Die Angst und Panik des Soldaten auf dem Schlachtfeld

  • Tag allerseits,


    bis Mitte der 70er-Jahre ging es bei den Gesprächen, die Veteranen untereinander führten, immer wieder um "den Barras".

    Keine Hochzeit, keine Geburtstagsfeier, ja sogar kein Leichenschmaus blieben davon verschont. In unserer Gegend ging es meist um Russland und "den Iwan", wie die Soldaten der Roten Armee allgemein benannt wurden. Solche Gespräche dauerten oft Stunden, was den weiblichen Anwesenden ganz und gar nicht passte. Von Angst und Panik war kaum die Rede, aber die Kriegserlebnisse wurden ungeschminkt

    besprochen. Diese Gespräche ersetzten damals im Einzelfall sicher den Psychologen. Auch die Traditionsverbände der damaligen Zeit waren stets gut besucht. Da kamen nicht nur die Mannschaften und Unteroffiziere

    der Traditionsverbände, sondern auch viele Offiziere, ja sogar ehemalige Generale zu den monatlichen Treffen.


    Grüße

    Bert

  • Hallo Frank/Evergreen,



    Und noch ein extremer Themensprung... Das fand ich sehr interessant und der Aspekt war mir völlig neu, Karl. Wie musste man sich das vorstellen? Die Besatzung hat den Benzinmangel oder den technischen Defekt quasi auf der Anfahrt in den Bereitstellungsraum vorgeschoben, um nicht mit ins Kampfgeschehen eingreifen zu müssen?


    Gibt es da dokumentierte Beispiele?

    Ich habe das so aus in etwa aus Blickenstorfer ( Er war im Krieg) übernommen. Ein konkretes Beispiel stand nicht da. Hat sicher auch keiner aufgeschrieben, denn das war ja dann "Feigheit vor dem Feind" und konnte zum Todesurteil führen.


    Gruß Karl

  • Tag allerseits,


    Im Zweiten Weltkrieg variierten die Symptome der Erkrankung. Während davor vor allem gezittert wurde oder die Soldaten temporäre Sehschwächen und Taubheit erlitten, plagten Soldaten im Zweiten Weltkrieg vor allem Magen-, Darm-, sowie Herz- und Kreislauferkrankungen. Sehr oft psychosomatisch. Angst- und Panikattacken führten vielfach zu solchen Krankheitsformen.


    Dazu ein interessanter Artikel:

    https://www.spiegel.de/geschic…de-4cb7-8f9c-321cc307e60b


    Grüße

    Bert

  • Hallo


    Mein Opa war in Russland und Polen und hat wohl nachts manchmal im Schlaf geschrien. Meine Oma war Funkerin und Flakhelferin und hat auch manchmal Nachts geschrien, das habe ich auch manchmal gehört weil ich in ihr Haus gezogen bin als sie alt war und mein Opa tot war.


    Gruß

    Charlotte

  • Hallo zusammen,


    zunächst ein herzliches Dankeschön für die interessanten und aufschlussreichen Beispiele.

    Da es inzwischen mit den Beiträgen ruhiger geworden ist möchte ich hier, ergänzend auf die Situation nach der Schlacht eingehen.


    Grundsätzlich kann der Soldat im Krieg nach der Schlacht nicht befriedigt aufatmen und denken ich habe alles

    überlebt, denn nach der Schlacht ist vor der Schlacht; nämlich der nächsten Schlacht. ( Die Zeiten, in denen eine Schlacht entscheidend war, sind längst vorbei.)

    Was empfindet der Soldat denn nach der Schlacht?

    Natürlich atmet er zunächst auf und ist erfreut überlebt zu haben, er wird sich vielleicht nach seinen Kameraden umschauen und dann, wie vor der Schlacht verhalten, Rauchen, . trinken, an seine Lieben denken, Erlebnisse mit Kameraden austauschen und vielleicht auch beten und nachdenklich sein. Viele wollten auch nur ihre Ruhe haben und zogen sich zurück. ( Veteranenaussagen*). Manch einer musste nach dem Kampf auch die Hosen reinigen oder hat sich erbrochen ( laienhaft: Magennerven), manche haben auch geweint, wie schon gelesen.

