SS-Panzer-Artillerie-Regiment 18

  • Hallo Saxnot, Danny, Wilfried und Alle hier!


    In Ungarn arbeiten wir an Volksdeutschen Rekruten aus Szomor (Ein ungarndeutsches Dorf 30 km entfernt westlich von Budapest) für Heimatbuch Szomor. Die junge Männer als Volksdeutschen waren Angehörigen der 18. SS. Panzergrenadier Division, 39. und 40. Regiment von Herbst 1944. Im November und December haben Sie Kämpfe in Ungarn, Von Ende Januar 1945 Ober-Silesia Raum Cosel-Ratibor. Ein Paar Leute von Ihnen sind vermisst von März 1945. Als Krankenhaus wurde für Sie Lazarett Königgrätz benutzt.


    Die Familiennamen: Walter, Wagensommer, Tobik, Tonigold (ZB. Mathias, geboren 1.2.1923.), Güll, Messner, Niesner, Fischer.


    Habt ihr vielleicht Info, Chronik, oder etwas Konkret Namen aus Szomor dazu? Vielleicht Boris


    Vielen Dank für ihre Hilfe im voraus.


    Robert Sch.

  • Hallo Robert .

    Herzlich Willkommen. Mit Namen kann ich leider nicht dienen.

    Vieles ist beschrieben in dem Buch "Im letzten Aufgebot" .

    Das Buch wurde hier mehrfach als Chronik bezeichnet.

    Es ist noch zu finden.


    Viel Erfolg. Gruß, Wilfried

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  • Hallo Robert,


    es tut mir leid. Bis auf den Namen Fischer ist alles negativ.


    Es gibt in meiner Liste noch eine Kampfgruppe Fischer. Dort sind aber alles Wehrmachtsdienstgrade und keine SS dabei. Deine angefragten Namen sind dort auch nicht enthalten.


    Gruß

    Boris

    Suche alles über die 91. Luftlandedivision, Gren.Rgt.1057 u. 1058 sowie 344. Infanteriedivision ab Oktober 1944 Fest.Gren.Rgt 832, 854 u.855

  • Hallo Robert,

    mein Grossonkel war im SS-PGR 40. Er stammte aus Dorog. Ich von ihm deshalb nur Namen von Kameraden aus Dorog. Allein in seiner Kompanie waren sieben Männer aus Dorog!


    Für Szomor habe ich nur diesen gefunden:

    Grenadier Franz Amorth, geb. 27.8.1926 in Szomor. Gefallen am 31.12.1944 südöstlich von Litava, Slowakei.

    Eine genauere Bezeichnung der Einheit habe ich nicht. Aber mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit war er Angehöriger der 18. SS-Division.


    Gruß

    Danny

  • Hallo,

    bei der Gräbersuche-Online vom Volksbund sind unter dem Geburtsort Szomor zwei Personen gelistet, allerdings wie üblich ohne Angaben zum letzten Truppenteil. Der von Danny genannte Franz Amorth ist ebenfalls darunter:


    Nachname: Walter
    Vorname: Franz
    Dienstgrad: Kanonier
    Geburtsdatum: 31.05.1923
    Geburtsort: Szomor
    Todes-/Vermisstendatum: 02.10.1944
    Todes-/Vermisstenort: Oarba de Mure

    Franz Walter ruht auf der Kriegsgräberstätte in Iasi.

    Endgrablage: Block 1A Reihe 9 Grab 387


    Nachname: Amorth
    Vorname: Franz
    Dienstgrad: Grenadier
    Geburtsdatum: 27.08.1926
    Geburtsort: Szomor
    Todes-/Vermisstendatum: 31.12.1944
    Todes-/Vermisstenort: südöstl.Litava

    Franz Amorth ruht auf der Kriegsgräberstätte in Vazec (SK).

    Endgrablage: Block 7 - Unter den Unbekannten


    Saxnot: Zu Dorog gibt es acht Einträge. Vielleicht kennst du diese ja noch nicht.


    Gruß,

    andernach

  • Hallo Forum.

    Nach allem was ich so gelesen habe, war mein Verwandter vermutlich beim Batterietrupp der 1. Batterie.

    Im Rechen und Vermessungswesen tätig. Das ist sicher. Wie stark war dieser Rechentrupp, wie er auch genannt wurde?

    Wie die Aufgabenverteilung? Beim erkunden einer neuen Feuerstellung war er mit "seinem" Richtkreis dabei. Sie

    waren zu dritt, plus Fahrer.

