11.SS-Pz.Gren.Div."Nordland" April/ Mai 1945

  • Hallo Jan,


    Sicherlich waren nur Restteile von der SS-Pz.Abt.11 "Hermann von Salza" in Berlin. Aber mehrere namen von Angehörige der Abteilung sind gekannt in Berlin. Aus meiner Erinnerung, aus dem, was ich gelesen habe, kann ich nenne Ustuf Werner Muhs (2.Kp), Ustuf Walter Timm (2.Kp), Ustuf Georg Gutzeit (1.Kp) und Oscha Günther Gaul.



    MfG

    Blanusa

  • Hallo Blanusa

    Das ist sehr Interessant. Die Namen sagen mir natürlich was.

    Ist dir etwas bekannt von Flak und Regiments Einheiten die nicht in Berlin war?

    Was ist mit der Norge?

    mfg Jan

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten. (Johann Wolfgang Goethe)

  • Hallo Jan,


    folgende Einheiten der 11. SS Panzergrenadierdivision lagen ebenfalls ausserhalb von Berlin:

    - Die Trosse der SS Panzer-Nachrichten-Abteilung 11 befanden am 27.04.1945 in Kyritz

    - Das SS Feldlazarett 11 lag bei Fürstenberg (südlich von Neustrelitz) und wurde nicht nach Berlin verlegt. Es zog sich nach Westen zurück und befand sich am 02.05.1945 südlich von Schwerin. Hier wurde das Lazarett vom Chefarzt Sturmbannführer Dr. Scriba an die Amerikaner übergeben.

    Quelle: "Das Ende zwischen Oder und Elbe - Der Kampf um Berlin 1945" von Wilhelm Tieke.

    Gruss

    Wolfgang

  • Hallo Wolfgang

    Vielen Dank.


    Langsam lichtet sich das wirr war.

    Nur von der Norge find ich kaum was. Es gab eine Ka.Gru. in Berlin.

    Entweder hatten die fürchterliche Verluste oder der Rest war woanders.

    Habe Nordländer in Nord, Mitte und West.


    Habe noch 7 Bücher zum durcharbeiten. Von Saalbach und so. Na mal sehn.

    Wolle guten rutsch und danke für alles und nichts!

    Jan

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten. (Johann Wolfgang Goethe)

  • Hallo Jan,


    Entschuldigung für das lange Warten. Regiment Norge war in Berlin anwesend und ich habe eine Liste von 15 norwegischen Staatsangehörigen zusammengestellt, die in Berlin anwesend waren. Nach dem, was ich gelesen habe, wurden der Rest von Norge und Dänemark am 24. April 1945 in einer Kampfgruppe mit Kommandant Stubaf Rudolf Ternedde versammelt.

    Aus einem von OKW nach der Kapitulation verfassten Dokument geht hervor, dass der letzte verfügbare Stärkemeldung für Nordland zeigt, dass sie am 7. April 1945 eine Infanterie-Kampfstärke von nur 1903 Mann hatten. Nach dem, was die sowjetische Aufklärung sammeln konnte, hatte Nordland schätzungsweise nicht mehr als 5000 Mann, als es am 18. April 1945 im Buckow-Wald ankam.

    Meine beste Schätzung ist, dass die SS-Panzer-Aufklärungs-Abteilung 11 insgesamt nur etwa 200-300 Mann hatte. Die SS-Panzer-Grenadier-Regimenter haben jeweils nicht mehr als 800-1200 Mann.


    MfG

    Blanusa

  • Hallo Blanusa

    Vielen Dank für die Infos.

    Könntest du mir die Namen und das Dokument zukommen lassen?


    Ich denke auch das sich Teile des Pi.Btl. der Aufkl.Abteilung anschlossen.

    Habe zwar noch nicht die Beweise.

    mfg Jan

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten. (Johann Wolfgang Goethe)

  • Hallo Jan,


    Natürlich. Das Dokument über die Infanterie-Kampfstärke ist auf Germandocsinrussia.com (Bestand 500, Findbuch 12450 - Oberkommando der Wehrmacht (OKW), Akte 226, Seite 86). [Link].


