pers. Daten Pz.OGr Ernst

  • Hallo,

    als "Neuer" informiere ich im Anhang über meinen Vater.


    Beste Grüße

    UE


    (die als Anhang erlaubte Dateigröße ist ja arg klein. Nicht mehr zeitgemäß heutzutage)

  • Hallo U.E. "Perquin",


    schließe mich Moni an und danke für das Einstellen der Informationen.

    Da hat ihr Vater aber Glück gehabt, daß er so rasch schon wieder aus der Gefangenschaft entlassen wurde, obwohl er bei einer SS-Einheit war... Vermutlich hat da das sehr junge Alter eine wichtige Rolle gespielt.


    Herzliche Grüße

    Uwe

    An Informationen zur Heeres-Neben-Muna Kupfer, Muna Siegelsbach, Muna Urlau, Muna Ulm und zur Aggregat 4 - speziell Logistik für den Verschuß und den Eisenbahntransport- interessiert.

  • Hallo UE, hallo zusammen,


    @ UE: Herzlich willkommen im Forum der Wehrmacht.


    Hier die Einträge im LdW zu der 11.SS-Freiwilligen-Panzergrenadier-Division "Nordland" und dem SS-Panzer-Grenadier-Regiment 23 "Norge":


    http://www.lexikon-der-wehrmac…erdivisonenSS/11SSPGD.htm.


    http://www.lexikon-der-wehrmac…rregimenterSS/PGRSS23.htm.


    Die Kämpfe um die Tannenbergstellung waren schon einmal Thema im FdW:


    Einheiten (der SS ?) im Narwa Brückenkopf.


    Von einigem Interesse dürfte hier insbesondere das KTB Ia der Armeeabteilung Narwa von 02.1944 bis 09.1944 sein:


    http://wehrmacht.rindeleht.ee/ktb/1/1.html.


    Ich möchte mich ebenfalls der Meinung von Uwe anschließen, dass die sehr kurze Gefangenschaft eines Angehörigen einer SS-Division ein großes Glück war. Ob das Alter eine Rolle spielte wage ich aber zu bezweifeln.


    Viele Grüße

    Nicco

  • Liebe Kameraden,

    besten Dank für Eure Rückmeldungen.

    Ich habe 2006 einiges von Tommy Natedal erhalten - mein Vater konnte das noch lesen und war sehr gerührt.

    Die Links werde ich begierig studieren.

    Nach seiner Wiedergenesung Ende Okt. 44 zurück in die alte Einheit, wurden er und einige Kämpfer versprengt. Ein Uscha führte die kleine Truppe umsichtig und souverän über Angermünde bis nach Oderberg. Hier gab es bis zum Ende am 10.Mai 44 noch Kämpfe in einer Käsefabrik. Nach Beschaffung von Zivil dann Heimweg zu Fuß nach Berlin. Dort Ende Mai bei einer Straßenkontrolle aufgegriffen und nach Rüdersdorf gebracht

    Dort ist er Ende Juli über den Zaun, der die verschiedenen Stufen der "Weiterbehandlung" trennte, zu den EK gestiegen und von einer Sanitäterin aufgrund seines Alters wohlwollend nach hause geschickt worden. Ich bin nichtmal sicher, ob die Russen wussten, daß er bei der Waffen-SS war. In der DDR lebend hatte er zeitlebens Angst, daß seine Tätowierung entdeckt wird (Krankenhaus, u.s.w.) Die Granatsplitter behielt er zeitlebens in rechtem Fuß, rechtem Oberschenkel und Hüfte.

    Ich bin gerade dabei, die teilweise ungeordnete WORD-Liste der Mitglieder 11./23 Norge, die ich von Natedal erhalten habe, zu ordnen und in Excel zu überführen.


    Beste Grüße

    UE

  • Hallo UE,


    da hatte ich mit meiner Einschätzung wohl richtig gelegen.. ;-) ( Mir sind mehrere Lebenserinnerungen von späteren Eisenbahnern bekannt, die als Jugendlicher in den letzten Kriegsmonaten noch eingezogen wurden und dann zu Kriegsende 17 / 18 Jahre alt waren. Die meisten kamen nach wenigen Wochen mit Hinweis auf diesen "Bonus" frei... ( Wenngleich dies sicherlich -wie im Falle Deines Vaters- auch entsprechendes Wohlwollen der handelnden Personen bedurfte.. ).


    Du sprachst die Tätowierung der Blutgruppe an. Da kann ich die Sorgen deines Vaters mti den Erlebnissen eines nahen Verwandten bestätigen. Er war Soldat bei der Wehrmacht, geriet in amerikanische Gefangenschaft, wurde an die Russen "weitergegeben" und mußte dort einige Jahre in einem Sägewerk weit im Osten arbeiten. Man wollte ihn nicht entlassen, da er sehr gute Erfahrungen im Umgang mit den Maschinen hatte - zuhause hatten sie auch ein Sägewerk auf dem Hofgut.. Als er durch Mangelernährung erkrankte wurde er entlassen. Nach Tagen kam der Transport nach Berlin ( Ost) , vor der Weiterleitung in den Westen wurden die Soldaten nochmal genau untersucht. Bei ihm fand man an der Unterseite des linken Oberarmes eine Narbe, schloß daraus, daß er ehemaliger Angehöriger einer SS-Einheit sei und wollte ihn "wieder zurückschicken". Zufällig bekam dies die den Transport begleitende Ärztin mit, die glücklicherweise auch die gewesen war, die ihn im Lager betreut hatte und konnte daher glaubhaft bestätigen, daß diese Wunde tatsächlich von einem medizinischen EIngriff her stammte. Mit Murren und einigen Schikanen liesen ihn dann die Ost-Berliner doch ausreisen... Das war 1951, also schon in der "heißeren Zeit" des beginnenden Kalten Krieges..


    Herzliche Grüße

    Uwe

    An Informationen zur Heeres-Neben-Muna Kupfer, Muna Siegelsbach, Muna Urlau, Muna Ulm und zur Aggregat 4 - speziell Logistik für den Verschuß und den Eisenbahntransport- interessiert.

  • Screenshot-Liste.jpgSo - ich bin soweit erstmal fertig mit der Liste der Angehörigen:

    11. SS-Panzergrenadierdivision NORDLAND - Regiment 23 - NORGE - III.Bataillon

    Es sind 298 Personen und ich habe alle Orte verifiziert, offensichtliche Fehler korrigiert und vorhandene Fotos von 32 Personen verlinkt.

    Leider gibt Tommy Natedal nur vereinzelt an, ob derjenige verwundet, vermisst, gefallen oder gestorben ist.

    Oder - ich lese die Angaben "von - bis" nicht richtig.

    Die ZIP der Liste mit den Fotos ist 17,7 MB groß und damit leider nicht hochzuladen.

    Wenn die jemand haben möchte - info@uwe-ernst-berlin.de