    Gruß, Wilfried


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  • Hallo Alle!


    Danke schön für alle Antworten und Information.


    Recherche geht weiter.


    Über neues werde ich schreiben.


    Grüsse aus Ungarn


    Robert

  • Hallo Robert,

    Ja, wäre schön wenn du uns Neuigkeiten mitteilen würdest.


    Wilfried, bei Einzelheiten zur Artillerie muss ich passen. Aber hier dürfte es genug Experten zum Thema geben.


    Gruß

    Danny

  • Hallo Wilfried,


    habe kurz einmal in das Regal mit meiner artilleristischen Handbibliothek gegriffen und die folgende Beschreibung zum Rechentrupp gefunden (siehe Beilagen).


    Ist natürlich auch in den Vorschriften (H.Dv.) abgebildet.


    Der Führer des Rechentrupps hat auch beim Vermessen der Feuerstellung mit dem Richtkreis assistiert.


    Gruss

    Franz

  • Hallo Franz.


    Ganz ausgezeichnet. Ich bin begeistert. Mein Verwandter soll 1. Rechner gewesen sein.

    Ich hätte nicht gedacht das es solche Unterschiede zum 2. Mann gegeben hat.

    Die Unterlagen helfen nun deutlich mehr Verständniss und Achtung zur Tätigkeit zu haben.


    Viel Dank, Wilfried

    Suche z. Zt. alles zur Aufklärungs Ersatzabteilung 5

  • Hallo Zusammen.

    Am Wochenende hatte ich Gelegenheit mit einem versierten "Schriftenleser" die Karteikarten vom Bundesarchiv zu beackern.

    Die Schrift ist leider sehr schlecht. Aber es scheint sich ausschließlich um Gesundheitliches zu handeln. Da die ersten Einträge vor dem,

    an anderer Stelle genannten, Eintrittsdatum zum Militär liegen, muß ich annehmen, das es sich um ein Musterungs-

    ergebniss handelt. Genannt wird "Mün." (München?). Kurz nach Eintrittsdatum dann Staolaz. (Stanortlazaret?) Dachau.

    Fragen dazu: Mußte man tatsächlich aus Norddeutschland nach München zur Musterung?

    Gab es in Dachau ein Lazaret?

    Auf den Karten gibt es eine Nummer: "732" mit drei Buchstaben davor ( Lkb ). Was bedeutet sie?

    Herzliche Grüße, Wilfried

    Suche z. Zt. alles zur Aufklärungs Ersatzabteilung 5

  • Hallo Eumex.

    Danke für die Auskunft. Welche Bedeutung hat diese Nummer wohl bei der Verwaltung.

    War diese Buchnummer für das Lazarett gültig oder für die Division zuständig?

    Das würde dann die Suche im Archiv Berlin vereinfachen.


    Hallo Uwe.

    Ich habe die Bezeichnung aus "Im letzten Aufgebot".

    Ob "Panzer" berechtigt ist kann ich nicht beurteilen.

    Ich vermute auch nur das die Geschütze von Halbkettenfahrzeugen gezogen wurden.


    Gruß, Wilfried

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  • Hallo wieder für Alle!


    Nach längeren Rechercheaktivitäten möchte ich ein Paar Neuigkeiten mit euch teilen. Viele von euch hat ungarndeutsche Vorfahren aus verschiefen Orten in Ungarn.


    Die erste Rekrutazion in Ungarn begann im Junius und dauerte bis Ende November 1944. Der deutsche Rekrutartzt war dr. Ernst Kurz, später Truppenartzt bei 40. Panzergrenadier- regiment HW. Die erste ungarndeutsche Kontingent wurde nach Raum Berettyóujfalu - Székelyhid (Ost) geschickt die zweite nach Jánosháza (West). Die Rekruten sollten dort mit kalten Lebensmittel für 3 Tagen sich melden für Ausbildung. Dort konnte man wählen bei welchen Einheiten sein möchten: Pionier, Atillerie, Aufklärung oder Panzergrenadier. Die Rekruten stammten aus den nächsten Komitaten: Somogy, Tolna, Baranya, Bacs-Bodrog, Fejer, Komarom, Esztergom, Győr-Moson-Sopron und Deutschdörfern westlich von Budapest.