    Leider kann ich derzeit die Referenz von ungefähr 5000 Männern in Nordland nicht finden. Aber ich fand eine andere Referenz für den 28. April 1945, wo die sowjetische 5. Stoßarmee schätzte, dass der Rest der 309. Infanterie-Division, 18. Panzer-Grenadier-Division und Nordland zusammen haben eine Stärke von etwa 1900 Männern. Auf Pamyat.naroda.ru (TsAMO, Bestand 333, Findbuch 4885, Akte 394, seite 287) [Link]


    Hier ist die Liste, nur Namen und endgültiges Schicksal in Berlin:


    1.) Ivar Johan Vik – Am 2. Mai gefangen genommen.

    2.) Mikael Tømte (Temte) – Am 2. Mai gefangen genommen.

    3.) Ole Ringen – Am 2. Mai gefangen genommen.

    4.) Thorleif Wetterhus Nielsen (Torleif Nilsen) – Gefangen genommen.

    5.) Julius Løvheim – Am 2. Mai gefangen genommen.

    6.) Hans Lystad – Am 2. Mai gefangen genommen.

    7.) Reidar Kvale – Am 2. Mai gefangen genommen.

    8.) Leiff Hauff Kristiansen – Am 5. Mai gefangen genommen.

    9.) Rolf Johansen – Am 3. Mai gefangen genommen.

    10.) Peter ”Per” Ludvig Johansen – Am 29. April gefangen genommen.

    11.) Odd Arthur Angelsen – Im Mai gefangen genommen.

    12.) Ole Selnes – Im Mai gefangen genommen.

    13.) SS-Unterscharführer Sverre Ryen – 10./Norge – Im April oder Mai gefallen..

    14.) SS-Sturmmann Anders Reidar Helbach Elverum – In Berlin gefangen genommen.

    15.) SS-Sturmmann Folke Erland Andersen – War am 2. Mai in der Friedrichstraße bei der Kapitulation zusammen mit 15-20 anderen Personen, darunter ein SS-Untersturmführer als ranghöchster Offizier. Gefangen am Stettiner Bahnhof.


    Ich habe nur drei Männer aus der Pionier-Zug der SS-Panzer-Aufklärngs-Abteilung 11 in Berlin gefunden. Leider habe ich noch nichts gesehen, was SS-Pionier-Bataillon 11 mit SS-Panzer-Aufklärngs-Abteilung 11 verbindet.

    Am Ende war alles möglich. Zum Beispiel: Der Rest des Grenadier-Regiments 653 mit einer Größe von 150 Mann wurde am 24. April in das SS-Panzer-Grenadier-Regiment 24 "Dänemark" eingegliedert. Der Rest der Regimenter der Infanteriedivision "Berlin" wurde ebenfalls Teil der 11. SS-Panzer-Grenadier-Division "Nordland".



    MfG
    Blanusa

    Edited 3 times, last by Blanusa ().

  • Hallo

    Vielen Dank Blanusa.


    Wie sah es eigentlich mit der Artillerie der Division aus?

    Waren alle Abteilungen in Berlin?

    Wenn andere Einheiten unter Spritmangel litten wird es bei der Ari doch auch so gewesen sein.

    Oder blieben einige Bttr. Kampfes bedingt außerhalb?


    mfg Jan

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten. (Johann Wolfgang Goethe)

  • Hallo Jan,


    Laut Hscha Willy Bensch, der zum Stab der SS-Flak-Abt.11 gehörte, befand sich seine Einheit in Berlin. Und laut Gustav Krukenberg befand sich die Artillerie der SS-Division Nordland mindestens am 25. April 1945 in Tiergarten und hatte alle ihre Waffen behalten. Ob es das gesamte Artillerie-Regiment oder nur ein Teil davon war, weiß ich nicht.

    Aus verschiedenen Quellen geht hervor, dass Zugfahrzeuge für Waffen nicht immer in ausreichender Anzahl verfügbar waren und Treibstoff auch. Es gibt auch Hinweise darauf, dass einige Waffen vor dem sowjetischen Vormarsch zwischen Buckow und Strausberg zurückgelassen wurden. Ob diese von Nordland oder anderen Einheiten in der gleichen Gegend stammten, konnte ich nicht sagen.


    Da ich diese beiden Einheiten nicht eingehend untersucht habe, kann ich keine Schätzung ihres Status abgeben.



    MfG

    Blanusa

  • Vielen Dank für deine Antwort.

