Waffen SS Kaserne Hamburg Langenhorn

  • Quote

    Original von Andre
    Moin!


    Ich bin begeistert!
    Mit Deiner Erlaubnis Burghard werde ich die beiden Bilder, insb. das zweite, den beiden mir bekannten Angehörigen der Stammkompanie vorlegen.


    Hallo Andre,
    Erlaubnis erteilt. Anbei noch 2 weitere Fotos
    http://www.bilder-hochladen.net/files/6qyt-4-jpg.html][Blocked Image: http://www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/6qyt-4.jpg][/url]
    Oscha Kutzias, rechts mein Vater Ustuf Riek
    http://www.bilder-hochladen.net/files/6qyt-5-jpg-nb.html][Blocked Image: http://www.bilder-hochladen.net/files/6qyt-5.jpg][/url]
    Ausbildung am MG
    Gruß Burghard


    Bilder zusätzlich angehängt; kkn

  • Hallo,
    habe mich mit der WaSt in Berlin in Verbindung gesetzt.
    Ich freue mich auch sehr über die vielen Beiträge zu meinem Thread.
    Hätte ich nicht vermutet.
    Da die Bearbeitung bei der WaSt bis zu 6 Monaten dauern kann und ich nicht so lange warten möchte, bitte ich um Mithilfe.
    Name des Großvaters: Hermann Jaburg, Kreis Cux
    Geburts-sowie Sterbeort und Datum sind mir nicht bekannt.
    Der einzige Hinweis ist sein Aufenthalt zu besagter Zeit in der Kaserne Langenhorn.
    Vielen Dank im Voraus

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    Sterbeort und Datum sind mir nicht bekannt.



    Hallo Nicky,
    viele Angehörige des SS-Panzer-Grenadier-Ausbildung-Bataillon 18 und der benachbarten Einheiten fanden südlich von Bremen in den letzten Kriegstagen den Tod. Da bei SS- Angehörigen nur die Personalnummer auf den Grabsteinen stehen würde es vielleicht helfen wenn du diese Nummer zu Verfügung hättest.
    Beispiel: 15585 SS Pz.Gren.Ers.Btl 18


    Sollte dein Großvater unter diesen Gefallenen sein würde sich sein Bestattungsort südl. von Bremen auf einer der Kriegsgräberstätte befinden.



    Gruß
    Jörg

  • Hallo Burghard, hallo Roland, hallo Forengemeinde!


    Ich habe die hier gezeigten Fotos jetzt den beiden mir bekannten ehem. Angehörigen der Stammkompanie z.b.V. vorgelegt!


    Über 60 Jahre liegt das Geschehene jetzt zurück und das fordert natürlich seinen Preis!


    Harms wurde von einem gleich klar erkannt und der andere erkannte ihn mit Hilfe!


    Gondecki wurde von einem gar nicht erkannt, dafür von dem anderen mit Hilfe!


    Der Herr mit der Kopfbinde (unbekannt!) wurde grunds. erkannt, aber war nicht mehr namentlich bekannt. Ihm fehlte die (linke) Hand! Er kam als Mannschaftsdienstgrad und normaler Lehrgangsteilnehmer, blieb ggf. als Sportlehrer, da guter Sportler.


    Häufig ausgeübte Sportart war Faustball! Dabei beteiligten sich auch die Offiziere und auch Soldaten mit fehlenden Händen (s. oben) und sogar einem fehlenden Arm (vergl. Gondecki).


    Granatwerfer gab es nicht bei der Stammkompanie, muß AuE 18 sein.


    Viele Grüße
    Andre

  • Quote

    Original von Andre
    Granatwerfer gab es nicht bei der Stammkompanie, muß AuE 18 sein.


