Familienforschung

  • Moin moin zusammen,


    einige Zeit lese ich hier im Forum schon fleißig mit und konnte mir dadurch auch schon die ein oder andere Frage selbst beantworten, nun bin ich aber aufgrund limitierter Sütterlin-Kenntnisse am vorläufigen Ende.


    Es geht im meinem Fall um den Großvater meiner Frau, der - wenn ich nicht falsch liege - sich 1941 freiwillig zur Waffen SS gemeldet hat und dann als Pionier vermutlich in Radebeul das Glück der Grundausbildung erfahren durfte. Mit der 3. SS Panzerdivision Totenkopf war er dann in der Ukraine und wurde dort in Tscherwony-Prapor verwundet. Ich vermute mal aus den Wortfetzen, die ich entziffern kann, dass er danach in Krakau war und nach seiner Genesung nicht mehr an die Front kam. In der russischen Gefangenschaft hatte er es wohl einer russischen Krankenschwester zu verdanken, dass er nicht "aussortiert" wurde..


    Gibt es hier denn jemanden im Forum, der des Sütterlins mächtig ist und mir die Anhänge übersetzen könnte?


    Gleiches hätte ich auch noch für meinen Großvater, der bei der Wehrmacht auf einem Panzerzug gedient hat. Werde ich beizeiten in der entsprechenden Rubrik einstellen.


    Vielen lieben Dank schonmal vorab und einen schönen Sonntag noch!


    wumpeltroll

  • Guten Morgen,


    leider muß ich sagen, daß die Scans nicht gut sind. Sobald man das Dokument / Schrift vergrößert, tauchen Moire-Muster um die Buchstaben auf.

    Bestimmt hat deshalb auch noch keiner geantwortet. Bitte noch einmal einscannen - eventuell nur den Text selber (man kann z. B. über "Foto scannen"

    den Bereich einrahmen).


    Grüße

    george

  • Hallo,


    in der Tat, die Scans sind mehr als mies. Deshalb würde ich auch darum bitten, diese nochmals sauber einzustellen. Erlaubt sind bis 400 kB pro Dokument.


    Dann klappt das auch ganz bestimmt mit dem Entziffern der Eintragungen ;)


    Grüße

    Diana


    Die Frau ist die einzige Beute, die ihrem Jäger auflauert (Ingelore Ebberfeld)

  • Hallo Wumpeltroll,

    etwas habe ich herausgefunden.

    In Scan 1 findet sich unter dem 15.08.1934 der Ort Tscherwonyj Prapor. Dieser liegt in der Ukraine. Kartenausschnitt anhängend ( Vopersal, Band IIIb). In diesen Zeitraum fällt der Beginn der Kämpfe um Kolontajew (drei Brücken). Darüber dürftest du was im Netz finden. Das erstmal dazu, am Wochenende eventuell mehr.

    Viele Grüße.

    TYR


    edit: Der Ort heißt heute Kniazha Dolyna. Der rote Pfeil rechts unten ist der Ort Perekop. Zur Orientierung.

    Files

    • UnbenanntTP.jpg

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    • DD.jpg

      (181.15 kB, downloaded 18 times, last: )

    Edited once, last by TYR ().

  • Hallo,

    Scan 2:


    16.8.`43: SS Feldlazarett Wald südöstl. Saneshkoff? Der SS-Pz.Gr.Div.“T“ . - ????4- Tibiastecksplitter rechts ohne Eröffnung des Gelenks ; v. H.V.Pl.( Hauptverbandsplatz)


    Scan 1:

    25.2.`44: bedingt kv zum SS-Pi.Ersatz-Bat. Dresden

    Viele Grüße.

    TYR

    Edited once, last by TYR: edit ().

  • Hallo ihr Lieben,


    vielen Dank für die hilfreichen Informationen soweit. Ich werde die nächste Woche mal bessere Scans einstellen.


    Freundliche Grüße! 🙂👍🏼

  • Hallo Moni,


    danke dir! Sein Nachname war Bornholdt.


    Soweit ich herausfinden konnte, soll es aus der 16. (Pionier) Kompanie so etwas wie ein Kriegstagebuch bzw. niedergeschriebene Erinnerungen geben. Leider konnte ich hierzu nichts weiter im Netz finden. Gibt es so etwas zufällig in digitaler Form bzw. gibt es noch eine Chance, an diese Informationen zu gelangen?


    Gruß

  • Danke wumpeltroll



    Fritz Hans Bornholdt

    B:22.3.24

    Opion. SS-Pi.AuE.Btl.Dresden 2.44

    WIA 16.8.43 b.südöstl.Saneshkoff

    Pion. 16(Pi)./SS-Pz.Gren.Rgt.6 T.E 8.43

    Opion:10.9.43




    Gruss


    Moni

    Edited once, last by Moniroth ().