Sturmgewehr 44 Distribution an Divisionen und andere Wehrmachtsteile sowie Waffen SS

  • Hallo,


    Habe neulich einen interessanten Artikel über das Sturmgewehr 44 und seine Vorläufer gelesen.


    Small Arms Defense Journal


    Während der Titel Hitlers only true Wunderwaffe sicher etwas übertrieben ist, so ist es doch interessant dass das StG 44 die Waffenentwicklung nachhaltig beeinflusst hat.


    Was ich persönlich schon längere interessant finde ist das oft noch der Irrglaube vorherrscht das StG44 sei eine Art ersatz für die MP40 gewesen und auch in dieser Art and die Truppe ausgegeben worden.


    Dabei wurde die Waffe konzentriert eingesetzt.

    Die im Spätsommer und Herbst aufgestellten Volksgrenadier Divisionen hatten nach K.St.N. 131V pro Grenadier bzw. Füsilier Kompanie zwei Züge die mit StG44 ausgestattet waren und eine leicht abweichende Gliederung des bisherigen deutschen Infanterie Zuges hatten (MG nicht mehr integraler Bestandteil der Gruppe sondern in einer Feuergruppe konzentriert).

    Im August und November 1944 erscheinen zudem K.St.N. 1114a und 1114b für die entsprechende Gliederung einer Panzergrenadier Kompanie nach ähnlichem Muster.

    Nach diesen soll die Panzergrenadier Kompanie Mot. einen Zug Komplett mit Sturmgewehren ausgerüstet haben und zwei Züge wie bisher.

    Die Panzergrenadier Kompanie gepanzert hingegen hat zwei Züge mit Sturmgewehren, einen schweren Zug und einen Flak Zug.

    Die Panzergrenadier Kompanie Fahrrad beweglich (der Krieg muss prächtig laufen wenn die eigene Panzer begleitende Infanterie den Panzern auf Fahrrädern folgen soll) hatte eine Gliederung vergleich der PzGren Kp. Mot 2. Sturm Züge 1 Schützen Zug ist allerdings etwas Mann stärker als die Mot. Kompanie Schützengruppe im Sturmzug 11 Mann Stark statt 9 Mann bei der Mot. Kp. dafür allerdings Schützenzug nur 3lMG statt 6lMG in der Mot. Kp.


    Jetzt würde mich interessieren in wie weit diese Umgliederung überhaupt noch erfolgt?

    Wurden bestehende Divsionen mit dem StG44 ausgerüstet? Oder nur Wiederaufgestellte Divsionen und neu Aufgestellt Einheiten wie etwa die Panzerbrigaden mit den 100er Nummern welche im Spätsommer/Herbst 1944 aufgestellt wurden dann aber ja auch großteils in bereits bestehend Divisionen zu deren Auffrischung wanderten.

    Und welche Einheiten erhielten die Waffe in ausreichender Stückzahl um die K.St.N. überhaupt umzsuetzen?


    Die K.St.N. stammen von August bzw. November 1944 (ähnlich wie bei den Volksgrenadier Divisionen). laut battleorder.org hatten zum Zeitpunkt von Wacht am Rhein etwa 1/3 aller Aufgestellten Volksgrenadier Divsionen genug StG44 erhalten um 2 Sturmzüge pro Kompanie Aufzustellen. 5% Der Divsionen hatten genug StG44 erhalten um einen Sturmzug pro Kompanie aufzustellen. Die Übrigen hatten eine Gliederung vergleichbar mit einer Infanterie Division 44.

    Leider weiß ich nicht ob battleorder sich nur auf die 25 Divisionen der 32. Welle bezieht oder ob alle 62 Infanterie Divisionen gemeint sind welche zwischen Ende Juli und Oktober 1944 aufgestellt wurden.


    Auch würde mich interessieren wie das bei Luftwaffe und Waffen SS gewesen ist. Laut dem diesem Forum zugehörigem Lexikon der Wehrmacht hat das Heer etwa 420.000 Produzierte Waffen erhalten (also das fast alle Produzierten Waffen). Davon wurden 4.320 an die Luftwaffe abgegeben ist denn Bekannt wie viele Waffen die Waffen SS erhalten hat? Da es Bilder von Waffen SS Soldaten mit StG44 (oder MP43/44) gibt ist klar das die Waffen SS zumindest kleine zahlen erhalten haben muss.


