Soldatenfriedhöfe

  • Hallo,


    hier noch weitere Bilder.


    Gruß
    Raffael

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  • Hallo,


    da ich die Fotos erst gestern in der Hand hielt, hier auch nochmal ein paar Aufnahmen des wirklich einzigartigen Soldatenfriedhof Jägerhöhe bei Wegorzewo / Angerburg.


    [Blocked Image: http://img856.imageshack.us/img856/4015/ktbd.jpg]
    Zeitgenössische Ansichtskarte, Heldenfriedhof der Stadt Angerburg, Aufnahme u. Verlag Paul Hoffmann, Gerdauen (Ostpr.), undatiert


    Der Soldatenfriedhof im Sommer 2012. Dazu ein paar kleine Einführungsworte vorweg.


    "Wenn wir auf der Sraße in Richtung Gizycko/Lötzen fahren und hinter der südlichen Stadtgrenze rechts auf einen kleinen Schotterweg abbiegen, kommen wir zu einem hohen Hügel, auf dem sich ein Soldatenfriedhof aus dem 1. Weltkrieg befindet. Die gefallen deutschen und russischen Soldaten wurden hier auf einem außergewöhnlichen Platz beigesetzt. Vom Hügel aus hat man einen weiten Blick auf den Swiecajty-See / Schwenazit-See und auf die Halbinsel Kahl / Kehlen, die den Swiecajty-See vom Mamry-See / Mauer-See trennt. An Sonnenuntergängen kann man hier ungewöhnliche Augenblicke erleben, wenn die Pracht der seit Jahrhunderten nicht veränderlichen Natur die Gedanken an dramatische, wechselhafte Geschichte dieser Gegend berührt."
    (Quelle: Wojciech Marek Darski „Masuren von Innen – Reiseführer für die Freunde Masurens“, Wydawnictwo Mazurskie, Gizycko 2011, S.49)


    [Blocked Image: http://img703.imageshack.us/img703/9396/q2fp.jpg]
    Der Eingangsbereich


    [Blocked Image: http://img854.imageshack.us/img854/2747/yb9.jpg]
    Dt. Gräber. Auf Wunsch können je nach Bedarf noch weitere Grabfotos nachgereicht werden.


    [Blocked Image: http://img13.imageshack.us/img13/3759/vq1d.jpg]
    Eine bleibende Innschrift


    [Blocked Image: http://img837.imageshack.us/img837/8730/h461.jpg]
    Aussichtsplattform des Friedhofs, im Hintergrund der Schwenazit-See und die Halbinsel Kehlen


    Viele Grüsse Daniel

    "Weil die Menschen schwach sind. Weil Neid und Feigheit ihr Fluch sind. Weil sie von der Wahrheit träumen, um dann doch wieder zu lügen. So leben sie im ewigen Zwiespalt. Warum müssen die Menschen immer wieder zweifeln?" Judas Ischariot auf die Frage, warum Jesus von Nazareth von ihm verraten wurde.

    Edited once, last by Policeman ().

  • Hallo,
    in Königsberg/Neumark heute Chojna gibt es einen russischen Soldatenfriedhof (Kämpfe um den Ort und Brückenkopf Schwedt)mit Namen und Alter von ca. 1000 Personen. Darunter gibt es immer wieder Altersangaben von unter 10 Jahren. Wie konnten russische Kinder hier gefallen sein?
    Gruß Horst
    (Wollte noch ein Bild anfügen klappt aber nicht - ist zu groß)

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    • Chojna.jpg

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    Edited 4 times, last by Horst43 ().

  • Hallo Horst,


    ich habe gestern dieses Foto im Netz gefunden.


    Der Knabe sieht nicht aus wie gestellt.


    Vielleicht ist das die Erklärung für deine Frage.


    Kadettenschulen, auf denen Halbwüchsige ausgebildet werden, gibt es auch heute in Russland.


    Gruß Roland

  • Moin zusammen,


    nein Roland, das ist keine Erklärung! Zum einen wurden junge Kadetten nicht an der Front eingesetzt, auch da gab es Altersgrenzen. Der hier zu sehende Knabe ist ein s.g. Regimentssohn, oder Sohn des Regiments - in der Regel ein Waisenkind, der von der Truppe aufgenommen wurde, um sein Überleben zu sichern. Diese Kinder durften auch nicht bei den Kämpfen eingesetzt werden, was natürlich in Extremsituationen nicht ohne Ausnahmen blieb. Meistens wurden sie für rückwärtige Aufgaben verwendet.


