Welche Aufgaben hatte ein Regimentsschreiber zu erledigen?

  • Hallo Bert,


    bei dieser Biografie scheint mir aber ganz wichtig zu sagen, dass ein Regimentszeichner des WK2 in allererster Linie für das Kartenmaterial (u.a. Einzeichnung der HKL!) zuständig war. Falls er Landschafts-, Personen- oder Genreskizzen machte, dann war das sein Privatvergnügen.


    Beste Grüße,


    Neuling53

  • Hallo Ludwig und Neuling,

    Bei unserem Rgts.Stab gab es keinen besonderen Regimentszeichner. Ich habe z.B,. unsere Stellungskarte des Rgts.bei Gostilizi (Kessel von Oranienbaum) von 1943/44 in meinem Besitz. Sie wurde von unserem I a - Offizier gezeichnet.

    Es dürfte einem "Regimentszeichner" so ergangen sein wie mir. Ich war Funker beim Rgts-Stab und wir mussten für unsere Btl. die Funktafeln (DIN A 5 Blätter voll 3er Buchstabengruppen) abschreiben. Das tat ein Kamerad von mir, der damit fast einen ganzen Tag beschäftigt war. Als ich sein Jammern über die vile Arbeit nicht mehr anhören konnte, übernahm ich seine Arbeit, da ich als ehem. Handelsschüler perfekt Steno und Blindschreiben auf der Schreibmaschine konnte, so daß ich in einer knappen Stunde damit fertig war. Wenige Stunden später wurde ich zur Schreibstube der Stabskompanie beordert und sofort als Schreiber eingesetzt. Als Urlaubsvertretung beim Rgts-Kdr. bzw. Stab entdeckte man meine "Schreibkünste" und fortan blieb ich dort als Schreiber. Ich kann mir vorstellen, dass es einem techn. Zeichner so oder ähnlich erging. Allerdings war ein Zeichner sicherlich nicht voll ausgelastet.

    Herzliche Grüße

    Ferdi

    Ferdi

  • Hallo Ferdi,


    vielen Dank. Das ist klasse! Wieder mal eine Info aus dem echten Leben. Und ich glaube, die kann man auch verallgemeinern.

    Eine Planstelle für einen Regimentszeichner gab es ja offenbar nicht. Und trotzdem wurde der Begriff nicht nur mündlich verwendet, sondern tauchte auch in der Tr.St.Rolle auf.

    Richtige Kartographen gab es wohl erst auf höheren Ebenen (Division? Korps??).


    Beste Grüße,

    Neuling53

  • Hallo Ferdi,

    mit deiner Antwort hast Du hervorragend erklärt, wie so etwas laufen sollte.

    Die Arbeit war da - und musste erledigt werden. Notfalls wurde befohlen.

    Die Dienstvorschriften taugten dann allemal zuerst für ein "Stehendes Heer".

    Danke nochmals

    MfG Ludwig

    Never let go!

  • Lieber Karl,

    " Stehenden Heer"?

    das war meine, zugegebener Maßen, sehr saloppe Bezeichnung für das Ersatzheer bzw. eine Armee in Friedenszeiten.

    Eine Armee, die genau nach Dienstablaufplan funktioniert.

    In Kriegszeiten, im Felde, bestimmten Faktoren den Alltag, welche nicht bis ins Detail von der DV erfassbar waren.

    Operatives Handeln und Improvisieren waren notwendig - nicht immer buchstabengetreu nach Vorschrift.

    Sollte sich aber Jemand an dieser Bezeichnung stören, dann ziehe ich diese selbstverständlich zurück!:)

    MfG Ludwig

    Never let go!

  • Hallo Ferdi,


    Als Urlaubsvertretung beim Rgts-Kdr. bzw. Stab entdeckte man meine "Schreibkünste" und fortan blieb ich dort als Schreiber.

    Das ist heute noch so. Hat man einen guten Mann und die "Fürsten" merken das ist dieser bald weg und "zu Diensten bei den Oberen" zu finden.


    Gruß Karl




    Hallo Ludwig,


    as war meine, zugegebener Maßen, sehr saloppe Bezeichnung für das Ersatzheer bzw. eine Armee in Friedenszeiten.

    Alles gut!


