Recherche zu einem Angehörigen. Artillerie Regiment 176 Stalingrad

  • Guten Abend,

    ich hoffe das Thema/ meine Frage ist hier richtig, falls nicht kann es gerne verschoben werden. Ich bin neu hier und kenne mich nicht aus, und bitte das zu verzeihen. Nun aber zum Thema meiner Frage, nach Anfrage bei der Wast im Jahre 2017 bezüglich eines Familienangehörigen der 1943 in Stalingrad vermisst ist habe ich 2019 Antwort erhalten, Bilder füge ich unten an. Nachdem das ganze Thema etwas geruht hat und ich etwas Eigenrecherche betrieben habe, interessierte ich mich jetzt wieder mehr für die Erkenntnisse aus der Anfrage. Also was ich dem ganzen entnehmen kann, ist dass er Unteroffizier der Artillerie war und bei der 176 Artillerie Ersatz Abteilung ausgebildet wurde, bevor er zum Artillerie Regiment 176 kam, dass der Infanterie Division 76 angehörte, die in Stalingrad vernichtet wurde. Einen Gedenkstein für Ihn gibt es laut der Gräbersuche des Volksbundes in Rossoshka Meine Fragen sind nun, ob ich die Informationen richtig zusammengeführt habe, ob es wahrscheinlich ist, dass er 1940 auch in Frankreich war, und welche Ausrüstungsgegenstände er vermutlich mitgeführt hätte (Feldflasche Brotbeutel Kochgeschirr denke ich mal, aber was noch ?)/ wie er bewaffnet gewesen sein könnte. Ich steige grade erst richtig in das Thema ein und habe bezüglich Ausrüstung eines Artilleristen nicht viel im Internet und auf Fotos gefunden. Ich hoffe, dass mir jemand dazu etwas sagen kann, und vielleicht gibt es ja Feldpost aus dem Regiment aus Stalingrad, die hier zugänglich ist oder die mir jemand netterweise als scan oder so zukommen lassen könnte. Mit den besten Grüßen, danke schonmal für etwaige Antworten.

  • Hallo clsieger,

    erst einmal ein herzliches willkommen hier im Forum.

    Unten im Anhang 2 Auszüge aus dem KTB der 76.Infanterie-Division zu den Kampfhandlungen in Stalingrad.

    Das Artillerie-Regiment wird darin mehrmals erwähnt.

    Bei Bedarf könnte ich noch mehr heraus suchen und hier einstellen.


    Lg Andre


    Quelle: 76.ID (eigenes Archiv)

  • Grüß Gott ,


    Stakebrandt Hans ist hier gelistet,

    https://vbl.drk-suchdienst.online/Feldpostnummer/FPN.aspx

    Truppenteil, Turkestanisches Freiwilligen Stamm Regiment 3 Rgt Stab, siehe auch oben zweite Bild

    http://www.lexikon-der-wehrmac…sRgt/FreiwStammRgt3-R.htm

    Siehe Anhang


    Hast Du schon beim DRK-Suchdienst angefragt !!


    Hier etwas zur Ausrüstung eines Soldaten,

    http://www.lexikon-der-wehrmac…Bekleidung_Ausrustung.htm


    Servus Eumex

    Vivat Bavaria

    P.S. Bin irgendwie etwas verwirrt, Vermißt in Stalingrad und dann bei einer Einheit gelistet, die erst im November 1943 aufgestellt wurde.......?????

  • Hallo, erstmal danke an alle Antwortenden. Das mit dem Turkestanischeen Freiwilligen Regiment kann ich mir nicht erklären, da er ja laut Wast bereits im dezember 39 zur Wehrmacht kam. Beim Suchdienst hatten meine Angehörigen bereits Anfang der 1960er angefragt, das entnehme ich zumindest den Bildern. Kurios ist auch, dass der Nachname nahezu überall falsch gescchrieben ist, denn eigentlich muss es Hans Stackebrandt heißen, Verwechslungsgefahr besteht jedoch keine, da Geburtsdatum und Ort ( ein kleines Dorf in der Nähe von Brandenburg an der Havel ) übereinstimmen


    Mit bestem Gruß

  • Hallo,


    die Einheiten verwendeten die selbe FPN. Der Gesuchte wurde vermutlich ausversehen der Turkestanischen Einheit zugeschlagen.


    Die eingestellten Unterlagen vom Bundesarchiv sprechen ja klar vom AR 176 und Vermisstenort Stalingrad. Aber klar die Anfrage beim DRK Suchdienst ist natürlich notwendig.


    Gruß Alex

  • ... Einen Gedenkstein für Ihn gibt es laut der Gräbersuche des Volksbundes in Rossoshka ...

    Hallo,


    hier noch die schon erwähnten Daten vom Volksbund:


    Nachname: Stackebrandt

    Vorname: Hans

    Geburtsdatum: 04.04.1921

    Todes-/Vermisstendatum: 01.1943

    Todes-/Vermisstenort: Gebiet Stalingrad

    Nach den uns vorliegenden Informationen ist Hans Stackebrandt vermisst ... Der Name des Obengenannten ist auf dem Würfel 89, Platte 1 verzeichnet.


    Der Volksbund hatte im Vorfeld zum Bau der Gedenkstätte in Rossoschka die Hinterbliebenen der vermissten Stalingradkämpfer dazu aufgerufen, die Namen ihrer Angehörigen dorthin melden. Begleitend zu dieser Namenssammlung ist dann in der Literatur-Reihe des Volksbundes das Buch "Namen für Rossoschka" erschienen, in dem einige Schicksale der Soldaten in Stalingrad anhand ihrer letzten Feldpostbriefe und Aufzeichnungen geschildert werden. Beim Volksbund ist das Buch aktuell nicht mehr erhältlich, antiquarisch aber noch günstig zu finden: https://www.volksbund.de/media…qLQRaEAAYASAAEgLy7fD_BwE#


    Gruß, J.H.

    Nett kann ich auch - bringt nur nix!

  • Hallo, Erst einmal nochmal vielen Dank an alle die geantwortet haben. Interessant fand ich, daß auch bei den Dokumenten des bundesarchivs vom turkestanischen Regiment gesprochen wurde, war wohl ein Versehen. Die suchanfrage habe ich gestellt. LG

  • Eine Frage hätte ich aber noch, war er denn jetzt eher Uffz, wie es auf den Bundesarchiv Unterlagen steht oder gefreiter, wie es in dem Bild vom DRK Suchdienst oben steht? Lg