Wer kann das bitte entziffern?

  • Guten Morgen liebes Forum,


    in einer Sterbeurkunde eines Gefreiten hier aus dem Ort kann ich beim besten Willen den Todesort nicht entziffern....Höhe Traue.....? mehr krieg ich nicht zusammen.

    Wer kann mir bitte weiterhelfen ?


    Vielen Dank im Voraus und beste Grüße

    Manni

  • Hallo Manni,


    Ich würde sagen der nächste Buchstabe ist ein großes R und dann folgt acz, also Traue-Racz. Ob der 3.Buchstabe wirklich ein c ist kannst Du nur im übrigen Text vergleichen


    Gruß

    Frank

  • Guten Tag ans Forum und an Manni,


    als Ortsbezeichnung lese ich folgendes: "Höhe Trauekacz", gefolgt von "tot aufgefunden". Mit der möglichen Ortsbezeichnung "Trauekacz" kann ich nichts anfangen.

    Ergeben sich in der Sterbeurkunde keine weiterführenden Hinweise auf den Stebeort, z.B. eine Länderbezeichnung oder die Einheit des Gefallenen?

    Was sagt denn "Gräberonline" des Volksbundes zu dem Gefallenen?

    Manni, der Name des Gefallenen ist doch bestimmt bekannt. Es wäre nicht schlecht, ihn hier zu nennen, da dann vermutlich mehr Hinweise auf den Sterbeort erfolgen können, oder anders ausgedrückt: Manni, die Helfer brauchen Hilfe.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    (PH)

  • Hallo Frank,

    danke für deine Bemühungen, so ähnlich habe ich es auch gelesen. Aber einen Sinn ergibt es für mich nicht......


    Hallo Peter,

    Gräberonline vom VdK hat nichts erbracht, es gibt auf der Sterbeurkunde lediglich den Eintrag " Stabsgefreiter " und das er ertrunken ist .....

    Ich füge gerne die Sterbeurkunde bei, wollte euch nur nicht mehr Arbeit machen als nötig....Aber wenn Ihr mehr Informationen für mich habt, dann nehme ich die natürlich gerne an :thumbsup:


    beste Grüße aus köln

    Manni

  • Hallo Manni,


    die Sterbeurkunde wurde aufgrund einer Kriegssterbefallanzeige (DIN A5 Formblatt) der Abwicklungsstelle...[WAST] ausgefertigt. Diese müsste beim beurkundenden Amt noch vorhanden sein und dürfte auch mit Schreibmaschine ausgefüllt sein. Aus Erfahrung weiß ich, daß man ganz gezielt danach Fragen muß!


    Grüße

    schlichi

  • Guten Tag ans Forum und an Manni,


    Beim Volksbund ist Peter Oeffling unter seinen Geburts- und Sterbedaten übrigens in der Gräber-Datenbank eingetragen. Er ruht in auf der Kriegsgräberstätte in Svendborg/Dänemark, Block L 1, Grab 9.

    Hier der Link: https://www.volksbund.de/graeb…42f0f9f098c4e2f2bb397ed78


    Manni, somit hast Du Anhaltspunkte zum Nachrecherchieren.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    (PH)

  • Hello Manni,


    bei Volksbund muss Du fragen ob Kriegsgräberstätte in Svendborg (Insel Fünen) ist Erstgrablage des Peter Oeffling oder nicht.


    Grüsse

    Darko

    The trouble with facts is that there are so many of them. Samuel McChord Crothers

  • Hallo,


    ich habe den vagen Verdacht, daß es -koog heißen sollte, aber falsch übermittelt wurde. Das würde auch zum ertrinken passen.


    Grüße

    Thilo

    Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941

  • Hallo Thilo und Darko,


    vielen Dank für eure Anregungen, ich werde ihnen nachgehen.


    Hallo Peter,
    danke für die Info. Hatte beim Volksbund unter "Öffling" gesucht und nichts gefunden.....aber er schreibt sich ja auch "Oeffling"...und da findet man dann was. Großer Anfängerfehler meinerseits, sollte mir ansich nicht mehr passieren:(......

    Ich werde beim Volksbund mal nach der Erstgrablage fragen, vielleicht haben sie da noch ein paar zusätzliche Infos für mich.....


    Beste Grüße

    Manni

  • Hallo Manni,


    das lautet merkwürdig, daß Peter Oeffling in Dänemark begraben ist, aber er ist vielleicht in Höhe Trauekacz (Weiß nicht wo das ist) vermisst.


    Das Datum 7. Mai 1945 ist wohl der Funddatum. In die Tagen von 3. bis 5. Mai (dänische Befreiungstag) wurde mehrere deutsche Schiffe beim Langeland von RAF gesunken und Leichen von Soldaten und Flüchtlinge wurde auf mehrere Friedhöfe begraben und später umgebettet.


    Ich versuche mehr aufzufinden, aber es kann eine Zeit dauern.


    Gruß aus Dänemark

    Olaf

  • Hallo Manni,


    Ludwig hat mir geschrieben, daß hier nicht Trauekacz, sondern Tranekaer stehe. Tranekær liegen auf Langeland. Am 3. Mai 1945 wurde S/S Pallas aus Bremen Ca. 4 Km ostlich von die Küste beim Tranekær von North Coates Strike Wing angegriffen und gesunken. Mehrere deutsche Flüchtlinge und Soldaten sind ertrunken. Die wurden auf mehrere Friedhöfe auf Langeland bestattet. Mehrere davon als Unbekannte. Nur zwei wurde in Tranekær Friedhof begraben, zwei russische Soldaten. Die liegen noch da.