    Der Grund warum ich gefragt habe: "Stehendes Heer" ist nämlich ein feststehender Begriff.

    Also ein auch in Friedenszeiten bestehendes Heer und keine Söldner oder Milizen.


    Gruß Karl

  • Hallo !


    Erstmal ein ganz herzliches Dankeschön an Ferdi für seine sehr interessanten Ausführungen !

    Solche Berichte aus der Wirklichkeit sind natürlich durch nichts zu ersetzen :thumbup: .


    Insgesamt habe ich aber den Eindruck, dass es beim Regimentsstab zwei sehr verschiedene Funktionen gab,

    die möglicherweise beide umgangssprachlich als Regimentsschreiber bezeichnet wurden :

    1,) Einen Schreiber direkt beim Regimentsstab (Dienstgrad typisch Obergefreiter oder Uffz.)

    2.) Einen Schreiber beim (Gepäck-)Tross. Dienstgrad typisch Oberfeldwebel


    Der Schreiber unter 1.) wurde ab 1941 offiziell in den KStN Gefechtsschreiber genannt. Ihm wurde spätestens

    ab Ende 1943 ein Zeichner zur Seite gestellt.

    Für mich liest es sich so, dass die die Aufgaben die Ferdi beschrieben hat, genau dazu passen.


    Zusätzlich gab es (i.A. beim Tross) noch den Regimentsschreiber. Dieser hatte vermutlich bei Kriegsbeginn

    gleichzeitig auch die Aufgaben eines Spiess für die Dienstgeschäfte des Rgts.stab zu erfüllen.


    Er bekam aber bereits ab Ende 1939 einen zusätzlichen Hauptfeldwebel zugeteilt.

    Ich vermute dass dieser dann die Spiess-Aufgaben überhnahm, während der Regimentsschreiber sich auf die anderen

    Aufgaben konzentrieren konnte, (Aber welche waren das genau, die nicht zu den "Spiess-Aufgaben" gehörten) ?

    Es muss ja zusätzlich zum Spiess ein zweiter "Fulltimejob" gewesen sein, sonst wäre die Stelle mit Sicherheit

    im Laufe der Zeit gekürzt worden.


    Vielleicht haben Dieter weiter oben :

    Quote

    Ich würde den Regiment-Schreiber als Büro-Leiter des Regiment-Tross beschreiben. Zuarbeit, Verwaltungsunterstützung

    des Regiment-Stabes. Dokumentation, Registratur der "Geschäftsvorfälle" des Regimentes.

    und Karl Grohmann in dem anderen Thread es auch schon erklärt und ich habe es nur nciht richtig verstanden.

    Dann würde ich mich wirklich freuen, wenn man mir die Trennung der beiden Aufgabenbereiche von Regimentsschreiber

    und Spiess nochmal etwas deutlicher machen könnte :) !


    Ich habe versucht, das Ganze hier ausführlicher darzustellen, falls jemand sich genauer damit beschäftigen möchte :

    Trennung Stab/ Stabskompanie

    Trennung Stab/ Stabskompanie


    Es wäre schön wenn Neuling53 sich die Zeit nehmen könnte und den Auszug aus der Truppenstammrolle entweder

    einscannen oder abfotografieren könnte. Ausserdem wäre auch die genaue Einheit wichtig.

    Vielleicht wurde die Dienststelle des Zeichners beim Regiment ja schon früher eingeführt als aus den KStn ersichtlich ?


    Beste Grüsse,


    Uwe

    Seltsam, die Infanterie ! Sie fährt nicht, sie reitet nicht und unser himmlischer Vater bewegt sie doch...

  • Hallo Uwe,


    auch zu Friedenszeiten gab es beide Schreiber schon - Stand 01.10.1937 KStN 101


    Stab Infanterie-Regiment.

    Schreiber bei der Gruppe Führer - Stellengruppe G - Unteroffizier, Schreiber (als einziger Uffz. bei der Gruppe Führer)

    Beim Gepäcktross - Stellengruppe O - Unteroffizier, Regimentsschreiber (zugl. Gasuffz.)


    Ich gehe davon aus das die Stellengruppe schon von Bedeutung war.

    Grüße und bleib(t) Gesund - Matthias

    Alles was du anfässt ist Klima, es liegt in deiner Hand. (M.K.)