    Auch interessieren würde mich ob die Waffen SS und Luftwaffe bei der Verteilung dem Prinzip des Heeres gefolgt sind und die Waffe in Schützengruppen/Zügen konzentriert haben oder ob wie bei der MP40 die Waffe nach dem Gießkannen Prinzip verteilt wurde?


    Gruß

    Philip

  • Guten Tag,


    wenn wir jetzt mal rein rechnerisch an die Sache rangehen: Mit MKb. 42 wurden laut LdW 427.833 StG. 44 produziert; 30710-37014 wurden nicht abgenommen. Davon gingen insg. 7.215 nicht ans Heer: 4.320 an die Luftwaffe, 2.069 an die Kriegsmarine und 17 ins Ausland. Das wären in der Summe 6.398, die nicht an die Wehrmacht gingen. Blieben also noch 917. Sofern ich keinen gröberen Fehler gemacht habe, würde sich deine Vermutung bestätigen; es können also tatsächlich nicht allzu viele an die Waffen-SS gegangen sein. Könnte damit zusammenhängen, dass Hitler dem StG.44 eher skeptisch gegenüber stand, evtl. wollte er dieses daher nicht an seiner "Elite" testen, kommt mir aber dennoch aufgrund der normalerweise bevorzugt ausgestatteten Waffen-SS merkwürdig vor.


    Beste Grüsse,

    Fsms

    Edited 6 times, last by FSMS ().

  • Hallo,


    die 17. SS-Panzergrenadier-Division "Götz von Berlichingen" meldet am 02. April 1945 beim Waffenbestand u.a. einen Ist-Bestand von 436 StG 44. Nacn voriger Rechnung wären damit 47% der restlichen 917 StG 44 allein bei dieser SS-Division. Und die 17. SS-PGD war vermutlich nicht die am Besten ausgerüstete SS-Division. Müsste die Waffen-SS allein vom logischen Ansatz nicht deutlich mehr StG 44 erhalten haben?


    Gruß,

    vom Hohenloher

  • Tag Hohenloher,

    Müsste die Waffen-SS allein vom logischen Ansatz nicht deutlich mehr StG 44 erhalten haben?

    genau das war es, was ich mit dem letzten Satz aussagen wollte. Meine Ausführungen waren eine reine Zusammenrechnung der Daten, die beim LdW zu finden waren. Ich könnte mir vorstellen, das die Waffen-SS evtl. unter "Heer" fiel. Aber sieh selbst: LdW.


    Beste Grüsse,

    Fsms

    Edited once, last by FSMS ().

  • Hallo,


    Quote


    Nacn voriger Rechnung wären damit 47% der restlichen 917 StG 44 allein bei dieser SS-Division. Und die 17. SS-PGD war vermutlich nicht die am Besten ausgerüstete SS-Division.


    die begrenzte Anzahl StG 44 über viele Einheiten zu verteilen macht m.E. keinen Sinn, da diese Waffe eine eigene Logistik, Munition, Ersatzteile, entsprechend ausgebildetes Waffenmeisterpersonal, benötigt.


    Grüße

    Thilo

    Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941

  • Hallo,


    hier die Zahlen von Pawlas Waffen Revue Nr. 43, Waffen - Lexikon 1313-100-2:

    MkB :11.833 Stck

    MP 43, 44 StG. 44: 427.977 Stck.

    _______________________

    Gesamt: 439.810 Stck.


    Gruß Karl

  • Tag zusammen,

    Das wären in der Summe 6.398, die nicht an die Wehrmacht gingen

    kleiner Fehler in #2, korrekt wäre: Das wären in der Summe 6.398, die nicht ans Heer, aber dennoch an die Wehrmacht gingen (inkl. Ausland).


    Beste Grüsse,

    Fsms


  • Hallo,


    Ich befasse mich seit +-40 Jahren mit Allem was die Ardennenoffensive betrifft und habe festgestellt das gegen Ende des Krieges doch sehr konfus mit der Waffen verteilung umgegangen wurde,

    in den meisten gefundenen Dokumenten der Zug Und Gruppen Chefs sieht man das das Stug 44 meisten 2x inder Gruppe vorkam von Sturmgruppen mit Stg44 habe ich noch nie etwas gesehen,

    es ist aber meisten so das der Gruppenchef ein Stg44 hatte.

