KZ Außenlager über den Romkerhaller Wasserfall Okertal

  • Hallo,


    ich habe eine Geschichte gehört das im November 1944 ein Werttransport aus 14 LKWs bestehend aus Berlin in den Harz gekommen sein soll. Sie sollen in einen Stollen versteckt wurden sein, der von Häftlingen aus dem KZ Außenlager über den Romkerhaller Wasserfall bei Oker in Zwangsarbeit verbreitert wurden sein soll, das der Transport dort herein passt. Nu habe ich versucht was über das Außenlager zu finden was ohne Erfolg gewesen ist. Kann jemand dazu etwas sagen? Zur Geschichte kann ich sagen das mir der Stollen unbekannt ist, es hat wohl ein Alter Mann der wohl Offizier gewesen ist, einen anderen erzählt der von ihm seine kompletten Sammelstücke erworben hat. Dem es erzählt wurde hatte die Stelle durch die genaue Beschreibung wohl gefunden, der Stollen scheint wie der Offizier erzählt hat an mehreren Stellen gesprengt wurden sein. Er hatte ein Loch gefunden in den er mit einer Leiter reingeklettert ist, er fand ein alten Wehrmachtskanister und Essbesteck. Er ist jedoch nicht tief in den Stollen gekommen da er an einer anderen Stelle auch gesprengt wurden ist. Als er wieder draußen gewesen ist, ist er das Gelände in Richtung er den Stollen begangen hatte abgelaufen, und hatte alle 50m ein Trichter gefunden die von Sprengungen gewesen sein könnte. An der Geschichte scheint etwas wahres dran gewesen zu sein, nu aber wieder zu meiner Frage, hat einer Infos über das Außenlager?


    Grüße Steven

  • Hallo Rahnibert,


    ich bin Jahrgang 1945 und in Altenau geboren, habe dort meine ersten 15 Lebensjahre verbracht und bis bis in die siebziger Jahre ständigen


    Kontakt dorthin gehabt, meine Großmutter lebte noch im Elternhaus. Ich habe bis eben geglaubt etwas über die Geschichte zu wissen, aber


    von einem Konzentrationslager über dem " Wasserfall " , absolutes Neuland und in diesem dortigen Gelände für mich nicht vorstellbar,


    das wäre in meiner Familie ein absolutes Thema gewesen ( hier, ohne Einzelheiten ) . Ich habe mir gerade noch einmal, auf einem Luftbild


    die landschaftlichen Gegebenheiten angeschaut, für mich nicht vorstellbar ?!? Wir haben als Kinder aber im Bereich Altenau einige Stollen erkundet, die während des Krieges dem


    Luftschutz gedient haben, einiges gefunden, liegt vermutlich heute noch dort, später wurden die Eingänge zugeschüttet .


    Einen mit Wasser gefüllten Stollen habe ich noch in Erinnerung, wollten wir immer mit einem Boot erkunden, aber woher nehmen mit 10 Jahren, " Gott sei Dank "


    nicht umgesetzt. Kaum einsehbar, vermutlich heute noch mehr zugewachsen, selbst ein dort verbliebener Freund der frühen Kindheit war erstaunt, als ich ihm den Standort


    nannte, hatte keine Ahnung davon... Kleine Abweichung vom Thema, aber auch, oder gerade ohne Computer , war es unheimlich spannend für uns.. !!!


    Schönen Aberd, allesoder ... Sollte eine Altenauer hier im Forum sein und dieses " LESEN " , ich wohnte in der Breiten Straße, heute eine Gaststätte.


    Wer mich kennt, darf auch Bernd zu mir sagen..

  • Hallo Bernd,


    mich habe mir auch Luftbilder angeschaut und mir gedacht das es dort nicht vorstellbar ist. Vielleicht hatte er es auch nur falsch verstanden, kann es sein das in der Nähe von Romkerhall so etwas gab? Obwohl der dem es erzählt wurde sagt das er sich in Archiven erkundigt hat und der Meinung ist es könnte da was gegeben haben. Kennst du in der Nähe vielleicht ein Grab des 2. Offiziers der dabei gewesen sein soll? Es soll wohl auf einem Privatgrundstück liegen. Er ist in einem Gefecht mit weiteren 20 Soldaten wohl gefallen.

  • Ich habe mich nochmal erkundigt, es soll ein Lager in der Nähe gewesen sein... kein großes, eins mit ner Handvoll Kriegsgefangenener die in Forst und Landwirtschaft eingesetzt waren.

  • Hallo Rahnibert (ein Vorname wär' toll ;)),


    zunächst mal herzlich willkommen hier im Forum ...


    Was soll's denn jetzt gewesen sein? Ein KZ-Außenlager oder ein Kriegsgefangenenlager? Das sind in aller Regel zwei Paar Schuhe!


    Gruß, Stefan

    "Es gibt nichts, was ein deutscher Offizier nicht kann!" (Oberst Manfred v. Holstein)

  • Hallo zusammen,


    kurzer Einwurf als etwas Ortskundiger, aber nicht Einheimischer.


    Außenlager dienten primär dem Zweck Arbeitskräfte bereitzustellen. Mir fielen da im Oberharz auf westlicher Seite nur diverse Steinbrüche ein (Diabaswerk, Norddeutsche Naturstein), die in wenigen Kilometern von Romkerhall existieren. Große Industrieanlagen, wie z.B. in Nordhausen sind mir dort noch nie im Oberharz begegnet.