  • Hallo Uwe,


    vielen Dank für die vielen Infos. Das Bild rundet sich.

    Ich warte eigentlich immer noch auf die Trennung der beiden Themen: Regimentsschreiber und -zeichner.


    Denn meine Unterlagen beziehen sich nur auf den Rgt.-Zeichner.

    Aber hier sind sie schon mal.


    Wenn wir schon dabei sind: Kann mir bitte jemand in diesem TStR-Auszug helfen:

    (1) die Buchstabenkombination entschlüsseln: M./G.E. u. A.R.335 (vermutlich: Genesungs-, Ersatz- und Ausbildungsregiment 335; was bedeutet aber das M davor??)
    (2) unter 'Besondere Kennzeichen': was bedeutete EM vor seiner Ausbildungseinheit? und weswegen stand das unter Bes.Kz.?

    (3) im Dienstsiegel: was steht da unten geschrieben? (oben: Gren(adier-)Ers(atz)Btl. 335)


    Vielen Dank für weitere Kommentare,


    Neuling53

  • Hallo Ferdi,


    ich habe noch eine Frage zu Deinem letzten Beitrag:

    Kannst Du mir bitte die Sache mit den Funktafeln erläutern?

    Ich nehme an, sie dienten zur Ver-/Entschlüsselung?


    Daran schließt schon die nächste Frage an:

    Wie war das mit Enigma? Wer hatte diese und wer hatte sie nicht und verwendete stattdessen solche Funktafeln?


    Ich bin gespannt auf Deine Antwort, die eines Insiders!


    Grüße,

    Neuling53

  • Hallo,

    (1) die Buchstabenkombination entschlüsseln: M./G.E. u. A.R.335 (vermutlich: Genesungs-, Ersatz- und Ausbildungsregiment 335; was bedeutet aber das M davor??)

    = Marschkompanie / Grenadier-Ersatz. u. Ausbildungs-Regiment 335

    (2) unter 'Besondere Kennzeichen': was bedeutete EM vor seiner Ausbildungseinheit? und weswegen stand das unter Bes.Kz.?

    EM = Erkennungsmarke - Stempelung Pz.Jg.Ers.Btl. 260 # 960 ist die laufende Zahl mit dieser Stempelung, er war der 960.

    (3) im Dienstsiegel: was steht da unten geschrieben? (oben: Gren(adier-)Ers(atz)Btl. 335)

    Marschkompanie / Grenadier-Ersatz-Bataillon 335

    Grüße und bleib(t) Gesund - Matthias

    Alles was du anfässt ist Klima, es liegt in deiner Hand. (M.K.)

  • Hallo,


    Spiess nochmal etwas deutlicher machen könnte

    Der Spieß ist ein Hauptfeldwebel - Diensttuer, also kein Dienstgrad, sondern er war Unteroffizier, die sog. "Mutter" der Kompanie. Der Hauptfeldwebel hatte zur Kenntlichmachung seiner Funktion 2 Ärmelstreifen, sog. Kolbenringe an der Uniformjacke. Ausnahme: Arbeitsanzug der Luftwaffe, denn dort 3 Kolbenringe.

    Er ist für den Innendienst zuständig und nimmt daher dem Kompanieführer all diese Aufgaben ab. Er ist also auch der Chef der Schreiber und des Kompanietrupps. Er überwacht die Tätigkeit der Trosse und des rückwärtigen Bereichs und sorgt in der Kompanie für Ruhe und Ordnung. Er ist also auch für den Papierkram insgesamt: Zugänge, Abgänge, Stärkemeldungen, Terminüberwachung zuständig, Er verschickt die Beileidsbriefe an die Hinterblieben, die er im Auftrag des Kompanieführers für diesen vorbereitet hat. Er lässt die Marketenderware gerecht verteilen, erledigt in der Kompanie die Feldpost,stellt Urlaubsscheine aus, kontrolliert die Verpflegungsausgabe des Feldkochs, bestätigt die Ausgabe im Küchenbuch oder notiert dort Beanstandungen am Essen, er sorgt für die Einrichtung zum Wohle der Kompanie im Felde, also Unterkunkftzuweisung, Entlausung etc. D. h. er ist die "Mutter" für fast alles in der Kompanie und bedient sich dabei der Schreiber, ggf. nicht voll einsatzfähiger Soldaten, sog. Innendienstler. Er ist der Chef des Fouriers, des Rechnungsführers usw.. Darüber hinaus erstellt er den Entwurf des Wochendienstplanes nach Maßgabe der Rahmenrichtlinien für die Ausbildung der Soldaten und den Weisungen des Kompaniechefs.

