SS-Hauptsturmführer der s.SS-Pz.Abt.503 gesucht

  • Hallo

    Gesucht wird der Vorname dieses Hstuf., Nachname war Müller.

    Er fiel beim Betanken seines Tiger II bei einem Kartjuscha Angriffs außerhalb seinen Panzers am 19.04.1945 bei Straussberg. Östl.Berlins

    Müller war mit Körner und Diers unterwegs. Welche Turmnummer hatte dieser und wer wurde Kommandanten Nachfolger?


    mfg Jan

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten. (Johann Wolfgang Goethe)

  • Hallo,

    im Nov. 44 wird ein SS-Ostuf Fritz Müller ( Dienststellung unbekannt) bei der Abteilung genannt. Der könnte eventuell gemeint sein.

    Gruß

    Saxnot

  • Hi

    Danke dir erst mal. Ist aber eher wage.

    Ist die Info von Moore?

    Hast du eventuell weitere Namen von der 503.?

    mfg Jan

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten. (Johann Wolfgang Goethe)

  • Hallo Jan,


    es könnte er hier sein:


    Nachname:
    Müller

    Vorname:
    Friedrich Wilhelm Walter

    Geburtsdatum:
    29.12.1917

    Geburtsort:
    Steyerberg

    Todes-/Vermisstendatum:
    20.04.1945

    Todes-/Vermisstenort:
    nicht verzeichnet


    Friedrich Wilhelm Walter Müller ruht auf der Kriegsgräberstätte in Strausberg.

    Endgrablage: Block G Reihe 1 Grab 07


    Grüße

    Thilo

    Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941

  • Hallo Thilo

    Ja das passt schon eher. Schade das ich das nicht abgleichen kann mit seinem letzten Rang.

    Meine Vermuhtung ist das ein Hscha. Schmidt als Kdt. eingesetzt wurde. Denn der taucht später auf. Hat da jemand noch einen Vornamen?


    Mir fehlen die Turmnummern noch von Lippert, Müller/Schmidt ?? (Schmidt hatte die Turmnummer 233, Müller auch???) und Schäfer.


    Vielen Dank für eure Hilfe.

    mfg Jan

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten. (Johann Wolfgang Goethe)

  • Hallo,

    ja, die Angaben sind von Moore. Es ist derselbe den Thilo genannt hat.

    geb. 29.12.17

    SS Nummer 348 945.

    Bei Moore steht eben als Vorname nur Fritz.

    Gruß

    Saxnot

  • Hi

    Trotzdem vielen Dank fürs raus suchen.

    Jan

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten. (Johann Wolfgang Goethe)

  • Hallo,


    Es ist möglich, dass er mit Wirkung vom 20. April 1945 eine posthume Beförderung erhalten hat. Ich habe Dokumente von einem Kriegsgefangenen gesehen, die bestätigten, dass am 20. April 1945 Beförderungen stattgefunden haben. Dieser Kriegsgefangene diente in der SS-Division Nibelungen, als er zum SS-Untersturmführer der Reserve der Waffen-SS befördert wurde.

    Leider kann ich dieses Dokument nicht vorlegen, da ich es nicht besitze. Ich hatte nur das Glück, seine Dokumente zu sehen.



    MfG

    Blanusa

  • Guten Morgen, Jan,


    leider gibt der Sterberegistereintrag von Friedrich Wilhelm Walter Müller auch nicht mehr an Informationen her außer der Bestätigung, daß er am 20.04.1945 in Strausberg, Kreis Oberbarnim gefallen ist. Die WASt hat das aber erst 1960 dem Standesamt Steyerberg angezeigt, was auf eine späte Exhumierung und Umbettung auf den Friedhof Strausberg hinweisen könnte.


    Was spricht also gegen einen Anruf beim Volksbund, um Gewißheit zu bekommen?


    Beste Grüße

    Diana


    Die Frau ist die einzige Beute, die ihrem Jäger auflauert (Ingelore Ebberfeld)

  • Hallo und vielen Dank für eure Mühen

    Natu das mach ich.


    Ich bräuchte jetzt nur noch den Bestand an Tiger II vom April 1945 links der Oder.

    Die Tabelle hatte ich mir mal ausgedruckt aber nach Weihnachten ist alles weg.