    Hallo Andre
    dann muß in der Zeit als mein Vater bei der Stammkompanie gewesen ist die AuE 18 ja auch in der Kaserne gewesen sein.
    Gruß Burghard

    Mich interessieren die Regimenter Germania,I./ Nordland, Stammkompanie zbV.,

  • Hallo Burghard und Andre


    das könnte zeitmässig durchaus hinkommen, hier ein Auszug aus meinen Unterlagen mit Angaben zum SS-Ausbildungs-Bataillon 18:


    10.09.1944
    Nachdem das SS-PzGren.Ausb.Btl.18 ab dem 8.9.1944 aus dem Einsatz genommen wurde, erfolgte am 10.9.1944 die Verlegung nach Freiburg, wo das Btl. bis zum 11.10.1944 verblieb.

    11.10.1944
    Verlegung der Reste des "SS-PzGren.Ausb.Btl.18" in die SS-Kaserne Hamburg-Langenhorn. Die dortige Unterkunft blieb (vom 15.10.44) bis zum Kriegsende 1945 Standort des Bataillons.


    In Hamburg-Langenhorn lag auch die "SS-Stamm-Kompanie zur besonderen Verwendung", zu deren Aufgabe siehe auch unten Kapitel IX.
    (DF 9/75, S.23: “ die zwischen dem 11.43 und 2.44 von Dachau nach Hamburg-Langenhorn verlegte und dort von 3.44 - 5.45 blieb. Diese Kompanie unterhielt Lehrgänge für germanische Freiwillige und Volksdeutsche sowie Unterführer-Vorbereitungslehrgänge!”, so falsch, siehe auch "Stammkp.z.b.V")
    01.12.1944
    Da es immer wieder zu Verwechselungen zwischen dem "SS-Ersatz-Btl.18" und dem "SS-Ausb.Btl.18" kam, wies das SS-FHA in einer Bekanntmachung v. 1.12.1944 im VO. Bl.d.W SS, Nr.23, Ziff. 723, daraufhin, daß es sich bei dem "SS-PzGren.Ausb.Btl.18" und dem "SS-PzGren.Ersatz-Btl.18" um zwei verschiedenen Einheiten mit getrennten Standorten, Hamburg-Lagenhorn sowie Breslau, handelt.


    Grüße Roland

    Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel - man weiss nie, was man bekommt. Forrest Gump

  • Quote

    ....Zur SS-Stammkompanie z.b.V ( April 1944) kann ich folgendes sagen.Kommandant = Hstuf. Harms, IA. = Eduard Gondeki, Spieß: Oscha Georg Kutzias, A-Kompanie: Ustuf H. Mertig, Auffangstation bis 600 Mann, ...


    Hallo,
    ich habe den "H. Mertig" gefunden, eigentlich hieß dieser nicht "Hans", sondern Johannes Mertig!!! :D


    Gemäß SS-Führungshauptamt, Amt V/IIa/Ref. 2, Az.: 21c15 (?, unleserlich) Ra./Schn., SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS Knoblauch, vom 13.3.1944 betreffend „Versetzung der Teilnehmer des 4.Lehrganges für versehrte SS-Führerbewerber an der SS-Junkerschule Tölz“ wurden nach „ … Beendigung des 4.Lehrgangs für versehrte SS-Führerbewerber an der SS-Junkerschule Tölz …“ der SS-Standarten-Oberjunker der Reserve Johannes Mertig, geboren am 13.Juli 1923, von der SS-Pz.Aufkl.Ers.Abt. zu diesem Lehrgang kommandiert, mit Wirkung vom 12.März 1944 zur SS-Stammkompanie z.b.V., Hamburg, versetzt. (Kopie Versetzungsverfügung vom 13.3.44, BA Berlin)


    Grüße Roland

    Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel - man weiss nie, was man bekommt. Forrest Gump

  • Hallo Forum,
    ich suche Information über meinen Großvater und dessen Einheit. Laut WASt war seine letzte Einheit die Werkstattkompanie SS-Pz.Gren.Ers.Btl 18. Seine Gefangennahme war am 06.05.1945 in Bremen. Sein DstGrad: Sturmmann ( Bild (?1942) von ihm weisen einen höheren DstGrad auf: SS Untersturmführer mit einem dünnen und zwei dicken weißen unteren Ärmelringen auf).


    Erkennungsmarke: 12089 - SS-Pz.Gren.Ers.Btl 18


    Wer kann mir helfen.