    Die Faktenlage dieser "Erzählungen" scheint ja sehr dünn zu sein. Hat ein bisschen was vom Goldzug... 8)


    VG
    THWler

    Auf der Suche nach Infos und Relikten der Technischen Nothilfe (TN), den Technischen Truppen (Technische Abteilungen und Bataillone) und dem Sicherheits- und Hilfsdienst (SHD)-/Luftschutzdienst (LS)-Abteilungen/Luftschutzpolizei, zum Erhalt der Vorgeschichte des Technischen Hilfswerk (THW) und der systematischen Aufarbeitung der Historie mit dem langfristigen Ziel öffentlich zugänglicher Publikationen unter wissenschaftlichen Maßstäben.

  • Danke für die Interesse.


    Es soll ein Gefangenenlager gewesen sein.

    Wie gesagt für Forst und Landwirtschaftliche Zwecke wohl eingesetzt.


    Gruß Steven.

  • Ich habe mich nochmal erkundigt, es soll ein Lager in der Nähe gewesen sein... kein großes, eins mit ner Handvoll Kriegsgefangenener die in Forst und Landwirtschaft eingesetzt waren.

    Guten Morgen Rahnibert,


    mit einer ausgeschlafenen Nacht, sind auch weitere Erinnerungen zurückgekehrt ! wenn man von Romkerhall Richtung Oker fährt, nach ca 4 km ? stehen linksseitig einige


    alte , in meiner Erinnerung längliche Gebäude, Bus fahrt in den " fünfzigern " Bushaltestelle 5 Fabrik, meine ich ..? Ich meine, mein Vater sprach davon , dass dort ein kleines


    Gefangenenlager gewesen sei 40er Jahre ...


    Zu Altenau, mein Schulanfang begann noch in der " ALTEN " Schule , Breite Straße , ca. 100 m. Schulweg. Dann Umschulung in die neue Schule etwa 1956 am Rotenberg ?


    Von dieser Schule in Richtung Bhf. ( wohl Geschichte , glaube ich ) nach etwa 300 m , rechtsseitig die " Untermühle ". In meiner Schulzeit, eine Unterkunft für Umsiedler aus dem " Ostpreußen " ..


    Schulkameraden ( innen ) wohnten dort. Dieser Gebäudekomplex war vor 1945 , sooo meine Erinnerung auch ein kleines Gefangenenlager .. !!!


    Mein Großvater hatte Pferde, eine große Wiesenfläche auf dem Mühlenberg, direkt hinter unserem Haus , ein russischer Kriegsgefangener Names " Weichsel ", war als Erntehelfer eingesetzt,


    ich weiß von meiner Großmutter, dass er Angst vor der Rückkehr in die Ukraine hatte, ihnen war bekannt keine Anerkennung zu bekommen..!


    Aus unserer eigenen Familiengeschichte, im 3 Reich, habe ich als Kind sehr Sensibel auf alles gehörte reagiert und gespeichert, wie bereits an anderer Stelle bemerkt ,


    der einzige Speicher war der " Kopf ".. Vielleicht , hat meine Einlassung ja etwas weitergeholfen . War seit Jahren nicht mehr dort.. Ich habe dem Forum schon einmal einen Teil meiner Familiengeschichte mitgeteilt, vielleicht ergibt sich ja auch fr mich noch einmal die Möglichkeit " Neues oder Ergänzendes " zu erfahren, mein Vater war der letzte " Spieß " in Voigtslust ".

    Clausthat - Zellerfeld ... Allen, einen sonnigen Sonntag, Gruß Bernd

  • Da, wo die Satzstellung etwas ? erscheint, sorry, das passiert, wenn Änderungen geschrieben werden und mit dem Vorhergehenden nicht korrekt verbunden wird ..!

  • Hallo Bernd,


    schön zu hören das an der Geschichte die ich gehört habe etwas dran sein kann. Erst hat einer an der Stelle die ihm beschrieben wurde einen Stollen gefunden der auch an mehreren Stellen gesprengt wurden scheint, jetzt höre ich auch zum ersten mal das es dort vielleicht doch ein kleines Gefangenenlager gab. Über mehr Geschichten und Erzählungen die du gehört Und erlebt hast würde ich mich freuen und denke auch alle anderen freuen.


    Gruß Steven

  • Guten Tag die Herren,


    einen Wolf, ich reite mir hier täglich einen Wolf.


    Wo genau liegt das Problem, eine Anrede und einen Gruß im jedem Post unterzubringen?

    Ist es Faulheit, ist es der fehlende Respekt den anderen Mitgliedern gegenüber?

    Ist es die Geilheit als Anarchist zu gelten, wenn man sich n i c h t an die Regeln hält?

    Kostet es Unmengen an Zeit?


    Ich wiederhole, wo genau liegt das Problem?


    Grüße Thomas

    Alle sagten immer das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste, und hat es einfach gemacht!

  • Hallo Thomas,


    also ich sehe unter fast jeden Post eine Anrede und einen Gruß. Es soll Neulinge geben und ja man lernt dazu und ich werd es versuchen immer einzubringen.


    Gruß Steven

  • Hallo Thomas


    vermutlich soll ich mich angesprochen fühlen, kein Problem ! Meine " Kinderstube ", fand nicht im " Düsenjäger " statt....!


    Sprich " URKNALL " und alle Fenster auf und durch , kleiner Scherz. ! Nun im ERNST, also ich war der Meinung mein Zusatz würde


    noch unmittelbar in meinem Haupttext erscheinen, deshalb keine Sekunde darüber nachgedacht, habe aber volles Verständnis für


    Deine Reaktion, da ich täglich im Forum bin, sehe ich natürlich auch , was hier zum " Teil " angeboten wird und kann deine Gedanken als Verantwortlicher nachvollziehen..!


    Soll heißen, ich bin unglaublich lernfähig, gebe " ALLES " und es wird nicht mehr vorkommen, versprochen !!!


    Schöne Grüße, aus dem sonnigen Bereich der " ALLER " ... Bernd