Kurlandkessel, 2. Kp. PionBtl12

  • Moin Jonny,

    habe den Threadtitel geändert - so steigen Deine Chancen auf Antwort.

    Viel Erfolg,

    Grüße, Justus

  • Hallo Jonny,


    ein bisschen was habe ich zu dieser Einheit.

    Ihre Kasernen sind nur wenige Meter von mir entfernt.


    Gruß Roland


    PS: Bitte die Grußformeln nicht vergessen.

    Als ich hätte fragen sollen, war ich zu jung.
    Als ich hätte fragen wollen, waren Sie zu alt.

  • Hallo Jonny,


    was interessiert dich am Meisten?

    Warum suchst du gerade nach dieser Einheit?


    Gruß Roland

    Als ich hätte fragen sollen, war ich zu jung.
    Als ich hätte fragen wollen, waren Sie zu alt.

  • Grüß Gott.mein Großongel war in der 2 Kp Laut Feldpostnummer er ist seit 1945 vermisst in Libau,die 2Kp oder algemein welches PionierBtl12 war das welche Aufgaben hatten die genau Brückenbau oder?? Danke für deine Mühe mir zu helfen Grüß Jonny

  • Grüß Gott rolli,


    es geht hier nicht um das Heeres Pionier Bataillon 12, sondern um das Luftwaffen Pionier Bataillon 12, der 12.Lw Feld-Division !



    Servus Eumex

    Vivat Bavaria

  • Grüß Gott Jonny,


    Schon am 15. und 16. hatte der Russe südlich Preekuln wieder angegriffen, wo die 126.I.D und nach Süden die anschließend 12.Lw-Feld-Div.

    vorerst Herr der Lage blieben. Dort biegte sich die Front nach Westen ab über Krogzemji zum Vartavaflüßchen, dessen Oberlauf in den nächsten Tagen Schauplatz der Schwerpunktkämpfe der 5.Kurlandschlacht wurde.


    Grüße

    Fredy

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    Suche alles auf die Grenadier-Brigade-Cottbus (aus den Ersatztruppen "Großdeutschland")

  • Grüß Gott


    Grüß Gott er war in der 2Kp.PioEin.12Btl L ich habe nachgeforscht gehabt das ist auch die Feldpostnummer,Steht auch in WehrmachtLexikon die Nummer von der 2Kp,ich suche nach in,da i die Stelle finden möchte wo er zu letzt war, mein Großongelund das Mann in findet Grüß Jonny

  • Hallo zusammen,


    vielen Dank für die Richtigstellung.


    Gruß Roland

    Als ich hätte fragen sollen, war ich zu jung.
    Als ich hätte fragen wollen, waren Sie zu alt.

  • Lieber Jonny,


    ich möchte dir folgende Sätze in´s Stammbuch schreiben.


    Wenn du dich nicht anstrengst und dein Beiträge so verfasst das sie normal lesbar sind

    werden sich unserer Wege unweigerlich trennen.


    Wir sind an dem Punkt an dem es nur noch hop oder top gibt, ich hoffe wir verstehen uns

    Gruss Dieter

  • Hallo Jonny!


    Willkommen im Forum von mir! Den Hinweis von Dieter solltest Du unbedingt beachten, wenn ich mir als "Gelbling" diesen Satz erlauben darf.


    Es wäre schade, wenn dieser Austausch hier ein Ende finden würde. Ich sage das zum ersten Mal seit langer Zeit in diesem Forum auch aus ganz persönlicher Betroffenheit heraus. Mein Großvater, der vor sechs Jahren gestorben ist und der mir viel über seine Zeit im Krieg erzählt hat, war ebenfalls Angehöriger des Luftwaffen-Pionier-Bataillons 12 und der 12. Luftwaffen-Feld-Division. Er ist am 8. Mai 1945 in einem Kessel bei Danzig in russische Kriegsgefangenschaft gekommen, aus der er Ende November 1949 zurückkehrte.


    In diesem Thread geht es um seine Zeit an der Ostfront: Pionier-Bataillone 328 und 306.