    Gruß JAL, Aachen

    JAL
    Aachen

  • Hallo JAL,
    willkommen in diesem Forum!


    Ich versuche es mal chronologisch: Er hatte die Erkennungsmarke 12089 - SS-Pz.Gren.Ers.Btl 18, die muss er also ab April 1944 (nicht 1943, wie ich irrtümlich an Dich schrieb!!), nach Umbenennung des SS-Gren.Ers.Btl. "Ost" bzw, 31 in SS-Pz.Gren.Ers.Btl. 18 bekommen haben. Ist bekannt, wann er in die Waffen-SS eintrat? Leider habe ich in meinen bisherigen Unterlagen keine Vergleichs-Nummer einer Erkennungsmarke, kann also auch nichts über den Zeitraum der Verleihung dieser Nummer sagen.  :(


    Laut einem Bild vermutlich 1942 ist er Untersturmführer? ?( Also drei schräg verlaufende Sterne auf dem Kragenspiegel?
    Wenn er Offizier geworden sein soll, wird er vermutlich in der Führerliste des Amerikaners John P. Moore genannt, dazu brauche ich aber, vertraulich behandelt natürlich, Name und Geburtsdatum ... ;)


    Weiße Ärmelringe weisen eigentlich auf einen Stabsscharführer, also Spieß einer Kompanie hin,
    es sei denn er war bei einer Sondereinheit, bei denen keinen Dienstgradabzeichen verwendet wurden, sondern die Dienstfunktion, also Spieß oder Zug- oder Kompanieführer mit solchen Ärmelstreifen gekennzeichnet wurde. ?(


    Letzter Dienstgrad Sturmmann ...., Kgf. 6.5.45 Bremen: Das SS-Pz.Gren.Ers.Btl. 18 hatte keine Werkstattkompanie, nur eine Waffenwerkstatt für die Waffen für die Ausbildung, er kann also im Stab die Funktion einen Waffenmeisters inne gehabt haben? Noch zu Breslau gibt es einen Bericht: E. Pieper, der 1942 als Waffenmeistergehilfe dem Bataillon angehörte (damals noch SS-Gren-Ers.Btl. ”Ost”, s.d.), berichtete: “ ... Ich fuhr im Januar 1945 noch einmal in Urlaub nach Breslau, um meine jetzige Frau dort zu besuchen. Als ich am 18.1.1945 ankam, habe ich während dieser Zeit in der Waffenmeisterei des SS-Gren.Ers.Btl. 18 geschlafen, die von dem Unterscharführer Hans Zinnert geführt wurde.
    Zinnert war einziger Sohn und übernahm als Rottenführer 1942 die Waffenmeisterei, nach dem A.u.E-Btl getrennt wurde….“


    Das SS-Ers.Btl. 18 wurde (mit den Stamm, die einsatzfähigen Soldaten blieben in Breslau zur Verteidigung) ab Januar 1945 von Breslau nach Hamburg-Langenhorn verlegt und mit dem dort liegenden SS-Pz.Gren.Ausb.Btl 18 zu dem „SS-Pz.Gren.Ausbildungs- und Ersatz-Bataillon 18“ zusammengelegt; dort wurde im März 1945 die erste Kampfgruppe, Ende April 1945 die zweite Kampfgruppe aufgestellt.
    Bremen spricht für die 1.Kampfgruppe unter dem bisherigen Kommandeur des SS.Pz.Gren.Ausb.u.Ers.Btl 18, Sturmbannführer Krämer , die dort eingesetzt war.


    Mehr fällt mir erst mal nicht dazu ein, was weißt Du denn sonst noch über ihn!!


    Grüße Roland

    Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel - man weiss nie, was man bekommt. Forrest Gump

  • Mahlzeit!
    Gab es in der Kaserne Langenhorn eine Art "Fuhrparkservice? Bei uns im Dorf gibt es einen Wald, der noch heute als SS-Wald bezeichnet wird und dort standen bei Kriegsende nagelneue LKW´s (Ford!!). Nach meinen Recherchen war diese Einheit bei uns vorher in der Ukraine und hat da nach Erdöl gebohrt und ich finde absolut nichts über diese Einheit. Mit Hilfe des Forums könnte das ein Teil der Wehrgeologeneinheit aus Langenhorn sein, ich weiß das aber nicht. Kann mir hier jemand helfen?


