Alkoholische Getränke

  • Hallo allerseits,


    Ich bin rein zufällig über diesen Artikel gestoßen :


    http://www.doktorwhisky.de/wehrmacht-und-whisky/2543/


    Ich wollte das hier mit euch teilen da es hier im Forum bestimmt auch den einen oder anderen Liebhaber dieses Getränkes gibt.


    Desweiteren kann hier gerne alles weiter rein, was zum Thema passt.


    Falls dieses Thema anderweitig schon behandelt wurde, kann der thread gelöscht werden. Zum Thema Missbrauch wurde ja schon diskutiert. Allerdings habe ich hier im Forum nicht direkt etwas zu Alkoholischen getränken gefunde.

    Deshalb denke ich dass hier bestimmt noch ein paar interessante Fakten und Anekdoten zustande kommen.


    Einen schönen Montag...

    Thomas

  • Hallo Thomas,


    Kurzer Einschub:

    https://www.maltwhisky.de/whisky-sorten/


    Von der Wehrmacht hatten Soldaten, die das Pech hatten in Rußland dienen zu müssen und nicht zur Auffrischung in den Westen kamen, kaum die Möglichkeit einen Whisky zu genießen.

    Zitat aus vor genanntem Artikel:

    "Sie haben den Whisky mitgebracht und weil die anglo-amerikanische Kultur so einflussreich war, wurde auch der Whisky immer beliebter bei den Einheimischen.

    Das dürfte in der Tat der Hauptgrund für die Verbreitung des Whiskys hierzuland sein."


    Nicht vergessen darf man, dass Whisky in den Nachkriegsjahren und noch lange danach auf dem Schwarzmarkt gehandelt wurde, weil es zunächst nur, wenn überhaupt, dann schwarz gebrannten Fusel gab, denn Alkoholica waren auch bei den den damaligen Besatzern beliebt und war bei Durchsuchungen mitgenommen worden oder auch manchmal nach dem Genuß dem Vandalismus zum Opfer gefallen.

    Nachdem der Whisky frei käuflich war, blühte der Schwarzmarkt weiter, weil der Whisky im sog. "Class Six" Shop der US Army "Tax Free" ( zollfrei) und somit sehr billig war.

    Die GI´s ( US - Soldaten) und ziviles Gefolge mit Marken für den Einkauf, verkauften diesen an die dt. Gastwirte/Zivilpersonen - sehr beliebt an Taxifahrer oder bezahlten damit ihre Zeche mit zusätzlichen Gutschriften, denn es ging immer um mind. "a half gallon of Whisky" als kleinste Menge. Dabei wurde die Flasche in einer braunen Papiertüte am Flaschenhals gepackt und wie in den USA gewöhnt, transportiert.. Ähnlich wurde mit Zigaretten in anderer Tüte, verfahren. Die einzelnen Markennamen habe ich noch heute im Kopf.

    Dieser Schwarzhandel wurde dann später auch von den US - Dienststellen verfolgt. Es kam auf die zollfrei - Banderolen an, ob etwas nicht stimmte.

    Ich selbst habe gerne den NCO Club in den US - Kasernen aufgesucht um dort gut und billig zu essen und zu trinken. Damals durfte ich noch nicht in den Officers - Club. Hatte auch einige Vergünstigungen innerhalb der Kaserne, da ich damals mit US - Behörden zu tun und engen Kontakt hatte.....Jahre später dann wieder.

    Mein Vater erlebte in der US - Gefangenschaft erstmals den Whisky durch farbige Amerikaner kennen, die diesen genossen und ihm wohl etwas abgaben ( Auf dem Transport mit Zwischenübernachtung).


    Bei der Wehrmacht wurde ab und zu, meist bei besonderen Anlässen, vor Angriffen oder Großkampftagen Tee mit Rum oder Schnaps, meist in sehr geringen Mengen, abgegeben.


    Gruß Karl

    ,

  • Hallo Karl,


    Vielen Dank für deine Ergänzungen.

    Mir ist klar dass der Artikel die Ostfront aussenvor lässt. Dennoch fand ich ihn lesenswert im Bezug auf Alkoholgenuss bei der Wehrmacht bzw. Im wk2.


