Gefallene und Vermisste Marineangehörige -eine Datensammlung-

  • Artillerieschulschiff „Bremse“


    Liste 3 Buchstabe S - Z


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe-, /
    Vermisstendatum
    Ort
    Saffrahn Adalbert 13.04.1922 Hamburg Matrose 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Scheidler Maximilian 04.12.1921 Graslitz Maschinengefreiter 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Scheler Helmut 05.07.1916 Sonneberg Obermaschinenmaat 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Schlabitz Horst 05.06.1923 Strehlen / Görlitz Machinengefreiter 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Schliwa Alfred 26.01.1920 Schomberg / Beuthen Machinenmaat 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Schmidt Heinz 09.08.1916 Berlin-Friedenau Steuermannsmaat 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Schmidt Heinz 25.06.1922 Aschersleben Maschinengefreiter 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Schneider Gerhard 04.09.1918 Langebrück / Dresden Maschinenmaat 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Schröder Herbert 24.06.1921 Köslin Maschinenobergefreiter 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Schüler Hans-Jürgen 29.03.1919 Leutnant zur See 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Schwarz Rudolf 11.02.1919 Breslau Mechanikerobergefreiter 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Sohnefeld Siegfried 12.07.1917 Bochum Bootsmannsmaat 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Sommerkorn Rudi 05.07.1918 Breslau Verwaltungsmaat 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Specht Paul 18.02.1919 Flensburg Maschinenobergefreiter 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Stäbler Alfred 26.09.1921 Karlsruhe Maschinengefreiter 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Stach Otto 03.07.1918 Rotthausen Matrosenobergefreiter 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Stauch Kurt 19.11.1920 Mönchröden / Coburg Funkobergefreiter 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Steuer Oskar 18.03.1918 Pola / Italien Schreibobergefreiter 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Stiermeier Gottfried 05.10.1920 Gefreiter 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Strey Max 26.01.1919 Stettin Maschinenmaat 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Strube Fritz 03.08.1923 Hettstedt Matrosengefreiter 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Strube Fritz 03.08.1923 Hettstadt / Merseburg Matrosengefreiter 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Suckow Paul 06.03.1915 Pölitz / Randow Verwaltungsmaat 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Szill Rudolf 23.05.1922 Rendsburg Maschinengefreiter 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Thomsen Karl 13.02.1920 Kiel Matrosenobergefreiter 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Tolzdorf Rudi 17.04.1920 Danzig Maschinenobergefreiter 07.09.1941 nördliches Eismeer
    von Brosy-Steinberg Hermann 08.12.1902 Posen Korvettenkapitän / Kommandant 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Voss Johannes 19.10.1919 Kowahl / Hagenow Maschinenobergefreiter 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Wandscher Erich 25.11.1921 Osternburg / Oldenburg Matrosengefreiter 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Weiss Ernst 22.01.1916 Reutlingen Obermaschinenmaat 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Wenk Gerhard 29.09.1922 Illeben / Gotha Matrose 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Werner Berthold 27.12.1917 Friedland / Mecklenburg Mechanikerhauptgefreiter 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Wernicke Otto 07.07.1917 Hamburg Maschinenmaat 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Wernicke Werner 27.02.1917 Radefeld Obermaschinenmaat 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Wicker Gustav 31.08.1894 Ittersbach / Kalsruhe Verwaltungshauptgefreiter 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Wiekhorst Richard 11.08.1906 Harburg Stabs-Obermechaniker 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Wielgoss Georg 31.01.1921 Piassutten / Ortelsburg Maschinenobergefreiter 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Wild Heinz 25.10.1920 Annaberg / Chemnitz Steuermannsgefreiter 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Wilke Horst 29.12.1920 Schönebeck Steuermannsgefreiter 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Witt Fritz 07.11.1915 Bremen Matrose 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Wölfer Werner 11.08.1919 Aschersleben Sanitätsmaat 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Wulf Hermann 03.04.1914 Gollendorf / Oldenburg Obermechanikermaat 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Würdemann Heinrich 30.09.1915 Huchting / Delmenhorst Matrosenobergefreiter 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Wüstermann Hugo 15.03.1920 Kiel Gefreiter 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Wüstner Kurt 07.06.1920 Köthensdorf / Reitzenheim Matrosenobergefreiter 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Zahn Anton 13.10.1917 Neu-Ulm Obermaat 07.09.1941 nördliches Eismeer
    Zegarski Rudi 05.07.1923 Gefreiter 07.09.1941 nördliches Eismeer


    Quelle: Artillerieschulschiff "Bremse"

    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de/erinn…enken/graebersuche-online

    Ergänzungen, Hinweise, Korrekturen und Fragen bitte ausschließlich im Diskussionsthread einstellen.

  • U-Jäger 173, 17. U-Jagd-Flottille


    Der U-Jäger 173 ex „Hinrich Wesselhöft“ (Fischereinummer HH 235, Baujahr 1938) gehörte seit August 1939 mit weiterem sieben ehemaligem Fischdampfer der 17. U-Jagd-Flottille an. Seit September 1940 war der Einsatzgebiet der 17. U-Jagd-Flottille Norwegen, der Stützpunkt Stavanger.


    Auf einer Verlegungsfahrt von Bergen nach Stavanger am 13. September 1940 geriet der U-Jäger UJ 173 im Karnsund auf Grund und schlägt leck. Nach abbergen von Ausrüstungsgegenständen, der leichten Bewaffnung, ein Teil der Wasserbomben und das persönliche Eigentum der Schiffsbesatzung, versinkt am frühen Morgen des 14. September 1941 der U-Jäger. Verluste unter der Besatzung sind keine verzeichnet.


    Nach Bergung des Schiffes wird der ehemalige Fischdampfer nach Deutschland geschleppt, instandgesetzt und am 22.Dezember 1940 unter dem Kommando von Kapitänleutnant zur See Spernagel in Wesermünde erneut als UJ 173 in Dienst gestellt. Der U-Jäger UJ 173 verrichtet erneut sein Dienst in der 17. U-Jagd-Flottille und ist erneut in Norwegen eingesetzt.


    Seit dem 5. Mai 1941 befindet sich UJ 173 mit den Booten UJ 171 und UJ 176 vor Tananger auf Horchfahrt. Hier hatte sich der Flottillenchef der 17. U-Jagd-Flottille Korvettenkapitän auf UJ 173 eingeschifft. Gegen 7:00 Uhr am 8. Mai 1941 wurden die Boote von brit. Bomber mit Bomben und Artilleriebeschuss angegriffen. Dabei erhält UJ 173 drei Bombentreffer, einer durchschlägt die Backbordwand und zwei trafen das Deck. Trotz eingeleiteten Sicherheitsmaßnahmen kenterte UJ 173 und versank gegen 7:30 Uhr. Bei dem Angriff, kamen fünf Besatzungsangehörige ums Leben. Drei weitere verstarben an den Folgen der schweren Verwundungen.


    Diese waren:

    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    Blank Helmut 14.09.1918 Leuna / Merseburg Steuermann (R.O.A.) d. R. 08.05.1941 Lazarett Stavanger
    Grunschel Norbert Hugo Max 03.07.1919 Chorzow / Kattowitz Funkgefreiter 08.05.1941 norwegische Westküste
    Kappel Ernst 15.08.1922 Hilden / Rheinland Steuermannsgefreiter 08.05.1941 Lazarett Stavanger
    Kutz Karl 02.12.1921 Güstrow / Mecklenburg Matrose 08.05.1941 norwegische Westküste
    Möhrmann Erich 27.09.1920 Herne Matrose III. 08.05.1941 norwegische Westküste
    Theis Walter 23.08.1923 Duisburg Matrose 08.05.1941 norwegische Westküste
    Wichmann Fritz 28.01.1922 Teterow / Mecklenburg Matrose 08.05.1941 norwegische Westküste


    Ein Tag später verstarb


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    Rogge Otto-Bernhard 28.12.1895 Berlin-Charlottenburg Korvettenkapitän /
    Flottillenchef
    09.05.1941 Lazarett Stavanger


    Quelle: NARA-Rolle T1022-3707

    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de/erinn…enken/graebersuche-online


    Link zur Erstgrablage: Erstgrablagen


    Ergänzungen, Hinweise, Korrekturen und Fragen bitte ausschließlich im Diskussionsthread einstellen.

  • U-Boot U 420, 11. U-Flottille


    Nach durchlaufen der Ausbildung, läuft U 420, ein Typ VII C-Boot unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Hans-Jürgen Reese am 12. Juni 1943 aus Kiel zur ersten Feindfahrt aus. Am 14.Juni 1943 wird Marvika, ein Stadtteil von Kristiansand, zur Ölergänzung angelaufen. Am 15. Juni 1943 legt U 420 zum Weitermarsch in das Operationsgebiet ab. Im Nordatlantik wird das Überwasser fahrende U-Boot am 3. Juli 1943 von einem brit. Flugzeug erfasst. Daraufhin wird das U-Boot mit Bordwaffen und Wasserbomben angegriffen und schwer beschädigt. Bei diesem Angriff werden zwei Mann getötet und ein Mann schwer verletzt. Des Weiteren erlitten mehrere Marineangehörige Prellungen. U 420 tritt daraufhin den Rückmarsch nach Westfrankreich an und läuft am 16. Juli 1943 in Lorient ein.


    Bei den getöteten Marineangehörigen handelt es sich um:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    GrosserHeinz07.10.1919BerlinBootsmannsmaat03.07.1943Nordatlantik
    NoeskiWilli14.12.1922Stargard / Pommern
    Matrosengefreiter03.07.1943Nordatlantik


    Die Gräberkarteikarten der gefallenen Besatzungsangehörigen wurden als Angehörige der 10.-U-Flottille vermerkt. Auch die Verwundeten-Urkunde des verletzte Matrosengefreiter Adolf Winn weist auf die 10. U-Flottille hin.

    Quelle: Kriegstagebuch U 420

    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de/erinn…enken/graebersuche-online


    Ergänzungen, Hinweise, Korrekturen und Fragen bitte ausschließlich im Diskussionsthread einstellen.

  • U-Boot U 160, 4. U-Flottille


    Das am 16. Oktober 1941 in Dienst gestellte U-Boot U 160 läuft unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Georg Lassen am 23. Oktober 1941 in die Ostsee und absolviert hier die Erprobungsphase sowie das Erlangen der Frontreife, die bis zum 9. Januar 1942 andauert. Während dieser Ausbildung muss das U-Boot in der Zeit vom 11. Dezember bis zum 15. Dezember wegen Reparatur der Ölkühler in die Danziger Werft. Während dieser Reparaturphase diente das ehemalige norwegische Kombischiff „Black Prince“, seit dem 11. September 1941 als Wohn- und Beischiff „Lofjord“, der U-Boot-Besatzung als Unterkunft.