    Danke im voraus!
    Marc-Oliver

    Suche alles über die 58. Infanterie-Division und das Artillerie-Regiment 158 sowie der Veterinärkompanie 158!

  • Hallo Marc-Oliver,
    im Zusammenhang mit dem Standort Hamburg - Langenhorn und einem vorherigen Einsatz in der Ukraine zur "Erdölbohrung" würden natürlich die SS-Wehrgeologen passen, deren Ersatzeinheit dort bis 1945 stationiert war.


    Leider habe ich bisher nur wenig zu dieser Truppe bzw zu den einzelnen Einsatzgruppen finden können, ich denke, Du hast diese Angaben hier bereits gesehen
    http://forum-der-wehrmacht.de/…3&hilight=SS+Wehrgeologen


    Leider kann ich also hier nicht weiter helfen, aber es wäre interessant zu erfahren, ob jemand diese Einheit aus der Ukraine weiter eingrenzen kann ;)


    Herzliche Grüße Roland

    Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel - man weiss nie, was man bekommt. Forrest Gump

  • Guten Abend!


    Die letzten Teile vom SS-AuE 18 die in Langenhorn lagen sollen sich, lt. einem Zeitzeugen, Ende April 1945 LKW und andere Fahrzeuge bei rückkehrenden Einheiten aus Norwegen "organisiert" haben. Selbst damit mußten sie mehrere Fahrten zu ihrem letzten Einsatzort in Lütau machen.


    Sollten die Wehrgeologen zu dieser Zeit noch dagewesen sein, so hätten sie bestimmt ihre Fahrzeuge an diese Kampfeinheit abgeben müssen oder hätten mitgemußt.


    MOK: Wie viele LKW waren es denn so ungefähr und wo liegt denn der SS-Wald?


    Gruß
    Andre

  • Hallo!
    Dieser Wald liegt in der Nähe von Bad Oldesloe. Über die genaue Anzahl der LKW kann ich leider keine Angaben machen, da ich dieses von unseren Bewohnern erfahren habe. Es war dort ein Lager mit drei Bunkern (welche Art, weiß ich noch nicht), von wann an, kann ich auch nicht sagen, nur, als die Engländer über Bad Oldesloe zu uns kamen, wollte diese Einheit kämpfen, aber aufgrund von Tieffliegern haben sie dann doch das Weite gesucht. Ich habe auch schon das englische Konsulat angeschrieben, ob ich Luftaufnahmen aus dieser Zeit bekommen könnte, leider bisher ohne Antwort. Es gibt ja auch noch diese evidenceincamera-Seite, da komm ich aber nicht durch. Luftaufnahmen deswegen, weil, laut Aussage, dieser Wald voll mit LKW´s gewesen sein soll.


    Gruß
    Marc-Oliver

    Suche alles über die 58. Infanterie-Division und das Artillerie-Regiment 158 sowie der Veterinärkompanie 158!

  • Hallo zusammen!
    Ich war gerade auf der Suche nach Infos zur Stammkompanie z.b.V. und habe deshalb nach HStuf. Harms gesucht. Unerwarteterweise hab ich dann hier einen Volltreffer gelandet. Der Onkel meines Vaters war von Oktober 44 bis Febuar 45 bei der Stammkompanie z.b.V. Sein Name war Walter Schneider, geb.19.05.1922 in Berlin. Verwundung war Kopfschuss/Gesichtsdurchschuss mit Verlußt des rechten Auges (am 03.07.41 bei LAH Raum Kiew) Beim Dienstgrad im entsprechenden Zeitraum bin ich mir nicht ganz sicher müsste aber Uscha gewesen sein. Finde es sehr interessant das hier so gute Infos vorliegen bzw. sogar Kontakt zu ehemaligen Angehörigen der Kompanie besteht. Vielleicht kannte ihn ja einer der Veteranen. Ich habe leider kaum Infos da er schon längere Zeit nicht mehr lebt und fast keine Unterlagen mehr vorhanden sind. Also falls ihr da noch etwas auf Lager habt ware ich für jede Info dankbar.
    Gruß
    Marco

