle drei Boote liefen erst nach dem 09.04.1945 wieder aus.


    Bleibt U 716. Lt. ubootarchiv.de beendete dieses Boot seine 9. Unternehmung am 10.04.1945, lt. uboat.net und https://en.wikipedia.org/wiki/German_submarine_U-716

    aber am 09.04.1945. Das könnte passen.


    Gruss nach down under Christian

  • Hallo Christa, Lothar und Christian,

    zuerst einmal herzlichen Dank für alle eure Antworten und Beiträge zu meinen Fragen.

    Mein Vater wollte nie über diese Zeit sprechen und die beiden Urkunden hatte meine Mutter noch, die vergangenes Jahr gestorben ist.

    Da auf der Verwundetenurkunde das Datum 18.7.1943 steht, hatte ich den Angriff auf U420 nicht in Betracht gezogen, da es ja bereits am 16.7.1943 in Lorient wieder eingelaufen ist...

    Und jetzt muss ich auch mal ganz dumm fragen: Was bedeuten MTB und KTB?

    Ich habe in U-Boot-Archiv Wiki wochenlang sämtliche U-boot Infos durchgelesen, aber nichts weiter über ihn gefunden, genauso wie ich auch viele Male HMA aufgerufen habe. Natürlich wird ja überall darauf hingewiesen, dass die Listen nicht vollständig sind, also heißt es: am Ball bleiben.


    Desgleichen suche ich auch etwas über meinen Onkel Klemenz Heimann, geb. 15.7.1923 heraus zu finden. Er hatte sich auch freiwillig zur Kriegsmarine gemeldet und hat mit meinem Vater während der Ausbildung ein Zimmer geteilt. Durch ihn haben sich meine Eltern überhaupt kennen gelernt. Aber seinen Namen habe ich bisher nirgends gefunden...


    Für heute nochmals vielen Dank und wenn euch noch etwas unter die Finger kommt, ich bin für jede Info, Link, Hinweis dankbar.


    Gruß Barbara :)

  • Hallo Barbara,


    ich hätte noch etwas zu den von Dir genannten Daten bzgl. des Postsparbuches zu sagen. Mai 1943 in Kiel-Wik passt insofern, da U 271 zu dem Zeitpunkt vermutlich zur 1. Feindfahrt (Beginn 29.05.1943) ausgerüstet wurde. Der Februartermin für 1943 in Lübeck könnte in die Zeit der sog. Restarbeiten fallen. Vor der Endausrüstung in Kiel gingen die Boote nochmals für einige Wochen in die Werft. Das geschah an verschiedenen Standorten. Bei U 271 könnte es die Flender Werft in Lübeck gewesen sein. Leider liegt die genaue Ausbildungschronik für U 271 (noch) nicht vor, aber vgl. mal diesbgzl. die von U 270

    http://www.ubootarchiv.de/ubootwiki/index.php/U_270


    Der Dezembertermin von 1943 erschließt sich mir leider nicht. In Bremen wurden viele U-Boote gebaut und in Dienst gestellt. Allerdings traf das nicht für die U 716 zu. Mir fällt auf, dass zwischen der Lazarettzeit in Norwegen, Mitte 1943, und der Verleihung des U-Bootabzeichens, April 1945, fast zwei Jahre liegen. Die U-Bootabzeichen wurden gewöhnlich nach 1-2 Feindfahrten verliehen. Bei den Kurzeinsätzen im Nordmeerraum könnte es natürlich auch länger gedauert haben.


    KTB steht übrigens für Kriegstagebuch. Für die U 271 findest Du die Eintragungen hier

    https://drive.google.com/drive…wNeWCOCpJcMEs2Co0eQumn8QP


    Unter MTB kenne ich nur die engl. Bezeichnung MOTOR TORPEDO BOAT. Das ist hier wohl kaum gemeint. Evtl. steht es schlicht für Marinetagebuch?


    Was Deinen Onkel betrift. Schwierig, wenn man außer Namen und Geburtsdatum Nichts weiter hat. Da kann ich Dir höchstens empfehlen


    1. ) das U-Boot Archiv hier in Cuxhaven zu kontaktieren

    http://dubm.de/


    2. ) Eine Anfrage an das Bundesarchiv zu starten

    https://www.bundesarchiv.de/DE…terlagen-persbezogen.html



    Vielleicht hat ja noch der Eine oder Andere Forumsteilnehmer noch ein As im Ärmel ;).


    Gruss


    Christian

  • Hallo Barbara,


    MTB ist ein Schreibfehler von mir 😁. Es sollte eigentlich KTB ist Kriegstagebuch heißen.

    Am Sonntag bin ich aus den Urlaub zurück. Ich sende Dir die entsprechenden Seiten aus dem KTB mit den Einträgen.über Winn sowie den Quellenhinweis. Hab Geduld.


    Gruß

    Lothar

  • Hallo!

    Im ubootarchiv.de fand ich seinen Namen unter 'zwischenzeitlich an bord' auf U271.

