Ordensspangen Anhalt

  • Hallo,

    meine Frau hat nun einige Spangen anlässlich eines Familienbesuchs überreicht bekommen. Die untere ist von einem Feldwebel des Inf Regt 93 in Dessau, (+1905), die obere von seinem Sohn, der Hoboist u Sergeant beim Kaiser Alexander Garde Grenadier Regiment Nr 1 zu Berlin war, danach Justizinspektor in Köthen, (*1872 +1962). Beide Gräber existieren noch. Das eine in der Heidestrasse in Dessau, das andere in Köthen. Viktor, Du kennst es sicherlich von der Führung durch die Stadthistorikerin von Köthen ;)

    Der Hoboist von den

    Alexandern wurde 1914 wieder einberufen und war dann Verwaltungsleiter im Reservelazarett in Cöthen. 1914-1916. Meine Frage: Welche Orden sind zu erkennen? Insbesondere die obere Spange wirft mir Rätsel auf. Auf dem Familienfoto ist noch eine Schwertauflage erkennbar, die fehlt leider nun. Ich hoffe sie ersetzen zu können wenn sich eine auftreiben lässt. Dafür müsste ich aber erst einmal wissen um was genau es sich da handelt.

    Jeder Tipp ist willkommen.

    Dank und Gruss

    Andreas

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  • Hallo,

    erdt einmal vielen Dank für die Antworten.

    Den interessanten Link habe ich erkundet, einiges wird klar, leider nicht alle anhaltinischen Orden konnte ich dort identifizieren. Der ganz linke von der Spange mit der „Paris“-Spange zB nicht. Die, wo die Schwertauflage fehlt.
    Gruss

    Andreas

    Beste Grüße, Andreas


    "Die Würde des Menschen ist unantastbar". (Art.1GG)

  • Hallo Andreas, tja als "Spangenfan" gefallen mir natürlich Deine beiden Spangen. Gerade das Herzogtum Anhalt war ja nicht so groß und daher sind Spangen doch eher seltener. Aber nun zur Frage:

    Ich beziehe mich auf das Farbfoto:

    Obere Spange von l. nach rechts:

    1. Centenarmedaille von 1897 z. Erinnerung an Kaiser Wilhelm den. I 100 Jahre für alle Staatsbediensteten und Veteranen

    2. Preuss. Dienstauszeichnung für mindestens. 15 Jahre

    3. Vermutlich Rettungsmedaille Anhalt Dessau und Berneburg

    4. Kyffhäusermed. sog. Hindenburgpflaume von 1921 (Erwerb durch den Träger)

    5. Anhalt / Friedrich Kreuz für Kriegsverdienst ( max. 20000 Verleihungen nach Scharfenberg )

    Somit: Durch die Reihenfolge ergibt sich eine Frackspange da die Centenarmedaille stehts als letzte Ausz. getragen wird.


    2. Spange

    1. Silberne Verdienstmedaille Anhalt / Rückseite

    2. Kriegsdenkmünze Preussen für 1870/71 Kämpfer mit Gefechtspange Paris

    3. Erinnerungskreuz 1866 Preussen vermutlich. Königsgrätz für Kämpfer (bitte mal draufschauen und lesen)

    4. Centenarmedaille

    5. Dienstauszeichnung Anhalt für 12 Dienstjahre aber mit Aufhängung eigentlich eine Schnalle..

    Somit war der Träger 1866 und 1870/71 dabei und mind. 12 Jahre Soldat...

    Stark ! Nun liegt es an Dir so viel wie möglich über den Träger zu erfahren..


    Übrigens, bei der Person mit der fraglichen Schwerterauszeichnung handelt es sich um die Verdienstmedaille Anhalts in Silber oder Gold mit Schwertern. Gab es auch noch mit Krone und ist eine Zivilauszeichnung...