    Am frühen Morgen des 14. Dezember 1941 brach ein Brand auf dem in Danzig-Neufahrwasser liegende Schiff aus. Das Schiff brannte vollkommen aus. Hier kamen 28 Mann von verschiedenen U-Booten ums Leben. Davon gehörten sieben Marineangehörige U 160 an.


    Bei den getöteten Marineangehörigen handelt es sich um:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    BrandWilhelm03.07.1918DormagenLeutnant zur See
    14.12.1941Danzig
    HautauWilhelm21.02.1917Hannover-LindenMaschinenmaat14.12.1941Danzig
    JelsenAlfred04.06.1921Katernberg / Essen
    Torpedomechanikermatrose14.12.1941Danzig
    MännelAugust07.01.1922Schirnding / Bayern
    Matrosengefreiter14.12.1941Danzig
    MeckenstockHeinz04.07.1921DüsseldorgMatrosengefreiter14.12.1941Danzig
    SchwippMelchior16.08.1919HammMaschinenmaat14.12.1941Danzig
    SteinigGerhard20.07.1921SchönauMatrosengefreiter14.12.1941Danzig


    Quelle: Kriegstagebuch U 160

    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de/erinn…enken/graebersuche-online


    Ergänzungen, Hinweise, Korrekturen und Fragen bitte ausschließlich im Diskussionsthread einstellen.

  • Marine-Stoßtrupp-Kompanie, 1. Marine-Artillerie-Abteilung


    1. September 1939, Uhrzeit 4:47; vor 82 Jahre eröffnete das Linienschiff/Schulschiff „Schleswig-Holstein“ mit ihrer Artillerie die Beschießung der Westerplatte in Danzig. Das Schiff läutet hiermit den Beginn der Feindseligkeiten von Seiten der Deutschen Kriegsmarine gegen Polen ein. Bereits am späten Abend des 31. August 1939 gegen 23.30 Uhr wurde die Marine-Stoßtrupp-Kompanie, die seit dem 24. August 1939 im Bauch des Linienschiffes „Schleswig-Holstein“ einquartiert waren, an Land gebracht. Die Marine-Stoßtrupp-Kompanie hatte Befehl bis 4:00 Uhr nördlich der Weichselmündung an der Möwenschanze in Stellung zu gehen. Laut KTB begann die Kompanie gegen 4:56 Uhr den Angriff auf die polnische Befestigungsanlage. Der Vormarsch der Kompanie wird aber durch den starken Widerstand der polnischen Besatzung gebremst. Gegen 12:30 Uhr wird der Kompaniechef der Marine-Stoßtrupp-Kompanie Oberleutnant zur See Wilhelm Hennigsen schwer verwundet. Daraufhin übernimmt Oberleutnant zur See Walter Schug das Kommando über die Marine-Stoßtrupp-Kompanie. Auch ihn gelingt es nicht die Anlage bis zum Abend des 1. September 1939 zu besetzen. Der

    Widerstand der polnischen Besatzungstruppe ist zu groß.


    Der Marineoberstabsarzt Dr. med. Ernst Heinsius gibt die Verluste des Stoßtrupps am 1. September 1939 mit


    15 Tote,

    56 Schwerverwundete

    ca. 40 Leichtverwundete


    an.


    Am 3. September 1939 erfolgt die Meldung mit


    1 Offizier

    1 Unteroffizier

    13 Mann


    Hierbei handelt es sich um:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    Dinse Gerhard 27.04.1915 Zinnowitz Gefreiter 01.09.1939 Danzig-Westerplatte
    Donner Johannes 16.08.1915 Treptow Gefreiter 01.09.1939 Danzig-Westerplatte
    Funke Friedrich 14.11.1916 Rietberg Marine-Artillerist 01.09.1939 Danzig-Westerplatte
    Hell Rolf 30.08.1917 Mimmeimoor-Steinburg Marine-Artillerist 01.09.1939 Danzig-Westerplatte
    Henningsen Wilhelm 29.07.1904 Husby / Schleswig-Holstein Oberleutnant zur See 02.09.1939 Danzig-Westerplatte, nach Verwundung
    Hoge Fritz 22.07.1915 Klemmen Gefreiter 01.09.1939 Danzig-Westerplatte
    Jackisch Hans 08.06.1914 Berlin-Charlottenburg Gefreiter 01.09.1939 Danzig-Westerplatte
    Matthes Heinz 22.12.1917 Reichenau Marine-Artillerist 01.09.1939 Danzig-Westerplatte
    Mende Alois 09.02.1914 Gröbnig Artillerie-Maat 01.09.1939 Danzig-Westerplatte
    Möller Herbert 04.06.1916 Binz Marine-Artillerist 01.09.1939 Danzig-Westerplatte
    Neugeschwender Helmut 22.07.1915 Hamburg Gefreiter 01.09.1939 Danzig-Westerplatte
    Olschewski Albert 23.03.1916 Duisburg Gefreiter 01.09.1939 Danzig-Westerplatte
    Schäfers Ernst 07.07.1921 Berlin-Charlottenburg Marine-Artillerist 01.09.1939 Danzig-Westerplatte
    Schulze Werner 20.12.1915 Gardelegen Gefreiter 01.09.1939 Danzig-Westerplatte
    Volkmann Helmut 11.10.1917 Danzig Marine-Artillerist 01.09.1939 Danzig-Westerplatte


    Es handelt sich hier um die ersten gefallenen Marineangehörige im Ostseeraum.


    Später verstarb ein weiterer Marineangehöriger des Marine-Stoßtrupp-Kompanie an seinen Verwundungen.


    Hier handelt es sich um:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    RammReinhold12.02.1916AltwarpGefreiter09.09.1939Feldlazarett Wordel


    Erst am 7. September 1939 kapituliert die polnische Besatzungstruppe gegenüber der deutschen Wehrmacht. Die polnische Gefallenen sind hier gelistet.


    Quelle: Unterlage "Fall Weiß"

    Quelle: KTB Linienschiff "Schleswig-Holstein"

    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de/erinn…enken/graebersuche-online


    Ergänzungen, Hinweise, Korrekturen und Fragen bitte ausschließlich im Diskussionsthread einstellen.

    Edited 3 times, last by Albert64: Am 07.09.2021 weiterer Name eingefügt ().

  • U-Boot U 25, 2. U-Flottille „Saltzwedel“


    Das am 6. April 1936 in Dienst gestellte U-Boot U 25 läuft am 18. Oktober 1939 zur 1. Unternehmen aus Wilhelmshaven aus. Das vom Typ I A U-Boot steht unter dem Kommando von Kapitänleutnant Viktor Schütze. Das Einsatzgebiet war der Atlantik bzw. Biskaya. Am 31. Oktober 1939 konnte Viktor Schütz aus dem Geleitzug K-20 den französischen Frachter „Baoulé“ im Nordatlantik versenken.


    Auf der weiteren Fahrt durch das Einsatzgebiet riss am 5. November 1939 bei grober See eine von achtern kommende Welle Kommandant, ein Unteroffizier sowie drei Mannschaftsdienstgrade vom Turm. Der Kommandant und die drei Mannschaftsdienstgrade verfingen sich auf der Back in der Nähe des Geschützes und konnten gerettet werden. Der Unteroffizier wurde über Bord gespült. Trotz eingeleiteten Rettungsmaßnahmen konnte der Unteroffizier nicht mehr gerettet werden.


    Hier handelt es sich um:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    LützelerWilhelm Engelbert04.12.1915Troisdorf / Saalkreis
    Bootsmannsmaat05.12.1939Nordwestküste Spanien



    Quelle: Kriegstagebuch U 25

    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de/erinn…enken/graebersuche-online


    Ergänzungen, Hinweise, Korrekturen und Fragen bitte ausschließlich im Diskussionsthread einstellen.

    Edited 4 times, last by Albert64 ().

  • Torpedoboot „Wolf“, 6. Torpedobootsflottille


    Minenunternehmen „Renate“; für dieses Unternehmen werden die beiden Torpedoboote „Kondor“ und „Wolf“ eingesetzt. Diese liefen am 7. Januar 1941 um 18:00 Uhr aus Cherbourg aus. Jedoch wird in den frühen Morgenstunden des 8. Januar 1941 laut Kriegstagebuch der Seekriegsleitung „Unternehmen abgebrochen wegen Auftreffens auf feindliche Schnellboote östlich Dover und dadurch bedingte Zeitmangel“. Nach Abbruch des Unternehmens laufen beide Torpedoboote bis Hellwerden gemeinsam zurück, anschließend trennen sich die Wege der Torpedoboote. Torpedoboot „Kondor“ läuft Richtung Cherbourg und das Torpedoboot „Wolf“ läuft zwecks Maschinenüberholung in Richtung Rotterdam. Um die Mittagszeit erschüttert eine Minenexplosion in Höhe von Dünkirchen das Torpedoboot „Wolf“. Kurze Zeit später kentert und sinkt das Schiff unter hohen Personalverlust an Tote und Vermisste.


    Boote der 36. Minensuch-Flottille können 25 Marineangehörige retten sowie 46 Tote bergen. Die Toten werden am 11. Januar 1941 mit militärischen Ehren auf dem Friedhof von Dünkirchen beigesetzt. Einige Marineangehörige werden später noch an der Küste von England, Belgien und der Niederlande angespült. Drei Seeleute liegen heute auf der Kriegsgräberstätte in Cannock Chase, zwei auf der Kriegsgräberstätte in Lommel und ein Seemann in Ysselsteyn.


    Für die Übersichtlichkeit habe ich die Verlustliste in zwei Teilen gesplittet.


    Des Weiteren kommt noch ein Marine-Kriegsberichterstatter hinzu der hier aufgeführt ist.