    Leider weiß ich nicht, in welcher Kompanie mein Opa ab Januar 1945 war, als er nach einem Lazarett-Aufenthalt wieder an die Front musste (Du gibst für Deinen Großonkel die 2. Kompanie an). Zu seiner Zeit bis Ende 1944 habe ich detaillierte Auskünfte des Bundesarchivs bekommen - was die letzten Kriegsmonate angeht, liegt mir nur der Hinweis auf die 12. Luftwaffen-Feld-Division und das genannte Pionier-Bataillon vor.


    Wie dem auch sei... Noch nie in all den Jahren, in denen ich jetzt seine Geschichte recherchiere, war ich ihm in seinen letzten Kriegswochen "so nah" wie durch Deinen Post. Zumindest bin ich bisher auf keinen Ansprechpartner gestoßen, der selbst Angehörige in seiner letzten Einheit hatte.


    Magst Du uns vielleicht den Namen Deines Großonkels und seinen Geburtsjahrgang verraten? Erzählen, wo er herkam? Und überhaupt erläutern, was Du so noch weißt und selbst in Erfahrung gebracht hast? Das macht vieles leichter und ergibt normalerweise auch neue Ansatzpunkte für die Experten hier. Einige von ihnen haben sich oben auch schon zu Wort gemeldet.


    Die Einheiten in dieser letzten Phase des Krieges waren zwar nur noch ein Schatten früherer Jahre und nach den Erzählungen meines Opas teils bunt zusammengewürfelt, aber sie waren immer noch groß genug. Von daher wäre es einerseits ein riesengroßer Zufall, wenn sich unsere Verwandten gekannt hätten oder begegnet wären. Andererseits gibt es nichts, was es nicht gibt. Meine Oma ist 94. Sie ist geistig topfit - und möglicherweise hat sie den Namen Deines Großonkels einmal gehört oder erinnert sich an neue Details aus der letzten Kriegszeit ihres Mannes, die auch Dir weiterhelfen könnten, wenn ich das bei ihr zur Sprache bringe.


    Wie gesagt: Die Wahrscheinlichkeit ist sehr, sehr gering. Aber vielleicht sollten wir nichts unversucht lassen, wenn sich schon so ein Zufallskontakt ergibt in diesem wunderbaren Forum? ;)


    Zu den klassischen Aufgaben der Pionier-Bataillone, nach denen Du fragst, findest Du hier im Lexikon eine ganze Menge an Informationen. Nach allem, was mir mein Opa erzählt hat, standen die in dieser Phase des Krieges im Kurland-Kessel aber nicht mehr an allererster Stelle. Da ging es nur noch ums nackte Überleben; darum, nicht in russische Gefangenschaft zu geraten oder vielleicht noch ein Schiff in den Westen zu erreichen und sich buchstäblich durchzukämpfen. Da wurde jeder Mann gebraucht, um Löcher zu stopfen - und so kämpften auch die Pioniere nach den Worten meines Großvaters wie die "normale" Infanterie bis zur totalen Erschöpfung an vorderster Front.


    Ich müsste meine Aufzeichnungen - ich habe seine Kriegsgeschichte aufgeschrieben - noch einmal im Detail durchlesen. Aber was mir spontan aus dieser Zeit einfällt: Mein Großvater hat erzählt, dass seine Kameraden und er damals so müde waren, dass es ihnen egal war, wenn nachts in irgendwelchen Gehöften die Ratten über sie hinwegliefen. Er hat von einem völlig verblendeten Nazi-Offizier berichtet, der sie gegen die zehnfache Übermacht der russischen Truppen immer noch zu Gegenangriffen aufscheuchte. Und: Am Ende hätten sie nicht einmal mehr Minen gehabt, weshalb sie mit Zündern versehene Panzergranaten in der Erde eingruben...


    Das auf die Schnelle von mir...