    So weit ich weis standen 2 in Küstrin, in Westpreußen (Danzig) einige und der Rest ging ja in Pommern verloren.

    mfg Jan

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten. (Johann Wolfgang Goethe)

  • Hallo,


    Der erwähnte Hscha Schmidt könnte mit Hscha Kilian Schmidt (* 16.09.1917 Furth) identisch sein. Kilian Schmidt war in der Stabs-Kompanie / s.SS-Pz.Abt.103, als er das Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern am 30. Januar 1944 erhielt.


    Vor langer Zeit habe ich in meinen Akten vermerkt, dass Ustuf Friedrich Müller seit dem 22. Oktober 1943 zu 1./s.SS-Pz.Abt.103 gehörte. Wenn ich mir die Notizen ansehe, habe ich anscheinend das Datum geschrieben, an dem die s .SS-Pz.Abt.103 wurde erstellt.

    Die Daten für Friedrich Müller in der Führerliste von Moore für November 1944 stammen aus der Beförderung zum SS-Obersturmführer der Reserve der Waffen-SS mit Wirkung vom 9. November 1944.

    Über den Kompanie-Führer-Lehrgang, geschrieben von Georg_S. Laut einer Teilnehmerliste sollte Friedrich Müller zusammen mit Erwin Stahl, Friedrich Kauerauf und Jakob Kaes (alle von s.SS-Pz.Abt.503) am Lehrgang teilnehmen. Der Lehrgang war zweigeteilt, der erste vom 14. bis 25. Januar 1945 an der Schießschule der Panzertruppen Putlos und der zweite Teil vom 27. Januar bis 9. März 1945 an der Panzertruppen-Schule Bergen. Laut Kauerauf erzählt er jedoch, dass er am 9. Februar 1945 in Pommern verwundet wurde. Haben sie also nur am ersten Teil teilgenommen? Wenn jemand mehr Informationen hat, teilen Sie diese bitte mit.



    MfG

    Blanusa

  • Hallo

    Das hier?

    Fritz Kauerauf über sein weiteres Schicksal: “ Als ich gegen Ende Februar 1945 nach meinem Abschuss am 9.2. in Klein Silber/Pommern die Kopfverletzungen, die gottseidank nicht allzu schweren Verbrennungen und die Amputation des linken Unterschenkels soweit überstanden hatte, dass keine Lebensgefahr mehr bestand, teilte ich das brieflich der Truppe mit. Das hatte zur Folge, dass man dort meinen für die Eltern zusammengestellten Nachlass anhielt und an das Reservelazarett Uetersen in Holstein nachsandte, wo ich mich inzwischen befand. Am 17.Juli 1945 erschienen dann, nach den inzwischen beendeten Kämpfen, die Engländer mit zwei Panzerspähwagen (!) und einem Sanitätswagen in unserem Lazarett und nahmen mich aus dem Bett heraus – ich hatte noch eine Nachamputation über mich ergehen lassen müssen – gefangen. Seltsamerweise waren sie recht freundlich und brachten mir aus einem in Hamburg in ihre Hände gefallenen Postsack meinen Nachlass, wie Soldbuch, Armbanduhr, Füllfederhalter, Briefschaften mit und händigten mir diese aus. Eine gewisse Freundlichkeit und Achtung brachten sie mir entgegen, weil sie nicht nur mein persönliches Schicksal sahen, sondern sicherlich, weil sie noch einen Brief des Obersturmführers Max Lippert für mich dabei hatten, der ihnen mit gleicher Post in die Hände gefallen war, dessen Inhalt sie kannten, und den sie mir ebenfalls übergaben (s.a. 12.4.45,Anm.d.Verf.). Dabei gaben sie zu erkennen, dass wir ihnen näher standen, als die Front ihrer “Verbündeten”, gegen die wir gekämpft hatten. Fairer ging es nicht. Auch das kam vor, und es war typisch britisch – “ (F. Kauerauf in DF 1/86, S. 5)


    Wird er wohl nicht dabei gewesen sein.

    mfg Jan


    Quelle: Panzer-Regiment 6 (lexikon-der-wehrmacht.de)

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten. (Johann Wolfgang Goethe)