    Liste 1 Einleitung sowie Buchstaben A – H


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    Anderski Franz 14.05.1914 Ratibor Maschinengefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Ansorge Artur 02.01.1919 Gleiwitz Matrosengefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Baldauf Ignatz 11.06.1921 Regensburg Matrosengefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Ballreich Paul 04.08.1922 Offenbach Matrose 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Barbie Helmut 02.12.1920 Wiebelskirchen Matrosenobergefeiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Becker Hermann 18.06.1921 Münster Funkmatrose 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Beerstecher Paul 21.02.1918 Herrenberg Maschinenobergefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Bellmann Alfred 10.02.1915 Eppendorf / Chemnitz Bootsmaat 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Benninghoff Walter 02.06.1914 Dinslaken Maschinenmaat 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Beyer Karl-Heinz 31.12.1920 Stettin Matrosenobergefeiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Botz Johann 18.01.1013 Zarrentien / Mecklenburg Bootsmannsmaat 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Brauner Rudi 14.09.1921 Zschernitz / Delitzsch Matrose II. 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Bröker Horst 07.01.1922 Osterode / Ostpreussen Matrose 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Brusis Reinhold 26.03.1913 Gelsenkirchen Maschinenobergefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Bundis Jens-Peter 11.04.1913 Morsun / Sylt Maschinengefreiter d. R. 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Buttelmann Hans 02.11.1915 Brake / Oldenburg Matrosenobergefeiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Deneke August 26.03.1911 Gross-Sandersleben Obermaschinenmaat 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Deubel Wilhelm 18.01.1908 Birklingen / Mittelfranken Matrosengefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Dinkla Ihno 04.10.1915 Terhalle / Norden Matrosenobergefeiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Dittmar Kurt 27.05.1914 Rönnern / Saale Obermaschinenmaat 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Dobrindt Kurt 01.06.1909 Schwedenhöhe / Bromberg Stabsobermaschinist 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Doll Franz 13.12.1916 Pforzheim Mechanikermaat 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Döring Hans 28.07.1920 Weissenfels Maschinenobergefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Eberlein Alfred 27.05.1897 Ilmenau Maschinenmaat 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Effenhauser Johann 30.01.1918 Röthenbach Maschinengefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Engelland Fritz 24.11.1919 Garwitz / Mecklenburg Maschinenobergefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Engelhardt Herbert 26.11.1919 Bad Tennstedt Maschinenobergefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Fischer Alfred 15.03.1920 Wittenberg Maschinenobergefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Fischer Karl 21.05.1920 Schweinheim Maschinenobergefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Flamme Gerhard 06.10.1915 Hagen / Westpfalen Maschinenobergefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Flemig Walter 12.07.1919 Magdeburg Maschinengefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Fölsch Walter 13.05.1908 Altona Matrosengefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Freels Werner 22.07.1917 Oldenburg Matrosenhauptgefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Freitag Ludwig 13.06.1903 Iggelheim Matrose II. 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Friese Paul 12.03.1910 Wittenberge Maschinenmaat 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Froese Otto 11.03.1920 Metschullen / Insterburg Verwaltungsgefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Georgy Hans 25.06.1902 Stettin Stabsmaschinist 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Göckemeyer Georg 13.03.1911 Nordenham Maschinenmaat 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Götzke Oskar 09.04.1919 Stettin Matrosenobergefeiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Gräser Oskar 15.04.1920 Bad Soden-Allendorf Maschinengefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Gröbel Heinrich 16.04.1918 Matrosenhauptgefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Grünwald Günther 01.01.1914 Kiel Obermechanikermaat 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Gutmann Rudolf 20.05.1921 Unterbrück Matrose II. 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Hafen Gottfried 06.05.1919 Wehingen / Rottweil Matrosenobergefeiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Hagen Arthur 31.01.1911 Hamburg Matrose II. 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Hartig Wilhelm 27.01.1915 Leipzig Maschinenhauptgefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Hass Erich 14.05.1915 Berlin-Zehlendorf Matrosengefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Hedderich Heinz 06.04.1908 Insterburg Stabsmaschinist 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Heib Heinrich 03.11.1919 Bingerbrück Mechanikergefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Hempel Richard 21.11.1920 Egeln / Wansleben Matrosenobergefeiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Herlyn Jakob 26.03.1910 Neermoor / Leer Matrose II. 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Herrmann Horst 24.12.1919 Radegosch / Posen Matrosengefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Heyer Friedrich 05.10.1918 Köln Matrose II. 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Holter Gerhard 18.08.1917 Welsleben / Wanzleben Maschinenmaat 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Hümmer Friedrich 24.05.1920 Flörsheim Matrose II. 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    HybinFranz25.08.1918Duisburg-HambornMaschinenobergefreiter08.01.1941Kanal / Dünkirchen


    Quelle: NARA-Rolle T 1022-3108

    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de/erinn…enken/graebersuche-online


    Ergänzungen, Hinweise, Korrekturen und Fragen bitte ausschließlich im Diskussionsthread einstellen.

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  • Torpedoboot „Wolf“, 6. Torpedobootsflottille

    Liste 2 Buchstabe I - Z



    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    Kaiser Walter 23.04.1907 Offenbach am Main Obermaschinist 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Kändler Friedrich 23.07.1916 Leteln / Minden Feuerwerksmaat 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Karstens Curt 24.12.1914 Wilhelmshaven Maschinenmaat 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Kaup Hugo 01.09.1919 Spexard / Westfalen Maschinengefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Klein Eberhard 20.02.1916 Bad-Cannstadt Obersteuermann 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Klöting Kurt 04.01.1921 Sölde / Dortmund Matrose XI 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Kniep Wilhelm 25.09.1914 Niederzwehren Maschinenmaat 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Krischer Christian 29.07.1916 Düren Matrose d. Reserve 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Kuhl Walter 15.03.1921 Dortmund-Brackel Matrosengefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Laube Walter 11.09.1918 Ottendorf / Okrilla Maschinenobergefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Lieven Johann 15.07.1921 Mönchengladbach Matrose II. 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Loddersted Franz 05.02.1920 Ilbersdorf / Köthen Maschinengefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Löhrl Karl 29.10.1915 Neustadt / Orla Funkmaat 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Lother Erich 26.10.1916 Venetia / Znin Matrosenobergefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Ludewigt Friedrich 05.07.1921 Osnabrück Funkgefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Marschwinski Edmund 03.12.1919 Berlin Matrosenobergefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Melisard Ernst 15.09.1916 Essen Maschinenobergefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Meyer Wilhelm 01.07.1917 Hamburg Maschinenobergefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Meyer Heinz 12.11.1919 Leipzig Oberfähnrich 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Möller Ernst 15.12.1915 Grohn / Osterholz Matrosenobergefeiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Möllnitz Paul 20.10.1918 Bad Kösen Signalobergefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Morin Richard 01.04.1922 Berlin-Schöneberg Matrose 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Müllen Anton 12.12.1916 Hochemmerich / Moers Matrosenobergefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Müller Karl 18.02.1917 Heppenheim Matrosenobergefeiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Neffgen Wilhelm 29.09.1920 Honnef Matrosengefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Neu Franz 05.03.1916 Mörsch / Etlingen Maschinenmaat 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Odenwald Gerhard 12.01.1916 Fechenheim Maschinenmaat 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Oppermann Hans 02.02.1914 Görlitz Funkmaat 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Paarmann Kurt 05.08.1917 Magdeburg Matrosenobergefeiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Penning Johannes 15.01.1914 Lingen Matrosenhauptgefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Peters Broder 09.12.1912 Niebüll Oberleutnant/Kommandant 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Prangenberg Karl-Heinrich 18.11.1920 Essen-Borbeck Gefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Prinz Hans 19.10.1915 Murrhardt / Backnang Matrosenobergefeiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Reichmann Heinrich 04.03.1920 Malsfeld / Melsungen Matrose II. 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Reinhardt Hans 18.02.1920 Trebur / Groß-Gerau Matrose IV. 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Rong Johann 27.03.1917 Aachen Maschinengefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Saßenschleidt Herbert 11.09.1918 Altona Mechanikerobergefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Schäfer Karl-Heinz 03.07.1919 Hermesdorf Mechanikergefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Scheel Karl 20.12.1919 Emden Matrosenobergefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Scheffer Bernhard 09.05.1920 Erkenschwiek Matrosengefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Schepers Timotheus-Rudolf 31.12.1915 Haren / Ems Matrosenobergefeiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Schlüter Wilhelm 12.05.1919 Lorch / Welzheim Matrosengefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Schmitt Karl 10.08.1916 Ludwigshafen Signalmaat 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Schönmeier Franz 10.11.1919 Burgsinn / Gemünden Signalgefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Schreier Manfred 20.02.1919 Dresden Leutnant 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Schreiner Richard 29.05.1921 Würzburg Mechanikergefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Seidel Helmut 24.09.1920 Altenburg Mechanikergefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Seiffert Ernst 29.06.1915 Dresden Oberleutnant 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Siedow Erwin 23.03.1917 Potsdam Maschinenmaat 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Steinbrück Wilhelm 22.04.1920 Dützen / Westpfalen Leutnant 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Steinfort Johann 31.10.1919 Neuss / Rhein Funkobergefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Stellmann Franz 23.10.1920 Dortmund Funkgefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Stier Rudolf 03.08.1918 Leipzig -Leutzsch Maschinenobergefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Straubhaar Egon 11.12.1919 Remscheid Matrosenobergefeiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Teubner Gerhard 26.09.1918 Schönheiderhammer Bootsmannsmaat 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Theelen Theodor 30.01.1919 Meidernich Matrosengefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Thiel Alfred 04.05.1920 Saarbrücken Maschinengefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Thiele Hans 09.09.1917 Tannroda / Weimar Maschinenobergefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Turck Erwin 29.07.1914 Flasskamp / Schalkmühlen Obermaschinistenmaat 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Uken Johann 05.03.1914 Plaggenburg / Aurich Obermaschinenmaat 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Ulrich Herbert 05.05.1919 Düsseldorf Funkobergefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Walther Kurt 26.11.1914 Mehna / Altenburg Maschinenmaat 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Weigand Willi 25.02.1920 Offenbach Funkgefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Wolf Karl-Heinz 07.10.1919 Plauen Matrosengefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen
    Zahn Heinrich 05.11.1919 Darmstadt Matrosengefreiter 08.01.1941 Kanal / Dünkirchen


    Quelle: NARA-Rolle T 1022-3108

    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de/erinn…enken/graebersuche-online


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  • 1. Zug Marine-Kriegsberichterstatter Allgemein West


    Minenunternehmen „Renate“; für dieses Unternehmen werden die beiden Torpedoboote „Kondor“ und „Wolf“ eingesetzt. Diese liefen am 7. Januar 1941 um 18:00 Uhr aus Cherbourg aus. Jedoch wird in den frühen Morgenstunden des 8. Januar 1941 laut Kriegstagebuch der Seekriegsleitung „Unternehmen abgebrochen wegen Auftreffens auf feindliche Schnellboote östlich Dover und dadurch bedingte Zeitmangel“. Nach Abbruch des Unternehmens laufen beide Torpedoboote bis Hellwerden gemeinsam zurück, anschließend trennen sich die Wege der Torpedoboote. Torpedoboot „Kondor“ läuft Richtung Cherbourg und das Torpedoboot „Wolf“ läuft zwecks Maschinenüberholung in Richtung Rotterdam. Um die Mittagszeit erschüttert eine Minenexplosion in Höhe von Dünkirchen das Torpedoboot „Wolf“. Kurze Zeit später kentert und sinkt das Schiff unter hohen Personalverlust an Tote und Vermisste.


    Boote der 36. Minensuch-Flottille können 25 Marineangehörige retten sowie 46 Tote bergen. Die Toten werden am 11. Januar 1941 mit militärischen Ehren auf dem Friedhof von Dünkirchen beigesetzt. Einige Marineangehörige werden später noch an der Küste von England, Belgien und der Niederlande angespült. Drei Seeleute liegen heute auf der Kriegsgräberstätte in Cannock Chase, zwei auf der Kriegsgräberstätte in Lommel und ein Seemann in Ysselsteyn.


    Die Verlustliste des Torpedobootes findet man hier.


