Kriegsgefangenen-Mannschafts-Stammlager III B, Fürstenberg , 4. Kompanie Landesschützen-Bataillon 313

  • Liebe Mitglieder des Forms,


    ich habe eine Auskunft über die Einheiten des Bundesarchivs bekommen und würde nun gerne wissen, wo diese Einheit gesetzt wurde:


    Kriegsgefangenen-Mannschafts-Stammlager III B, Fürstenberg , 4. Kompanie Landesschützen-Bataillon 313

    Zeitraum: 1940 - 1941


    Ferner suche ich noch Informationen

    Kriegsgefangenen-Mannschafts-Stammlager III B, Fürstenberg

    Mir ist bekannt, dass sowjetische Truppen die Überlebenden Kriegsgefangenen am 28. April 1945 befreiten


    Der Gesuchte Alfred Giebel ist am 11.07.1945 in Schilute deutsch Heydekrug, Litauen verstorben, beigesetzt auf dem Friedhof Schilute 1996, Grablage: kl.g. 2652, klo. 3, m4 oder 3, Gr. 4, Hosp 2652.


    Nach meinem Kenntnisstand fanden 1945 dort keine Kampfhandlungen statt und der Gesuchte war zuletzt in Fürstenberg eingesetzt.


    Gibt es Informationen über ein Kriegsgefangenen-Lager in Schilute/Litauen?


    Über Tipps zur weiteren Recherche wäre ich sehr dankbar! Wenn ich etwas herausgefunden habe, stelle ich auf Wunsch die Ergebnisse auch gerne für alle Suchenenden hier ein.

    Vielen Dank!

    André Schlüter


  • Hallo, ich möchte wissen, ob ich hier die richtigen Schlüsse gezogen habe, dassvon

    1940 bis 1941 die 4. Kompanie des Landesschützen-Bataillon 313 überwiegend an der Ostfront für Sicherungsaufgaben im rückwärtigen Heeresgebiet eingesetzt und man damit davon ausgehen kann, dass diese erheblich an Kriegsverbrechen beteiligt war?


    Wie groß muss man sich die Kompanie vorstellen? Es geht mir darum zu erfahren, ob die Kompanie eingesetzt war und welche Aufgaben sie hatte.


    Ich habe mir das so zusammengefasst, aber ich kenne mich gar nicht aus.


    Vielen Dank!

    André




    1940 bis 1941: 4. Kompanie Landesschützen-Bataillon 313


    Am 1. April 1940 wurde das Bataillon im Raum Fürstenberg im Wehrkreis III in Landesschützen-Bataillon 313 umbenannt. Das Bataillon war noch immer der Division z.b.V. 403 unterstellt[1] und wurde im März 1942 in die 403. Sicherungs-Division umbenannt. Die Division wurde während des gesamten Kriegs überwiegend an der Ostfront für Sicherungsaufgaben im rückwärtigen Heeresgebiet eingesetzt, u. a. zur Gefangennahme versprengter sowjetischer Soldaten und Kommissare. Weitere antisemitische Maßnahmen des Kommandeurs[2], wie Konfiszierungen, Funktionsenthebungen, Bildung „rein“ jüdischer Häuser, folgten. 1941 war die Division bei der Kesselschlacht bei Smolensk und der Schlacht um Moskau in der sogenannten Heeresgruppenreserve. Während dieser Zeit wurde die Division gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt und brannte zahlreiche Dörfer nieder. (…) Anfang 1942 wurde bei Toropez die Auffanglinie der Division durch die Rote Armee durchbrochen. Es folgten Einsätze zur Judenverfolgung in der Ostukraine im Sommer 1942. (…). Am 31. Mai 1943 wurde die Division in Südrussland aufgelöst. [3]


    [1] http://www.lexikon-der-wehrmac…Bat/LandschtzBat313-R.htm


    [1]https://de.wikipedia.org/wiki/…r_Heeresgruppe_Mitte_1941


    [1] https://de.wikipedia.org/wiki/…rungs-Division_(Wehrmacht)







    [2] https://de.wikipedia.org/wiki/…r_Heeresgruppe_Mitte_1941




    [3] https://de.wikipedia.org/wiki/…rungs-Division_(Wehrmacht)

  • Noch eine Frage:


    Durch das Bundesarchiv ist mir bekannt, dass die gesuchte Person im Kriegsgefangenen-Mannschafts-Stammlager III B, Fürstenberg gesetzt war.


    Gibt es eine Möglichkeit herauszufinden, welche Tätigkeit er genau dort ausgeübt hat?


    Erkennungsmarke (-65- 4. 165 4. Ldsch. XIII / II) und Feldpostnummer habe ich.


    Sowjetische Truppen befreiten die Überlebenden des Lages am 28. April 1945. Gibt es dazu nähere Informationen?


    Vielen Dank!

    André