    Weiter kann man feststellen das auch sehr viele Beute Waffen verteilt waren ein gutes Beispiel die aufgesessenen Fallschirmjager auf dem Tiger 222 T.Abt.501 Foto bei ihrer Pause am 18/12/44 vor

    Ligneuville in Belgien man erkennt Sten Mp/Stg44/98K/GW.43 und eine PPSH bei einer Gruppe von +-10 Mann oder die Foto Reihe und Film vom 18/12/44 auf Poteau in Belgien Kampfgruppe Hansen LSAH man erkennt Stg44/K98/

    M1 Carbine/Fn Gp daher denke ich das allgemein das Stg44 Giesskannenartig verteilt wurde wegen der Logistik Munition Ersatzteile usw.wurde viel improvisiert,bei den Fahrzeugen das gleiche,hier war auch ein wahres Sammelsurium

    an Marken und Typen anzutreffen ausserdem waren die ganzen Pferde zu unterhalten und zu pflegen es wurde mal gesagt das 1/3 der Transportkapazitat der Pferdefuhrwerke wegfiel nur durch Pferdefutter 20kgr.pro Tag pro Pferd


    MfG SG

  • Hallo Philip,

    in dem Buch Sturmgewehr 44 von Dieter Handrich ist auf Seite 324 eine Aufstellung mit Einheiten die bis 01.02.1944 die MP 43/1 erhalten haben. In Summe waren dies 9.318 Stück. Diese gingen an 40 Einheiten. Ich werde ich nicht alle aufzählen, aber ein paar Details kann ich doch geben. Die Masse der Waffen ging an Infanteriedivisionen (20 Einheiten), im Schnitt aber nur 50-120 Waffen. Dann an die 5. und 28 Jägerdivision (153 bzw. 380 Stück), die 23. Pz.-Div. hatte 119 Stück, die 16. und 25. Pz.Gren.Div. (120 bzw. 115). 3 SS-Divisionen sind auch auf der Liste, LSSAH mit 108, Das Reich mit 70 und SS-Polizei mit 3 Waffen. Dazu noch die 4. und 6. Lw-Feld-Div. mit 39 bzw. 24 Stück. Herausstechen tut die Ski-Jäger-Brigade 1 mit 1.490 Waffen. Aber auch die 1. Inf.-Div. mit 612 Stück, die Einheit sollte für das Waffenamt die Waffe im Einsatz testen. Es gibt aber auch die 32 Inf.-Div. mit 778 und die 122. Inf.-Div. mit 864 Stück. Und auch mehrere AOK-Truppen (keine weitere Angaben welche Einheiten) waren sehr üppig ausgestattet, in der Regel mit 300 bis 800 Waffen.

    Auf Seite 335 sind es für April 1944 zum Beispiel 770 Waffen beim Kav.Regiment Mitte und 1.140 Stück bei der 11. Inf.-Div.

    Weiter hinten im Text steht dann, dass speziell die Volksgren.-Divisionen diese Waffe verstärkt erhalten sollten, wenn die Produktion dies zulässt. Aber auch die Kav.-Regimenter Nord, Mitte und Süd erhielten diese Waffen in größerer Zahl. Du fragst ja wie es Mitte/Ende 1944 aussah, da habe ich keine Infos. Die SS war sicher dabei, wie wohl auch einzelne Luftwaffeneinheiten, aber bei der Anzahl wohl eher im Hunderterbereich. Und du musst beachten, dass die Anzahl der Gewehre nicht identisch ist mit den tatsächlich an die Front weitergegeben Waffen.


    Eines der größten Probleme bei dieser Waffe war die Munitionsversorgung. Es wurden viel zu viele Gewehre und zu wenig Munition hergestellt.

    1944 wurden 281.860 Waffen, aber nur 579,4 Mio. Schuss produziert. Das klingt nach viel, aber pro Monat sind das nur rund 48 Mio. Schuss oder 171 Schuss pro produzierter Waffe. Wenn die Kämpfe heftig waren, dürfte das wohl der Wochenverbrauch, eventuell sogar der Tagesverbrauch gewesen sein, musste aber für den ganzen Monat reichen. Es durften also gar nicht alle produzierten Waffen an die Front, da sonst alle Waffen wertlos (= ohne Munition) gewesen wären. Ich hoffe die Angaben helfen dir weiter.