    Einige Vorgesetzt haben sofort weitere Befehle erteilt, um die Soldaten vom Nachdenken fern zu halten. Wurde z. B. ein Gegenangriff befürchtet, war es sowieso mit der Ruhe vorbei. Wenn man Fotos der Gesichter von Soldaten nach der Schlacht sieht, so ist die Anspannung sehr gut erkennbar.

    All dies war menschlich verständlich, wurde aber auch unterdrückt, denn die NS-Ideologie griff sehr stark in die soldatische Lebens- und Verhaltensweise durch die Erziehung ein.( "Stark wie Kruppstahl, zäh wie Leder und schnell wie die Windhunde".) Das war z. B. eine solche NS-Parole für die deutsche Jugend und Wehrmacht.


    Gibt es weitere Erfahrungen?


    Gruß Karl


    * Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, als es noch viele Veteranen gab und auch noch viel über den Krieg gesprochen wurde. Außerdem habe ich mich sehr früh für das Militär interessiert; war damals nicht der Einzige.

  • Tag allerseits,

    ( "Stark wie Kruppstahl, zäh wie Leder und schnell wie die Windhunde".) Das war z. B. eine solche NS-Parole für die deutsche Jugend und Wehrmacht.

    Der "Führer" machte diese Aussage vor rund 50.000 Hitlerjungen während des Reichsparteitages in Nürnberg, am 14. September 1935. Diesen Spruch verwendete er bereits in "Mein Kampf".

    Einige Vorgesetzt haben sofort weitere Befehle erteilt, um die Soldaten vom Nachdenken fern zu halten.

    Es gab aber auch ganz andere Gründe, nach gefährlichen Einsätzen, weitere Befehle zu erteilen. Mein Vater erzählte mir von einem Major, der im Januar oder Februar 1945 fortwährend unsinnige Befehle erteilte.

    In der Truppe war dieser Major dafür berüchtigt, dass er wegen fortwährender "Halsschmerzen" solche Befehle erteilte (z.B. das wiederholte sinnlose Erstürmen einer Anhöhe mit entsprechenden Verlusten).

    Er wollte unbedingt das Ritterkreuz verliehen bekommen, das er aber dennoch nicht mehr erhielt.


    Grüße

    Bert

  • Hallo zusammen!


    Nun kommt der Krankenpfleger hoch mit seiner angelernten Reinlichkeit. Karl hat es schon angesprochen.

    Die Hosen voll. Eine natürlich Reaktion großer Angst.

    Nur: WC-Papier selten oder gar nicht vorhanden. Aus der Natur Gras oder Blätter usw., also sehr bescheiden, Kleidung wechseln begrenzt möglich wenn vorhanden im Gepäck.

    Gesundheitsbezogen (abgesehen von Geruch, Gefühl, Scham usw.) sehr bedenklich. Man hatte somit nicht nur einen Wolf von den langen Marschwegen sondern garantiert auch wunde Stellen, Entzündungen usw. schmerzhafte, somit nicht verheilen wollende Stellen. Gar nicht nachvollziehbar.... Arme Hunde.


    Gruß Stephan

    Suche alles zur Waffenschule des AOK 1

  • Gesundheitsbezogen (abgesehen von Geruch, Gefühl, Scham usw.) sehr bedenklich.

    Grüß Dich Stephan,


    erfahrene, gestandene Soldaten machten eigentlich kaum in die Hosen. Geruch, Scham und Gefühl, dass musste man sich im Krieg, vor allem im Osten, abgewöhnen. Es gab da tatsächliche keine ordentlichen

    Toilettenhäuser, sondern nur ganz ordinäre "Donnerbalken". Bei solchen "gemeinsamen Sitzungen" auf diesen Donnerbalken enstanden dann die berühmten "Sch......haus-Parolen".


    Gruß

    Bert

  • Hallo Freunde,

    Ein Großteil der Beiträge zu diesem Thema, entspricht den Vorstellungen eines Nichtkriegsteilnehmers über das Geschehen an der Front.