    Um den Marine-Kriegsberichterstatter handelt es sich um:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    TewsRudolf06.02.1911OldenburgArtilleriemaat / Sonderführer
    08.01.1941Kanal / Dünkirchen


    Quelle: NARA-Rolle T 1022-3108

    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de/erinn…enken/graebersuche-online


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  • Schlachtschiff „Scharnhorst“


    Nach dem Atlantikunternehmen „Berlin“, Handelskriegsführung im Atlantik, liefen die beiden Schlachtschiffe „Scharnhorst“ und „Gneisenau“ am 22. März 1941 in Brest ein. Hier erfolgten für beide Schiffe längere Reparatur- und Instantsetzungsarbeiten. Die Liegeplätze der Schlachtschiffe blieben den Feind aber nicht verborgen und die Schiffe waren mehrere Luftangriffe der Royal Air Force ausgesetzt, die Personalverluste forderte.


    Aber nicht nur die Luftangriffe forderte Personalverluste, auch ereigneten sich Unfälle zum Beispiel auf dem Schlachtschiff „Scharnhorst“. Hier wurde ein Marineangehöriger Opfer einer Terpentingasexplosion in der Abteilung VI. die bei ihn Verbrennungen zweiten und dritten Grades verursachten. An den schweren Verletzungen verstarb der Soldat ein Tag später.


    Hierbei handelt es sich um:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    HassWolfgang10.07.1918HannoverMatrosen-Obergefreiter28.07.1941Marine-Lazarett Brest


    Quelle: KTB Schlachtschiff "Scharnhorst

    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de/erinn…enken/graebersuche-online


    Ergänzungen, Hinweise, Korrekturen und Fragen bitte ausschließlich im Diskussionsthread einstellen.


    1. Ergänzung


    Um die Rückführungsaktion der Truppen aus Nordnorwegen zu stören, entsandte die deutsche Kriegsmarine am 4. Juni 1940 die deutschen Schlachtschiffe „Scharnhorst“, „Gneisenau“, den Schweren Kreuzer „Admiral Hipper“ und 4 Zerstörer nach Nordnorwegen.


    Am Morgen des 4. Juni 1940 verließen gegen 8:00 Uhr die Kampfgruppe Kiel, umrunden Dänemark und liefen an der norwegischen Küste entlang. Westlich Harstad werden am 8. Juni 1940 der leere britische Truppentransporter „Orama“, der Tanker „Oilpioneer“ und der Trawler „Juniper“ gesichtet und durch den Schweren Kreuzer „Admiral Hipper“ gegen 10:30 Uhr versenkt. Danach wird der Schwere Kreuzer wie auch die Zerstörer nach Trontheim entlassen. Beide Schlachtschiffe operieren nun allein weiter.


    Gegen 17:00 Uhr des gleichen Tages wird der brit. Flugzeugträger „Glorious“ sowie die beiden Zerstörer „Ardent“ und „Acasia“ gesichtet und angegriffen. Trotz ungleichem Kampf beschützen die beiden Zerstörer tapfer den Flugzeugträger. Dennoch kentert der erste Zerstörer gegen 18:25 Uhr und sinkt. Kurz danach werden auch der Flugzeugträger „Glorious“ und der zweite Zerstörer versenkt. Ein vom Zerstörer „Acasta“ abgefeuerter Torpedo trifft das Schlachtschiff „Scharnhorst“ unterhalb des achtern Geschützturmes „C“, worauf hin die Munitionskammer des Turmes geflutet wird. Mit rund 2500 cbm Wasser in den Abteilungen II. bis VI. läuft das Schlachtschiff Trontheim an, wo es am 9. Juni 1940 gegen 16:15 Uhr ankert. Hier wird eine Behelfsreparatur durchgeführt sowie zwei gefallene Besatzungsangehörige auf den Soldatenfriedhof bestattet. Am 20.Juni 1940 läuft das Schlachtschiff unter Begleitschutz von 3 Minensuchbooten der 1. Minensuchflottille, 2 Zerstörern und 2 Torpedoboote zur endgültigen Instandsetzung mit einem 4 m x 12 m großen Loch achtern nach Kiel aus wo es am 23. Juni 1940 gegen 22:30 Uhr fest macht. Am 24. Juni 1940 erfolgt das Eindocken im Trockendock C. Erst jetzt können 46 gefallenen Marineangehörigen aus den gefluteten Abteilungen geborgen werden.


    Am 27.Juni 1940 werden die 46 gefallenen Seeleute auf dem Kieler Garnisonfriedhof beigesetzt. Die Gesamtopferzahl beläuft sich auf 48 Marineangehörige.


    Bei den gefallenen Marineangehörigen handelt es sich um:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    Bartke Herbert 14.05.1917 Stolp Matrosenobergefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Benker Friedrich 15.09.1920 Bayreuth Matrosenobergefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Benske Arno 14.04.1918 Nägelstedt / Langensalza Matrosenobergefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Bescherer Otto 03.03.1912 Göpfersgrün / Oberfranken Verwaltungshauptgefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Bialasik Rudolf 13.07.1920 Selm / Westfalen Matrosengefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Blaser Emil 17.12.1917 Dürmentingen Matrosengefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Breuer Heinrich 08.02.1919 Düsseldorf Matrosengefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Bürger Wilhelm 01.10.1917 Freienohl /Westfalen Matrosengefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Dammenmüller Anton 17.08.1917 Mutlangen Matrosenobergefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Dietsch Karl 01.11.1917 Wenungen / Merseburg Matrosengefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Dolch Paul 25.03.1917 Neckar-Bischoffsheim Matrosenobergefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Donat Otfried 25.02.1919 Essen Matrosengefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Eckey Friedrich 29.12.1918 Wanne-Eickel Matrosengefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    ErtelGeorg05.02.1918Sosnitza / Gleiwitz
    Matrosenobergefreiter08.06.1940Nordmeer
    Esser Otto 17.04.1920 Neviges / Wuppertal Matrose 08.06.1940 Nordmeer
    Esser Günther 10.07.1918 Homberg / Hochheide Matrosenobergefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Evers Hans 08.03.1919 Essen Matrosengefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Fischbeck Johann 17.02.1919 Köln-Deutz Matrosenobergefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Fritsche Heinz 12.03.1916 Laubnitz / Sachsen Matrosenobergefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Grabowski Paul 15.07.1917 Debergotz / Ruppin Matrosengefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Haendel Josef 06.01.1918 Oppeln Matrosenobergefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Hammerschmidt Helmuth 09.05.1917 Eckrath Matrosenobergefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Hansen Kurt 07.09.1918 Duisburg Matrosengefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Heine Heinz 13.09.1919 Zittau Matrosengefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Hellberg Wilhelm 29.05.1918 Kleve Verwaltungsobergefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Heppert Ludwig 09.08.1919 Gemsheim Matrose 08.06.1940 Nordmeer
    Hoos Kurt 10.07.1920 Hoogdiesen / Liepen Musikgefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Höpker Clemens 10.01.1916 Vechta Matrosenobergefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Hoppe Helmuth 26.08.11918 Altenburg / Thüringen Maschinenobergefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Jahn Gerhard 14.05.1918 Raubenheim / Leibzig Matrosengefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Kahre Werner 19.04.1921 Schwendenberg / Lippe Matrose 08.06.1940 Nordmeer
    Keck Richard 02.09.1916 Plauen Matrosenobergefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Kemsbock Bruno 03.03.1918 Sensburg Matrosenobergefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Klein Ernst 28.01.1917 Denzen-Limar Matrosengefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Kramosch Theodor 01.02.1919 Königshütte / Schlesien Matrose 08.06.1940 Nordmeer
    Langer Franz 31.03.1914 Beuthen Matrosenobergefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Melzer Gerhard 27.11.1919 Chemnitz Maschinengefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Meyer Helmuth 18.01.1918 Weetzen / Hannover Matrosenobergefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Neubert Helmuth 01.06.1920 Ostrau / Sachsen Matrose 08.06.1940 Nordmeer
    Naumann Erhard14.09.1918 Leipzig-Reussnitz Matrosenobergefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Schuberth Alfred 18.08.1917 Nordgermersleben Musikmaat 08.06.1940 Nordmeer
    Schulze Rudolf 02.08.1919 Leipzig Matrosengefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Schütz Otto 06.09.1918 Hildesheim Maschinengefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Starke Walter 14.07.1919 Göttingen Matrosengefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Stommel Hans 17.08.1919 Essen Matrosengefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Stürzenbecher Gustav 23.07.1918 Hamburg Maschinenobergefreiter 08.06.1940 Nordmeer
    Wagener Kurt 01.03.1916 Fellinghausen Maschinenmaat 08.06.1940 Nordmeer
    Winkler Karl 07.09.1920 Elster an der Elbe Matrosengefreiter 08.06.1940 Nordmeer



    Quelle: Kriegstagebuch Schlachtschiff "Scharnhorst"

    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de/erinn…enken/graebersuche-online


    Ergänzungen, Hinweise, Korrekturen und Fragen bitte ausschließlich im Diskussionsthread einstellen.


    Edited 7 times, last by Albert64: Zahlendreher korrekiert 1. Ergänzung am 30.11.2021 eingefügt Änderung am 26.12.2021 durchgeführt: Name Neumann, Bernhard geändert in Naumann, Erhard. Name Ertel, Georg dazugefügt. ().

  • Artillerieschulschiff „Brummer“


    Unternehmen „Weserübung“; Nach dem errichten von Landungsköpfen in Norwegen, oblag es der Kriegsmarine die Nachschubtransporte nach Südnorwegen sicherzustellen. Für den Abtransport des Nachschubes waren die dänischen Häfen vorgesehen und als Anlandungshäfen kamen die norwegischen Häfen an der Südküste Norwegens in Betracht.


    So war auch das Artillerieschulschiff „Brummer“ für die Truppentransporte nach Norwegen im Einsatz. Am 14. April 1940 verließ das Schiff mit dem Flottenbegleiter F5 und die Torpedoboote „Jaguar“ und „Falke“ den dänischen Hafen Frederikshavn in Richtung Oslo. Die an Bord befindlichen Heeresangehörigen sollten nach Oslo transportiert werden. Am Morgen des 15. April 1940 wurde Oslo erreicht, die Truppen ausgeschifft und gegen 17:30 Uhr legte das Artillerieschulschiff „Brummer“ wieder für die Heimfahrt in Oslo ab. Kurz nach Mitternacht wurde das Schiff im Skagerrak vom brit. U-Boot HMS „Sterlet“ torpediert und schwer beschädigt. Aufgrund der Schwere der Beschädigung konnte das Schiff nicht mehr gehalten werden. Am frühen Morgen des 16. April 1940 kentert das Artillerieschulschiff und sank.