    Aktuell gibt es in einem Auktionshaus eine Versteigerung eines Nachlasses eines Matrosen von U271 mit ein paar Bildern und Dokumenten (siehe Anhang), die für dich vielleicht interessant sein dürften. Weitere Infos sind über mich zu erhalten.


    Grüße

    Sven

  • Hallo Sven,

    wäre wirklich sehr interessant zu wissen, ob mein Vater auf einem dieser Fotos ist.

    Wie kannst du helfen? Was kann ich machen? Ich habe ein Portrait Foto von ihm in Uniform, könnte man vergleichen...

    Gruss Barbara

  • Sven30

    Changed the title of the thread from “Familienforschung” to “Familienforschung (U271 und U420)”.
  • Hallo Christian,

    vielen Dank für deine weiteren Ausführungen bzgl. der Sparbuch-Daten. Habe mir die Ausbildungschronik von U270 angesehen und da ist ja auch Danzig benannt, was für mich insofern interessant ist, da mein Onkel aus Schlesien kommend, meinen Vater zum Wochenendurlaub zu sich nach hause einlud, da mein Vater wegen Zeitknappheit nicht nach hause in den Hunsrück reisen konnte...

    Danke auch für den Link zu dem KTB von U271. Frage mich nur, wer im Einsatz die Zeit hatte, alles so genau zu dokumentieren.

    Hoffe auch, dass es immer noch Dokumente gibt, die bisher nicht digitalisiert werden konnten und ich herausfinde, wo er bis Kriegsende genau war und wann und wo in Gefangenschaft.

    Ich werde mich jetzt mal mit den anderen Links beschäftigen.

    Viele Grüsse, Barbara

  • Hallo Sven,

    ja, ich hab die Fotos angesehen und so groß gemacht wie möglich, aber da sie sehr klein und nicht sehr scharf sind, hab ich so meine Schwierigkeiten..

    Hoert sich ja fast so an, als wenn er dabei ist? Da brauch ich schon deine Hilfe.

    Gruss, Barbara

  • Hallo!

    Frage mich nur, wer im Einsatz die Zeit hatte, alles so genau zu dokumentieren.

    ... das war militärisch so erwünscht und erforderlich, dass alles dokumentiert wurde ... zumal ging es hier um Menschenleben und um hohe Materialwerte.


    ich hab die Fotos angesehen und so groß gemacht wie möglich, aber da sie sehr klein und nicht sehr scharf sind, hab ich so meine Schwierigkeiten..

    Hoert sich ja fast so an, als wenn er dabei ist? Da brauch ich schon deine Hilfe.

    ... größer habe ich die Bilder auch nicht, ich kann aber so nett sein und einmal für dich nachfragen! ;)


    Ob er dabei ist oder war, kann ich dir beim besten Willen leider nicht sagen!


    Grüße

    Sven

  • Hallo Barbara,


    den Link von U 271 hast Du ja bereits von Christian bekommen. Ich habe nun den Eintrag von U 420 mit dem Flugzeugangriff vom 03.07.1943 anhehängt. Das komplette Kriegstagebuch der ersten Fahrt vom 12.06. 1943 bis zum 16.07.1943 findest Du unter diesen Link:


    https://drive.google.com/drive…6bC8XTXweBmL4J8iZEkLIuKKj


    Ich hoffe er haut hin.


    Viele Grüße

    Lothar

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  • Hallo zusammen,


    gerade kommt mir der Gedanke, dass die Zugehörigkeit zur Crew von U 420 bei Adolf Winn doch stimmen könnte. Wie Lothar eingangs erwähnte, ist er am 31.05.1943 wegen einer Fussentzündung in Kristiansand/Norwegen von U 271 ins Lazarett gekommen. U 271 lief noch am gleichen Tag wieder aus. U 420 verließ Kiel am 12.06.1943 und erreichte zwei Tage später Marviken. Das ist ein kleiner Ort bei Kristiansand. Könnte es angehen, dass Adolf Winn nach 14 Tagen wieder borddienstfähig war und auf U 420 eingestiegen ist? Am 03.07.1943 kam es im Nordatlantik zu einem Luftangriff, bei dem zwei Männer fielen und einer verwundet wurde. Könnte Winn dieser Verwundete gewesen sein?


    Am 16.07.1943 lief U 420 in Lorient ein. Das Verwundetenabzeichen gab es dann zwei Tage später. Das passt durchaus. Für Entzündungen, Verletzungen, Krankheiten etc. gab es jedenfalls keine Verwundetenabzeichen. Da muss schon eine Feindeinwirkung vorgelegen haben. Ein längerer Lazarettaufenthalt verinderte dann höchstwahrscheinlich, dass er mit U 420 wieder auslaufen konnte. Somit entging er dem Totalverlust des Bootes.