    Viele Grüße

    BM

  • Hallo BM,


    nun wäre interessant, ob die besonders mit dem Stg. 44 ausgestatteten Einheiten solche waren, denen ein besonders hoher Kampfwert zugemessen war oder die an Einsatzschwerpunkten standen.


    Gruß Karl

  • Hallo Karl,


    Für den Einsatzraum Stolberg während der zweiten Abwehrschlacht bei Aachen kann ich mit Sicherheit sagen, dass das Grenadier-Ersatz- und -Ausbildungsbataillon 473 über MP 43 / 44 bzw. Stgw. 44 verfügte. Das war definitiv keine Eliteeinheit, aber sicherlich ein entscheidender Kampfraum. Auch bei der 12. Infanterie-Division und späteren 12. Volksgrenadier-Division gab es sie in Stolberg.


    Bei der 89. Infanterie-Division im Hürtgenwald ist die Waffe durch Fotos nachgewiesen (vgl. Gevert Haslob: Ein Blick zurück in die Eifel).


    Gruß, Thomas!

    "Lirum-larum Löffelstiel, wer nichts sagt, der weiß nicht viel - larum-lirum Gabelstiel, wer nichts weiß, muss schweigen viel!"

  • Lieber Thomas ( HiWi),


    das ist interessant.Zumindest in diesen Fällen trifft meine Vermutung dann zu, wenn die Truppen zu diesem Zweck eigens dafür die StG. erhielten.


    Eines der größten Probleme bei dieser Waffe war die Munitionsversorgung. Es wurden viel zu viele Gewehre und zu wenig Munition hergestellt.

    1944 wurden 281.860 Waffen, aber nur 579,4 Mio. Schuss produziert. Das klingt nach viel, aber pro Monat sind das nur rund 48 Mio. Schuss oder 171 Schuss pro produzierter Waffe. Wenn die Kämpfe heftig waren, dürfte das wohl der Wochenverbrauch, eventuell sogar der Tagesverbrauch gewesen sein, musste aber für den ganzen Monat reichen. Es durften also gar nicht alle produzierten Waffen an die Front, da sonst alle Waffen wertlos (= ohne Munition) gewesen wären. Ich hoffe die Angaben helfen dir weiter.

    Hallo BM,


    stimmt, so sollte man glauben. Aber, mit den StG war und ist es wie mit dem MG.

    Beispiel: Ich erinnere mich an die Einführung des FN Gewehres, (G1) als der Chef, ein ehemaliger Major der Wehrmacht und wegen Verwundung zuletzt auf der Pionierschule verwendet, sagte: "

    Jetzt hat jeder Mann ein kleines MG, aber denkt daran, mit der Waffe kann und soll man gezieltes Einzelfeuer abgeben, nur beim Einbruch oder im erforderlichen Fall sind Feuerstöße abzugeben. Dann reicht auch die Munition."

    Damals insges. 100 Patronen. Damit 40 mehr als beim K98k. ( Nicht berücksichtigt zus. mitgef. Munition.)

    Der sparsame Umgang mit Munition war dem Soldaten damals und auch mir eingebläut worden.


    Gruß Karl

  • Hallo Karl,


    Ich denke, dass Deine Einschätzung sehr zutreffend ist. Die Magazintasche für das Stgw. 44 (und die MP 43 und 44) fasste drei Magazine à 32 Schuss = 96 Kurzatronen 43.


    Gruß, Thomas!

    "Lirum-larum Löffelstiel, wer nichts sagt, der weiß nicht viel - larum-lirum Gabelstiel, wer nichts weiß, muss schweigen viel!"

  • Hallo zusammen,


    natürlich MG im Unterschied zum Gewehr "kurze Feuerstöße".

    ( Für diejenigen, die noch kein MG geschossen haben: Das muss man lernen, denn Ruck - Zuck sind 5 - 10 Schuß draußen).