    Deine Infos nützen mir für die weitere Suche.


    Ist dir noch etwas über das Pi.Btl. bekannt?


    mfg Jan

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten. (Johann Wolfgang Goethe)

  • Hallo Jan,


    Ja, es gibt den Bericht von Ustuf Hans Henseler, Kompaniechef der 3./SS-Pi.Btl.11. Henseler nahm an einem der Ausbruchversuche an der Weidendammer Brücke teil. In seinem Bericht stellt er fest, dass sich das gesamte Bataillon in Berlin befand, und erwähnt namentlich die Kompaniechef der 2. Kompanie, Ostuf Kurt Gildisch und den Bataillonskommandeur Stubaf Hermann Voß.

    Ich bin mir nicht sicher, ob es sich um den gesamten Bericht oder nur um Teile davon handelt, aber Sie finden ihn auch im Buch von Wolfgang Venghaus, Berlin 1945. Die Zeit vom 16. April bis 2. Mai.



    MfG

    Blanusa

  • Blanusa (ist das dein richtiger Name?)

    Vielen vielen Dank.


    Ich möchte noch kurz abschweifen.

    Hast du noch einige Infos zu den Korpstruppen? (III.SS-)

    Dann bin ich durch.


    Hast du selber noch Fragen?


    Gruß Jan

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten. (Johann Wolfgang Goethe)

  • Hi

    Falls noch nicht bekannt. Folgende Namen hab ich noch zur Pz.Abt.:

    1.Kp.Hstuf. Rott gef. Klein Silber

    3.Kp.Ostuf. Wille


    Art.Reg.

    I. Hstuf. Wischmann

    II. Stubaf. Fischer

    III. Stubaf. Potschka


    Flak

    1. Ostuf. Leube

    2. Ostuf. Delfs

    3. Ostuf. Mende

    4. Ostuf. Holtboog


    Stand Februar 1945


    Gruss Jan

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten. (Johann Wolfgang Goethe)

  • Hallo Jan,


    Ja, Blanusa ist ein richtiger Name, es ist mein Familienname :)


    Ich muss mir ansehen, welche Informationen ich über die Korps-Truppen von III. SS-Panzer-Korps habe versammelt. Die einzige, die ich mit Sicherheit kenne, existierte und war bis zum Ende anwesend, ist die SS-Feldersatz-Brigade 503. Möglicherweise war ein Panzer-Zerstörungs-Regiment 103 Teil des Korps.


    Oh ja, ich habe Fragen und so viele Fragen :) Spuren von Ereignissen, die niemand schriftlich oder mündlich ausführlicher beschrieben hat. Zum Beispiel der erfolgreiche Ausbruch westlich von Berlin am 23. April 1945. Dann der Ausbruchversuch, der mit SPW und Stug über den Schiffbauerdamm kurz vor der Kronpinzenbrücke zerschlagen wurde. Und so viele weitere Fragen.


    Für SS-Pz.Abt.11 "Hermann von Salza" habe ich:


    Kdr. - Kausch bis Februar 1945, dann Grathwol

    1.Kp - Rott bis Februar 1945, dann Braunstein

    2.Kp - Kunz übernahm nach Stübben und ich habe ihn bis mindestens April 1945

    3.Kp - unbekannt, aber ich werde von nun an Wille notieren

    4.Kp - wahrscheinlich Braunstein. Zusammnegelegt mit 1.Kp im Februar oder März 1945 unter Braunstein


    Das Artillerie-Regiment und die Flak-Abteilung habe ich nur für 1944 verlässliche Informationen. Vielen Dank für die zusätzlichen Informationen.



    MfG

    Blanusa

  • Hallo

    Du meinst das Pz. Zerstörer-Regiment 103.

    Das bestand wohl aus Rumänen.


    Vielleicht sollten wir uns mal treffen. Microsoft-Teams wär eine Variante.

    Mein Englisch ist nicht so gut.

    Westberg, Manson könnten wir auch einladen.

    Was meinst?


    Sorry Forum ist mehr Off-Topic.

    lg Jan

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten. (Johann Wolfgang Goethe)

  • Hallo Forum

    Hat jemand noch Infos ob Spanische Soldaten bei der Nordland, beim III.SS-Pz.K oder noch woanders waren?