    Was den Königsberger Denkmal betrifft, so ergab ein kurzer Chek bei OBD, dass zwei wahllos als Kinder herausgesuchten Verewigten, Iwanow und Ikonnikow waren nicht 7 und 9 Jahre alt, sondern 41 und 19, also ein klarer Fall von Fehlbeschriftung!

    Gruß Viktor

  • Danke Viktor,


    das mit dem Regimentssohn wusste ich noch nicht, erklärt aber dieses Bild
    eindeutig.


    Dummer Zufall, dass die Daten auf dem Gedenkstein falsch sind.


    Gruß Roland

    Als ich hätte fragen sollen, war ich zu jung.
    Als ich hätte fragen wollen, waren Sie zu alt.

  • Hallo Roland,


    leider ist es kein Zufall sondern eher die Regel... Allein die Tatsache, dass man sich nicht im Klaren ist, wieviele Gefallenen Soldaten im Treptower Park begraben liegen, erklärt auch die Tatsache, warum man nicht weiß, wie sie alle genau hießen! Traurig, aber wahr!


    Durch diverse Datenabgleiche konnte ich jetzt 72 Jahre nach dem Tod in zwei Fällen den Angehörigen mitteilen, wann und wo deren Verwandte starben und wo genau sie begraben sind...

    Gruß Viktor

  • Hallo Viktor,


    ich befürchte, dass das auf vielen Friedhöfen der Fall ist.


    Leider wird es nur sehr schwer möglich sein, nach so vielen
    Jahren eine eindeutige Klärung herbeizuführen.


    Aber die wenigen, wo es gelingt, sind die Mühe wert.


    Gruß Roland

    Als ich hätte fragen sollen, war ich zu jung.
    Als ich hätte fragen wollen, waren Sie zu alt.

  • Ich zeige Euch ein paar Bilder vom Deutschen Soldatenfriedhof in Klaipeda, den ich im September 2013 besucht habe.


    Bereits während des Ersten Weltkrieges forderten die Kämpfe im Memelgebiet zahlreiche Opfer. Etwa 100 Soldaten erhielten 1915 auf dieser Anlage ihre letzte Ruhestätte.
    Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde der Friedhof erweitert. Bis 1945 kamen etwa 1 300 Gefallene hinzu. Die meisten Soldaten starben bei den Rückzugskämpfen im Herbst 1944.


    1995 begann der Volksbund das Friedhofsgelände als Sammelfriedhof für deutsche Gefallene aus den Bezirken Klaipeda (Memel), Telsiai (Telschen), Siauliai (Schaulen), Taurage (Tauroggen) und Raseiniai (Raseinen) neu zu gestalten.
    Nach Ende der Umbettungen werden hier etwa 5 000 Tote ihre letzte Ruhestätte haben. Info: Kriegsgräberstätten VDK e.V.


    Der Friedhof liegt am Ende einer Parkanlage (früher Hindenburghain), in der Herkaus Manto gatve, in der Nähe ist auch die ehemalige Kaserne (heute Universität) und er wurde 1998 der Öffentlichkeit übergeben.


    Hier sind auch Tote der MS Füsilier bestattet, die Besatzung war namentlich verzeichnet, hingegen die an Bord befindlichen Soldaten nicht.


    Der Transporter FÜSILIER (6157 BRT) gerät im Nebel und nach nach Ausfall
    der Leuchtfeuer von Nidden und Memel im Geleit eines Kriegsschiffkutters mit
    250 Soldaten irrtümlich an die sowjetisch besetzte Küste nördlich von Memel.
    Es wird von der sowjet. Artillerie unter Beschuss genommen und strandet. Während
    das Geleitboot unbehelligt ablaufen kann, wird das Wrack der FÜSILIER anschließend
    von russischen Flugzeuge mit Bomben zerstört, die Schiffbrüchigen werden mit
    Bordwaffen angegriffen und getötet, 20.11.1944, aus: WLB Stuttgart, Seekriege


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    Herzliche Grüße
    Katrin


    Guten Morgen,


    hier sind die beiden Gedenksteine der MS Füsilier, passte oben nicht mehr rein.

