Fegeleins Jacke

  • Hallo,


    ein Bericht über eine Uniformjacke, die angeblich Hermann Fegelein gehört haben soll und für die ein belgisches Museum viel Geld bezahlt hat. Interessant besonders, weil darin die Machenschaften bestimmter, sehr bekannter Militariahändler beleuchtet werden:


    https://www.welt.de/geschichte…fj5cZIcbObz1rQEa6S89-_2So


    Grüße

    Thilo

    Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941

  • Hallo,


    interessanter Artikel, dessen Kernsätze für mich diese hier sind:


    Quote

    Es ist schon äußerst zweifelhaft, ob man so viel Geld (2012 deutlich mehr als ein durchschnittliches Jahreseinkommen in Belgien) für so einen Plunder bezahlen sollte.

    und

    Quote

    Solange daher bei geringem Risiko hohe Gewinne möglich scheinen, wird das Geschäft mit dem Nazi-Schund also weitergehen.

    Bekanntlich steht ja jeden Morgen irgendwo ein Dummer auf - man muss ihn nur finden ;)


    Gruß, Stefan

    "Es gibt nichts, was ein deutscher Offizier nicht kann!" (Oberst Manfred v. Holstein)

  • Sehr interessanter Artikel, realistisch.

    Es wird inzwischen alles (!) gefälscht - und es rentiert sich anscheinend.

    Wer Geld für Uniformen/Effekten etc. ausgeben will, muss schon ausgesprochener Profi sein, um nicht über den Tisch gezogen zu werden (bei anderen Militaria-Bereichen natürlich ebenfalls).

    Gruß Eddy
    Suche alles zu 143. Reserve-Division und Füsilier-Bataillon 217.

  • Guten Abend,


    danke für den Artikel.

    Zitate aus der Zeitung:


    "Immer wieder hat das Auktionshaus ..., das auf einen gerichtsbekannten Hochstapler namens Erich Hübner zurückgeht, ähnliche angebliche NS-Devotionalien angeboten und für oft hohe Summen verkauft.

    ...

    Hübner trat nach dem Zweiten Weltkrieg als „Graf Klenau von Klenova, Baron von Janowitz“ auf; der letzte nachweislich echte Träger dieses Namens allerdings, Karl von Klenau, Baron von Janowitz, war schon am 12. August 1846 ohne männliche Erben gestorben, womit die Adelslinie erloschen sein dürfte."


    Bis heute wird auf der Seite des Händlers mit genau dieser Herkunft geworben:

    "Bereits vor über fünfzig Jahren von Reichsgraf Erich Klenau von Klenova, Freiherr von Janowitz in Nürnberg gegründet, fand das Unternehmen in kürzester Zeit hohe Akzeptanz bei internationalen Sammlern und Museen."



    Frage mich doch, ob in einem Museum nicht recherchiert wird.

    Ist vll. einfach ein von Beamten geführter staatlicher "Laden";

    die stehen eher selten ein für das, was sie "verzapfen".


    Mir war sehr nach dieser etwas unziemlichen Ansage.


    Grüße, Kordula

  • Hallo zusammen,


    ist relativ einfach, Gier frisst Hirn


    Wäre sonst Kujau, Heidemann und Konsorten möglich gewesen :rolleyes:

    Gruss Dieter

  • Hallo Dieter,


    wenn Du die Kujau Geschichte ansprichst, wunderte ich mich von Anfang an, woher die Tgb. gekommen sein sollten. In seinem "Führerbunker" dürfte dafür kein Platz in seinem direkten Umfeld gewesen sein ( Nur ein kleiner Tresor).

    Man hätte doch nur seine noch lebende Ordonanz, Sekretärin, Schreibkräfte befragen müssen.

    Ich dachte aber dann, dass sich wohl schon Historiker gemeldet hätten, was erst später geschah.


    Gruß Karl