    Es sollen ja Spanische Soldaten bei der Kroatischen Ersatz-Brigade gewesen sein.

    mfg Jan

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten. (Johann Wolfgang Goethe)

  • Hallo Jan,


    Bitte entschuldigen Sie das Format des Textes und die schlechte Übersetzung. Ich war faul, um Zeit zu sparen, und übersetzte den russischen Text direkt ins Deutsche.


    Quote from Verhör mit dem ehemaligen spanischen Offizier Lorenzo Ocaña Serrano (Лоренцо Оканас Серрано)

    Пленный офицер испанской Армии Лорецо Оканас Серрано, захваченный 30.4 в р-не САОЛАНД ШТРАССЕ, на допросе показал: служил в чине обер-лейтенанта в батальоне, которым командовал майор Валлис /б-н, предположительно, входит в составе ПД СС "Латвия"/. В б-не насчитывалось до 300 человек, в том числе испанская группа - 50 человек. Командует испанском группом капитан испанской армии Мигуэль Эскерра. В Испании пленный служил в 14 Тетуанском пехотном полку в г. Кастелльон /из-за плохого знания пленным немецкого яазика, показания неполные/

    Direkte Übersetzung über Google Translate:

    Gefangener Offizier der spanischen Armee Lorezo Okanas Serrano, am 30.4. Im Bezirk SAOLAND STRASSE gefangen genommen, sagte während des Verhörs aus: Er diente im Rang eines Oberleutnants im Bataillon unter dem Kommando von Major Wallis / bn, vermutlich Teil der SS "Lettland" PD / ... Es gab bis zu 300 Personen in b-not, einschließlich der spanischen Gruppe - 50 Personen. Die spanische Gruppe wird vom Hauptmann der spanischen Armee, Miguel Esquerra, kommandiert. In Spanien diente der Gefangene im 14. Tetuanischen Infanterieregiment in Castellon / aufgrund mangelnder Kenntnis der Gefangenen des deutschen Jaazik ist das Zeugnis unvollständig /


    Hinweis: SAOLAND STRASSE ist höchstwahrscheinlich SAARLANDSTRASSE.



    Off-topic: Es könnte eine gute Idee sein, eine Gruppe zu erstellen, sich zu treffen und Informationen auszutauschen. Ich weiß jedoch nicht, ob es möglich sein wird. Ich weiß, dass Månsson nicht mehr aktiv ist. Westberg könnte interessiert sein, ich weiß, dass er Rentner ist und sich auf seine Projekte konzentriert. Über die Sprachbarriere brauchen wir uns keine Sorgen zu machen. Mein Deutsch ist auch sehr schlecht und ich verlasse mich auf Google Translate, um die halbkorrekten Sätze zu erhalten. Ich korrespondiere auch auf Russisch auf diese Weise und es scheint bisher zu funktionieren :) Mein größtes Problem ist jedoch die Zeit. Zwischen Beruf und Familie bleibt wenig Zeit für meine Interessen.



    MfG

    Blanusa

  • Hier fehlt ein Gruß...


    Großartige Tatsache, denn sie zeigt den Moment der Befragung von Ocaña.


    Waffen-Untersturmführer der SS Lorenzo Ocaña (seine Aussprache wäre "Ocanya") Serrano.

    Geboren: 01.04.1915.

    Geburtsort: Montoro, Provinz Córdoba, Spanien.

    Gestorben: 16.12.1981

    Todesort: Córdoba, Spanien [wegen chronischer Lungenerkrankung, die er von seinem Aufenthalt in den sowjetischen Gulags mitgebracht hat]

    Zivilstand: Verhetreten. Kinderlos. Zum ersten Mal mit Rosa María Morales Sandoval und zum zweiten Mal (verwitwet) mit Ana Riejos Carrión]



    Leben:

    [Aus bescheidenen Verhältnissen arbeitete er als junger Mann als Bauer und Friseur. Politisch zunächst mit linken Ideen verbunden, aufgrund ihrer Herkunft. Sie entschied sich später für die falangistische Bewegung, da sie zu Beginn des Bürgerkriegs in Spanien bestimmten Aktionen linker Gruppen widersprach.]