    In der Literatur werden 24 Mann als gefallen angegeben. 19 Angehörige der Kriegsmarine sind zurzeit hier gelistet. Diese waren:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    Ende Heinz 24.03.1915 Halle / Saale Signalobergefreiter 16.04.1940 Skagerrak
    Faltin Karl 18.01.1913 Buer-Erle Sanitätsobermaat 16.04.1940 Skagerrak
    Frohnecker Paul 16.10.1904 Berlin Bordschneider 16.04.1940 Skagerrak
    Hager Erwin 24.10.1917 Leubnitz-Neuostra / Dresden Zimmererobergefreiter 16.04.1940 Skagerrak
    Hönig Heinrich 11.04.1920 Röcklingen / Herchen-Sieg Matrose 16.04.1940 Skagerrak
    Janssen Gerhard 19.04.1910 Schwerda / Lauban Zivilkoch 16.04.1940 Skagerrak
    Keller Erwin Dr. 16.08.1911 Kirchlauter / Unterfranken Marine-Stabsarzt 16.04.1940 Skagerrak
    Kisker Rolf 05.07.1921 Duisburg Matrose 16.04.1940 Skagerrak
    Krohn Emil 14.06.1916 Königsberg Leutnant zur See 16.04.1940 Skagerrak
    Michaelis Johannes 16.02.1922 Wilhelmshaven Steward 16.04.1940 Skagerrak
    Näschen Engelbert 05.12.1918 Leverkusen Matrose II. 16.04.1940 Skagerrak
    Neumann Gerhard 09.11.1918 Berlin-Mariendorf Matrose 16.04.1940 Skagerrak
    Ramacher Heinrich 23.01.1906 Essen-Borbeck Steward 16.04.1940 Skagerrak
    Reichel Rudolf 21.06.1918 Kobeln in Sachsen Zimmererobergefreiter 16.04.1940 Skagerrak
    Riwoldt Heinz 27.07.1920 Kolberg Matrosenobergefreiter 16.04.1940 Skagerrak
    Schluckebier Hans 04.01.1916 Gelsenkirchen Sanitätsobergefreiter 16.04.1940 Skagerrak
    Schulz Erich 28.09.1919 Berlin / Britz Matrose 16.04.1940 Skagerrak
    Süss Andreas 14.02.1918 München Matrose 16.04.1940 Skagerrak
    Weber Ernst 15.08.1914 Vosswinkel Maschinenhauptgefreiter 16.04.1940 Skagerrak


    Quelle: Artillerieschulschiff "Brummer"

    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de/erinn…enken/graebersuche-online


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  • Flottenbegleiter F 5


    Durch den Torpedotreffer auf dem Artillerieschulschiff „Brummer“ am 15.04.1940, der das Vorschiff des Schiffes abriss, verlor auch ein im Schiffslazarett liegender Marineangehöriger des Flottenbegleiter F 5 sein Leben.


    Hierbei handelt es sich um den:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    ReinhardtKurt11.10.1915VosswinkelMaschinenhauptgefreiter16.04.1940Skagerrak


    Quelle: Buch: "Als das Eis brach" von R.K.Lochner, 1983

    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de/erinn…enken/graebersuche-online


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  • U-Boot U 1, U-Boot-Schulflottille


    Während des Unternehmens „Weserübung“ wurden nicht nur die Überwasserstreitkräfte eingesetzt, auch die U-Boot-Waffe spielte bei diesem Unternehmen eine wesentliche Rolle. Zur Sicherung der Westküste Norwegens liefen Anfang April 1940 mehrere U-Boote, die in Gruppen eingeteilt waren, aus. Dieses Unternehmen der U-Boot-Waffe hatte den Decknamen „Hartmut“.


    U 1, ein U-Boot Typ II A unter dem Kommando von Kapitänleutnant Jürgen Deecke, gehörte bei diesen Unternehmen der Gruppe 4 an. Diese Gruppe sollten in Höhe Stavanger in Position gehen. Nach vorheriger Reparatur und Neuausrüstung verließ U 1 am 06. April 1940 zu seinem 2. Unternehmen, Wilhelmshaven.


    Im nachträglich geführten Kriegstagebuch ist zu lesen:


    „Wilhelmshaven ausgelaufen.

    Kommandant Kapitänleutnant Deecke, Jürgen.

    Aufgabe: Überwachung des Seegebietes vor Stavanger während der Norwegenunternehmung.

    Seit dem Auslaufen ist nichts mehr von dem Boot gehört worden. Nach einer englischen Pressemeldung vom 3.5.40 hat ein französisches U-Boot im Verlaufe der Norwegenoperationen ein deutsches U-Boot torpediert. Es ist möglich, daß es sich hierbei um "U. 1" (oder "U. 50") gehandelt hat.

    Die gesamte Besatzung ist mit dem Boot geblieben. Vermißtenerklärung erfolgte am 26.4.40.


    Handschriftliche Anmerkung: Todestag: 20.4.1940 gemäß B.d.U. (Unterschrift?) S 4741 M 5, Datum 2.12.40


    Im Entwurf gez. Dönitz


    Für den Befehlshaber der Unterseeboote: Der Chef der Operationsabteilung“


    Das U-Boot U 1 gilt seit dem Auslaufen am 6. April 1940 aus Wilhelmshaven als vermisst. Der heutige Sachstand ist, das U 1 höchstwahr-scheinlich in der Nordsee in ein Minenfeld geriet und sank. Mit dem U- Boot gilt auch die Besatzung von 24 Mann als vermisst.


    Diese sind:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    Bauer Fritz 15.01.1915 Hecklingen Matrosenobergefreiter 16.04.1940 Südwestküste Norwegen
    Baumann Ernst 17.12.1915 Britzingen / Baden Obermaschinenmaat 16.04.1940 Südwestküste Norwegen
    Bayer Günther-Hans 19.05.1917 Rannitz Maschinenmaat 16.04.1940 Südwestküste Norwegen
    Berger Kurt 22.02.1915 Dresden Oberfunkmaat 16.04.1940 Südwestküste Norwegen
    Carmon Walter 01.03.1907 Hamburg Obermaschinist 16.04.1940 Südwestküste Norwegen
    Chall Helmut 23.11.1917 Meiningen Matrosenobergefreiter 16.04.1940 Südwestküste Norwegen
    Deecke Jürgen 28.04.1911 Lübeck Kapitänleutnant zur See 16.04.1940 Südwestküste Norwegen
    Flier Wilhelm-Otto 04.10.1913 Danzig Obermaat 16.04.1940 Südwestküste Norwegen
    Goll Hans 03.12.1917 Eckersdorf Maschinenmaat 16.04.1940 Südwestküste Norwegen
    Grovermann Heinrich 27.03.1919 Bahnhof bei Güstrow Maschinenobergefreiter 16.04.1940 Südwestküste Norwegen
    Hollatz Wilhelm 22.02.1913 Swinemünde Maschinenmaat 16.04.1940 Südwestküste Norwegen
    Keese Hans 05.09.1912 Wilhelmshaven Oberleutnant zur See 16.04.1940 Südwestküste Norwegen
    Keitel Heinrich 08.02.1918 Kiel Maschinenobergefreiter 16.04.1940 Südwestküste Norwegen
    Köhler August 23.11.1916 Pulitz / Westpriegnitz Bootsmannsmaat 16.04.1940 Südwestküste Norwegen
    Läu Helmut 24.08.1917 Elmshorn Matrosenobergefreiter 16.04.1940 Südwestküste Norwegen
    Lippold Heinz 19.08.1918 Matrosenobergefreiter 16.04.1940 Südwestküste Norwegen
    Meyer Alfred 07.11.1915 Bühren Oberleutnant (Ing) 16.04.1940 Südwestküste Norwegen
    Otto Heinz 11.08.1911 Hanau / Main Stabsobersteuermann 16.04.1940 Südwestküste Norwegen
    Pallin Johannes 13.04.1918 Essen Maschinenobergefreiter 16.04.1940 Südwestküste Norwegen
    Schollerer Ottmar 29.11.1916 Obergschwandt Funkhauptgefreiter 16.04.1940 Südwestküste Norwegen
    Schultze Kurt 29.05.1920 Neu-Köln Maschinengefreiter 16.04.1940 Südwestküste Norwegen
    Schwarz Karl 28.01.1918 Penzlin / Mecklenburg Maschinenobergefreiter 16.04.1940 Südwestküste Norwegen
    Weber Paul 05.05.1913 Kolbe / Saale Bootsmannsmaat 16.04.1940 Südwestküste Norwegen
    Wolter Paul 04.11.1915 Kreisburg Matrosenobergefreiter 16.04.1940 Südwestküste Norwegen


    Das Sterbe- / Vermisstendatum entspricht den Eintragungen beim VDK

    Der Ort entspricht den Eintragungen auf den Gräberkarteikarten


    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de/erinn…enken/graebersuche-online


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  • U-Boot U 49, 7. U-Boot-Flottille


    Während des Unternehmens „Weserübung“ wurden nicht nur die Überwasserstreitkräfte eingesetzt, auch die U-Boot-Waffe spielte bei diesem Unternehmen eine wesentliche Rolle. Zur Sicherung der Westküste Norwegens liefen Anfang April 1940 mehrere U-Boote, die in Gruppen eingeteilt waren, aus. Dieses Unternehmen der U-Boot-Waffe hatte den Decknamen „Hartmut“.


    U 49, ein U-Boot Typ VII. B unter dem Kommando von Kapitänleutnant Kurt von Gossler, gehörte bei diesen Unternehmen der Gruppe 5 an. Das Operationsgebiet dieser Gruppe lag im Raum Nordsee, bei den Shetland Inseln und im Vaagsfjord. Das U-Boot lief am 3. April 1940 aus Wilhelmshaven zu seinem 4. Unternehmen aus und steuerte das Operationsgebiet an. Bis zum 15. April 1940 klärte U 49 im Operationsgebiet auf. Am 15. April 1940 wurde U 49 Im Vaagsfjord von den britischen Zerstörern HMS „Fearless“ und HMS „Brazen“ geortet und anschließend mit Wasserbomben versenkt. Die Besatzung konnte bis auf einem Mann gerettet werden und gerieten in englischer Gefangenschaft.


    Bei den gefallenen Marineangehörigen handelt es sich um:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    Lölsberg Wilhelm 01.11.1918 Bergisch-Gladbach Maschinenobergefreiter 15.04.1940 Vaagsfjord


    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de/erinn…enken/graebersuche-online


    Ergänzungen, Hinweise, Korrekturen und Fragen bitte ausschließlich im Diskussionsthread einstellen.


    Sterbebild von Wilhelm Lösberg hier. Hierfür vielen Dank an Andre :thumbsup:

    Edited once, last by Albert64 ().

  • U-Boot U 50, 7. U-Boot-Flottille


    Während des Unternehmens „Weserübung“ wurden nicht nur die Überwasserstreitkräfte eingesetzt, auch die U-Boot-Waffe spielte bei diesem Unternehmen eine wesentliche Rolle. Zur Sicherung der Westküste Norwegens liefen Anfang April 1940 mehrere U-Boote, die in Gruppen eingeteilt waren, aus. Dieses Unternehmen der U-Boot-Waffe hatte den Decknamen „Hartmut“.


