Taktische Zeichen, Hinweisschilder, Divisionszeichen der Roten Armee

  • Hallo,


    da ich mich bisher nicht mit den taktischen, Divisions- Einheiten -. Zeichen der Roten Armee befasst habe, hat mich ein Absatz in dem Buch von Pahl: " Fremde Heere Ost" neugierig gemacht

    Hat die Steuerung der Verkehrsströme, Zuordnung der Einheiten, Verbände etc. in der Roten Armee ohne Aufbringung von takt. Zeichen, Divisionszeichen etc. auf Fahrzeugen, Aufstellung von Wegweisern durch Gesprächsaufklärung funktioniert.*

    Das wäre dann die hohe Schule der Geheimhaltung vor Spionen, Partisanen und der Bevölkerung im Feindesgebiet.


    *Ich denke, wenn das so war, dann hat in der RA ein erstklassiges ( personenbezogenes) Verkehrssteuerungs- und Verkehrslenkungswesen existiert.


    Wer weiß sachdienliches?


    Gruß Karl

  • Hallo Karl,


    ein sehr interessantes Thema.

    Ich glaube die Regulierung in der

    Roten Armee funktionierte am Anfang

    des 2. WK nicht mit aller Vielfalt.

    Außerdem mussten größere Menschen-

    massen und Material befördert und

    koordiniert werden.

    Unter dem Aspekt im weiteren Kriegsverlauf

    das Land zu verteidigen, sind auch durch

    nicht gegebene oder dargestellte Funktions-

    angaben größere Opfer zu beklagen.


    Bem.: Um eine bessere Übersicht zu erhalten, würde ich das Thema auf Rote Armee beschränken. Ich nehme auch an,

    dass war auch deine Intention Karl!

    bis dann
    gruss Det


    Bitte Alles zur Vorbereitung und Durchführung des Sudeteneinsatzes 1938…...........

  • Hallo,


    eine mögliche Suchrichtung wären Fotos von Wegweisern der Roten Armee.

    Anbei ein Beispiel.


    Hier einige mögliche Übesetzungen des Wortes "Wegweiser":


    путеводная звезда Wegweiser
    дорожный указатель Wegweiser
    указатель дорог Wegweiser
    путевой знак Wegweiser




    Viele Grüße

    Bernhard

    Files

  • Hallo Bernhard,


    schönes Foto. Es belegt eigentlich, dass die Rote Armee den gleichen Schilderwald wie bei der Wehrmacht kannte. Nun gehe ich davon aus, dass dies im eignen Land/befreiten Land (Rußland) ist und somit die Gefahr der Ausspähung gering war.

    Um die Aussage des Buchautors nicht mit einem Foto allein zu widerlegen, stimme ich Dir zu, dass weitere Fotos Belege sein könnten.

    Nun stellt sich aber noch die Frage: Hat es diese Schilderwälder der Roten Armee auch nach Einmarsch ins Feindgebiet ( Deutsches Reich) gegeben? In diesem Zusammenhang muß ich erwähnen, dass es dem Autor des Buches "FHO" in diesem Fall um die Aufklärung der Roten Armee durch Fremde Heere Ost im Jahr 1945 ging.


    Gruß Karl

  • Hallo Thilo,


    das ist überzeugend. Wenn ich Deinen Beitrag so anschaue, dann kommen mir schon richtige Zweifel ob der Aussage von Pahl, dass die RA solches nicht verwendete.

    Es kann ja sein, dass dies ein Einzelfall der Tarnung war, den Pahl meint, was die deutsche Wehrmacht auch gemacht hat.....bis hin zur Ablegung der Ärmelstreifen zu Tarnungsgründen.

    In diesem Fall war es wohl so, dass die aus Finnland hergeholte 19. russ. Arme von FHO vor der Front nicht erkannt wurde.


    Gruß Karl

  • Hallo zusammen,


    hier https://wwii.germandocsinrussi…age/5/mode/inspect/zoom/6


    wenn man was übersetzen möchte...……..russisch - deutsch !!!


    Weiter https://wwii.germandocsinrussi…e#page/1/mode/grid/zoom/1


    "Unterlagen der OKH-Abteilung Fremde Heere Ost: Zusammenstellung zur ersten Auswertung von sowjetischen Beutedokumenten mit beigefügter Übersetzung in die russische Sprache"

    bis dann
    gruss Det


    Bitte Alles zur Vorbereitung und Durchführung des Sudeteneinsatzes 1938…...........

  • Hallo Det,


    diese Beutepapiere, sowie Gefangenenvernehmungsprotokolle/Ergebnisse, Wahrnehmungen der Truppe, Funkaufklärung usw. wurden dann nach Auswertung durch und über den Ic der Division, die eingesetzten Ic Abteilungen der Heeresgruppen und Armeen insbesondere an die Gruppe I FHO telefonisch oder schriftlich weitergeleitet. Dort erfolgte eine weitere Auswertung und Bearbeitung zusammen mit den verschiedenen Abteilungen FHO (Ergebnisse aus: Luftaufklärung, Funkhorchdienst, Agentenmeldungen, Meldungen mobiler Frontaufklärungstrupps, Frontaufklärungskommandos, Frontaufklärungsleitstellen, Dechiffrierdienste, Dolmetscherdienste, also Egebnisse der Nah - und Fernaufklärung,ggf. Ergebnissen aus Spähtruppunternehmen,) für die Lagebesprechungen beim Chef des Generalstabes. Zusätzlich waren noch weitere Dienststellen beteiligt. LW und Marine betriebenauch noch eigene Nachrichtenaufklärung. Insgesamt eine Vielzahl von Dienststellen, ganz im Sinne Hitlers. Nach dem Attentat gegen Hitler, an dem Offiziere FHO beteiligt waren, wurde FHO in das RSH eingegliedert.


    Pahl: "Fremde Heere Ost"

    Gehlen: " Der Dienst"


    Gruß Karl