Heinrich Alois Seebald

  • Sehr geehrte Mitglieder des "Forum der Wehrmacht",

    bei Heinrich Alois Seebald handelt es sich um meinen Großvater. Da ich im Besitze seines Wehrpasses bin, kann sein militärischer Werdegang recht gut nachvollzogen werden. Allerdings haber ich zu den Dienststellen ein paar Fragen.


    Zugehörigkeit zu Dineststellen der Luftwaffe:


    20.04.1942 - 14.07.1942 6./Ln.Ers.Rgt 313 in Gerolzhofen (Stammrollennr. 259/42)

    15.07.1942 - 01.11.1942 Luftnachritenstelle Fritzlar

    03.11.1942 - 04.03.1943 Luftflottennachrichtenschule 4 Budweis

    05.03.1943 - 27.06.1943 6./Ln.Flugs.Rgt West

    28.06.1943 - 09.04.1944 Ln.Stelle E 39/IV

    10.04.1944 - Ende Ln.Stelle E(v) 222/VII


    Im Kriege mitgemachte Gefechte, Schlachten, Unternehmungen:


    05.03.1943 - 27.06.1943 Einsatz im besetzen Gebiet innerhalb des Bereiches der Lfl 3 im Luftkrieg gegen England

    28.06.1943 - Ende Einsatz im Operationsgebiet des O.B.S. (Oberbefehlshaber Süd?)


    Wenn ich das richtig verstehe fand im Zeitraum vom 20.04.1942 bis zum 27.06.1943 die Grund- und Fachausbildung statt. Im Wehrpass sind auch die Peilfunkerausbildung vom 03.11.1942 bis zum 13.02.1943, eine Adcock-Ausbildung vom 05.03.1943 bis zum 27.06.1943 und ein UKW-Lehrgang (ohne Datum) in Bergamo angegeben. Nach der Ausbildung müsste dann der "richtige" Einsatz bei der Luftnachrichtenstelle der Fliegerhorst-Kommandantur E 39/IV (später umbenannt in E(v) 222/VII) erfolgt sein.


    Meine Fragen:


    - Wo lag der Unterschied zwischen Fliegerhorst-Kommandanturen A und E?

    - Wofür steht das (v) bei E(v) 222/VII?

    - Wie war die Gliederung einer Flieherhorst-Kommandantur?

    - Gehe ich recht in der Annahme, dass die Ln.Stelle nur eine "Teileinheit" innerhalb dieser Fliegerhorst-Kommandantur war? Was waren denn die Aufgaben?



    Ich möchte jedem im Vorhinein danken, der mir mit meinen Anliegen weiterhelfen kann.


    Mit freundlichem Gruß


    Jan Eberling

  • Hallo Jan,


    hier <klick1> gibt es eine ganze Menge Infos zur Luftwaffe, auch zu den Einsatzorten der Fliegerhorst-Kommandantur 39/IV und 222/VII <klick2>.


    Gruß

    Udo


    Edit: zu spät...

    Infos willkommen zu: SS-Unterführer Schule Laibach (1945) , Inf. Rgt. 469 / 269. Inf. Div.,
    Pz. Art. Rgt. 13 / 13. Pz. Div , Lw.Baukp. 62/XI u. 1. Kp Lw-Baubataillon 15/IV

  • Vielen Dank Eumex und Udo für die schnelle Rückmeldung. Die Seite http://www.ww2.dk ist mir bekannt, auch die Angaben über die Fliegerhorst-Kommandanturen und deren Einsatzgebiete. Leider konnte ich dort aber bisher keine Antworten auf meine Fragen finden.

  • Hallo Jan,


    Quote


    - Wo lag der Unterschied zwischen Fliegerhorst-Kommandanturen A und E?

    Eine Fliegerhorstkommandantur A war zuzusagen die höchste Ausbaustufe einer solchen Kommandantur, mit allem was dazu gehört und evtl. auch weiteren Fliegerhorsten unter ihrem Kommando. Eine Fliegerhorstkommandantur E verfügte im Vergleich nur über begrenzte Möglichkeiten.


    Ab 1. April 1944 änderte sich die Bodenorganisation, es gab im Reichsgebiet von nun an die Fliegerhorstkommandantur A(o), in den Feldluftgauen die Fliegerhorstkommandantur E(v).


    o=ortsfest

    v=verlegbar


    Grüße

    Thilo

    Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941