    Mfg

    Thomas

  • Hallo Karl, hallo zusammen!


    Als kleine Ergänzung zu deiner Aussage bezüglich der Abgabe von Alkohol an die Truppe.


    Mein Opa sprach sehr wenig über seine Kriegserlebnisse.


    Meine Oma wusste aber zu berichten, dass es vor jedem Nahkampftag in der Einheit meine Opas einen halben Liter "Selbstgebrannten" gab.


    Gruß

    Christian

    Suche Informationen über die 170. Infanteriedivision

  • Hallo Christian,


    Vielen Dank für deinen Beitrag.

    Davon habe ich auch des öfteren gehört bzw. gelesen.

    Mich würde mal interessieren wie der deutsche Landser so zum Wodka stand.

    Er wird zwar erwähnt, jedoch meist im Zusammenhang dass die Russen davon Regen Gebrauch machten.

    Einem Alkoholiker wird er willkommen sein, doch kann ich mir auch vorstellen, dass er nicht jedem zusagte.

    Ich frage dass, da ich ebenfalls eher ein Biertrinker bin.

    Auch in "Die Abenteuer des Werner Holt" wird auch eher dem Cognac oder wie in der berühmten Kellerszene dem Eierlikör zugesprochen...?

    Da sind doch bestimmt auch Trinkkulturen aufeinander gestossen, die sich vollkommen fremd waren? Vielleicht noch in den ehemaligen dt. Gebieten im heutigen Polen wird man dem Wodka zugesprochen haben aber sonst?


    Mfg

    Thomas

  • Hallo Thomas,


    ich weiß von einem Veteran, der längere Zeit bei eiskalten Temperaturen in Russland als Kradmelder tätig war, dass er danach viel Wodka getrunken hat "um nicht krank zu werden". Hat aber angeblich geklappt.

    Ferner gab er an, dass man total alkoholvergiftete Landser nach und während dem erbrechen in Misthaufen eingegraben habe, um diese am Leben zu erhalten. Das habe funktioniert. (??)


    Übrigens: Ich habe in Rußland (vor 20 Jahren) hervorragenden Wodka genießen dürfen. Da gibt es wesentliche Unterschiede. Ich durfte auch polnischen Wodka in Polen kennenlernen und muss sagen: excellent ! Jetzt trinke schon seit vielen Jahren keine harten Sachen mehr.

    Natürlich wird Wodka im Krieg überwiegend nicht von besonderer Qualität gewesen sein, aber damals galt sicher: Besser als gar nichts!


    Um zum Whisky zurück zu kommen: In USA habe ich damals während mehrerer Besuche die mir vorgesetzten unterschiedlichsten Whisky - Sorten mit Genuss konsumiert.


    Wenn man im Krieg auf Beute Whisky stieß, dann wohl kaum auf schottischen oder irischen Whisky/Whiskey.


    https://www.maltwhisky.de/scotch-irish-whiskey-unterschied/



    Gruß Karl

  • Hallo.


    Ich zitiere mal aus dem Buch "Marienburg 1945"

    Darin geht es um die Verteidigung der Marienburg und der gleichnamigen Stadt.


    "...Durch fast alle Berichte über das Leben in der Burg "geistern" auch noch heute die in den Gewölben des der Nogat zugewandten Teils des Mittelschlosses - von einer SS-Dienststelle in Berlin, wie es hieß - eingelagerten 75 000 Flaschen Alkohol und Wein von der besten Sorte. In der Tat: Viele hundert Holzkisten mit diesem kostbaren Naß waren dort in den alleruntersten Gewölben bis unter die Decke gestapelt!...

    ...Ehe die Verantwortlichen recht begriffen, welch ein ,,Schatz" sich dort unten befand, hatten die Landser die Räume längst entdeckt und sich häuslich niedergelassen. Nur kurze Zeit schien es so, als ob diese Unmengen an Alkohol zum Problem werden könnten, sehr schnell aber waren Neugier und Durst gestillt, und alle hatten sich an den Zustand gewöhnt. Die Holzkisten bildeten übrigens ob voll oder leer eine vorzügliche Lagerstatt in den ansonsten recht feuchten und ungemütlichen Gewölben ohne Tageslicht. Als die Burg fast sechs Wochen später dann aufgegeben wurde, war noch längst nicht alles ausgetrunken, herausgebracht oder an „Selbstabholer" verschenkt."