    U 50, ein U-Boot Typ VII. B unter dem Kommando von Kapitänleutnant Max-Hermann Bauer, gehörte bei diesen Unternehmen der Gruppe 5 an. Das Operationsgebiet dieser Gruppe lag im Raum Nordsee, bei den Shetland Inseln und im Vaagsfjord. Das U-Boot U 50 gilt seit dem Auslaufen am 6. April 1940 aus Wilhelmshaven als vermisst. Der heutige Sachstand ist, das U 50 höchstwahrscheinlich in der Nordsee in einem Minenfeld geriet und sank. Mit dem U- Boot gilt auch die Besatzung von 44 Mann als vermisst.


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    Altkemper Heinrich 16.03.1920 Gladbeck Matrosengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Bauer Max-Hermann 24.07.1912 Rüstringen Korvettenkapitän 10.04.1940 Auf See
    Behrens Fritz 31.12.1919 Marsdorf Maschinengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Bergann Günter 01.06.1918 Berlin Maschinenmaat 10.04.1940 Auf See
    Blankenfeld Richard 10.04.1913 Berlin Bootsmann 10.04.1940 Auf See
    Bohnes Friedrich 04.12.1914 Mühlheim an der Ruhr Obermaschinenmaat 10.04.1940 Auf See
    Brettschneider Herbert 20.09.1918 Leopoldhall Matrosengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Decker Alfred 16.04.1916 Marl / Recklinghausen Maschinenmaat 10.04.1940 Auf See
    Fehmel Wolfgang 15.02.1919 Halle an der Saale Funkgefreiter 10.04.1940 Auf See
    Flohr Werner 23.07.1921 Hettstedt / Burgörner Maschinengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Gramm Paul 02.02.1904 Lübeck Stabsmaschinist 10.04.1940 Auf See
    Grasmeher Wilhelm 13.05.1920 Runkel an der Lahn Maschinenobergefreiter 10.04.1940 Auf See
    Grusdat Fritz 24.02.1919 Hervst-Dorsten Maschinengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Henning Wilhelm 14.01.1919 Mainz Maschinengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Höhne Rudolf 17.11.1918 Bruckdorf / Saalkreis Maschinenobergefreiter 10.04.1940 Auf See
    Jakob Erwin 01.07.1917 Steinau Maschinenobergefreiter 10.04.1940 Auf See
    Karge Hans 07.12.1912 Gera Oberleutnant zur See 10.04.1940 Auf See
    Kaufmann Hainz 28.12.1917 Berlin Matrosengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Klaunig Ernst 05.02.1915 Kiel Oberleutnant zur See 10.04.1940 Auf See
    Krautsch Albrecht 15.09.1914 Kleinen Kyhan / Delitz Oberfunkmaat 10.04.1940 Auf See
    Krull Werner 04.07.1918 Demmin Maschinengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Kutscher Karl 14.09.1916 Udenheim / Mainz Maschinenobergefreiter 10.04.1940 Auf See
    Lange Ewald 09.01.1920 Wuppertal-Nächstebreck Matrosengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Lenes Karl 01.11.1907 Villingen Obermaschinist 10.04.1940 Auf See
    Lorenz Emil 17.04.1915 Uetersen / Hamburg Bootsmaat 10.04.1940 Auf See
    Mächler Hermann 03.11.1919 Schkölen / Thüringen Maschinengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Maspfuhl Werner 11.04.1909 Rüstringen Obermaschinist 10.04.1940 Auf See
    Müller Gerdt 16.11.1917 Luurhusen / Norden Maschinengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Nerger Karl-Heinz 20.03.1920 Berlin Maschinengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Nett Rudolf 10.05.1915 Magdeburg Leutnant zur See 10.04.1940 Auf See
    Otten Raimond 22.03.1910 Hamburg Oberleutnant zur See 10.04.1940 Auf See
    Peter Karl 11.04.1910 Böhlitz / Ehrenberg Obersteuermann 10.04.1940 Auf See
    Pietsch Rudi 19.11.1919 Tübingen Funkgefreiter 10.04.1940 Auf See
    Prätz Willi 17.07.1913 Finkenwalde / Stettin Oberbootsmannsmaat 10.04.1940 Auf See
    Ragwitz Hermann 11.06.1916 Essen Matrosengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Rüttiger Willi 16.09.1919 Wiesbaden-Schierstein Maschinengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Samtleben Erich 15.01.1917 Braunschweig Maschinenmaat 10.04.1940 Auf See
    Schöffler Karl 25.12.1914 Bernsbach / Schwarzenberg Funkmaat 10.04.1940 Auf See
    Seidel Martin 11.10.1919 Ehrenfriedersdorf / Erzgebirge Maschinengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Sellhorst Werner 30.03.1921 Billerbeck / Westfalen Matrosengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Smit Karl 30.09.1919 Apen / Oldenburg Matrosengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Wagenlöhner Wilhelm 09.09.1917 Glinstedt / Rotenburg an der Wümme Matrosengefreiter 10.04.1940 Auf See
    Georg Walter 08.11.1914 Maschinenmaat 10.04.1940 Auf See
    Winkler Herbert 29.06.1915 Röllingshain / Leipzig Obermaschinenmaat 10.04.1940 Auf See


    Das Sterbe- / Vermisstendatum entspricht den Eintragungen beim VDK

    Der Ort entspricht den Eintragungen auf den Gräberkarteikarten


    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de/erinn…enken/graebersuche-online


    Ergänzungen, Hinweise, Korrekturen und Fragen bitte ausschließlich im Diskussionsthread einstellen.

  • U-Boot U 64, 2. U-Bootflottille


    Während des Unternehmens „Weserübung“ wurden nicht nur die Überwasserstreitkräfte eingesetzt, auch die U-Boot-Waffe spielte bei diesem Unternehmen eine wesentliche Rolle. Zur Sicherung der Westküste Norwegens liefen Anfang April 1940 mehrere U-Boote, die in Gruppen eingeteilt waren, aus. Dieses Unternehmen der U-Boot-Waffe hatte den Decknamen „Hartmut“.


    U 64, ein U-Boot Typ IX. B unter dem Kommando von Kapitänleutnant Georg-Wilhelm Schulz, gehörte bei diesen Unternehmen der Gruppe 1 an. Das Operationsgebiet dieser Gruppe lag im Raum Narvik, Harstad, Westfjord und im Vaagsfjord. Das U-Boot U 64 lief am 6. April 1940 zu seinem ersten Einsatz aus Wilhelmshaven aus. Das U-Boot sollte Geleitschutz für den am 6. April 1940 aus Wilhelmshaven auslaufenden Hilfskreuzer „Orion“ stellen. Jedoch wurde das Boot im Zuge des Stichwortes „Hartmut“ nach Narvik beordert. Am 11. April 1940 sichtete U 64 einen britischen Zerstörer, der erfolglos angegriffen wurde. Das U-Boot konnte den anschließenden Angriff mit Wasserbomben entkommen. Im Hafen von Narvik überstand das Boot einen Luftangriff der britischen Luftwaffe. In der Nacht vom 12. auf den 13. April 1940 verließ U 64 den Hafen von Narvik, lief in den Herjangsfjord und ankerte vor der Ortschaft Bjerkvik, um hier einige Reparaturen durchzuführen.


    Am 13. April 1940 fand die zweite Schlacht um Narvik statt. Das U-Boot wurde von einem Bordflugzeug des britischen Schlachtschiffes HMS „Warspite“ gesichtet und mit Bomben angegriffen, die schwere Schäden am Vorschiff des U-Bootes verursachten. Der Kommandant veranlasste die Besatzung das Boot zu verlassen. 12 Mann der Besatzung verließen das Boot. Da die Schotten verschlossen waren, die Zeit für die Rettung der übrigen Besatzung nicht mehr ausreichte, wurde das Turmluk geschlossen und das U-Boot versank auf 35 m tiefe. Mit Hilfe von Tauchrettern konnten sich später 27 Mann der Besatzung aus der Tiefe retten. Insgesamt überlebten 40 Mann die Versenkung des U-Bootes. 8 Mann der Besatzung bleiben vermisst.


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    Albertini Ludwig 09.10.1919 Duisburg Maschinenobergefreiter 13.04.1940 Herjangsfjord
    Buhl Willi 29.06.1918 Funkgefreiter 13.04.1940 Herjangsfjord
    Keuler Herbert 03.05.1914 Matrosenobergefreiter 13.04.1940 Herjangsfjord
    König Ernst 30.11.1915 Rostock Bootsmannsmaat 13.04.1940 Herjangsfjord
    Neese Paul 22.05.1914 Matrosenobergefreiter 13.04.1940 Herjangsfjord
    Oehring Kurt 07.12.1914 Manebach / Thüringen Oberfunkmaat 13.04.1940 Herjangsfjord
    Reichenthaler Karl 04.01.1916 Obermögersheim / Dingelsbühl Maschinenobergefreiter 13.04.1940 Herjangsfjord
    Wagner Erich 20.08.1915 Mechanikermaat 13.04.1940 Herjangsfjord


    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de/erinn…enken/graebersuche-online


    Ergänzungen, Hinweise, Korrekturen und Fragen bitte ausschließlich im Diskussionsthread einstellen.

  • Schwerer Kreuzer „Blücher“


    Der erst am 20. September 1939 in Dienst gestellte Schwere Kreuzer „Blücher“ führte seinen Erprobung- und Ausbildungsphase in der Ostsee durch. Ab den 19. Januar 1940 lag der Kreuzer erneut in Kiel um hier seine Rest- sowie Abstimmungsarbeiten in den Deutschen Werke Kiel ausführen zu lassen. Am 30. März 1940 wurde der Kreuzer vorzeitig aus dem Erprobungsverhältnis entlassen. Der Kreuzer war für das Unternehmen „Weserübung“ für die Kriegsschiffgruppe 5 Oslo vorgesehen. Neben dem Schweren Kreuzer „Blücher“ war hier noch der Schwere Kreuzer „Lützow“ sowie der Leichte Kreuzer „Emden“, drei Torpedoboote, die 1. Räumbootsflottille mit 8 Minenräumboote sowie zwei Hilfskriegsschiffe vorgesehen.


    Bis zum Auslaufen aus Kiel am 5. April 1940 wurde das Schiff mit zusätzlichen Ausrüstungsgegenstände bestückt. Auch wurde die Ausbildung der Besatzungsmitglieder weiter vorangetrieben. Am 5. April 1940 verließ man Kiel und steuerte Swinemünde an. Hier wurden weitere Marine- und Heeresangehörigen an Bord genommen. Nach Binder/Schlünz, „Schwerer Kreuzer „Blücher“, sollen 822 Mann eingeschifft worden sein. Hier vor allem Angehörige der 163. Infanterie-Division. Des Weiteren wurde der Kreuzer mit weiterer Ausrüstung sowie weitere Munition für das Heer beladen.