    Puh, ich hoffe das ist ein kleiner Hinweis für Dich ? Sollte es noch Unklarheiten z.B. bzgl. der Dienstauszeichnung geben bitte die Auszeihnung drehen und lesen ;)

    Alles Gute und Grüsse von Volker

  • Hallo Volker,

    Vielen Dank für die detaillierte Beschreibung. Dank des Links von Peter, oben, hatte ich schon versucht etwas herauszufinden. Aber es ist schwer diese Infos zuzuorden ohne das spezifische Fachwissen meinerseits. Ob unser Georg auch 1866 „dabei“ war ist mir bislang nicht bekannt gewesen, werde durch meine Frau in D bei der Familie nachfragen. Unser „Familienpedia„ ist 86 Jahre alt und ein Unerschöpflicher Quell vieler Informationen. Er war Pastor in DE-Kochstedt und kam aus Köthen. Meinst Du es besteht eine Chance die fehlende Schwertauflage wieder mal zu finden um die Spange zu komplettieren? Zur 2. Spange. Ich hatte ja bereits gesagt, dass ich aufgrund des Links mal nachgeschaut habe. Rettungsmedaille erscheint mit nicht schlüssig. Franz der „Alexandriner“, der später in Köthen lebte bekam mal einen „Orden“, da er einen Marsch komponiert hatte und dem Herzog gewidmet hatte. So wurde mir gesagt. Ob es eine Verleihungsurkunde gibt weiss ich nicht, muss ich nachfragen. Später war er ja1914-1916 Verwaltungsleiter im Reservelazarett Köthen. Vielleicht hat er auch dafür das andere Kreuz bekommen. Meine Frau ist z.Zt. Noch in Deutschland bei der Familie. Ich schreibe ihr gleich mal dass sie nachfragen soll. Auch bitte ich sie um ein Bild der Rückseite der Spange. Übrigens: Die Grenadiermütze mit rotem Puschel auf der Spitze existiert ebenfalls noch und ist mir vor einigen Jahren übergeben worden. Ich bin froh dass diese Dinge noch erhalten sind obwohl sie so viele stürmische Zeiten erlebt haben. 1945 waren erst amerikanische Offiziere in der Wohnung in Köthen einquartiert, dann russische. Weder die Grenadiermütze, noch die Orden kamen abhanden. Die Degen der beiden mussten dann mal bei der russ. Kommandantur abgegeben werden. Der Gardehelm und die Alexanderuniform waren ebenfalls noch vorhanden, wurden dann aber bei der Haushaltsauflösung 1962 weggegeben. Es war einfach zu viel da. Schade, aber es lässt sich nicht ändern.

    Beste Grüße

    Andreas

    Beste Grüße, Andreas


    "Die Würde des Menschen ist unantastbar". (Art.1GG)

  • Hallo Andreas, das hört sich spannend an in der Familie. Wie gesagt, einfach mal die Auszeichnungen auslesen. Für Verdienst hört sich ja anders an als Rettung aus Gefahr. Mich macht das grün rote Band stutzig. Bitte dann melden wenn es neue Infos diesbzgl. gibt.

    Ja die Schwerter mit Medaille sind bestimmt zu bekommen. Wird nicht ganz einfach und Du musst wohl etwas länger suchen. Also alles Gute bleibt gesund und bis dann von Volker

  • von seinem Sohn, der Hoboist u Sergeant beim Kaiser Alexander Garde Grenadier Regiment Nr 1 zu Berlin war, danach Justizinspektor in Köthen, (*1872 +1962). Beide Gräber existieren noch. Das eine in der Heidestrasse in Dessau, das andere in Köthen. Viktor, Du kennst es sicherlich von der Führung durch die Stadthistorikerin von Köthen

    Hallo Andreas,


    jetzt hast du meine Neugierde geweckt! Soll ich jetzt versuchen das Rätsel zu lösen?


    Das Gesicht kommt mir sehr bekannt vor, aber ad hoc kann ich es noch nicht zuordnen. Ich mache regelmäßig Ausflüge auf den köthener Friedhof, denn bei allen Jahres- und Tageszeiten erscheinen die Gräber und Denkmale in einer anderen Sicht. Wenn du die Stadtarchivarin (Stadthistorikerin, oder Historikerin ist sie nicht) und die Führungen erwähnst, ich unterstütze sie bei den Vorbereitungen auch mit den Bildern, nehme aber an solchen nicht teil. Die "Heimatforscher" sollte ich laut meinem ersten Professor an der Uni in Leningrad meiden, wie die Pest. Klar könnte ich in den Heftchen nach einem Justizinspektor nachschauen, du kannst mir aber auch die Mühe ersparen.


    Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir schon Informationen über ihn gesammelt haben. Üblicherweise hatte man die Auszeichnungen in den Amtsblättern für Anhalt oder in den Jahrbüchern, oder in "Köthenschen Zeitung" veröffentlicht. Klar hast du in der Ferne kein Möglichkeit haben in diesen zu blättern, aber über kurz oder lang werden wir fündig.


    P.S. Jetzt hab ich nachgeschaut, du meinst also deinen Großvater, nicht den von deiner Frau... Das ändert natürlich einiges... Schaumer ma!

    Gruß Viktor

    Edited once, last by Viktor7 ().

  • Servus Viktor,

    ja der Justizinspektor Franz R.

    Der wurde in der damaligen Friedhofsführung ebenfalls vorgestellt. Stimmt, die Dame ist Stadtarchivarin. Von ihr erhielt ich damals das Heftchen, das damals als Begleitheftchen zur Friedhofsführung erschien. Der im Foto oben Gezeigte, ist sein Vater.
    Im Anhang der Justizinspektor Franz, drei mal in Jungen Jahren, dann mit dem Team des Reservelazarett in Cöthen, dann nochmals 1916 in Cöthen. Habe noch ein anderes Bild von 1914, das aber in meiner Whg in D hängt, da komme ich jetzt nicht ran.

    Beste Grüße

    Andreas

    Hallo Volker,

    Habe durch meine Frau fragen lassen, der Besagte war tatsächlich auch in Königsgrätz dabei. Bei der anderen Spange müsste es sich lt. Vergleichsbildern der von Peter genannten Webseite nicht um die Medaille zur „Rettung aus Gefahr“ handeln sondern um die silberne Verdienstmedaille. Die Buchstaben am Rand treffen anders auf das „Innenbild“. Detailfotos will mir meine Frau später zuschicken. Ich bin auch gespannt wie ein Flitzebogen!

    Ich sehe auch gerade, dass ein Miniatur-Orden-Kettchen am Bild dran ist, das dann wohl die gleichen Orden in Miniaturform darstellt. Werde es nochmal gleich genau beäugen.


    Beste Grüße

    Andreas

    PS: Ich hoffe, dass ich mit dem dann doch WH-fremden Thema niemand auf die Füße trete und „spamme“...


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    Beste Grüße, Andreas


    "Die Würde des Menschen ist unantastbar". (Art.1GG)

    Edited once, last by suum cuique ().

  • 1. Silberne Verdienstmedaille Anhalt / Rückseite

    Hallo Andreas,


    den Hinweis von Volker kann ich bestätigen. Diese Verdienstmedaille "Für Treue und Anhänglichkeit" wurde ziemlich lange aus verschiedenen Anlässen verliehen. Die Listen der Ausgezeichneten wurden meistens in den Amtsbüchern für Anhalt, die jährlich erschienen veröffentlicht. Also wenn du in etwa das Jahr der Verleihung kennst, könnte man nachsehen.

    https://www.ehrenzeichen-orden…e-albrecht-des-baren.html


    Ich habe gerade nachgeschaut, der Stein von Franz R. sieht so modern und "frisch" aus, wurde dieser aus einem guten Material gefertigt, oder erneuert?

    Gruß Viktor

  • Hallo Viktor,

    der Stein in Köthen wurde wohl in den 60ern gesetzt, müsste ich erfragen. Die Gold-Schrift wurde vor einiger Zeit erneuert. Der Stein in Dessau fiel beim grossen Bombenangriff am 20.7.44 (Datum korrekt?) um, Bombensplitterschäden noch vorhanden. Zum 100. Todestag von Georg im Jahre 2005 690B0C8E-6EAA-4160-868F-EE01C6E00C57.jpegwurde der Stein renoviert, Gold-Schrift erneuert und neu mit Edelstahlstiften gesetzt.
    Normalerweise bin ich 1x im Jahr mindestens dort.
    Beste Grüße

    Andreas

    Beste Grüße, Andreas


    "Die Würde des Menschen ist unantastbar". (Art.1GG)

  • Hallo,

    ... PS: Ich hoffe, dass ich mit dem dann doch WH-fremden Thema niemand auf die Füße trete und „spamme“...

    n.m.M. sind diese kleinen Forumsausflüge in die (nicht zuletzt deutsche) Militärhistorie mit dem Blick "über den Tellerrand" immer wieder hochinteressant, vielen Dank für das teilhaben lassen!