    Den Soldaten an der Front ging es in erster LIni um das "Üblerleben". Ich habe im Winter 1944 kurz nach dem Großangriff am 14.01.1944

    vor Leningrad folgendes erlebt. Ich saß mit dem Btl.Kdr. in einem engen abdeckten Loch, wo das Tauwetter die Lehmwand glitschig machte und man sich kaum bewegen konnte. Um mich zu bewegen und die lahmen Beine wieder munter zu machen verließ ich das Loch und da stand neben mir ein junger Rekrut, der auf Posten stand. Er hatte eine Zeltplane übergeworfen, denn es regnete in Stömen. Da merkte ich, daß er bitterlich weinte und er jammerte mir vor: "Wenn meine Mama das wüsste, ich bekomme bestimmt eine Lungenentzündung" Ich tröstete ihn und sagte, ein Soldat bekommt noch nicht einmal ein Schnupfen.

    Im Februar 1944 hatte ich in dem Sumpfgebiet südlich Narwa an der Wade und den Füssen durch Kratzen wunde Stellen, die durch die Läuse mich immer wieder zum Kratzen veranlassten. Am Geburtstag von "Gröfaz" am 20.4.1944, bei dem unsere Ari und Do-Werfer zu kurz schossen und unser Angriffsbatl. nahezu auslöschte, schlepte ich mich mit meinem verwundeten Funkkameraden auf dem Rücken fast 2 Stunden durch das bauchhohe Wasser, zurück auf eine trockene Anhöhe, wo ich an einem offenen Feuer meine Füße mit den Stiefeln

    erwärmte und trocknete. Als es danach zurück ging, konnt ich vor Schmerz an den Fussknochen keinen Schritt tun. Mir wurden die Stiefel aufgeschnitten und ich lief fortan in Gummistiefel herum. Diese Wunden, man nannte es "Sumpffraß" sind erst nach meiner Heimkehr 1945 abgeheilt.

    In manchen Sitationen sehnte man sich färmlich nach einem "Heimatschuß" und habe dabei oft Verwundete strahlend erlebt, die sagten "Kamerad es geht heim zu Mutti".

    Dies sind nur einige Beispiele zu diesem Thema.

    Herzliche Grüße

    Ferdi

    Ferdi

  • Lieber Ferdi,


    Ich danke Dir, dass Du Dich hier als unmittelbarer Zeuge und Kriegsteilnehmer erläuternd zu Wort gemeldet hast.


    Bleib gesund und munter,

    herzliche Grüße von Karl

  • Hallo zusammen!


    Mein Vater sagte zu mir bei der Gefangennahme durch die Briten am 16/08/44 im Kessel von Falaise seien Er und Seine Kameraden mit ich Zitiere, Allesamt mit beschissenen, bepinkelten,zerissenen Hosen und ohne Unterhosen in

    Gefangenschaft gegangen.

    Durch den Gewaltmarch an die Front (An einem Tag 60 Km mit Material und Munition) hatten Sie fast Handteller grosse Blasen an den Fuessen,diese Blasen heilten erst in der Gefangenschaft in den USA.


    MfG Guido

  • Hallo zusammen,



    hier stellen sich nun die folgenden Fragen:

    ........und was geschah mit den psychisch Kranken dieses mörderischen Krieges?

    Hat der betroffene/kranke Mensch/Soldat diese, oft traumatischen Erlebnisse verarbeitet oder benötigte er med. Hilfe? ( Die er hinsichtlich dieser Beschwerden kaum erhielt)

    Gab es in der deutschen Wehrmacht überhaupt Psychiater, wurden diese auf schwerwiegende Fälle aufmerksam gemacht und haben sie diese medizinisch behandelt/versorgt?


    "Ein Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie untersucht und behandelt krankhafte Veränderungen und Störungen der Gefühle, des Denkens, aber auch der Stimmungen, des Antriebs, des Gedächtnisses oder des Erlebens und Verhaltens. Dabei geht es einerseits um ein psychologisches Verständnis menschlichen Erlebens und Verhaltens, andererseits aber auch um eine somatische Betrachtung von ursächlich körperlichen Erkrankungen (z.B. des Gehirns), die sich auf das seelische Erleben auswirken können."***


    Ja, es gab Psychiater in der Wehrmacht:

    "1927 : Max Simoneit ist Heerespsychologe beim Reichsheer

    1930 wird er Chef der Heeres -bzw. Wehrmachtspsychologie bis zu deren Auflösung 1942**." (Die Kriegsmarine behielt die psy. Dienste bei D.U.)**


    Dennoch gab es auch nach 1942 in der Wehrmacht Psychiater, wie wir in nachfolgendem, äußerst interessanten und aufschlussreichem Link mit vielen Quellennachweisen nachlesen können.