    Am 7. April verließ der Schwere Kreuzer „Blücher“ Swinemünde und steuerte erneut Kiel an, was am späten Nachmittag erreicht wurde. Hier versammelte sich die Einheiten für die Kriegsschiffgruppe 1. Am frühen Morgen des 8. April 1940 ging es Anker auf und lief Oslo entgegen. In der Reihenfolge Schwerer Kreuzer „Blücher, Schwerer Kreuzer „Lützow“, Leichter Kreuzer „Emden“ und den Torpedobooten „Möwe“, „Kondor“ und „Albatros“ ging es Richtung Oslo.


    9. April 1940: Gegen 00:00 Uhr wird „Klar zum Gefecht“ auf dem Schiff gemeldet. Der Schwere Kreuzer „Blücher“ passiert die Linie Rauöy und Bolärne, zwei Inseln in der Einfahrt zum Oslofjord. Hier wird der Kreuzer von mehreren norwegische Scheinwerfer angeleuchtet. Des Weiteren wird der Verband vom kleinen norwegischen Wachboot „Pol III.“ unter dem Kommando von Kapitän Leif Welding-Olsen gesichtet, der umgehend die norwegische Küste alarmiert. Daraufhin wird das Wachboot vom Torpedoboot „Albatros“ beschossen. Der Kapitän des Wachbootes „Pol III.“, Leif Welding-Olsen, wird dabei verwundet und verstirb an seiner Verwundung. Norwegen ist über den Überfall nun alarmiert und Kapitän Leif Welding-Olsen ist das erste uniformierte norwegische Opfer des deutschen Überfalls auf Norwegen.


    Um 01:00 Uhr gehen zwei Minenräumboote längsseits des Schiffes, um rund 150 Mann des Infanterie-Regiments 307 zu übernehmen. Diese sollten die Inseln Rauöy, Bolärne und den Kriegshafen Horten besetzen.


    Gegen 04:00 Uhr passierte der Schwere Kreuzer „Blücher“ den Kriegshafen Horten. Inzwischen wurde der deutsche Kriegsschiffsverband von den beiden norwegischen Wachbooten „Alpha“ und „Kranfartöy“ entdeckt und mit Scheinwerfer angeleuchtet. Die Festung Oscarsborg in der Drøbak-Enge hat sich bereits auf ein Gefecht vorbereitet. Der Kreuzer läuft mit rund 12 kn. Marschfahrt der Versenkung entgegen.


    Der Schwere Kreuzer „Blücher“ wird gesichtet und um 05:18 Uhr gibt die Festung Oscarsborg zwei Schüsse aus den 48jahre alten 28 cm-Geschütze auf kürzester Entfernung ab. Die erste Granate schlägt in den Haupt-Fla-Einsatzstand ein und tötet den größten Teil der Mannschaft im Gefechtstand. Die zweite Granate schlägt in die Flugzeughalle. Das Flugzeug in der Halle, wie auch das auf der Schleuder brennen lichterloh. Gleichzeitig überschüttet die auf dem Ostufer liegende 15 cm- Geschütze den Schweren Kreuzer mit mehreren Granaten, die auf der kurzen Entfernung ihr Ziel finden. Kurze Zeit später trafen zwei Torpedos, abgeschossen aus einer unterirdischen Torpedobatterie auf Nord-Kaholmen, den Schweren Kreuzer „Blücher“. Die Treffer richteten schwere Schäden auf dem Schiff an. Weitere Schäden wurden durch die am Deck lagernde Heeresmunition, durch auslaufendem Treibstoff der beiden Flugzeuge sowie der 50 kg-Bomben und durch die explodierenden Munitionskammern des Schiffes verursacht. Das Schiff war in einen Trümmerwüste verwandelt worden. Gegen 07:00 Uhr wurde Befehl zum Verlassen des Schiffes gegeben. Der modernste Kreuzer der deutschen Kriegsmarine kentert und sinkt gegen 07:30 Uhr bei der Insel Askenholmen über den Vorsteven und liegt heute in rund 90 Meter Tiefe.


    Eine genaue Anzahl an gefallenen Marineangehörigen ist nicht bekannt. Laut Wehrmachtsbericht vom 12. April 1940 sind Konteradmiral Kummetz, Kommandant Woldag, 38 Offiziere und 985 Mannschaftsdienstgrade gerettet worden. 125 Mann der Besatzung sollen umgekommen sein. Laut Koop/Schmolke ist für die Besatzungsstärke für den Schweren Kreuzer „Blücher“ mit 1380 Mann verzeichnet. Es bleibt eine Differenz von rund 230 Mann.


    Bei den eingeschifften Heeressoldaten besteht auch eine Diffenenz. Es wurden 822 Mann des Heeres eingeschifft. Vor der Versenkung verließen rund 150 Mann das Schiff. Es wurden 528 Mann gerettet. Auch hier eine Differenz von 144 Mann.


    Die gefallenen Marineangehörige habe ich in 2. Teilen gesplittet.


    Gefallene Angehörige der Luftwaffe, die für die beiden Flugzeuge an Bord des Schweren Kreuzers „Blücher“ waren, sind mit aufgelistet und sind hier aufgeführt.


    Gefallene Angehörige der Marine-Propaganda sind hier aufgeführt.


    Gefallene Angehörige der Kriegsmarinedienststelle sind hier aufgeführt.


    Die Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit.


    Anmerkung: Der Kommandant des Schweren Kreuzer „Blücher“, Kapitän zur See Heinrich Woldag, überlebte den Untergang seines Schiffes. Er wurde nach der Rettung umgehend zur Berichterstattung nach Berlin beordert. Eine Transportmaschine Typ Ju 52 sollte den Kommandanten für die Beerdigungsfeierlichkeiten nach Oslo zurückbringen wo er am 17. April 1940 ankommen sollte. Die Maschine kam nie an, sie stürzte in der Nähe der Untergangsstelle aus ungeklärten Ursache ab. Der Kommandant war unter den Todesopfern.


    Anmerkung: Mein Bericht ist nach der damaligen deutschen Sommerzeit erfasst, die am 1. April 1940 um 02:00 Uhr eingeführt wurde. Das kuriose ist, das der Schwere Kreuzer „Blücher“ gegen 00:00 Uhr deutscher Zeit vom Wachboot „Pol III.“ mit Scheinwerfer angestrahlt wurde. Somit war nach norwegischer Zeit dieses gegen 23:00 Uhr am 8. April 1940 gewesen. Kurze Zeit später wurde der Kapitän Leif Welding-Olsen durch den Beschuss durch das deutsche Torpedoboot „Albatros“ verwundet, an denen er verstarb. Somit verstarb Leif Welding-Olsen am 8.April 1940 nach norwegischer Zeitrechnung.


    Liste 1 Buchstabe A - L


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgardSterbe- /
    Vermistendatum
    Ort
    Bauss Paul 06.02.1919 Gronenberg / Wuppertal Maschinengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Bohr Heinrich 31.01.1920 Eschweiler Maschinengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Böning Jonny 26.09.1916 Wesermünde Matrosenobergefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Bonn Matthias 07.08.1917 Hagen / Westfalen Matrosenhauptgefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Borutta Emil 05.08.1921 Gelsenkirchen Matrosengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Braunsdorf Kurt 03.03.1916 Krossen / Zeitz Schumacher 09.04.1940 Oslofjord
    Brodersen Lorenz 23.02.1915 Mohr / Neu-Düvenstedt Steuermannsmaat 09.04.1940 Oslofjord
    Bülter Heinz 21.09.1917 Varel / Oldenburg Bootsmannsmaat 09.04.1940 Oslofjord
    Christoffers Hero 26.08.1920 Emden Maschinengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Cymmek Hermann 29.08.1918 Gelsenkirchen-Rotthausen Maschinenobergefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Dieringer Georg 12.01.1912 Neudorf /Saarbrücken Oberstückmeister 09.04.1940 Oslofjord
    Drechsler Reinhold 16.12.1913 Magdeburg Maschinenobergefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Ehret Karl 20.10.1919 St. Georgen Matrosengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Ellwanger Adolf 18.12.1913 Hettingen / Baden Maschinenobermaat 09.04.1940 Oslofjord
    Ern Günter 20.03.1920 Solingen-Höhscheid Maschinengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Finkelmeyer Heinrich 05.05.1920 Waltershausen / Gotha Matrose 09.04.1940 Oslofjord
    Fischer Heinrich 23.08.1911 Schwerte / Ruhr Steuermannsmaat 09.04.1940 Oslofjord
    Flohr Otto 02.10.1907 Schwerin Stabsobermaschinist 09.04.1940 Oslofjord
    Fröhlich Herbert 22.04.1918 Drackendorf / Stadtroda Matrose IX. 09.04.1940 Oslofjord
    Früh Eugen 26.04.1921 Neustädtlein / Crailsheim Matrose VII. 09.04.1940 Oslofjord
    Gerhards Josef 17.12.1920 Aachen Matrosengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Görtz Wilhelm 19.05.1919 Hückelhoven Matrosengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Haase Hans-Jürgen 15.03.1918 Kiel Oberfähnrich 09.04.1940 Oslofjord
    Hartmann Walter 23.03.1903 Angermünde Kellner 09.04.1940 Oslofjord
    Hartwich Werner 19.02.1918 Essen Matrose 09.04.1940 Oslofjord
    Heinemann Josef 14.02.1920 Kassel Maschinengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Heinze Wilhelm 02.04.1916 Brügge / Westpfahlen Maschinenobergefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Hellbach Heinz 16.10.1919 Gotha Maschinengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Hermann Heinrich 17.03.1914 Feuerbach / Stuttgart Funkmaat 09.04.1940 Oslofjord
    Hessler Alfons 14.11.1917 Dortmund Maschinenobergefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Heydemann Werner 29.03.1913 Dölitz / Pyritz / Pommern Oberbootsmannsmaat 09.04.1940 Oslofjord
    Hilbert Leopold 29.07.1912 Kritzendorf / Niederdonau Maschinenmaat 09.04.1940 Oslofjord
    Hohn Heinz 03.10.1918 Berlin Maschinengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Holze Karl-Heinz 04.02.1921 Hannover Matrose 09.04.1940 Oslofjord
    Holzweissig Otto 26.09.1914 Leipzig Maschinenmaat 09.04.1940 Oslofjord
    Huth Heinrich 08.11.1919 Elschied / Rheinland Matrosengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Karlowa Otto 26.07.1883 Heidelberg Korvettenkapitän 09.04.1940 Oslofjord
    Kerner Karl 28.04.1919 Teck / Kirchhheim Matrosengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Kickum Hermann 03.01.1919 Bottrop Matrose 09.04.1940 Oslofjord
    Kirste Helmut 04.03.1920 Altenburg / Thüringen Matrose 09.04.1940 Oslofjord
    Klein Jakob 26.10.1910 Spich / Sieg Oberbootsmann 09.04.1940 Oslofjord
    Kleinig Hans 17.02.1920 Berlin-Schmargendorf Maschinengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Klingenhoff Martin 14.10.1915 Flensburg Matrosenobergefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Kloke Franz 27.03.1918 Giershagen / Brilon Matrose 09.04.1940 Oslofjord
    Knierim Karl 31.07.1918 Kassel Signalgefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Krause Werner 29.12.1914 Hörnitz / Zittau Maschinenmaat 09.04.1940 Oslofjord
    Krenz Hans 13.01.1920 Oppeln Matrosenobergefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Kropf Robert 25.05.1914 Heiligenwald / Saarland Obermaschinenmaat 09.04.1940 Oslofjord
    Krüger Oskar 29.06.1918 Gröningen Matrose 09.04.1940 Oslofjord
    Kruse Hans 20.01.1920 Nordenham Matrosengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Kuck Albert 10.07.1912 Hasenkrug / Stornmarn Obermaschinenmaat 09.04.1940 Oslofjord
    Kuhn Willi 20.07.1909 Giessen Maschinenmaat 09.04.1940 Oslofjord
    Langenkamp Heinrich 16.04.1917 Münster Matrose 09.04.1940 Oslofjord
    Lenz Ludwig 13.11.1919 Offenbach/Main Maschinengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Lenz Erwin 15.06.1916 Stargard Matrosenhauptgefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Lischke Horst 14.01.1918 Danzig-Langfuhr Mechanikergefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Look Hermann 02.04.1917 Barlo / Borken Matrosenobergefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Lübben Hinrich 08.04.1915 Groothusen Matrosenobergefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Lücke Kurt 05.03.1913 Bernburg Maschinenobermaat 09.04.1940 Oslofjord
    Lukas Johann 01.09.1919 Hinterwasser / Oppeln Matrose 09.04.1940 Oslofjord
    Lüken Hermann 12.07.1918 Mappen / Hannover Mechanikergefreiter 09.04.1940 Oslofjord


