Erbitte eure Hilfe bei Sütterlin

  • Hallo in die Runde,

    gestern habe ich vom Bundesarchiv eine Mail mit Karteikarten bekommen,

    wobei ich bei dem Text mit dem Datum 29.3.44 eure Hilfe der Übersetzung brauche.

    Auch den Truppenteil kann ich nicht eindeutig entziffern.


    viele Grüße

    Kessy

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  • Hallo Kessy,


    Interpretation wie folgt:


    ... kaja, leicht verwundet: Durchschuss rechter Oberarm, abgegeben : Sanitätskompanie 1/253, Verlustliste 17, laufende Nr. 34.


    Reservelazarett Braunsberg/Ostpreußen, Krankenabteilung Konvikt (Lazarettkrankenbuch 1208).

    30.11.1943 rechter Unterarm Durchschuss - 31a -


    Den Ort kann ich leider nicht lesen.

    Die Nr. 31a = Krankennachweisnummer 31: Krankheitsbezeichnung "Verwundungen und Erkrankungen durch Feindeinwirkung".


    Gruß Alex

  • Hallo Kessy!


    Der Ortsname könnte Schirokaja lauten.


    Gruß Cristiane

    "Feigheit ist die Mutter der Grausamkeit" Montaigne


    Suche Einsatzorte 3./schwere Artillerie Abt. 848 ab Juni 1943


  • Hallo Christiane und Viktor,


    herzlichen Dank für das letzte Puzzleteil für mich von dem Text.


    Habe gegoogelt und denke, dass ist das Schirokaja in der Ukraine.

    Hat das was mit Schirokaja Balka zu tun?


    euch einen schönen Abend

    viele Grüße

    Kessy

  • Hallo !


    Zur Frage nach der Einheit : Ich lese da Jg.Btl. 14

    Das müsste das Jäger-Btl. 14 sein :

    http://www.lexikon-der-wehrmac…JagerBtl/JagerBtl14-R.htm


    Dazu passen würde auch, dass diese Btl. in die 253. Inf.Div. eingegliedert wurde und auch

    im November im selben Raum eingesetzt war (nach Lagekarte v. 22. Nov. 1943).

    Die erste Behandlung erfolgte lt. Karteikarte bei einer San-Kp. der 253. Infanterie-Division.


    Daraus ergibt sich dann, das der Ort (den ich auch so lesen würde), irgendwo im Raum östlich

    Rogatschew / Shlobin / Gorodets zu finden wäre.


    Eine Karte aus diesem Einsatzraum (da war das Jg.Btl. 14 evtl. schon in die 253. ID eingegliedert):

    http://www.lexikon-der-wehrmac…Korps/Karte/XXIII1243.jpg


    Da Du schreibst, dass es noch mehr Karteikarten gibt, wäre es sehr interessant, wo der Angehörige

    vorher oder danach war.


    Eine mögliche Identifikation des Ortes (nördlich Merkulovichi, ~20km östlich Gorodez) im Scan im Anhang,

    aber nur als Hinweis, russische Ortsnamen können sehr verschieden transkribiert werden.


    Beste Grüsse,


    Uwe

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    Seltsam, die Infanterie ! Sie fährt nicht, sie reitet nicht und unser himmlischer Vater bewegt sie doch...

  • Hallo Uwe,


    vielen Dank für deine Erklärung. So ist das schlüssig für mich.

    Die 2. Karteikarte folgt gleich.

    Stellt sich die Frage, wieso erst der Transport ins Rela nach Braunsberg und dann

    ins Rela nach Chemnitz/Sa. (was seine Heimat war).


    Leider liegen im Bundesarchiv keine weiteren Daten über den Verlauf vor, wo und bei welcher

    Einheit er überall war.

    Nur dass er zuletzt in der 1. Fahrkolonne 152 im Raum Ratibor im Einsatz war und dort seit März 1945 als vermisst gilt.

    Beim DRK ist auch nichts verzeichnet.


    viele Grüße

    Kessy

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