    * Gustav Fieguth, Marienburg 1945 - Kampf um Stadt und Burg. Seite140/141


    Also wenn es was gab, wurde das wohl auch getrunken.


    mfG Bernd

  • Hallo,



    Als die Burg fast sechs Wochen später dann aufgegeben wurde, war noch längst nicht alles ausgetrunken, herausgebracht oder an „Selbstabholer" verschenkt."


    * Gustav Fieguth, Marienburg 1945 - Kampf um Stadt und Burg. Seite140/141

    Ergänzend dazu: Eigentlich galt in der Wehrmacht, dass Alkohol nicht in Feindeshand fallen darf. Er ist zuvor zu vernichten um Übergriffe alkoholisierter Soldaten zu vermeiden.

    Die Bevölkerung von Ostpreußen hat das nach Möglichkeit auch gemacht. Die Menschen wurden aber oft von der plötzlichen feindl. Besetzung überrascht.

    Reibert: " Der Dienstunterricht im Heere": S. 34...

    "Ehrlos handelt, wer sich dem Trunke ergibt, Ausschweifungen begeht oder sonstigen Lastern huldigt."

    S. 63: " Er vermeidet Ausschweifungen, übermäßigen Alkohol -und Tabakgenuß. Im Genuß von Alkohol und Tabakhat sich der Soldat Mäßigung aufzuerlegen. H.V. Blatt 39, Teil A S. 33.Alkohol und Tabak gefährden Körper und Geist, insbesondere schädigen sie Herz und Lunge. Auf die Dauer wirken sie auch nachteilig auf den Charakter, die geistigen Fähigkeiten und die Willenskraft."


    Gruß Karl

  • Hallo allerseits...


    Ja, ich besitze den reibert von 1941. Deswegen finde ich das Thema doch recht interessant da die Vorschriften wohl im krassen Gegensatz zur Realität stehen...


    Alkohol sollte also nicht in Feindeshand fallen... Noch so ein Befehl der mir bisher nicht bekannt war.

    Auf der einen Seite macht es natürlich Sinn, aber mich wundert es doch immer wieder woran so alles gedacht wurde.


    Vielen Dank für eure Beiträge


    MfG

    Thomas

  • Hallo Thomas,


    , ich besitze den reibert von 1941. Deswegen finde ich das Thema doch recht interessant da die Vorschriften wohl im krassen Gegensatz zur Realität stehen...

    Stimmt, aber in Kriegszeiten gelten eben andere Gesetze. Man muss auch bedenken, dass die Vorschriften der Wehrmacht auf eine reichlichen Bestand vorhandener Dienstvorschriften bis mindestens ins 17. Jhdt. zugreifen konnten. Nicht alles was alt war und war und ist ungültig. Zudem lagen die Erfahrungen aus dem I. WK nur 21 Jahre zurück und so mancher Vorschriftenschreiber hatte diesen noch erlebt.


    Gruß Karl

  • Hallo Thomas,


    Stimmt, aber in Kriegszeiten gelten eben andere Gesetze. Man muss auch bedenken, dass die Vorschriften der Wehrmacht auf eine reichlichen Bestand vorhandener Dienstvorschriften bis mindestens ins 17. Jhdt. zugreifen konnten. Nicht alles was alt war und war und ist ungültig. Zudem lagen die Erfahrungen aus dem I. WK nur 21 Jahre zurück und so mancher Vorschriftenschreiber hatte diesen noch erlebt.


    Gruß Karl

    Hallo nochmal,


    Das ist ja sehr interessant.

    Also lohnt es sich wohl auch ältere Dienstvorschriften anzuschauen.

    Ich hatte bisher immer gedacht, dass nach Machtübernahme das alte vergangen war und durch komplett neue Vorschriften ersetzt wurde. Dann hat man dies sicher nur dem ton der Zeit und dem technischen Fortschritt angepasst...