    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de/erinn…enken/graebersuche-online

    Quelle: Schwerer Kreuzer "Blücher"

    Literatur: Schwerer Kreuzer "Blücher" von Binder/Schlünz

    Literatur: Die Schweren Kreuzer der Admiral-Hipper-Klasse

    Ergänzungen, Hinweise, Korrekturen und Fragen bitte ausschließlich im Diskussionsthread einstellen.

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  • Schwerer Kreuzer „Blücher“


    Liste 2 Buchstabe M - Z


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    Marquardt Hubert 11.03.1917 Heiligenbeil Maschinengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Maurer Otto 06.10.1916 München Matrosenobergefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Mäurer Walter 14.03.1920 Haynau / Schlesien Maschinengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Mehringer Johann 28.05.1908 Bückelberg / Bayern Matrose II. 09.04.1940 Oslofjord
    Müller Heinrich 07.08.1910 Grossfehden / Marburg Schneider 09.04.1940 Oslofjord
    Müller Walter 10.03.1917 Liegnitz Maschinenmaat 09.04.1940 Oslofjord
    Neumann Adolf 22.01.1915 Radchen / Schlesien Matrosenobergefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Nowak Hugo 02.04.1908 Scharfstedt / Ditmarschen Stabsobermaschinist 09.04.1940 Oslofjord
    Pakutza Hermann 26.02.1920 Gerthe / Bochum Matrose 09.04.1940 Oslofjord
    PapenhausenWilhelm17.12.1919MarkloheGefreiter09.04.1940Oslofjord
    Passin Helmut 07.05.1914 Theissen / Weissenfels Maschinenmaat 09.04.1940 Oslofjord
    Pazgrad Heinz 30.03.1919 Kruft / Mayen Maschinengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Peun Johann 20.02.1916 Geldern Maschinenobergefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Pietzuch Karl 08.09.1917 Hindenburg / Oberschlesien Matrosenobergefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Pinkl Hermann 18.09.1917 Neuburg / Passau Matrosenobergefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Plaswick Werner 04.10.1915 Marienwerder Matrosenobergefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Pochhammer Hans-Erik 18.10.1908 Windeby / Eckernförde Kapitänleutnant 09.04.1940 Oslofjord
    Podszum Gustav 19.01.1916 Gevelsberg Maschinenobergefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Pill Edwin 31.07.1919 Peigarten / Niederösterreich Maschinengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Privenau Ewald 20.07.1915 Neuenhofen Matrosenobergefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Pusch Walter 27.01.1921 Trakehnen Maschinengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Rademacher Franz 19.02.1920 Neheim / Ansberg Maschinengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Radtke Karl 08.08.1915 Ritzebüttel Maschinenmaat 09.04.1940 Oslofjord
    RegnietJosef29.11.1914BottropMatrosenobergefreiter09.04.1940Oslofjord
    Rose Josef 26.03.1915 Essen-Borberg Zimmermannsmaat 09.04.1940 Oslofjord
    Schade Walter 03.11.1918 Ihringhausen / Kassel Maschinengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Schlotter Fritz Paul 01.01.1921 Stuttgart Matrose 09.04.1940 Oslofjord
    Schmalz Paul 03.04.1911 Homberg / Essenberg Matrosenstabsgefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Schmelzer Herbert 07.03.1920 Breckerfeld Maschinengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Schmidt Helmut 03.02.1919 Schönbrunn Schreibgefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Schneider Karl 01.09.1920 Neckarmünd Maschinengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Schneider Kurt 08.02.1919 Danzig-Langfuhr Matrose 09.04.1940 Oslofjord
    Schneyer Kurt 25.03.1920 Bickach / Forst Franken Maschinengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Schröder Walter 21.12.1904 Salzdetfurth Kellner 09.04.1940 Oslofjord
    Seeberg Walter 31.07.1915 Röderhof / Oschersleben Maschinenmaat 09.04.1940 Oslofjord
    Seidler Paul 10.01.1919 Wermelskirchen Matrosengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Siegmund Gerhard 29.01.1915 Rauschwerder / neidenburg Maschinenmaat 09.04.1940 Oslofjord
    Simmeler Christoph 15.08.1920 Gürzenich Matrose 09.04.1940 Oslofjord
    Spoden Karl 16.08.1920 Mühlheim/Ruhr Maschinengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Staub Rudolf 17.03.1920 Mannheim Maschinengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Steinmann Georg 19.03.1920 Mitlechtern / Heppenheim Matrose 09.04.1940 Oslofjord
    Stoldt Wilhelm 16.05.1915 Husum Maschinenhauptgefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Tesch August 18.09.1918 Köln Maschinengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Thomas Erich 06.04.1920 Köln-Steele Matrose 09.04.1940 Oslofjord
    Tomaszewski Wolfgang 23.09.1919 Neubrandenburg Matrosengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Ulrich Max 18.01.1920 Delitzsch / Merseburg Maschinengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Vandre Heinz 18.10.1916 Hofdamm / Greifenhagen Matrosengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Vogelsang Karl 06.03.1918 Winz / Ennepe-Ruhr Matrosengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Voges Herold 28.04.1915 Boimstorf Matrosenobergefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Vogt Kurt 30.05.1917 Köln Maschinengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Voss Johann 10.09.1919 Essen Maschinengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Weick Rudolf 28.01.1918 Plankstadt / Mannheim Matrose 09.04.1940 Oslofjord
    Weigand Wilhelm 04.11.1918 Kassel Matrose 09.04.1940 Oslofjord
    Weiss Horst 16.07.1921 Aue / Sachsen Matrose 09.04.1940 Oslofjord
    Wimmer Johann 27.11.1920 Tegernbach / Bayern Matrosengefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Wolff Oskar 01.08.1919 Düsseldorf Verwaltungsgefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Wolfsdorf Heinz 22.05.1919 Breslau Mechanikergefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Zeller Kurt 07.01.1921 Norden Matrose 09.04.1940 Oslofjord
    Zirkel Hans 22.04.1917 Neckarsulm Mechanikergefreiter 09.04.1940 Oslofjord


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    Woldag Heinrich 19.10.1892 Rohrsheim / Halberstadt Kapitän z. See / Kommandant 16.04.1940 Oslofjord


    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de/erinn…enken/graebersuche-online

    Quelle: Schwerer Kreuzer "Blücher"

    Literatur: Schwerer Kreuzer "Blücher" von Binder/Schlünz

    Literatur: Die Schweren Kreuzer der Admiral-Hipper-Klasse


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    Edited 2 times, last by Albert64: Am 04.03.2022 zwei Namen ergänzt. ().

  • Bordfliegerstaffel 196


    Bei der Versenkung des Schweren Kreuzer „Blücher“ kamen Angehörige der Luftwaffe am Bord des Kreuzers ums Leben. Sie gehörten der Bortfliegerstaffel 5./196 an. Die Ausführung über die Umstände der Versenkung ist hier aufgeführt.


    Die ermittelten Angehörige der Luftwaffe sind:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    Goschitz Josef 02.12.1916 Hohenlinde Obergefreiter 09.04.1940 Oslofjord
    Limprich Heinz 30.08.1918 Sagan / Liegnitz Unteroffizier 09.04.1940 Oslofjord
    Mallow Gerhard 28.09.1917 Wilkau / Zwickau Obergefreiter 09.04.1940 Oslofjord


    Die Liste hat kein Anspruch auf Vollständigkeit.


    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de/erinn…enken/graebersuche-online

    Quelle: Schwerer Kreuzer "Blücher"

    Literatur: Schwerer Kreuzer "Blücher" von Binder/Schlünz

    Literatur: Die Schweren Kreuzer der Admiral-Hipper-Klasse


    Ergänzungen, Hinweise, Korrekturen und Fragen bitte ausschließlich im Diskussionsthread einstellen.

  • Marine-Propagandakompanie Ost


    Bei der Versenkung des Schweren Kreuzer „Blücher“ kamen Angehörige der Marine-Propagandakompanie Ost am Bord des Kreuzers ums Leben. Die Ausführung über die Umstände der Versenkung ist hier aufgeführt.


    Die ermittelten Angehörige der Marine-Propagandakompanie Ost sind:


    NameVornameGeburtsdatumGeburtsortDienstgradSterbe- /
    Vermisstendatum
    Ort
    Groth Claus 08.02.1909 Gleschendorf/Oldenburg Marine-Artillerist 09.04.1940 Oslofjord


    Die Liste hat kein Anspruch auf Vollständigkeit.


    Quelle: Deutsches Bundesarchiv; Berlin, Deutschland; Kartei der Verlust- und Grabmeldungen gefallener deutscher Soldaten 1939-1945

    Quelle: https://www.volksbund.de/erinn…enken/graebersuche-online

    Quelle: Schwerer Kreuzer "Blücher"

    Literatur: Schwerer Kreuzer "Blücher" von Binder/Schlünz

    Literatur: Die Schweren Kreuzer der Admiral-Hipper-Klasse


    Ergänzungen, Hinweise, Korrekturen und Fragen bitte ausschließlich im Diskussionsthread einstellen.