    08.05.1936 Einsatz bei Tercio de Requetés "Virgen de los Reyes". Maschinengewehr-Server-Post

    01.04.1939 Teilnahme am spanischen Bürgerkrieg bis Kriegsende bis zum Leutnant der Milizen der Armee.

    07.01.1941 Aufnahme in die 250 Infanterie Division "Blau Division". Dient im Rang eines Fähnrichs (Leutnant). Zugführer 2./263.Infanterie Regiment, 250 Infanterie Division.

    04.12.1941 Leicht verwundet bei Kämpfen um Possad, Russland.

    00.08.1944 Er überquert die französisch-spanische Grenze durch den Gebirgspass von Port Bou mit mehreren Ex-Divisionen, darunter Ensign Lapuente. Nach Aufzeichnungen der Militärakte von Ocaña, die aus der Dienstzeit in der 250 Infanterie Division stammen Nach Aufzeichnungen, die im Allgemeinen Militärarchiv von Ávila gesammelt worden waren, hatte er vor seiner Abreise aus Spanien eine Unterschlagung begangen. Er schickte das Geld an seine Familie und rechnete mit der Wahrscheinlichkeit, dass er niemals zurückkehren würde.

    08.1944 Eintritt in das "Phantom Battalion". Später wird er der Waffen-SS beitreten.

    Eingetragen bei den Milizen, die im Juli 1941 in Castellón in der 250 Infanterie Division Spanische "Blau Division" rekrutiert wurden. Im Dezember 1941 an der Volkjov-Front leicht verwundet.

    01.11.1944 Zugführer. 3./SS-Freiwilligen Grenadier Regiment 70, 28.SS-Freiwillige Grenadier Division "Wallonien". Teilnahme am Vorbereitungskurs der SS-Panzergrenadier Schule "Kienschlag" für Offiziere der 28.SS-Freiwilligen Grenadier Division "Wallonien"

    00.03.1945 Eingliederung in "Einheit Ezquerra". [Voraussichtlich Ende März oder Anfang April 1945, Daten, an denen Ezquerra beginnen würde, seine Männer zu rekrutieren.]

    28.04.1945 Gefangen genommen von sowjetischen Einheiten in der Nähe des Hotels Excelsior, Berlin.


    Kurz über seine Gefangennahme am 28. April 1945


    .... Mit den gebotenen Vorsichtsmaßnahmen gingen wir bereit, um das Hotel um jeden Preis zu nehmen. Der Kampf ist schrecklich. Unsere Maschinenpistolen spucken unerbittlich Feuer. Der Ort ist voller Russen. Ich habe zwei Gruppen gegründet, um unseren Fortschritt zu schützen, und ich folge mit einer anderen. Die Dunkelheit ist fast absolut, nur durch den Glanz der Explosionen zerrissen. Ich nehme an, Fähnrich Ocaña ist neben mir und ich rufe ihn an: Mehrere Stimmen antworten mir auf Russisch. Ohne nachzudenken, drücke ich den Abzug meiner Maschinenpistole. Die Russen, die nicht gefallen sind, sind verloren, ohne zu wissen, wo. Sie tauchen kopfüber durch eine Luke, die in den Keller führt. Auf der Suche nach meinen Gefährten führt mich der Schrei einer Frau. Ich versuche zu ihr zu kommen. Ich schalte die Taschenlampe ein und projiziere ihre Klarheit in Richtung des Klangs dieser weiblichen Stimme. Ich sehe sie deutlich und verteidige mich gegen einige Russen, die es geschafft haben, sie niederzuschlagen. Ich schieße mit meiner Maschinenpistole; Ich drücke erneut auf den Abzug und der Hammer klickt hohl: Das Magazin ist leer. Ich renne auf eine Säule zu, die mich schützt, während ich eine andere Zeitschrift lade. Die Russen fallen zurück, ohne mit dem Schießen aufzuhören. Ich bin allein, ich sehe keinen von mir: Was ist aus ihnen geworden? Plötzlich höre ich Stimmen hinter einem Trümmerhaufen. Ich schleiche mich an ... und atme erleichtert auf: Es sind die Männer in meiner Gruppe. Aber Fähnrich Ocaña wird vermisst und es gibt vier Tote.


    Quelle "Berlin, zu Leben oder Tod" Miguel Ezquerra. "Berlin, a vida o Muerte" Miguel Ezquerra.