    Beste Grüße


    Frank/Evergreen

  • Hallo Evergreen danke für deine Nachricht,Ich habe Nachgeforscht bei DeutschenGrieksgräberbund und Deutschen Roten-Kreuz, habe ich Nachricht bekommen das er in Libau vermisst wird,er wird seit 18.02.1945 vermisst er war in der( 2KpPionBtl12 )12 LuftwaffenFeldDivision er steht in der Gedenktafel als vermisst Militärfriedhof in Frauenburg Saldus. Er war vor dieser Einheit bei RAD Reichsarbeitsdienst welche Einheit weis ich leider nicht. Seit ca.1Jahr abe ich an das Bundesarchiv Anfrage gestellt bis jetzt kam noch nichts hatte schon nach gefragt dauert noch. Mein Großongel ist Geboren am27.06.1922 er kommt aus der Oberpfalz sein Name ist Josef Ebnet, ich würde Gerne heraus finden wo er als letztes war und wo er genau vermisst wird sein Schicksalklerug das man in findet Grüße Jonny

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  • Hallo Evergreen danke für deine Nachricht,Ich habe Nachgeforscht bei DeutschenGrieksgräberbund und Deutschen Roten-Kreuz, habe ich Nachricht bekommen das er in Libau vermisst wird,er wird seit 18.02.1945 vermisst er war in der( 2KpPionBtl12 )12 LuftwaffenFeldDivision er steht in der Gedenktafel als vermisst Militärfriedhof in Frauenburg Saldus. Er war vor dieser Einheit bei RAD Reichsarbeitsdienst welche Einheit weis ich leider nicht

    Hallo Jonny!


    Danke für Deine Nachricht und die Informationen zu Deinem Großonkel, aus denen man nach den Anmerkungen von Dieter wirklich schlauer geworden ist. Die Dinge sind jetzt viel klarer. ;) :thumbup:

    Seit ca.1Jahr abe ich an das Bundesarchiv Anfrage gestellt bis jetzt kam noch nichts hatte schon nach gefragt dauert noch.

    Ja, das ist einfach so. Da braucht es Geduld - die Menge an Anfragen in Berlin ist enorm. Da sind zwei, zweieinhalb Jahre gar nichts. Ich wünsche Dir jedenfalls viel Glück und dass Du Auskünfte erhältst, die Dir weiterhelfen.

    Mein Großongel ist Geboren am27.06.1922 er kommt aus der Oberpfalz sein Name ist Josef Ebnet.

    Wie versprochen, habe ich am Donnerstag mit meiner Oma telefoniert. Es wäre ein riesiger Zufallstreffer gewesen, das hatte ich neulich ja schon geschrieben. Sie war sich jedenfalls sicher, dass der Name Josef Ebnet in den Erzählungen ihres Mannes nie gefallen ist. Tut mir leid!

    ... ,ich würde Gerne heraus finden wo er als letztes war und wo er genau vermisst wird sein Schicksalklerug das man in findet Grüße Jonny

    Ja, dieser Wunsch treibt viele Nachfahren an. Für viele ist das ja auch ein Grund, hier im Forum Nachforschungen anzustellen. Wenn ich Anfragen wie Deine und Schicksale wie die Deines Großonkels lese, wird mir immer wieder bewusst, welches Glück mein Opa hatte, gesund nach Hause zu kommen. Und welches Glück ich hatte, mit ihm so viel über diese Zeit reden zu können.


    Ich wünsche Dir auch in diesem Punkt viel Glück. Aber auch eine Portion Realitätssinn. Das Chaos in dieser späten Phase des Krieges und der Abwehrkämpfe war groß, da ging nicht mehr viel geordnet zu. Verwundete oder Gefallene, das hat auch mein Opa berichtet, konnten längst nicht immer geborgen werden. Deinen Großonkel zu finden, das wäre für alle Hinterbliebenen beziehungsweise Nachfahren natürlich ein bedeutender, emotionaler Moment. Aber das wird unfassbar schwer und bedürfte nach allem, was ich gelesen habe, schon zufälliger Grabungsfunde oder konkreter Hinweise, die es ermöglichen würden, an einem Ort gezielt zu graben.


    Aber es gibt nichts, was es nicht gibt.


    Und vielleicht kommst Du über Deine Recherchen zumindest dem Ort nah, an dem er gefallen ist/vermisst wird und kannst dort einmal hinfahren, wie es eine Reihe von Mitgliedern dieses Forums schon getan hat. Bereits das wäre ein großer Schritt auf der Reise in die Vergangenheit Deiner Familie.