    ...der Besagte war tatsächlich auch in Königsgrätz dabei ...

    Vielleicht noch interessant: Das Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr.1 kämpfte in der Schlacht bei Königgrätz unter seinem Kommandeur Oberst Otto von Knappstädt im Verband des Garde Korps/2.Garde-Division bei der 2.Armee, als Verluste des Regiments in dieser Schlacht sind 8 Tote, 46 Verwundete und 2 Vermisste verzeichnet; alle stammten aus dem Unteroffiziers-/Mannschaftsstand.

    Quelle: Neue Militärische Zeitschrift, Heft 3/1866

    Gruß, J.H.

    Nett kann ich auch - bringt nur nix!

  • Hallo Johann,

    habe viele Alexander-Dinge, darunter dies (gerahmt). Evtl. etwas für Dich und andere Alexander -Interessierte. Übrigens es war der Feldwebel des Inf Regt 93 in Königsgrätz, nicht sein Sohn der Alexandriner.
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    Das eine Bild zeigt einen Prachtpokal, der nach Wk2 verloren ging

    69F5F10E-B837-46A1-A7B5-7246CDA34A9A.jpeg(Auf der Rückseite die Sitzordnung bei der Festivität)


    Beste Grüße

    Andreas

    Beste Grüße, Andreas


    "Die Würde des Menschen ist unantastbar". (Art.1GG)

    Edited 3 times, last by suum cuique: Korrektur ().

  • ... habe viele Alexander-Dinge ...


    Hallo,


    das sind ja wirklich sehr schöne Sammlerstücke, die Du da hast! Es gibt in Berlin eine Alexander-Kameradschaft der Kyffhäuser, die sich für ihr virtuelles Museum sicherlich über Bilder von Dir freuen würden: https://www.kyffhäuser-kameradschaft-alexander.de/

    Die Regimentsgeschichte 1914 - 1918 ist digitalisiert bei der WLB in Stuttgart zu finden: http://www.digital.wlb-stuttgart.de/sammlungen/sammlungsliste/werksansicht/?no_cache=1&tx_dlf%5Bid%5D=14269&tx_dlf%5Bpage%5D=1

    Und um abschließend den Bogen zur Wehrmachts-Epoche wieder zu kriegen: Die militärische Tradition des Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiments Nr.1 wurde in der Wehrmacht durch das III.Bataillon des Grenadier-Regiments 67 "von Seeckt" fortgeführt, dessen Regimentsangehörige führten auch noch die traditionelle Garde-Säbeltroddel an der Seitenwaffe.


    Gruß, J.H.

    Nett kann ich auch - bringt nur nix!

  • Hallo Johann,

    mit der KK Alexander hatte ich vor geraumer Zeit mal versucht Kontakt aufzunehmen, über die Kommentar/Gästebuchfunktion, aber nie Antwort erhalten, egal. Bei der KK Alexander handelt es sich wohl nur noch um ein paar ganz wenig Mitglieder. Übrigens bin ich im Besitz des Fahnenbuchs der alten KKA, der Berliner Kameradschaft der ehem Unteroffiziere des KAGGR1. In der Kladde sind noch etliche Beisetzungen und andere Ereignisse aufgeführt, bis dann das Fahnenbuch Anfang 1945 endet...

    Habe das Reservistenbild und andere A-Dinge aus dem Nachlass des letzten Fahnenträgers in meinem Besitz, auch etliche A-Dinge aus dem Nachlass von einen der Viebahns. Der bekannteste, der die Mobilisierung 14 ausrief, Bild ist in Geschichtsbüchern oft zu sehen, ist leider gleich 14 gefallen. Andere überlebten den Krieg und machten zT in der RW u WH Karriere. Aber das ist eine andere Geschichte.

    Übrigens, hast Du Dir mal die Wiki-Seite der d KAGGR1 einmal angeschaut?