    Und so lebte der Ocaña-Moment:


    Im Morgengrauen des 28. April 1945 stand ich mit dem Rang eines Leutnants der SS an der Spitze meiner Sektion. Die Front war wie folgt verteilt: Die Russen hatten ihre Position im Excelsior-Hotel und meine befand sich auf der gegenüberliegenden Seite in den Ruinen des ehemaligen Europa-Kinos. In unserem Besitz befand sich der Umfang, der die Aula bildete, und der Korridor, der zur Straße führte, war ein Niemandsland. Insgesamt etwa zehn Meter! Der für den Sektor zuständige Kommandant gab den Befehl, den Korridor zu erkunden und an dem Gebäude mit Blick auf den Platz und den Bahnhof Anhalter Bahnhof teilzunehmen. Dazu habe ich einen meiner Männer ausgewählt, der beim Betreten des Korridors getötet wurde. Also habe ich mich persönlich um den Service gekümmert.

    Als ich mich der Straßentür näherte, traf ich die Gruppe von Soldaten, die mir von der S.S. Letten. Aber als ich unter ihnen war, stellte ich im Licht des Mondes fest, dass sie die Feldmütze mit dem fünfzackigen Stern trugen. Meine Reaktion war sofort: Ich sah so ruhig wie möglich aus und versuchte mich umzudrehen und zu fliehen und auf die Gruppe der Russen zu schießen. Aber es war materiell unmöglich, da sie meine Uniform als Offizier der S.S. und sie gaben zu:

    -SS, ist siuda (Die S.S. sind hier)

    Wie ein Katapult warfen sich alle auf mich; hielt mich an Armen und Körper fest, während ich versuchte, mit meinem Maschinengewehr zu schießen, das mir aus den Händen gerissen wurde. Ich versuchte meine Soldaten anzuschreien, die ungefähr zwanzig Meter entfernt waren. Endlich gelang es mir, und ich sagte mit aller Kraft meiner Seele:

    -Spanier! Ich bin ein Gefangener der Russen. Feuer auf mich!


    Quelle "Ich, tot in Russland" Memoiren von Fähnrich Ocaña von der Blauen Division. "Yo Muerto en Rusia" Memorias del Alférez Ocaña de la Division Azul.


    Leider stammt ein großer Teil der Schriften von Miguel Ezquerra, dem befehlshabenden Offizier der Einheit, einem Prahler, der gern Lügen oder Halbwahrheiten erzählt und seine Behauptungen überträgt. Tatsächlich sagte er in seinem Buch, dass er das Kreuz der Ritter persönlich aus den Händen des Führers selbst erhalten habe (er glaubt es nicht und ein anderer Unsinn, es scheint unglaublich, dass er ein Veteran war). Diese Einheit, obwohl sie in Berlin kämpfte, bestand aus ehemaligen spanischen Rekruten der "Wallonien", spanischem Hilfspersonal aus anderen Einheiten der Wehrmacht oder aus Einheiten der "Todt" -Organisation, die noch Dienste auf dem Territorium erbrachten des Reiches, und warum nicht auch sagen, einiger Schläger und Schurken, einschließlich eines Offiziers, der sich als Einheitsarzt ausgegeben hatte. Kurz gesagt, Abenteurer einerseits und Opportunisten andererseits haben sich zusammengetan, um die Waffen-SS-Uniform zu tragen, und andere, um einer mehr als bestimmten Bestrafung in deutschen Gefängnissen zu entgehen.


    Hier fehlt ein Gruß...

    Edited once, last by EnkelJustus: Bitte Grußformeln beachten. Bitte Editierfunktion nutzen ().

  • Moin Jena,


    ich möchte Dich bitten, die hier vorgeschriebenen Grußformeln zu beachten (und zu verwenden). Außerdem gibt es eine Editierfunktion, d.h. Du kannst Deinen Beitrag noch ergänzen, wenn Dir noch etwas dazu eingefallen ist. Das ist allemal besser, als hier einen an den anderen Beitrag zu hängen.


    Beste Grüße,

    Justus

  • Guten Tag.


    Es tut mir leid, wirklich, es tut dem ganzen Forum leid. Es tut mir leid, Justus, das war nicht meine Absicht, aber manchmal vergesse ich in der Eile, etwas zu posten, die Formalitäten. Tut mir leid, es wird nicht wieder vorkommen.


    Herzliche Grüße an alle.