    Sieh es bei all dem vielleicht auch so: Sein Name steht auf einer Gedenktafel auf einem Friedhof. Schon allein das ist viel, viel wert. Es gibt so unendlich viele ungeklärte Schicksale, so viele Vermisste und so viele Namen, die möglicherweise nie mehr auf einem Stein oder einer Gedenkstätte verewigt werden...


    Alles nur ein schwacher Trost, ich weiß.


    Beste Grüße!


    Frank


    PS: Sollten die wahren Experten hier - ich schreibe hier meist nach meinem eigenen Erleben, Empfinden und nach den Erzählungen meines Großvaters - andere Einschätzungen oder Fakten haben, äußert sie bitte und korrigiert mich.

  • Grüß Gott


    Vielleicht kann mir ja weiter helfen wer, wo bekommt Mann Auskunft wenn Mann von einer Einheit Namen wisen möchte von ein Kp wer alles in der Kp war z.b Namens Liste?? Viele Grüße Jonny

  • Es wäre schade, wenn dieser Austausch hier ein Ende finden würde. Ich sage das zum ersten Mal seit langer Zeit in diesem Forum auch aus ganz persönlicher Betroffenheit heraus. Mein Großvater, der vor sechs Jahren gestorben ist und der mir viel über seine Zeit im Krieg erzählt hat, war ebenfalls Angehöriger des Luftwaffen-Pionier-Bataillons 12 und der 12. Luftwaffen-Feld-Division. Er ist am 8. Mai 1945 in einem Kessel bei Danzig in russische Kriegsgefangenschaft gekommen, aus der er Ende November 1949 zurückkehrte.

    Hallo zusammen!


    Zugegeben: Es ist seltsam, sich selbst zu zitieren. :/;) Ich wollte nur noch einmal aufzeigen, warum mir der Kontakt zu Jonny wichtig ist und es mir ein Anliegen war, dass er hier "die Kurve kriegt".


    Wir sind nämlich tatsächlich in Kontakt gekommen - ein Umstand, für den ich diesem Forum einmal mehr sehr, sehr dankbar bin. Wir haben zuletzt immer wieder Nachrichten ausgetauscht.


    Und da dieses "Hast PN" hier ja nicht so gern gesehen ist, wie ich meine, und diese Form der Kommunikation die große Mehrheit ausschließt, möchte ich Euch doch kurz auf dem Laufenden halten. Jonnys Großonkel und mein Opa waren am Kriegsende nicht nur in einer Einheit, wir haben außerdem festgestellt, dass wir nur gut 45 Autominuten voneinander entfernt wohnen. :)


    Wir werden demnächst mal die Köpfe zusammenstecken, uns zu einem Kennenlernen treffen und unsere Informationen zusammenwerfen.


    Viele Grüße!


    Frank/Evergreen

  • Moin Frank,


    Danke für diese „Sachstandsmeldung“.

    Quote

    wir nur gut 45 Autominuten voneinander entfernt wohnen.

    Das ist auch ein Grund, warum unsere Forumstreffen so schön sind und dringend mal wieder ein Nord-Treffen stattfinden muss:).


    Beste Grüße,

    Justus

  • Hallo Frank,

    Und da dieses "Hast PN" hier ja nicht so gern gesehen ist

    Durch die " Hast PN " habe ich hier bereits eine Menge über meinen vermissten Großvater erfahren,

    und damit habe ich auch anderen Mitgliedern dieses Forums weiter helfen können, also sind die hier willkommen.


    wir nur gut 45 Autominuten voneinander entfernt wohnen.

    Nur 45 Autominuten, das ist Ja nur ein Katzensprung.Ich habe mich schon mit Mitgliedern dieses Forums nach mehr als 5 Autostunden getroffen

    um Informationen für die Forschung meines vermissten Großvaters zu erhalten.


    Grüße

    Fredy

    Suche alles auf die Grenadier-Brigade-Cottbus (aus den Ersatztruppen "Großdeutschland")