  • Hallo Marco,


    leider liegen keine Namenslisten von Angehörigen der Kompanie vor, aber sicher wird Andre, wenn er das hier liest, mal "herumhorchen", ob dieser Name vielleicht in Erinnerung geblieben ist ;)


    Weißt Du, wohin der Onkel Deines Vaters n a c h Februar 1945 gekommen ist, die Kompanie wurde damals teilweise nach Graz - Tobelbad verlegt:
    Im Verordnungsblatt der Waffen-SS, 6.Jahrgang, 1945, Nr. 3 vom 01.02.1945 wird unter
    Ziffer 99 Inmarschsetzung zur SS-Stamm-Kp. z.b.V., angeordnet:
    " Von der SS-Stamm-Kp. z.b.V. wurden bisher nur Teile nach Graz - Tobelbad verlegt. Die Auffangstelle befindet sich nach wie vor noch in Dachau. Inmarschsetzungen sowie sämtlicher Schriftverkehr sind deshalb nach wie vor über Dachau zu leiten." (Danke Uwe/schwarzermai ;))


    Herzliche Grüße Roland

    Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel - man weiss nie, was man bekommt. Forrest Gump

  • Hallo Roland,
    laut den Unterlagen ist er ab Febuar 45 zur Junkerschule nach Tölz versetzt worden. Bis März 45 ,dann wurde die Junkerschule zur 38. SS-Grenadier-Division "Nibelungen" zum Kampfeinsatz versetzt (er war beim SS-Grenadier-Regiment 96) Ab 27.4.45 bis zur Kapitulation 352.V.G.D. Er ist kurz zuvor wohl irgendwie versprengt worden. Da bin ich aber auch noch am suchen, wie wo usw. ?( Es sind halt nur stichpunkthafte Notizen vorhanden die wegen der Rente damals zusammengetragen wurden.
    Danke für die schnelle Antwort.
    Gruß Marco

  • Hallo Marko,
    Vielen Dank für diese Angaben!! Dann dürfte Schneider an folgendem Lehrgang teilgenommen haben ;):

    8.Vorbereitungs-Lehrgang für versehrte SS-Junker 1.2. bis 12.4.1945,
    vorgesehen ist der 8.Lg für versehrte SS-Junker v. 15.4. – 15.9.45
    (Schreiben des SS-FHA, Amt XI v. 30.12.44: BA NS 756/331)


    Durchführung in der Lehrgruppe C unter dem Lehrgruppenkommandeur SS-Sturmbannführer Hans Rühle von Lilienstern


    IX.Inspektion:
    SS-Hauptsturmführer (Erwin ?) Prüß


    (2.) Junkerschaft:
    SS-Untersturmführer Rolf Oberweger


    X.Inspektion:
    SS-Hauptsturmführer Grönter (?)


    XI.Inspektion:
    SS-Obersturmführer Müller (Überbrück ?)


    Zum 31.?.Januar 1945 waren weiterhin etwa 250 kriegsversehrte Führerbewerber zum 8. (?) Versehrten-Lehrgang an die Schule abkommandiert worden. Viele dieser Lehrgangsteilnehmer waren arm-, hand- oder beinamputiert.


    Leider liegen nur wenige Berichte zu diesem Lehrgang vor, es war bisher nicht eindeutig zu klären, ob es sich beim 8.Lehrgang um einen Führer- oder erst einen Vorbereitungs-Lehrgang auf den 8.Lehrgang für versehrte Führer ab dem 15.April 1945 gehandelt hat. In den Erinnerungen der damaligen Teilnehmer verschwimmen diese Angaben.