    Fällt ein Zugführer aus, so ist er in der Lage dessen Aufgaben - Kampfeinsatz - vorübergehend wahrzunehmen.

    Außerdem ist er der Chef des Kompanietrupps.

    Ein umfangreiches Aufgabengebiet!


    Laut Ch H Rüst u BdE, vom 02.02.1940 -B 23b 10 AHA/Ag/H (Ic) , Ziffer 88, hatte er den Hauptfeldwebellehrgang schriftlich, mündlich und praktisch zu bestehen.

    Gefordert war die schriftliche Kenntnis der Disziplinarvorschriften, Berichtfertigung, Rechnungsbelegung, mündlich durch Abfrage: Ausbildungsvorschriften, Versetzungen, Führung der Strafbücher, Strafvollstreckungsmaßnahmen, also die H.Dv. 75 und 29a.

    Praktisch: Kommandosprache, Befehlserteilung beim Exertieren, Einteilen der Kompanie usw. Die Entscheidung über das Prüfungsergebnis oblag dem Prüfungsausschuss.


    Auf die Historie zum "Spieß" bin ich nicht eingegangen.


    Gruß Karl

  • Hallo !


    Karl : Vielen Dank für die sehr ausführliche Darstellung der Aufgabenbereiche eines Spiess.

    Ein paar der Punkte wusste ich schon aber vieles ist mir neu und sehr interessant. Super Arbeit :thumbup: !


    Dadurch stellt sich für mich aber noch stärker die Frage :

    @ Alle : Welche Aufgaben blieben dann noch für den Regimentsschreiber übrig, die nicht bereits vom Spiess erledigt wurden ?


    Neuling: Vielen Dank für das Einstellen der Scans, dadurch werden doch einige Punkte viel deutlicher.

    Die Grundausbildung erhielt er bei einer Panzerjäger-Einheit, dass geht aus dem Eintrag bei bei Waffenausbildung sowie

    aus der EKM hervor.

    Ein Panzerjäger-Ersatz-Bataillon 260 kann ich allerdings nicht finden, vielleicht hat da einer der Kollegen eine Idee ?


    Alle anderen Angaben würden zu einem Einsatz mit dem Inf.-Rgt. 335 der 205. Inf.Div. sprechen :

    http://www.lexikon-der-wehrmac…teriedivisionen/205ID.htm


    Diese befand sich 1941 in Frankreich und wurde dann Anfang 1942 an die Ostfront verlegt :

    http://www.lexikon-der-wehrmac…teriedivisionen/205ID.htm


    Als letzte Einheit vor der Versetzung zum Ersatz-Btl. 335 im Juni 44 lese ich 2. Kp. /Gren.Rgt 335 ?!


    Im September wurde er dann zum Höheren Pionier-Führer z.b.V. 107 versetzt, der sich zu der Zeit in Strassburg befand.

    Vermutlich ging es dabei um Erkundungen zum Stellungsbau an der Westfront.


    Wenn ich den Zivilberuf mit Vermessungs-Inspektor richtig lese, würde das ja gut zum weiter oben gesagten passen

    (Erfahrungen im Karten zeichnen usw. ).


    Nur noch ein Hinweis/eine Frage :

    Gibt es weitere Infos zu seinen Einsätzen/Tätigkeiten ? Allein aus dem Stammrollen-AUszug, kann man nicht entnehmen,

    ab wann er als Regimentszeichner eingesetzt war.


    Beste Grüsse,


    Uwe

    Seltsam, die Infanterie ! Sie fährt nicht, sie reitet nicht und unser himmlischer Vater bewegt sie doch...