    Einen Besuch auf dem neuen Garnisonsfriedhof mit seinen Denkmälern in Berlin am Columbiadamm kann ich bei einem Berlinbesuch nur empfehlen.
    Beste Grüße

    Andreas

    Beste Grüße, Andreas


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  • Bombenangriff am 20.7.44 (Datum korrekt?) um, Bombensplitterschäden noch vorhanden.

    Hallo Andreas,


    es gab zwei ziemlich Luftangriffe auf Dessau und anschließend auf Köthen, wobei jeweils die Junkers-Werke und Bahnanlagen hauptsächlich getroffen wurden - am 20.07.44 und am 16.08.44. Alles was in der Anflugschneise lag wurde mitgetroffen.

    Gruß Viktor

  • Hallo Viktor,

    dann habe ich mich doch richtig erinnert. Beim Bombenangriff am 20.7.44 auf Dessau fiel der Stein um. Das Datum war ja gut zu merken. Soweit ich weiß, bin mir aber nicht ganz sicher, sind Teile des Friedhofs in der Heidestrasse unter Denkmalschutz. Der Friedhof wird der Nachwelt dann wohl erhalten bleiben. Er hat sich auch gemausert, wird heute deutlich gepflegter als noch vor 10-15 Jahren.
    Beste Grüße

    Andreas

    Beste Grüße, Andreas


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  • Hallo Eumex, Volker u.a.

    Dein Link ist hervorragend, ich konnte dadurch vieles jetzt klären. Dass zB das eine das Friedrichskreuz von Anhalt für Nichtkämpfer ist, das nur 1174 mal vergeben wurde.(Grünes Band mit weißem Rand). An beiden Spangen hat die Nachschau ergeben, dass es die anh. Verdienstmedaille in Silber sein muss, nicht die Rettungsmedaille, siehe Rückseite. Habe ein Foto von der einen Medaille von 1866 angefügt, sonst wohl kein Text. Es steht zwar etwas auf der linken Seite des Kreuzes, aber nicht lesbar(?) Ansonsten war noch viel Kleinkrams in der Kiste, eine Friedrich Herzog v Anhalt Medaille für treue Arbeit, auch allgemein Bekanntes. Hindenburgkreuz f Wk1 Nichtkämpfer, ein WK1 EK 2.Klasse, Besitzer mir unbekannt, Mutterkreuz, viele Sängerabzeichen aus Köthen u Anhalt uvm. , darunter ein Blechabzeichen mit rotem Kreuz.
    Was das wohl ist?

    Vielleicht ein Treffen-Abzeichen? Dann noch ein Knopf mit Ordensbändern, trug man wohl dezent am Anzug.

    Kann man aufgrund des Fotos der Rückseite des einen Ordens mit der Jahreszahl sicher davon ausgehen, dass es sich um den Orden für Königsgräz handelt? Lt. Auskunft war der Georg dort.

    Hat jemand einen Tipp wo man ggf. die fehlende Schwertauflage für das Band zur silbernen Verdienstmedaille bekommen könnte?

    Dank und Gruß

    Andreas


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    Beste Grüße, Andreas


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    Edited 2 times, last by suum cuique: Typo ().

  • Hallo Viktor,

    eine Frage an Dich, der sich doch wohl wie kein anderer hier in Köthen auskennt. Kannst Du die Örtlichkeit auf dem Winterfoto erkennen, wo die Aufnahme entstanden sein kann? Ein Park? Am Schloss gegebenenfalls? Im Hintergrund ist ein großes Gebäude unscharf zu sehen. Könnte es ggf. das Reservelazarett in Köthen sein? Ist nur eine Vermutung. Aufgrund des Gesundheitszustandes und hageren Aussehens müsste das Foto von ca. 1916 stammen. Franz wurde aufgrund Typhus 1916 „ausgemustert“.
    Beste Grüße

    Andreas

    Beste Grüße, Andreas


    "Die Würde des Menschen ist unantastbar". (Art.1GG)

  • Servus Andreas,


    ich kann das Bild angucken wie ich will, nichts davon deutet auf Köthen. Es ist weit und breit nichts ähnliches in den Grenzen der Bebauung um bis 1930...


    Vllt. kann Paul sich einbringen, er kennt sich in Köthen auch gut aus und hat den besseren Bezug zu den Bauwerken, als ich.

    Gruß Viktor