    Dann ist es grundsätzlich ja so, dass man in der Wehrmacht keine Blindschüsse abgegeben hat, wie z. B. in Vietnam: Außnahme: Waldränder wurden oft bei Verdacht auf Feind mit dem MG "abgestreut" umd das Feuer herauszulocken, wenn feindbesetzt.

    Herumliegende Gefechtsfeldmunition u. a. Andere ( Auch von Toten natürlich) wurde eingesammelt und, falls die Truppe schon weitergezogen war ( Verfolgung des Gegners) in der Heimat untersucht und Infanteriemunition mit dem Aufdruck "Schlachtfeldmunition" oder "Nur für Übungszwecke" versehen und wieder ausgegeben. Diese Munition durfte nicht im MG verwendet werden. Eine Hemmung im MG konnte für eine kleine Truppe übel ausgehen, während der Schütze nochmal Repetierte und gut wars normal.

    Wie das bei der Ari gehandhabt wurde weiß ich nicht, habe aber schon öfter gelesen, dass auf dem Rückzug vom Vormarsch zurückgebliebene Granaten noch verschossen wurden. Da kam es sich auf die Lagerung an.

    Das StG. wurde nicht einfach so verteilt, sondern die Soldaten wurden unterrichtet und eingewiesen; auch im scharfen Schuß. Es ist auch nicht so, dass sich jeder ein herumliegendes StG auf Dauer einverleiben konnte. Waffen war im Soldbuch eingetragen/Verlustmeldungen waren erforderlich usw..


    Gruß Karl

  • Hallo Karl,


    Wie wurde das denn mit den Beutewaffen gehandhabt ,wie ich oben beschrieben habe eine Fallschj.Gruppe mit 5 verschiedenen Beutewaffen,

    wurde das auch im Soldbuch eigetragen?

    Wie wurden Beutewaffen allgemein gehandhabt?Ich denke doch nicht das es eine spezielle Einweisung gab?


    MfG Guido

  • Hallo Guido,


    es gibt hier einen Link zu Beutewaffen.

    Eigentlich sollten Beutewaffen an den Beutesammelstellen abgegeben werden, wo sie dann einer weiteren Nutzung zugeführt wurden. So die Vorschrift.

    Dass an der Front, vor allem, wenn es an Waffen und Munition fehlte, dies dann anders gehandhabt wurde ist verständlich.

    Besonders die russische PPD und die PPsh Maschinenpistolen waren gefragt - vor allem im Häuserkampf. Das Problem dabei war immer die verfügbare Munition.


    Gruß Karl

  • Hallo Karl,


    Aber hast Du dir die Fotoserie mal angeschaut Tiger 2 Kaiserbaracke und Ligneuville bei 10 Soldaten Fj.

    sechs verschiedene Waffen,und das am 2 ten Tag der Ardennenoffensive.


    MfG

    Guido

  • Hallo Guido,


    nein, habe ich nicht, aber ich kenne genügend Dokus/Filme/Fotos/Bilder/Kommentare, vielleicht auch das von Dir erwähnt Foto zur Ardennenoffensive.


    Das war doch die Offensive, also der Krieg des "armen Mannes". Es war ein letztes Aufbäumen.

    Es gab doch nichts mehr, wie mein Vater zu sagen pflegte. "Selbst die Rucksäcke waren aus einem Papier-Stoffgemisch zusammen geschustert und weichten mit der Zeit auf!"

    Schlimmer war es noch mit der Bewaffnung beim Volkssturm.

    Ich denke doch nicht das es eine spezielle Einweisung gab?

    Dem StG. 44 ( anderen Waffen natürlich auch) war eine "Gebrauchsanleitung, die D 1854/3 vom 3.6. 1944 beigelegt.( Üblicherweise lag auch ein Trefferbild der angeschossenen Waffe bei). Das StG 44 und die Vormodelle MP 43, MP 43/1, MP 44 sowie das StG 44 waren doch technisch aufwendiger als der K98k ..

    Außerdem, auf die Offensive hat man sich ja begrenzt und schnell, aber dennoch trotzdem etwas vorbereitet.


    Gruß Karl

  • Hallo Karl,


    Ist schon klar mit dem letzten Aufbäumen.

    Hast Du eventuel eine Kopie oder Abbildung dieser Stg44 Gebrauchsanweisung?


    MfG Guido