    Psychiater bei der Wehrmacht !?


    Hier passt aus o. a. Link der Beitrag von Herbert, der sich auf den 6.4.1944 bei der 4. Pz. Armee, 357. und 359 ID bezieht, den ich deshalb herausgezogen habe:

    In unserem speziellen Fall ging es um den Gesundheitszustand der beiden schon genannten Divisionen wenige Tage nach ihren jeweils ersten Einsätzen. Die jungen Rekruten des Jahrgangs 1926 waren danach dermaßen erschöpft, daß sogar Fälle von Nahrungsverweigerung und sogar Todesfälle aus Erschöpfung auftraten. Nach Zuteilung von rund 200 000 Vtamin-/Traubenzucker-Tabletten wurde eben einige Tage später ein Psychiater mit der Überprüfung der Besserung des Zustandes beauftragt.

    * Ein Befehl/Erlass zur Auflösung der Wehrmachtpsychiater ist in der Literatur nicht bekannt oder wurde nicht gefunden.

    ** Bönner, K. H.: "Das Leben de Dr. phil. Max Simoneit". Geschichte der Psychologie - Nachrichtenblatt.

    *** https://www.neurologen-und-psy…lebens%20und%20Verhaltens.


    Gruß Karl

    Edited 3 times, last by Karl Grohmann: Quellensuche ().

  • Guten Abend zusammen,


    Hier noch ein Zitat vom alten Fritz,er soll einmal gesagt haben in einer abendlichen Gesprächsrunde auf sans soussis, wenn meine Soldaten denken könnten hätte ich keine mehr.


    MfG Guido

  • Hallo Guido,


    dieses Zitat von Friedrich II kenne ich nicht, wohl aber einen Teil seines "Militärischen Schriften".

    Abseits vom Thema, wenn Dich das interessiert, wie mir scheint:

    https://perspectivia.net/servl…/fuessel_militaer.doc.pdf



    Hallo zusammen,


    Wie Ferdi schreibt, hat der zitierte Soldat an seine Mutter gedacht.

    In vielen Berichten habe ich gelesen, dass Soldaten kurz vor ihrem Tod nach Ihrer Mutter gerufen haben. Das zeigt doch die starke Bindung an die Mutter bis ins Alter. (Man erwartete Trost und Hilfe, denke ich). Sicherlich wurde auch gebetet, was vielleicht in den Berichten nicht so oft erwähnt wurde, da es dem NS - Zeitgeist nicht entsprach.

    ( Annahme)


    Den Soldaten an der Front ging es in erster LInie um das "Üblerleben".

    Das waren sicher auch die Gedankengänge der Soldaten vor der Schlacht/Angriff etc..

    Eine regelrechte Zeremonie der Verabschiedung wurde in Japan mit den 1.036 Kamikaze - Piloten veranstaltet.

    Hierzu grundsätzliches, auch üder die Angst des Soldaten/Piloten vor dem Einsatz:

    https://www.hausarbeiten.de/document/111855


    Gruß Karl


    Anmerkung:

    Mir ist bekannt, dass ich selbst das Thema habe ausufern lassen, sehe dies aber im Hinblick auf die schwierige Thematik und zur Vertiefung für zulässig an.

  • In vielen Berichten habe ich gelesen, dass Soldaten kurz vor ihrem Tod nach Ihrer Mutter gerufen haben. Das zeigt doch die starke Bindung an die Mutter bis ins Alter. (Man erwartete Trost und Hilfe, denke ich).

    Lieber Karl!