    Gruss


    Christian


    PS: Ich sehe gerade in der KTB von U 420 Seite, dass ich richtig liege;)

  • Hallöchen, ihr seid einfach super, vielen Dank Lothar und Christian.
    wenn ich das alles so lese, versuche ich mir immer vorzustellen, wie es wohl so an Bord in der Enge eines U-bootes war, zu arbeiten und wie hektisch dann während eines Angriffs oder wenn Leute wegen Verletzung ausfielen…

    Weiß einer von euch, ob eine Crew immer auf dem selben U-Boot blieb oder ob auch ohne offensichtlichen Grund auf andere U-Boote ‘ausgetauscht’ wurde?
    Im Falle meines Vaters war es ja klar, da beide U-Boote bei Jahresende 1943 außer Gefecht waren und die Crew anderweitig eingesetzt werden musste…
    Mich würde auch interessieren, welche anderen Aufgaben ein Smutje noch hatte, außer die Mannschaft zu verpflegen?

    Gruß, Barbara

    PS. Jetzt ist ganz klar, dass auf der Verwundetenurkunde ein falsches Datum als Tag der Verwundung steht. Ich werde jetzt zu meinem PC wechseln und die Dateien rauf laden.

  • Hallo, hat etwas länger gedauert, da wir etwa 30 min Internetausfall hatten...

    Also hier jetzt die beiden Urkunden und ein Foto meines Vaters...

    Gruß, Barbara


    Funktioniert nicht... meine Datei ist zu groß! Selbst als PDF Datei ist sie noch zu gross.

    Muss ich morgen machen, denn bei uns ist es jetzt 22.20h :saint:

  • Hallo Christian,


    wie Du hier siehst lag ich schon richtig :) :saint:


    Es gab nicht nur eine verletzte Person. Man beachte den Satz: "Mehrere Soldaten Prellungen". Es gab also mehrere Verletzte, die schwere der Prellungen ist leider nicht angegeben.


    Gruß

    Lothar


    Nachtrag:


    Meine Aussage


    Des Weiteren gehörten U 271 noch U 420 der 10. U-Flottille an.

    muss ich berichtigen. U 420 gehörte nach den Verlustmeldungen von Bootsmannsmaat Grosser bzw. Maschinengefreiter Noeske der 10. U-Flottille an.

    Edited once, last by Albert64 ().

  • Hallo Lothar,


    tja was soll ich sagen. Mal wieder unfreiwillig für Heiterkeit gesorgt. :( :thumbdown:


    Ich habe Deinen Beitrag zwar gelesen, aber irgendwie völlig fehlinterpretiert. Dahingehend, dass U 420 nicht stimmen könnte. Bei meinem sog. "Geistesblitz " von heute Mittag hatte ich Deine Infos schon gar nicht mehr auf dem Zettel.

    Egal, es gibt Schlimmeres. Evtl. habe ich hier aber etwas, was uns den militärischen Werdegang von Adolf Winn näher bringt. In dem Bericht geht es auch um einen Smutje bei der U-Bootwaffe. Auch er war zuletzt nach Nordnorwegen gekommen.


    https://www.historisches-marin…stiges/berichte/u_995.php


    Vielleicht beantwortet dieser Bericht die eine oder andere Deiner Fragen, Barbara.


    Gruss


    Christian

  • Hallo Christian und Lothar,

    habe bisher vergeblich versucht, die gestern angekündigten Urkunden sowie Foto meines Vaters noch weiter zu reduzieren, dass ich sie hier im Forum hochladen könnte :( also habe ich sie in meine Google Drive App gebracht, aber wenn ich hier einen Link rein kopiere, erscheint es nicht als LINK sondern einfach eine Zeile mit lauter Kauderwelsch ;(

    Was mach ich da falsch?


    Und dann hab ich das tolle Interview mit dem Smutje von U995 gelesen, ja und dabei wirklich viel interessantes erfahren, vor Allem auch, dass die Besatzung von U 995 und 3 weitere Besatzungen am Kriegsende zur Internierung in das Barackenlager der sogenannten 'Reservation VI A nähe Floean kamen... Das ist auch wieder so ein Anknüpfungspunkt, welches die anderen 3 U-Boote waren und ob mein Vater evtl. dabei war... Ich habe die Crew Listen der 8 U-Boote der 14. Flottille durchgesehen, aber leider kein Hinweis auf ihn - was nichts besagt, da unvollständig...


    Eine andere Frage stellt sich mir auch in Bezug auf seinen Krankenhausaufenthalt im Juli 1943 in Lorient. Die Daten aus dem Sparbuch sagen, dass er zwischen Mai und Dezember nicht dran war und ich glaube kaum, dass er von Juli bis Dezember im Krankenhaus war. Er muss also von Lorient aus einem anderen U-Boot zugewiesen worden sein. Gibt es da Krankenhaus-Unterlagen, die evtl sagen, wohin er entlassen wurde und wo würde man anfangen zu suchen?

    Grüsse, Barbara

    Edited once, last by Barbara 73 ().