    MfG

    Thomas

  • Hallo Zusammen,

    offenbar wurde der Alkoholkonsum bei der Wehrmacht in Mengen veteufelt und in Maßen gefördert. Folgend wird auch auf Befehle bzw. Dienstvorschriften verwiesen. So heißt es in dem Buch "Blutende Fronten" (Roland Kaltenegger) auf den Seiten 177-179:


    "Auch in der Deutschen Wehrmacht war der Alkoholmissbrauch während des zweiten Weltkrieges wiederholt der Gegenstand von Belehrungen und bei anhaltender Disziplinlosigleit sogar von drakonischen Strafen durch die Kriegsgerichte. Über die Disziplin und den Alkoholmissbrauch in der Tuppe liegen uns einige aufschlussreiche Schriftsätze von der berlin-brandenburgischen 68. Infanteriedivision vor. So heißt es unter anderem im Divisionstagesbefehl Nr. 88 vom 18. November 1940:

    "Ich bestrafe den Unteroffizier Benedikt Wiegand, 3. Kompanie/Panzerjägerabteilung 168, mit vierzehn Tagen geschärften Arrests, weil er am 9. November 1940 das Ansehen der Wehrmacht und des Unteroffizierskorps dadurch geschädigt hat, dass er in betrunkenem Zustande auf der Straße gelärmt und er die dem Vorgesetzten schuldige Achtung dadurch verletzt hat, dass er einen Angehörigen der Feldgendarmerie mit den Worten bedrohte: ,Du kannst einen in die Fresse kriegen!´"


    Aufschlussreich für den Umgang mit Alkohol in der Wehrmacht ist auch folgendes:


    Anlage 3

    zu "Oberkommando des Heeres/Generalstab des Heeres/Oberquartiermeister I Nr. 500/40 gezeichnet vom 7. Oktober 1940"

    Disziplin

    Erfahrungsgemäß steigern sich in den ruhigen Zeiten der Wintermonate und Kampfpausen Disziplinlosigkeit und die Neigung zum Alkoholmissbrauch. Mit besonderem Nachdruck weise ich daher immer wieder auf die Wahrung der Manneszucht hin; gegen jede Lockerung ist unnachsichtig und schnell durchzugreifen. Der Keim zu fast allen Verfehlungen liegt im Alkoholmissbrauch. Bedauerlicherweise habe ich in zahlreichen inletzter Zeit unter Einwirkung von Alkohol begangenen Vergehen feststellen müssen, dass Vorgesetzte, denen der Hang des Betreffenden zum Alkohol bekannt war, es an der erforderlichen Einwirkung haben fehlen lassen. Ich wende mich mit allem Ernst an jeden Offizier und verpflichte alle Kommandeure in diesem, die Disziplin und das Ansehen des Heeres gefährdenden Punkt, mit den Ihnen zu Gebote stehenden Mitteln Wandel zu schaffen. Vor dem Missbrauch des Alkohols kann nicht nachdrücklich genug gewarnt werden.

    Ich habe angeordnet, dass beschleunigt allen Stäben und Truppenteilen meine in letzter Zeit hinsichtlich Erziehung und Handhabung der Disziplinarstrafgewalt und Strafrechtspflege gegebenen wichtigsten Erlässe in einem Sammelheft zugehen. Ein Teil meiner für die Erziehung gegebenen Verfügungen ist bereits in Anlage 4, Beilage 1 bis 4 der Verfügung des Oberbefehlshabers des Heeres/Generalstab des Heeres, Aktenzeichen 34. Zentralabteilung im Generalstab des Heeres (1. Stab) (I) Nr. 1620/40 gezeichnet vom 5. Juli 1940 aufgenommen.


    Andererseits Wurden Alkoholportionen ganz gezielt an die Gruppe ausgegeben, um um die Moral der Landser nach schweren Kampfhandlungen wieder zu heben oder um sie enthemmt und wild wie die Tiere in das Kampfgetümmel zu stürzen. So heißt es in einem Befehl der 68. Infanteriedivision vom 12. Oktober 1941 ganz unmissverständlich: "Die Division hat bei der Armee die ständige Ausgabe der Alkoholportionen gemäß Heeresdienstvorschrift 86/1, Ziffer 16, beantragt. Bis zur Genehmigung des Antrages ist bei der Verpflegungsausgabestelle eintreffender Alkohol nur an die fechtende Truppe auszugeben.""


