Medizinische Versorgung Angehöriger der Wehrmachts-/Berufssoldaten

  • Hallo und guten Abend zusammen!


    Mich würde interessieren, wie die medizinische Versorgung Angehöriger - insbesondere von Berufssoldaten der WH - geregelt war, und zwar wenn sie nicht berufstätig und evtl. selbst versichert waren. Hatten sie z. B. freie Arztwahl, wurden die Kosten für Medikamente übernommen? Es gab ja wohl damals auch ein System vergleichbar mit dem heutigen und der Unterscheidung zwischen Kassen- und Privatpatienten.


    Gruß Cristiane

    "Feigheit ist die Mutter der Grausamkeit" Montaigne


    Suche Einsatzorte 3./schwere Artillerie Abt. 848 ab Juni 1943


  • Hallo Cristiane,


    Hatten sie z. B. freie Arztwahl, wurden die Kosten für Medikamente übernommen?

    Es gab ja wohl damals auch ein System vergleichbar mit dem heutigen und der Unterscheidung zwischen Kassen- und Privatpatienten.

    diesbezüglich waren die Bestimmungen des Einsatz-Wehrmachtgebühnisgesetzes (EWGG) vom 28. August 1939 massgebend.Demnach hatten die Soldaten des Friedensstandes den Anspruch auf freie ärztliche Behandlung ihrer Ehefrau und Kinder wobei die Behandlung durch den Truppen- oder Standortarzt oder deren militärärztliche oder zivilärztliche Vertreter zu erfolgen hatte.
    Gleichfalls galt dieser Anspruch auch für Arznei- und Verbandmittel.


    Familienangehörige,die allerdings auf Grund gesetzlicher Verpflichtung Mitglieder einer Krankenkasse waren,blieben gemäss diesen Bestimmungen lediglich auf diese angewiesen.



    Gruss Chris

  • Guten Morgen Chris!


    Vielen Dank für Deine Antwort auf meine Frage und die Informationen hierzu.


    Schönen Tag!

    Gruß Cristiane

    "Feigheit ist die Mutter der Grausamkeit" Montaigne


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