    Inzwischen ein Teil der Truppen wurde nach Galizien geschickt in July und August dort zu kämpfen. Zwei ungarndeutscher Soldaten von Ihnen in russischen Gefangenschaft gegangen die überlebte das:


    Gaspar Hoffmann SS- Scharführer (1911) aus Ujpetre, Baranya Komitat. Freiwillige SS-Soldat von 15.5.1943. Im Raum Stanislav Ukraine ging er Gefangenschaft am 24/7/1944 als Soldat 40. Pzgr. regiment I. Batalion 4. Kompanie. Er kehrte nach Ungarn am 30.11.1950 heim wo noch 3 Jahre im Arbeitslager Tiszalök interniert wurde. (Aus der Sowjetunion wurden die letze ungarnstammige SS-Soldaten, 1715 Menschen, im Ende Nov und Anfang Dec. 1950 aus Lager Kiew und Voronyesch nach Ungarn geschickt wo fast alle interniert wurden. In 1953 wurden Sie nach Bundesrepublik Deutschland entlassen.) In 1953 konnte er nach BRD aussiedeln.


    Adam Wilhelm SS-Rottenführer (1916) aus Bacsalmas. Freiwilliger SS- Soldat. 39. Pzgr. Regiment I. Batalion. Gefangenschaft von 25.7.1944. Galizien. Er kehrte aus Lager Voronyesch am 26.12.1950 heim, wurde interniert. Ausgesiedelt nach BDR am Ende 1953.


    Von 8.11.1944 die Soldaten von 39. Und 40. Pzgr. Regiment, Aufklärung und Atillerie wurden nach 4 Wochen Ausbildung beim Jaszbereny-Jaszladany eingesetzt. Gleich am ersten Tag die I. Batallion/39. rannte los wegen russischen Angriff. Am ersten Tag gefallen die nächste ungarndeutsche Panzergrenadiere bei Jaszladany, Jaszbereny, Zagyvarekas und Alsoszaszberek.

    Johann Schneider aus Harta, 18 Jahre alt, legt heute in Soldatenfriedhof Budaörs, begraben mit militarischen Ehren

    Josef Helgert aus Aparhant 19 Jahre alt

    Jakob Konrad aus Gyönk 35 Jahre alt

    Josef Kindler aus Tarjan 33 Jahre alt

    Samuel Bauer aus Sopron 19 Jahre alt, legt in Soldatenfriedhof Budaörs

    Adam Flederich aus Závod 18 Jahre alt, legt in Soldatenfriedhof Budaörs

    Johann Hoffmann aus Nagyvejke 27 Jahre alt

    Johann Reichenbach aus Nadap 19 Jahre alt

    Johann Schmidt aus Udvari 34 Jahre alt

    Michael Bekesi aus Vertessomlo 17 Jahre alt

    Geiza Baleties aus Budapest 42 Jahre alt

    Und noch 2 Soldaten:

    Josef Berenda SS Unterscharführer aus Wien und Johann Haltrich SS Sturmann aus Szaszregen Nord Siebenbürgen. Beide gefallen bei Kismegyer Szikes Tó südostlich Tapiogyörgye. Sie legen nebeneinander in Soldatenfriedhof Budaörs 11. Blokk Reihe 18. Grab 1145 und 1146.


    Nach 4 Tagen später waren Sie in Raum Hatvan, Ecsed, Hort, Apc, Lörinci, Heréd, Rózsaszentmarton, Szászberek bis 5-6 December. Dann kam die nächste russische Grossangriff. Am 8. December waren Sie im Raum Bánk, später Raum Szécsény und Salgotarjan bis 29. December 1944.


    In November und December 1944 zehn Soldaten von Ihnen bestimmt ging in Russischen Gefangenschaft. Die gefangene Panzergrenadieren wurden nach Sammellager Szolnok geliefert und von dort nach Sowjetunion ausgelifert:

    Henrik Schmal aus Kaposszekcső, 36 Jahre alt, im Zivil Händler. Ging im Gefangenschaft bei Jászberény. Starb am 15.12.1944 im Sammellager Szolnok.

    Mathias Isler aus Pilisvörösvar 29 Jahre alt, im Zivil Bauerhofbesiter. Gefangene bei Jászberény. Er wurde nach Lager Gorkij Russland geliefert dort starb

    Stefan Neuberger (1902) aus Mosonszentpeter, im Zivil Landwirt. Gefangene bei Jasztelek von 14.11.1944. Er starb in Lager Kiew.

    Ivan Eichenbrenner (1908) aus Pilisvörösvar. Einheit: 39. Pzgr. Regiment 14. Kompanie. Gefangene von 5.12.1944 Lőrinci. Er starb in Lager Stahanov Ukraine.