    Auch wenn ich beide Aspekte nach heutigen Maßstäben nicht befürworte, kann ich die damaligen Vorgehensweisen, eine Art Kompromiss zu finden, nachvollziehen.

    Files

    Gruß Christian


    Dankbar für Informationen über: PiBtl 51, PzPiErsBtl. 19, PiBtl 675 (116 PD), PiBtl 203 (203 ID)

  • Tag allerseits,


    noch mehr gesoffen wurde bei den Franzosen während des "Sitzkrieges". Der Alkoholkonsum nahm damals in der franz. Armee dermaßen überhand, dass auf den dortigen Bahnhöfen Ausnüchterungszellen für Soldaten eingerichtet wurden.


    Grüße

    Bert

  • Hallo,


    Zum Thema Frankreich hab ich letztens einen interessanten Artikel gelesen, indem es um Beschlagnahme von Wein für Wehrmachtzwecke und die darauf folgenden Reaktionen der Winzer und franz. Resistance,

    Welche dann "Etikettenschwindel" betrieben oder minderwertige Ware anboten.

    In der Richtung soll es wohl nun Nachforschungen in Frankreich geben, um dieses Kapitel der Winzerkultur zu beläuchten.


    MfG

    Thomas

  • Hallo zusammen,


    ein Beispiel für die Folgen des zu reichlichen Alkoholgenusses.


    Aus Dr. Hans Pflanz: Geschichte der 258. Infanterie-Division Band 1, Seite 44- 45:


    Bericht Rosin, InfRegt.478:

    "Um den Jahreswechsel (39/40) erhielten die Einheiten als Verpflegungszusatz Rum. Es war ein fürchterlicher Verschnitt und konnte bei reichlichem Genuß den stärksten Mann umwerfen. Die Zugführer sollten darum darauf achten, dass keiner der Männer zuviel trank. Nach einer (!!) abendlichen Ausgabe kontrollierte ich meinen Zugabschnitt und stellte fest, dass der MG-Stand der Gruppe Freiberg unbesetzt war und das MG und 2 Gurte Munition fehlten. Im Bunker der Gruppe ergab sich, dass zur Zeit der Soldat Priscywilla (Oberschlesier vom letzten Ersatz) auf Posten sein musste. Es kam heraus, dass er den Rum von einigen Kameraden mitgetrunken hatte.

    Während der Suche nach P. entstand plötzlich in der französischen Stellung eine Schießerei , die sich über den ganzen Kompanieabschnitt ausbreitete. Ursache: P. hatte einen Privatkrieg gegen Frankreich in Szene gesetzt. Morgens bei Beginn der Dämmerung tauchte er mit seinem MG und leeren Munitionsgurten in unserer Stellung wieder auf.

    ER kam mit einem Donnerwetter vom Kommandeur u KpChef glimpflich davon. Im Laufe des Feldzuges setzte ein Artillerievolltreffer seinem Tatendrang ein frühes Ende".


    Beste Grüße

    Ingo

  • Tag allerseits,


    mein Vater lag im Frühjahr 1945 verwundet im Reservelazarett Zopott. Die Kellerräume waren bestens gefüllt mit Lebensmitteln und vor allem mit alkoholischen Getränken aller Art. Trotzdem gab es für die

    Verwundeten meist kein Bier und keinen Wein und natürlich auch keinen Schnaps. Als das Reservelazazarett wegen der anrückenden Roten Armee Hals über Kopf geräumt werden musste, bekamen 3 Verwundete gemeinsam eine Flasche Wein

    Der ganze Rest der alkoholischen Getrtänke blieb wahrscheinlich im Hause. Die Russen werden sich gefreut haben.


    Grüße

    Bert

  • Hallo zusammen,


    Verrückt,... Das muss man sich echt mal auf der Zunge zergehen lassen.

    Im Vollrausch mal eben das MG untergehakt und ab geht es...

    Aber klar,... Im Krieg und unter Alkohol bestimmt keine Seltenheit.


    MfG

    Thomas