  • Guten Abend zusammen,


    Karl,

    Quote

    Der Spieß ist ein Hauptfeldwebel - Diensttuer,

    Schlicht/Angolia/Heer, siehe Seite 258,

    unterscheidet aber schon bei der Dienststellung Hauptfeldwebel und Hauptfeldwebel-Diensttuer.


    Grüße Thomas

    Alle sagten immer das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste, und hat es einfach gemacht!

  • Hallo Thomas,

    Der Spieß ist ein Hauptfeldwebel - Diensttuer,

    Ich präzisiere: Der Spieß ist ein Hauptfeldwebel bzw. Hauptfeldwebeldiensttuer. (Beide konnten die Aufgaben des "Spieß" wahrnehmen.)


    Laut Ch H Rüst u BdE, vom 02.02.1940 -B 23b 10 AHA/Ag/H (Ic) , Ziffer 88, hatte er den Hauptfeldwebellehrgang schriftlich, mündlich und praktisch zu bestehen.


    Also Hauptfeldwebel nach bestandener Prüfung, sonst Hauptfeldwebeldiensttuer. ( Siehe vorstehend).


    Gruß Karl

  • zu A.M.:

    Hallo Uwe,

    danke.

    Das Pz.Jg.Ers.Btl.260 hat mir auch schon Kopfschmerzen bereitet. Nur eines ist sicher: es war im Herbst 1940 in Rastatt stationiert.

    Und was heißt das EM davor???


    Es gibt wenig Belastbares zur Dienstzeit meines Vaters. Aus einer Mitteilung an seine Dienststelle vom April 1941, dass er die neue Feldpost-Nr. 01 278 habe, schließe ich, dass er schon damals, in der Bretagne, zum Regimentsstab kam. Zumindest fand ich beim DRK-Suchdienst dafür die Angabe "Gren.Rgt 358 Rgts Stab". Das würde passen.

    Nur weiß ich nicht, welche Aufgaben er damals beim Stab erledigte. Es gab ja keine Bewegung der dortigen deutschen Einheiten mit häufig wechselnden Stellungen wie im Osten.

    Nach der Verlegung an die Ostfront weiß ich aus - wenigen - Erzählungen, dass er dort wieder im Stab tätig und wohl überwiegend als Zeichner und Vermesser(!!) eingesetzt war.

    Deine Annahmen zum Höh.Pi.Fhr.z.b.V.107 ist nicht ganz richtig. Der wurde nach Österreich versetzt. Aber das gibt demnächst ein neues Thema.


    zu Mathias:

    Danke! Jetzt kann ich es auch lesen. Das war blöd von mir.

    Und damit ist auch das M./G.E. … klar.


    Beste Grüße an alle,

    Neuling53

  • Hallo Thomas !


    Karl war schneller, aber trotzdem vielleicht noch nützlich :


    Ich weiss nicht, ob Du die Scans in dem anderen, zusammenhängenden Thread gesehen hast,

    die Matthias freundlicherweise rausgesucht hat :
    Trennung Stab/ Stabskompanie


    Bei den unteren Scans zum Thema Hauptfeldwebel unter Punkt 4 und 6 :

    Um "echter" Hauptfeldwebel zu werden musste man bestimmte Bedingungen erfüllen, was Karl ja auch oben erläutert hat.

    Solange das noch nicht der Fall war, war der Unteroffizier Hauptfeldwebel-Diensttuer.

    Er hatte dann die gleichen Aufgaben wie ein "vollwertiger" Spiess, aber er wurde mit seinem tatsächlichen Dienstgrad

    angesprochen z.B, Oberfeldwebel (s. Punkt 6).


    Jedenfalls habe ich das so verstanden ...


    Beste Grüsse,


    Uwe

    Seltsam, die Infanterie ! Sie fährt nicht, sie reitet nicht und unser himmlischer Vater bewegt sie doch...

  • Guten Abend zusammen,


    Karl,

    alles gut, ich wollte nur darauf hinweisen.:)


    Uwe,

    mir liegt Schlicht/Angolia/Heer vor, 40 cm rechts von mir,

    wie etwa 500 andere Bücher auch.

    Alles was du sagst ist richtig, so steht es geschrieben.


    Wo warst du in den letzten Jahren?

    Ich habe dich vermisst...8)


    Grüße Thomas

    Alle sagten immer das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste, und hat es einfach gemacht!