    Die nächste Gefangenen überlebten:

    Josef Mayer (1923) aus Berkesd. HW Div. Soldat von 18.9.1944. Einheit: 39. Pzgr regiment. Gefangene seit den ersten Fronteinsatztag 8.11.1944 bei Raum Jaszberény. Er kehrte aus Lager Voronyesch 2.12.1950. heim. In Ungarn für mehrere Monaten internierten wurde.

    Martin Vál aus Pilisvörösvár 17 Jahre alt. HW Div. Soldat seit 29.9.1944. Einheit 40. Pzgr. Regiment I. Batallion 3. Kompanie. Gefangene von 11.11.1944 bei Jászberény. Nach 3 Jahren später wurde er nach Ungarn aus einem Lager in Raum Gorkij Russland entlassen

    Johann Klem (1924) aus Mecsekjanosi. 40. Pzgr. Regiment. Gefangene von 20.11.1944. 3 Jahre Gefangenschaft im Lager Kiew.

    Josef Paulheim (1922) aus Szigetcsép. 39. Pzgr. Regiment. Gefangenschaft von 25.11.1944 bei Hatvan. Er kehrte am 12. 1950 aus Lager Voronyesch. In Unfarg wurde er nach Tiszalök internierte. In 1953 konnte er nach BRD aussiedeln

    Josef Salzinger/Szalczinger aus Tarjan (1924). HW Div. Soldat von 28.08.1944. Einheit 39. Pzgr. Regiment III. Batalion. Gefangene von 5.12.1944 Raum Heréd-Lőrinci. Er wurde im 08.1947 aus dem Lager Liszicsanszk Raum Vorosilovgrad Ukraine nach Ungarn entlassen

    Michael Reichenbach (1927). HW. Div. Soldat von 09.1944. Einheit 39. Pzgr. Regiment. Gefangene von 6.12.1944 bei Hatvan. Er kehrte am 8.12.1950 aus SzU heim. Blieb in Ungarn lebte in Budapest bis zum Tod.


    Es giben noch viele ungarndeutsche HW Div. Soldaten die in Ungarn im Kämpfen in Komitat Heves und Nograd gefallen oder vermissten.


    In Gedächtnissen der Bewohnern die in den 2 Komitaten wohten legt die nächste:


    Nachdem die Orten von Russen eingenommen und der Front ging weiter die Leute fand viele tote SS Soldaten überall, ZB in Stellen, auf der Wiesen, in Bunkern etc. Zwischen November 1944 und März 1945 wurde verboten deutsche Soldaten graben. Die russischen Ortskommandant sagte die tote deutsche Soldaten seien Lebensmittel für Wildtiere und Hunde. Viele deutsche Soldatengraben (Soldaten vegraben von deutschen Kameraden bevor Russen) wurde von Russen gleich demoliert.


    Nächtste Information kommen später....


    Grüsse aus Ungarn


    Robert

  • Hallo Alle!


    Viele der Mitgliedern können neugierig sein wo zu kämpfen ihre Verwandten in Ungarn als HW Division Soldat.


    Zwischen 8 - 31. November 1944 kämpften die HW Div. Soldaten bei nächsten Ortschaten und in der Umgabung in Frontlinien in Komität Jasz-Nagykun-Szolnok in Ungarn in Zeitfolgen:


    Zagyvarékas-Szászberek-Besenyőszög- Jászladány-Jászkisér-Jászapáti-Jásztelek-Jászjákóhalma-Jászberény-Pusztamonostor danach Verteidigunskämpfe zurück nach Hatvan.


    Gegen Ende November war die Frontlinie für Sie war im Teil In Komität Nograd bei Kerékharaszt-Hatvan-Hort-Ecséd- Fay tanya- Nagyréde dann am Anfang December bei Kerékharaszt-Sagpuszta- Heréd-Lőrinci-Zagyvaszántó- Apc-Rózsaszentmárton dann

    Kisbágyon - Jobbágyi - Pásztó dann gegen mitte December

    Buják - Csécse- Ecseg- Kozárd-Pásztó - Tar

    Danach die Reste der Soldaten ziehte zurück nach Szécsény und nach Salgotarján. Von Salgotarjan nach Szécsény auf Landstrasse Nummer 22 bis Kishartyán durch Nógradmegyer.

    Bis 29 - 30 December 1944 kämfpten Sie für

    Verteidigung Szécsény und Salgótarjan.


    Grüsse


    Robert