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    Litauen 2013 019_(800_x_600).jpg



    Viele Grüße
    Katrin


    Hallo,


    es wäre schön, wenn die Bilder vom Soldatenfriedhof unter der entsprechenden Rubrik festgepinnt werden könnten.
    Hier unter "Sonstiges" gehen sie sonst unter und das fände ich schade. Kann sich bitte einer von den Mods oder
    Admins darum kümmern, danke.


    Viele Grüße
    Katrin

  • Hallo,


    ein paar Bilder von dem Venray War Cemetery in der Niederlande.


    Hier findet man dieser Soldatenfriedhof


    https://goo.gl/maps/K2MNy


    Gruß
    Raffael

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  • Hallo,


    habe hier gerade die ersten Bilder vom Soldatenfriedhof in Allenstein gefunden.
    Mein Opa ist auf der Suche nach dem Grab von seinem Vater. Wie stehen seine Chancen ? Wie viele der Gräber haben Kreuze mit Namen ?
    Gibt es Listen ?
    Ich würde ihm sehr gerne helfen, dieses Thema nagt heute noch stark an ihm und er wird nun mal auch nicht jünger.


    Bin über jeden TIpp dankbar!


    Gruß
    Hannah

  • Hallo Hanna,


    herzlich willkommen im Forum.


    Kannst du den Namen und Geburtsdatum nennen?


    Unter http://www.volksbund.de/graebersuche.html kannst du auch selbst suchen.


    Wurden Anfragen an die WAST bzw. DRK gestellt?


    Woher kommt die Verbíndung zum Friedhof in Allenstein?


    Gruß Roland

    Als ich hätte fragen sollen, war ich zu jung.
    Als ich hätte fragen wollen, waren Sie zu alt.




  • Hallo Roland,


    nein dort habe ich noch nicht nachgeschaut bzw angefragt, ich arbeite mich gerade erst in das Thema ein.
    Am Wochenende bekomme ich den vollständigen Namen + das Geburtsdatum ( zur Zeit weiß ich nur das er Toggweiler mit Nachnamen hieß, was aber ein sehr seltener Namen ist ).


    Laut meinem Großvater ist er in den letzten Tagen des Krieges dort gefallen.


    Gruß Hannah

  • Hallo zusammen,


    auf dem Parkfriedhof in Berlin-Marzahn gibt es einen "Ehrenhain für die Gefallenen des 1.WK".


    (eigene Aufnahmen)


    Gruß
    Roy


    An die Moderatoren: Bitte in das richtige Thema verschieben. Fehler meinerseits. Danke !

  • Hallo,


    bitte nochmals um verschieben meines Beitrags in das dafür schon vorhandene Thema: Soldatenfriedhöfe .
    Ich persönlich könnte nur meinen Beitrag löschen und im richtigen Thema nochmals einstellen. Jedoch sind eigene Löschungen im Forum nicht erwünscht und somit meine Bitte um Mithilfe eines Mods.


    Gruß
    Roy

    Suche alles zur 129.ID, insb. GrenReg.427 ab 1944 an der Ostfront, sowie zur 199.ID, insb. zum Fest.Btl. 650 1943-44 in Norwegen, sowie zur 353.ID, insb. GrenRgt. 943 Juli-Aug. 1944 in Frankreich.

    Edited once, last by Roy ().

  • Guten Abend Roy,


    alles wird gut. :thumbup:
    Ich lese solche Sachen, nehme mir das für später vor, und........vergesse das.
    Habe soviel auf dem Schirm, kann passieren.


    Grüße Thomas

    Alle sagten immer das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste, und hat es einfach gemacht!

  • Hallo zusammen,


    Ich war am 04.Mai 2014 auf diesem Friedhof, wer Interesse hat an der jetzigen Zustands Beschreibung und Photos ......BITTE Melden !
    .....ich bin noch das ganze Jahr hier.


    Ich werde die Photos vom Deutschen Soldaten Friedhof in Chodossowitschi ( Nähe Rogachev ) / Oblast Gomel / Weißrußland hier anhängen.