    Das war eine meine erste Aufgaben für eine Frau, die als Kind auf Pallas überlebt hast Informationen zu finden. Das war in Januar 2012.


    Ich suche weiter, aber viele von die ich fragen kann, ist auf Urlaub.


    Beste Grüße

    Olaf

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  • Guten Tag ans Forum und an Manni,


    bei Militärrecherchen stellt man immer wieder fest, dass Leute mit einer anderen Muttersprache als Deutsch ihre Schwierigkeiten mit unseren Orts- und Personennamen haben. Umgekehrt ist es aber genauso, d.h. Deutsche haben ihre Probleme mit Orts- und Personennamen in anderen Sprachen.

    Vermutlich liegt bei der Ortsbezeichnung in der Sterbeurkunde des Peter Oeffling ein solches grundlegendes Problem vor.

    Insofern sind die Hinweise von Olaf Gold wert.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    (PH)

  • Hallo,


    sieht so aus, dass Kriegsgräberstätte in Svendborg (Insel Fünen) ist Zweitgrablage des Peter Oeffling.

    Für die Forscher ist nicht gut wenn geht es bei VDK um Umbetungen und wenn gibt es nicht Todesort.

    Daten des Erstgrablage kan man Anhaltspunkte zum recherche haben.


    VDK Friedhofe in Dänemark

    14 900 Flüchtlinge und 10 250 Soldaten, die in Dänemark starben, fanden ihr Grab auf 475 Friedhöfen. Ein
    Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutsch land und dem Königreich Dänemark, abgeschlossen am
    3. Oktober 1962, sicher te diesen Toten das dauernde Ruherecht.


    Zahlreiche kleine Grabanlagen, deren Pflege nicht in jedem Fall sicherzustellen war, wurden aufgelöst
    und die Verstorbenen umgebettet, so dass heute die deutschen Kriegstoten auf 35 Friedhöfen ruhen.


    link: https://www.volksbund.de/filea…/Skandinavien2013_WEB.pdf


    Grüsse

    Darko

    The trouble with facts is that there are so many of them. Samuel McChord Crothers

  • Hallo Darko,


    ja, das stimmt daß ein Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich Dänemark, abgeschlossen am 3. Oktober 1962, sicherte diesen Toten das dauernde Ruherecht. Das Arbeit mit Umbettungen wurde in die Jahren 1964-1966 durchgeführt. Es waren mehrere Flüchtlinge und Soldaten in Svendborg vor diesen Zeit begraben. Heute heißen das Friedhof ”Fredens Kirkegård” (Friedhof des Friedens). Diese Name bekam es in Dezember 1945. Von 1932 – 1945 war es ”Ny Østre Kirkegaard”.


    Es sind 19 Kirchen auf Langeland. Entweder wurde die sehr gläubige oder sehr faule, denn das Insel ist nur 52 Km lang und 11 Km breit.


    Bei das Angriff von ”Pallas” beim Spodsbjerg, nähe von Tranekær sind 75 getötet. Die wurde nicht alle auf Langeland begraben. Die wenige die auf Lageland begraben wurde, liegen jetzt auf Kriegsfriedhof in Odense.


    Ich will versuchen Kopien von das Friedhofprotokolle für Svendborg zu bekommen.


    Mit Gruß

    Olaf

  • Hallo Olaf und Darko


    vielen Dank für eure Mühe und eure Informationen ! Ich habe heute mal beim Volksbund nachgefragt, ob man mir etwas zur Erstgrablage bzw. zum Fundort von Peter Oeffling sagen kann.....

    Und ich warte mal gespannt auf die weitere Recherche von Olaf, dafür schon mal herzlichen dank im Voraus..


    Zum Dampfer PALLAS habe ich recherchiert bei Schiffswrakliste de und wlb-stuttgart.de / seekrieg , aber außer den schon bekannten Angaben zum Untergangsort und den Beschuss durch Flugzeuge der RAF keine weiteren Hinweise gefunden. Kann mir jemand von euch sagen, welches Ziel der Dampfer PALLAS am 3.5.45 ursprünglich hatte ? Und weiß jemand, zu welcher Reederei die PALLAS ursprünglich gehörte?


    Danke für Eure Mühe und Beste Grüße

    Manni

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  • Hallo Manni


    Reederei Dampfschifffahrtsgesellschaft "Neptun" Bremen. ”Pallas” war auf weg von Wismar nach Kopenhagen mit Ca. 300 deutsche Flüchtlinge und wenige Soldaten. Kapitän: de Buhr aus Westrauderfehn.


    Heute habe ich Antwort von Vor Frue Kirche in Svendborg. Die haben die Friedhofprotokolle nicht. Die liegen in Reichsarchiv in Odense. Ich habe ein andere Geschrieben und hoffen Antwort zu bekommen.


    Beste Grüße

    Olaf

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  • Hallo Olaf,


    vielen Dank für deine Informationen und das Foto der PALLAS.....erstaunlich, welche Informationen hier wieder ausgegraben wurden. Und danke für deine Bemühungen um die Friedhofsprotokolle....


    Besten Gruß

    Manni