    Ein Teilnehmer schrieb: „ … Ich kann bestätigen, das sich fast der gesamte Versehrten-Lehrgang freiwillig zum Fronteinsatz meldete. In „Holzvergaser-Bussen“, wahrscheinlich Vorkommando, ging die Fahrt über München – Ulm – Neustadt nach Todtnau im Schwarzwald. …“


    Abe auch hier liegen m i r keine Teilnehmerlisten vor  :(


    Herzliche Grüße Roland

    Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel - man weiss nie, was man bekommt. Forrest Gump

  • Guten Abend!


    Hier die mir vorliegenden drei Gruppenbilder des Vorbereitungslehrganges für versehrte Führerbewerber in der Stammkompanie z.b.V. Der Lehrgang hat teilweise in Hamburg-Langenhorn und Graz-Tobelbad stattgefunden.


    [Blocked Image: http://i33.tinypic.com/28cnke8.jpg]


    [Blocked Image: http://i33.tinypic.com/rseni0.jpg]


    [Blocked Image: http://i37.tinypic.com/23wky9z.jpg]


    Der Herr auf dem mittleren Bild mit dem Büchlein in der Jacke ist dann auch beim SS-Grenadier-Regiment 96 gelandet. Wie wahrscheinlich fast alle der Abgebildeten. Sie müssen zu den 250 Männern gehört haben die zum 8. (?) Versehrten-Lehrgang an die Schule abkommandiert worden sind.


    @Marco:
    Vielleicht ist der Gesuchte auf den Bildern abgebildet? Ich werde aber mit der Weihnachtspost bei den beiden, mir bekannten Veteranen nachfragen. Zu welcher Kompanie gehörte Walter Schneider in der LAH?
    War das fehlende Auge durch ein Glasauge ersetzt worden? Oder trug Herr Schneider eine markante Augenklappe?


    Viele Grüße
    Andre

  • Quote

    ... Ich werde aber mit der Weihnachtspost bei den beiden, mir bekannten Veteranen nachfragen. ....


    Hallo Andre,
    vielen Dank für die schnelle "Reaktion", wenn es "Rückmeldungen" geben sollte, würde ich mich auch freuen,davon zu hören/lesen ... ;)


    Herzliche Grüße Roland

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  • Hallo Roland & Andre,
    ich war heute mal der Tante von meinem Vater einen Besuch abstatten und tatsächlich ist Walter auf dem mittleren Foto dabei. Sein Gesicht ist zwar zur Hälfte verdeckt, aber sie hat ihn sofort erkannt und gesagt das ist mein Walter! Er ist auf dem mittleren Foto der Mann mit der Feldmütze ,an der rechten unteren Ecke des linken Fensters ,dessen Gesicht nur zur Hälfte zu sehen ist. Zum Vergleich hat sie mir ein paar Fotos aus den fünfziger Jahren gezeigt, leider hat sie keine mehr aus den Kriegsjahren gefunden. Zum Verlust des Auges hat sie mich nochmal berichtigt. Er war Infolge der Schußverletzung auf dem rechten Auge erblindet (die Hornhaut hat sich abgelöst), hat sein Auge aber behalten. Also kein Glasauge und auch keine Augenklappe.
    Zur LAH habe ich nur folgende Daten vorliegen: 01.02.41- Juli 41 1./LSSAH (Vorgesetzter UStuf. Pleis) und eine Meldung vom 08.10.41: 5./E.LSSAH
    Dann November 41 bis April 42 5./E.LSSAH (Vorgesetzter HStuf. Bels).
    April 42 - Mai 44 3.Stabskmp. Führungshauptamt (Vorgesetzter UStuf. Fechner)
    Mai 44 - Oktober 44 8./E.LSSAH (Berlin, Vorgesetzter OStuf. Steinke)
    Die Meldung vom 8.10. finde ich etwas seltsam da er bis November 41 im Lazarett war. Als Lazarettorte habe ich folgende Angaben: Lazarett Luck, Reserve Lazarett Schweidnitz und Reserve Lazarett Breslau.
    Als Vorgesetzten in Tölz habe ich einen Stubaf Schmidt.


    Vielen Dank an Andre für das einstellen der Bilder! Es ist schon faszinierend einen Verwandten auf diese Art zu finden! Falls es da noch mehr Bilder gibt wäre ich sehr interessiert.


    Viele Grüße
    Marco