    Die Bindung zwischen Mutter und Kind ist, denke ich, die engste und intensivste, die es geben kann. Wenn die Entwicklung in den frühesten Lebensjahren, in denen sie sich nach der Schwangerschaft weiter festigt, nicht wesentlich gestört wird...


    Ich musste da beim Lesen an meine Frau denken, die immer wieder schon von diesem untrennbaren Band gesprochen hat, durch das sie sich mit unseren Kindern verbunden fühlt - die im Übrigen noch ein Stück entfernt sind vom Erwachsenenalter.


    In Momenten der größten Angst, den Tod vor Augen, sehnen sich - ich bin kein Psychologe und versuche nur, es ,nachzufühlen' - sicher gerade sensiblere Menschen nach dieser Ur-Bindung; in der Hoffnung, darin Halt und Trost zu finden, wie Du ja auch anmerkst.

    Anmerkung: Mir ist bekannt, dass ich selbst das Thema habe ausufern lassen, sehe dies aber im Hinblick auf die schwierige Thematik und zur Vertiefung für zulässig an.

    Angst, das Thema, um das es hier geht, hat viele Gesichter; und die Thematik hat unglaublich viele Facetten. Von daher ist es, meine ich, nur zulässig, wenn nicht sogar nötig, das Ganze zu vertiefen.


    Ich finde nach wie vor, dass dieser Thread ein ausgesprochen guter, interessanter und höchst lesenswerter ist. Er enthält viele passende Beispiele und Beiträge, die ich alle mit großer Aufmerksamkeit gelesen habe. Dass sich mit Ferdi auch noch ein Zeitzeuge eingeklinkt hat und seine persönlichen Erfahrungen einbringt, macht den Themenstrang nur noch wertvoller.


    Viele Grüße und ein schönes Pfingstwochenende!


    Frank

  • Hallo, unter Bezug auf Guido Schommers Bericht möchte ich über das nicht sehr appetitliche Thema "Behandlung menschlicher Ausscheidungen bei Besatzungen von Strahljägern" in den Jahren 1956 bis 1962 berichten.

    Quote from guido

    Allesamt mit beschissenen, bepinkelten,zerissenen Hosen und ohne Unterhosen in

    Gefangenschaft gegangen.

    1. In der Kantine der "Strahl-Flugzeugführerschule B" in Fürstenfeldbruck gab es ein "nicht blähendes Piloten-Frühstück".

    Blähungen bei Unterdruck in grossen Höhen können schmerzen. Sie schaden der Einsatzfähigkeit.

    Frühstück in Tuben - wie bei den Astronauten - stand vor der Einführung, war aber unerprobt.

    2. In der rechten Unterschenkeltasche der Hose steckte eine Kotz-Tüte.

    Nicht nur Anfänger, sondern auch Piloten mit vielen Flugstunden brauchten sie mal, wenn sie

    im Abgas -Strahl des Vordermanns durchgerüttelt wurden.

    3. Dann musste blitzschnell das Sauerstoff-Mundstück beiseite geklappt und und durch die Tüte ersetzt werden .

    sonst kostete das Reinigen des Mundstücks 20 DM !

    4. An der Stoff- Hose war auf der linken Innenseite eine etwa 20 cm x 5 cm lange Aussentasche mit Verschluss- Lasche .

    Inhalt ein Kunststoff-Beutel mit Penis- Manschette für Urin-Aufnahme.

    Wie das bei Druckanzügen im Starfighter aussah, weiss ich nicht.

    5. Für Kot-Aufnahme bei Langstreckenflügen gab es vermutlich Einlagen.

    6. "Volle Hose" hatte man meistens nur rhetorisch vor unerprobten Einsätzen.

    Hoffe, keine Anstands - Gefühle verletzt zu haben, aber "auch der Kaiser muss manchmal zu Fuss verschwinden.."

    Gruss jostdieter.

  • Hallo zusammen!


    Ein zum Thema passender Buchtipp wäre mitunter:


    Die Gesellschaft der Überlebenden von Svenja Goltermann, DVA

    Behandelt verschiedene Aspekte, auch die durch den Krieg entstandenen psychischen Leiden der Heimkehrer.


    Schöne Pfingsten, Gruß Stephan

    Suche alles zur Waffenschule des AOK 1